Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Verhalten, Anatomie und Krankheiten der Bienen

Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon April » 28. Mai 2017, 22:33

Hi,
gibt es einen optimalen Ort, an den man ein paar Zellen mit Stiften aus einem anderen Volk platziert?
Ich habe seit 2 Wo. die Kö. nicht mehr gefunden und/aber es gibt noch etwas ältere unverdeckelte Rundmaden, aber keine jungen oder Stifte. Auch habe ich vor einer Woche Nachschaffungszellen vielleicht vorschnell entfernt.
Nun habe ich von einem Nachbarkasten ein 10x10cm Wabenstück mit Stiften ausgeschnitten und im 2zarger oben in ein Wabe (2. vom Rand) eingepasst, bei normalem Waben/Rähmchenabstand (hoffe es bleibt für eine Kö-Zelle Platz) - um "Drohnenmütterchen" zuvorzukommen, wie ich las ...
Was haltet ihr davon? Ich bin wieder mal etwas am Zweifeln ...
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon waldimker » 29. Mai 2017, 06:57

Ich mach das diesjahr so, dass ich einen schmalen "Eistreifen" oben zw. die Oberträger klemme (mit gefühl!). Und zwar an einer Stelle mit viel Bienen (bei Ablegern oder so) und da, wo eine Weiselzelle auch Platz hat. Das hab ich aus dem Buch "Bienengemäß Imkern" von Werner Friedmann. In einem Fall hat das geklappt, im andern war die Königin drin (unbegattet, aber nicht entdeckt).
In Deinem Falle fände ich es sinnvoller, eine fertige, schlupfreife Zelle zuzusetzen, falls wirklich keine Kö drin ist.

Soll es nur eine WeiselPROBE sein, würde ich eine Wabe mit jüngster OFFENER Brut (nicht Stifte, das dauert dann zu lang als Probe) einhängen.
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon April » 29. Mai 2017, 08:15

Danke!

eine schlupfreife Weiselzelle habe ich zZt. nicht. Vorgestern hatte ich eine schöne noch unverdeckelte, die aber mit ihrem ganzen Saft kaputt ging und gestern ausgeräumt war. Sie hätten die ja reparieren können ...
Vielleicht habe ich kommendes Wochenende wieder eine.

Wenn man zwei Kisten auf hat, muß man in dem ganzen Tohuwabohu schon ruhig bleiben ... meine Stifte habe ich nun etwas abseits platziert und dabei gehofft, "dass spricht das schon rumspricht". Stimmt: einen zentraleren Ort hätte ich schon wählen sollen ...

Wann könnte man auf einem "Prüfstück" mit ersten "Zell-Nachschaffungsformen" rechnen?

Ich dachte an "Weiselprobe" mit evtl. anschließender Nachschaffung: die bekommen mit, dass befruchtete Stifte da sind und damit sinkt die Drohnenbrütigkeit? (Viel ältere) Offene Brut ist drin und wie ich gestern abend auf Fotos sah, an einer kleinen Stelle auch ein paar (einzelne) Stifte. Hoffentlich sind da nicht schon eierlegende Drohnen am Werkeln. Ich las mal, nach drei Wochen - also schlimmstenfalls & frühestens nächstes Wochenende.
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon STC » 29. Mai 2017, 09:46

Wenn sie weisellos sind bzw sich weisellos fühlen schaffen sie von allem nach was sie finden können. Offene Brut sondert auch pheromone ab...

was die eier bringen sollen erschliesst sich mir aber nicht. Sie schaffen immer nur aus larven nach meines wissens. Beim umlarven wird auch umgelarvt und nicht umgeeiert :-) Hatte übrigens schon Afterweiseln im 9 tage weisellosen Volk... mal sehen was die geschlüpften Königinnen in den daraus entstandenen Ablegern so machen...

ausserdem: warum hast du nicht einfach 2 rähmchen getauscht (vorher abkehren)?
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon Epoché » 29. Mai 2017, 09:57

Du musst nicht 2 Kästen gleichzeitig offen haben, insbesondere nicht, wenn es Dir zu hektisch ist.

Bei der Durchsicht eines weiselrichtigen Volkes geeignete Wabe entnehmen und beiseite stellen. Entspannt Durchsicht beenden. Dann das weisellose Volk öffnen und entspannt (bienenleere) Stiftwabe rein. Ganz entspannt. Da verkühlt nichts oder was man sich da sonst so für Sorgen machen könnte. Beim Umlarven hat man den Kram ja auch "eine Weile" draußen.

