Mäuseschutz

Mäuseschutz

Beitragvon Simon » 26. Oktober 2014, 18:12

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Die Mäuse drängeln in die Beuten, Mäusekot gibts zu sehen auf der Varroaschublade, angenagte Schaumstoffstreifen und angenagte Waben. Mäusekeile verhindern die Störungen, ein Mäusegitter verhindert den Zugang von Mäusen sicher.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Joachim » 26. Oktober 2014, 19:47

Hallo Simon,

mal eine praktische Frage: warum setzt Du die Mäusekeile so herum ein? - Ich dachte bis jetzt immer, dass das Flugloch bündig mit dem Boden abschließen, und kein Rand entstehen sollte damit die "Putzbienen" es leichter haben den Totenfall leichter aus dem Stock zu bringen....

Ich habe meine Keile bis vor kurzem noch anderstrum wie Du eingesetzt ....
Viele Grüße
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon waldimker » 26. Oktober 2014, 20:12

meine Infos sind:

die Bienentraube ist näher am Flugloch und kann es besser verteidigen. (beim hochboden besonders wichtig)

der Totenfall kann das Flugloch nicht so leicht verstopfen.

Ich mach das je nach Volksstärke so oder so.
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Simon » 26. Oktober 2014, 20:55

waldimker hat geschrieben:meine Infos sind:
die Bienentraube ist näher am Flugloch und kann es besser verteidigen. (beim hochboden besonders wichtig)
Ist der halbe Zentimeter so entscheidend? Sollte man gar die Böden absägen?
Räuberei- oft Folge der Beutenkonstruktion: http://www.badische-imker.de/downloads/ ... r-2014.pdf
Bei Großwaben kann es auch passieren dass der Bienensitz weit vom Flugloch oben liegt.

waldimker hat geschrieben:der Totenfall kann das Flugloch nicht so leicht verstopfen.
Ob die Öffnung oben oder unten ist, im Extremfall wird es keinen Unterschied machen. Möglicherweise staut sich etwas Totenfall an. Ein Mäusegitter in Kombination mit dem Hochboden verstopft nie.

Bei ein paar Böden ist die untere Leiste verbogen und verengt den Eingang extrem, die Bienen müssen in die Hocke und stauen sich auf, in dem Fall passt der Keil gedreht besser. Einige Keile haben vermutlich eine zu große Öffnung und sind möglicherweise nicht mäusedicht.
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon waldimker » 26. Oktober 2014, 21:45

Mit den Hochwaben hast Du recht - beim Rest gibts auch andere Meinungen. Daher auch Flachböden.

Nach A. Spürgin (Fachberater für Bienenhaltung am Regierungspräsidium Freiburg und Autor) wurde der Hochboden vor so 40 Jahren eingeführt weil man von unten füttern wollte. Das unten füttern hat man dann wieder gelassen, den Hochboden behalten.
Außer dass die Bienen gerne durchhängen wüsste ich auch keinen vernünftigen Grund, einen Hochboden einzusetzen. Du?

Ich mache das dann so, dass ich auf einem "angepassten Brutraum" überwintere. Also nicht immer 10 Waben gebe. 6 oder 7 Waben ergeben etwa eine Zanderzarge... So ist gewährleistet, dass die Bienen auch "unten" noch wohnen. Insb. bei Jungvölkern sinnreich, so meine Meinung.

Was man bei nicht allen Zweizargern sagen könnte, dass es da unten noch Bienen gibt. Aber ich hab vielleicht die falsche Rasse oder Betriebsweise oder zuviel Tannentracht?

vlg

vom waldimker
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Simon » 26. Oktober 2014, 22:06

waldimker hat geschrieben:Außer dass die Bienen gerne durchhängen wüsste ich auch keinen vernünftigen Grund, einen Hochboden einzusetzen. Du?
Nach durchhängen kommt raushängen, lästig im Sommer wenn das Volk verschlossen werden soll. Die Fütterung von unten ist im Bedarfsfall eine gute Sache.
Totenfall.JPG
Bei starkem Totenfall können die Wabengassen und auch das Flugloch eines niedrigen Bodens verstopfen.

waldimker hat geschrieben:Was man bei nicht allen Zweizargern sagen könnte, dass es da unten noch Bienen gibt. Aber ich hab vielleicht die falsche Rasse oder Betriebsweise oder zuviel Tannentracht?
Nach Wabenhygiene sitzt das Brutnest immer unten, wenn dann allerdings keine Bienen mehr unten sind, dann ist eine ganz andere Rasse drann schuld. :vr:
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Hotzenplotz » 28. September 2015, 08:35

Hallo zusammen,

ich imkere mit der Zanderbeute und einem hohen Boden.

Könnt Ihr mir einen Tipp geben, wo man das Gitter in entsprechender Maschenweite im Einzelhandel erwerben kann? Ich hatte letztes Jahr eines mit Maschenweite 10mm mit Reißzwecken befestigt.
Ansonsten würde ich mir Keile aus Holz zurechtsägen und dort viele 8mm Löcher bohren.
Für Eure Umsetzungen bin ich dankbar.
:ugeek: ;)-
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Simon » 28. September 2015, 13:28

Das Gitter gibts im Imkerhandel, eine Alternative wäre ein Fluglochkeil mit Absenkung, Bohrungen sind bei der nötigen Materialstärke nicht empfehlenswert und verstopfen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Immenfreund » 29. September 2015, 12:02

Simon hat geschrieben:ein Fluglochkeil mit Absenkung

Absenkung ist?
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Simon » 29. September 2015, 20:11

Nur durch die Absenkung kommen die Bienen durch den Keil, sonst wäre das Flugloch zu. ;)
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon waldimker » 29. September 2015, 20:20

Den Begriff hab ich auch noch nie gehört. Eine Ausfräsung ist was Du meinst?
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Re: Mäuseschutz

Beitragvon Karlheinz » 30. September 2015, 09:27

waldimker hat geschrieben:Den Begriff hab ich auch noch nie gehört. Eine Ausfräsung ist was Du meinst?

Das ist wie mit dem "Fluglochkeil", welcher ja auch kein "Keil" ist. ;)
Gruß
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