Es wird kalt und das ist gut!

Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon Simon » 30. Januar 2012, 19:20

Angesagt sind frostige zweistellige Temperaturen, für die Völker ist das vorteilhaft, da sie weiterhin brutfrei bleiben und wenn der Februar noch ein wenig so bleibt deutlich weniger Futter verbrauchen. Oder gibts schon jemand der eine Beutenheizung installiert hat? ;)
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon Tobias » 30. Januar 2012, 20:23

zum Glück wirds kalt die einzarger sind schon sehr leicht... da muß ich bestimmt noch nachfüttern.

Gruß
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon honigmaul » 30. Januar 2012, 20:42

Hallo Simon!

da sie weiterhin brutfrei bleiben und wenn der Februar noch ein wenig so bleibt deutlich weniger Futter


Da wäre ich mir nicht so sicher, denn bei richtig tiefen Temperaturen zieht sich die Winterkugel noch stärker zusammen, wodurch es im Inneren wärmer wird und dadurch angeblich die Bruttätigkeit ausgelöst wird. Am längsten sollten die Völker bei +6°C brutfrei bleiben.

MfG
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon beehart » 30. Januar 2012, 22:03

Hallo,
die Kälte wäre früher besser gewesen. So wie letzten Winter, da hat es besser gepasst.
Erst die Kälte und dann langsam ansteigende Temparaturen.
In den Völkern ist auf jeden Fall schon Brut.
Die Wintersonnwende ist vorbei und es waren schon Temparaturen über 10°.
Bei mir sind alle Völker noch mit ausreichend Futter versorgt. Das könnte aber bei Völkern die schon mehr Futter verbraucht haben und ein Brutnest unterhalten, zum Problem werden.
Da kommt es u. U. zum Futterabriss.

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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon Simon » 30. Januar 2012, 22:10

Zumindest in diesen beiden Wintern galt, "je kälter der Januar und Februar, desto geringer der Verbrauch", unabhängig wie die Temperatur bis Dezember verlief.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon beehart » 30. Januar 2012, 23:16

Hallo Simon,
ein vom Futter abgerissenes Volk verbraucht gar kein Futter mehr ;-).
Das will ich aber keinem wünschen, was man bis jetzt an Verlusten hört reicht dicke.

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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon fix » 1. Februar 2012, 09:27

Ich habe im Januar jeden Tag die Waage abgelesen und aufgeschrieben, im Januar hatte der Waagstock eine Abnahme von 650 g und zwar sehr gleichmäßig aufs Monat verteilt, also keine abrupte Abnahme, d. h. das Volk hat wenn überhaupt, sehr wenig Brut. Laut Windel ist es bei den anderen Völkern genauso, einige Ableger sind dem Windelabfall nach zu schließen schon vermehrt in Brut.
Viele Grüße Max
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon beeatwork » 1. Februar 2012, 20:15

allo Kollegen,

90% meiner Völker brütet in unterschiedlichen Brutflächenumfang. Lt. Pia Aumeiner kann man an der Windel sehen. Gezogen hab ich meine Waben natürlich nicht. Bei meinen Einzarger droht auch der Futterabriss.
Die nächste Warmphase muss ich 1 bis 2 Waben vom Nachbarvolk (Zweizarger) neben den Bienensitz einhängen. Heute (-6°C) hatte ich mitleid und auch mir war’s kalt, für Länger als das Milben zählen bei den Bienen zu bleiben. Für das umhängen heute, hätte man sogar auf dem Rauch verzichten können. Bienen am unteren Rand der Traube drängeln sich umgehend wieder in die Mitte zurück.
Gruß Peter
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon Immenfreund » 2. Februar 2012, 17:02

beeatwork hat geschrieben:...als das Milben zählen


Warum zähst du jetzt noch Milben? Wäre doch für alles zu spät; oder?
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon PALMA40 » 3. Februar 2012, 11:30

honigmaul hat geschrieben:
Da wäre ich mir nicht so sicher, denn bei richtig tiefen Temperaturen zieht sich die Winterkugel noch stärker zusammen, wodurch es im Inneren wärmer wird und dadurch angeblich die Bruttätigkeit ausgelöst wird. Am längsten sollten die Völker bei +6°C brutfrei bleiben.

MfG
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Hallo Honigmaul,
Was meinst Du mit "im Innern" in der Traube oder im Brutraum ? Ich habe in einem zweizarger Volk direkt neben der Wintertraube einen Brutraumsensor angebracht und man glaubt es kaum bei -11,4 Grad herrscht dort eine Temperatur von nur -5,3 Grad.
Gruß aus dem Schwarzwald
Klaus


Jeden tag geht die Sonne auf auch wenn wir sie nicht sehen
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon honigmaul » 3. Februar 2012, 20:01

Hallo Palma 40!

Ich meine im Innern der Bienentraube. Soweit ich mich erinnern kann, waren in einem Buch von Bretschko einmal derartige Beobachtungen nieder geschrieben.

MfG
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Re: Es wird kalt und das ist gut!

Beitragvon beeatwork » 3. Februar 2012, 22:04

Re: Es wird kalt und das ist gut!
von Immenfreund » Do 2. Feb 2012, 17:02

beeatwork hat geschrieben:
...als das Milben zählen

Warum zähst du jetzt noch Milben? Wäre doch für alles zu spät; oder?

Hallo Helmut,
war nur Erfolgskontrolle der Restentmilbeung Mitte Dezember. Nun hat sich wieder der natürliche Milbenfall eingestellt und ich möchte nun wissen:
- wie viele Milben fallen noch, >1 je Tag – danach entscheidet sich die Anzahl der Drohnenrahmen im Volk in Frühjahr und der Beginn damit.
- auf wie viele Wabengassen wird gebrütet, wo sitzt das Volk, wo wird Futter um getragen. Damit will ich bei Futterknappheit den Handlungsdruck einschätzen.
- und sind Schädlinge im Volk z. B. Maus, Asseln usw.

Gleichzeitig habe ich einer Kofferwaage die Beute als ganzes angekippt und zuhause zurückgerechnet. So sind habe ich zwei leichtesten Völker ermittelt die z. Z. bei 8 kg Restfutter angekommen sind. Lt. Herrn Liebig sollten es jedoch 10kg noch sein. Ich werde nur diese beiden Völker belästigen und Futterwaben zuhängen sobald das Wetter wieder etwas wärmer wird, gegen Mitte Ende Februar. Allen anderen Völkern sehe ich in März zur Frühjahrsnachschau an.

Gruß Peter
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