Seh jetzt den Ort, wo Du die Wabe eingehangen hast, auch nicht als Drama an. Wär bestimmt galanter gegangen, aber wird schon klappen, die Annahme.
Ich würde in ein paar Tagen nochmal checken ob angenommen und Weiselzellen angelegt sind und dann in Ruhe lassen.
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon Tobi » 29. Mai 2017, 10:06

In dem Zusammenhang mit den Eiern und fehlenden Pherhormonen mal eine andere Frage:

Woraus wird bei Vorhandensein von Eiern und älteren Larven nachgeschafft?
Sind die so schlau und warten ein/zwei Tage bis jüngste Larven da sind, oder nehmen die trotzdem kurz vor der Verdecklung stehende (eigentlich zu alte) Larven? Vermute letzteres, ...oder?

Die Frage hab ich mir gestern gestellt, als ich bei einem von 17 zu bildenden Fluglingen (zum Ruhigstellen der paar letzten in Schwarmlust befindlichen Völker) im oberen BR nichts passenderes gefunden habe. Sonst hab ich da einfach immer "lehrbuchmäßig" jüngste Larven genommen und gut; nicht weiter drüber nachgedacht... :hmm:
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon FranzBurnens » 29. Mai 2017, 11:02

Wenn man ein weiselloses Volk hat und Zellen zuhängt, die keine Maden sondern nur Eier enthalten, dann pflegen die Bienen diese ganz normal weiter bis zur Verdeckelung.

Warum sollten sie darauf verzichten, aus diesen Stiften zu Anfang des Madenstadiums Königinnen nachzuschaffen? So lange können sie locker warten, ohne zu vergessen, was ihnen besonders wichtig ist ...


Ob sie aus (eigentlich zu) alten Maden nachschaffen, kann man generell nicht beantworten. Entweder sie haben nichts besseres oder sind zu ungeduldig (?) - Am einfachsten ist nach vier Tagen zu schauen, ob bereits verdeckelt ist; dann kann es sich nur um etwas zu reife Maden gehandelt haben.
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon waldimker » 29. Mai 2017, 11:10

Warum nur Stifte? Damit die jungen Damen von Anfang an königlicher Nachwuchs werden, deshalb! Soll fast(!) so gut sein wie ne Schwarmkönigin. Und oben zw. die Oberträger klemmen deswegen, damit sich die Zellen NACH UNTEN öffnen, wie es sich für eine Kö-Zelle gerhört. Zudem ist oben ein besseres Klima, auch in kleineren Einheiten.
Sonst übernimmt am Ende ungünstigsterweise eine halbe Arbeiterin aus einer verkühlten und vernachlässigten Zelle die Regentschaft.
Dann hätte mans gleich lassen können...
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon STC » 29. Mai 2017, 13:15

Nun ja soviel zur Theorie...

Auf den belegbaren Beweis dass Schwarmzellen-Königinnen besser sein sollen als umgelarvte/nachgeschaffene warte ich immer noch...

aber wenns funktioniert... nix dagegen einzuwenden!

warum wird dann nicht generell "umgeeiert" ?
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon kurt » 29. Mai 2017, 13:41

STC hat geschrieben:warum wird dann nicht generell "umgeeiert" ?

Vielleicht, ...
  • weil's schwieriger ist als das Umlarven (Stifte sind i.A. NOCH kleiner als 1-2 Tage alte Larven), und
  • weil's dabei keine besseren Ergebnisse bringt als (jüngste) Larven, die eh noch im Gelee Royals schwimmen?
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon AngoraAngy » 29. Mai 2017, 13:46

Ich hatte auch ein weiselloses Volk und diesem einfach eine komplette Brutwabe mit dem ganzen Spektrum an Brut zugehängt. Und nach vier Wochen nachgeschaut - siehe da, es waren die Überreste einer Weiselzelle zu sehen und bereits ein hübsches begonnenes Brutnest, das sich auf 4 Wabenflächen erstreckte (natürlich noch größtenteils Stifte und eine Handfläche Rundmaden). Die Dame selbst hatte keine Lust auf eine Audienz.
Weniger Stress für alle Beteiligten als ein Stück ausschneiden und irgendwie reinfummeln zu müssen, für die Bienen eine reichliche Auswahl. Da die Weiselzelle am Rand war, wo beim Zuhängen Stifte zu finden waren, dürften sie auf den Schlupf einer frischen Made gewartet haben, denke ich. Da sich Spender- und Empfängervolk in unterschiedlichen Ortschaften befinden, habe ich die abgekehrte Wabe einfach in einem Ablegerkasten transportiert.
Beste Grüße von Angela und der Bauernhofmeute
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon propolis » 29. Mai 2017, 14:48

Zur Zeit: Nach einer Woche kannst du vorsichtig reinschauen, ob Zellen da sind, wenn jüngste Brut da war - eigentlich hat es ja irgendwo auf der Ei-Wabe eigentlich schon jüngste Brut, wenn sie nicht gerade ganz frisch gelegt ist... Vorher machst du dich m.E. nur wuschig:

Mein vor zwei Wochen gebildeter SBA hat sich über vier Tage mit den Nachschaffungszellen Zeit gelassen. Hatte schon die Befürchtung, dass ich aus Versehen eine KÖ verschleppt habe, das war aber nicht der Fall, vielleicht hatten die tatsächlich auf das Schlüpfen der Eier gewartet?
LG, propolis
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon waldimker » 29. Mai 2017, 15:49

STC hat geschrieben:Nun ja soviel zur Theorie...

Auf den belegbaren Beweis dass Schwarmzellen-Königinnen besser sein sollen als umgelarvte/nachgeschaffene warte ich immer noch...

aber wenns funktioniert... nix dagegen einzuwenden!

warum wird dann nicht generell "umgeeiert" ?


naja, jeder wie er denkt, nicht wahr?
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon FranzBurnens » 29. Mai 2017, 20:30

STC hat geschrieben:
warum wird dann nicht generell "umgeeiert" ?

Funktioniert nicht. Wenn man das Ei vom Zellboden abhebt, schlüpft daraus keine Made mehr. Man müsste es mit samt dem Stielchen, das in der Wabe angeklebt ist, extrahieren. Sowas würde vielleicht in einem Labor gelingen, aber nicht mit dem Umeierlöffel im Freien.
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon waldimker » 30. Mai 2017, 06:36

es gibt Methoden zum Umeiern. Mit Klemmstopfen und pipapo. Z.b. in "Aufzucht und Verwertung von Königinnen" beschrieben. Der Eistreifen und der Bogenschnitt sind die einfachsten Methoden. Bei diesen kann aber nur sehr mühsam verschult werden. MIt diesen gestanzten Zellen geht das wohl besser.

In selbigem Buch findet sich eine Reihe von Königinnen-Fotografien. Von der Schwarmkönigin hin zur Nachschaffung aus 3-tägigen Larven. Und obwohl hier eine Bilderserie vom griechischen Heldentypos zu Quasimodo hinunter abgebildet ist, beschäftigt sich das Buch im Folgenden nur mit der (künstlichen) Nachschaffung.
Der Irrsinn heißt Mensch, wie man an dieser so logischen Folge von Tatsachen und Taten sehr gut sehen kann.

Im Übrigen erlaube ich mir (immerhin "früher" "Wissenschaftler" (also der heutigen Definition nach)) anzumerken, dass es unnötig, ja oftmals schädlich sein dürfte, sich immer auf wissenschaftliche "Erkenntnisse" und "Beweise" stützen zu wollen. Würde das jeder verliebte Junge so machen, dürfte er kein Mädchen küssen, schließlich WEISS er ja nicht, dass das dann schön und "gut" sein könnte. Ist schließlich nicht bewiesen und in der Schule hats ihm auch keiner beigebracht. Die Menscheit dürfte aussterben wenn sie diese Haltung zu weit treibt... na, vllt. gar nicht so schlecht für den Rest ... L)
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon STC » 30. Mai 2017, 07:58

Danke euch beiden für die hilfreichen infos. das Buch werde ich mir mal genauer anschauen :-)

@Waldimker: tut mir leid für dich dass du dir mit den Mädchen offensichtlich schwer tatest, hoffen wir dass es wenigstens mit den Bienen besser klappt!
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon waldimker » 30. Mai 2017, 08:33

oh, ich hab mir mit den Mädchen nicht schwer getan. Alles prima!

Das Buch ist übrigens nicht so sonderlich empfehlenswert.
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon Tobi » 30. Mai 2017, 12:55

waldimker hat geschrieben:Der Irrsinn heißt Mensch, wie man an dieser so logischen Folge von Tatsachen und Taten sehr gut sehen kann.


Auch wenn "Logig" Gesetzmäßigkeiten sind, scheint mir das in der Imkerei doch hin und wieder anders zu sein... :?
Wer da weiß, dass er nicht viel weiß, weiß meist schon mehr als die meisten anderen...!
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon Epoché » 30. Mai 2017, 17:50

waldimker hat geschrieben:In selbigem Buch findet sich eine Reihe von Königinnen-Fotografien. Von der Schwarmkönigin hin zur Nachschaffung aus 3-tägigen Larven. Und obwohl hier eine Bilderserie vom griechischen Heldentypos zu Quasimodo hinunter abgebildet ist, beschäftigt sich das Buch im Folgenden nur mit der (künstlichen) Nachschaffung.


:lol: :thumbsup:
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon STC » 30. Mai 2017, 21:05

waldimker hat geschrieben:oh, ich hab mir mit den Mädchen nicht schwer getan. Alles prima!

Das Buch ist übrigens nicht so sonderlich empfehlenswert.


man wird selten Bücher empfehlen die dem selber gepredigten wiedersprechen...
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon Epoché » 30. Mai 2017, 22:11

Ach, jetzt atme doch mal durch!
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon waldimker » 31. Mai 2017, 06:30

@STC: Entspann Dich.

Was hat es mit Predigen zu tun, wenn ich sage, wie ich`s mache oder was ich für richtig halte? Predigen würd ich über andere Dinge!

Und vergiss nicht: Ich hab mir das Buch mal gekauft!

Wenn Dir meine Nase nicht passt, die Du nie gesehen hast, dann rat ich dir: guck woanders hin! Das spart allen Beteiligten ungünstige und im besten Falle zeitraubende Gefühlszustände.

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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon HaroldBerlin » 31. Mai 2017, 10:25

April hat geschrieben: (Viel ältere) Offene Brut ist drin und wie ich gestern abend auf Fotos sah, an einer kleinen Stelle auch ein paar (einzelne) Stifte. Hoffentlich sind da nicht schon eierlegende Drohnen am Werkeln. Ich las mal, nach drei Wochen - also schlimmstenfalls & frühestens nächstes Wochenende.
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viewtopic.php?f=28&t=2678

Es gibt keine eierlegenden Drohnen!!! Diese sind dazu schon aufgrund der fehlenden Ovarien niemals in der Lage - sie würden auch gar nicht in die Zellen passen!!!
Ab und zu - und sicher nicht so oft und schnell wie manchmal befürchtet - legen auch Arbeiterinnen, die keine Königin mehr haben, Eier.
Noch hier? Wir sind doch alle da: http://dreilichs.de/if/
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon STC » 31. Mai 2017, 11:54

Soweit ich das beurteilen kann ist das mit den eierlegenden Arbeiterinnen ein schleichender Prozess. Hatte sowas schon mal in einem 9 tage zuvor durch Königinnenableger entweiselten Pflefevolk. Abgesehen von der Verunsicherung gab es sonst aber keine negativen Effekte. Die Ursachen und Zusammenhänge sind aber sicher vielfältig.

waldimker hat geschrieben:@STC: Entspann Dich.

Was hat es mit Predigen zu tun, wenn ich sage, wie ich`s mache oder was ich für richtig halte? Predigen würd ich über andere Dinge!

Und vergiss nicht: Ich hab mir das Buch mal gekauft!

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Entspannung und emotionale Entkoppelung würde ich dir empfehlen ja! dann würdest du nicht sofort so ausfallend werden und so tun als würde mich deine Nase oder andere persönliche Details von dir interessieren.

Meinetwegen kannst du deine Königinnen auch durch Regentanz begatten lassen. Dass es für dich funktioniert steht ausser Frage. Interessant sind aber lediglich die belegbaren Fakten. In aller Literatur zu dem Thema die ich bis jetzt finden konnte steht dieselbe Aussage dass eier und 1 1/2 tägige Larven gleich "gute" Königinnen abgeben. Aber auch Wissenschaftler können sich irren oder Unwahrheiten verbreiten. Genauso wie manche Prediger-Imker...

Genau darum bin ich sehr interessiert an (belegbaren) Infos die dagegen sprechen. Dein Riechorgan gehört nicht dazu...
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Re: Weiselprobe: wohin mit den Stiften?

Beitragvon Epoché » 31. Mai 2017, 14:33

Komm mal klar, STC...
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