bandscheibenschonende Beuten

und weniger einfache Beuten

bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Distelbauer » 28. Januar 2013, 18:34

Hallo,

nachdem meine Warreimkerei ja leider gescheitert ist (nur OS verdampft) und auch einfach im moment für mich zu wenig Einblick ermöglicht u.u. bin ich auf der Suche nach einer anderen (günstigen) Möglichkeit für mich ein paar Völker zu halten, mit denen ich dann auch das was ich bei der Anfängerschulung lerne umsetzen kann. Favorisiertes Rähmchenmaß ist Zander u.a. auch weil ich noch eine Heroldbeute für den Anfang habe.
Tolle Tips fand ich bisher Flachzargen oder geteilte Honigräume. Aber mal eine andere Frage. Muß man denn Honigräume immer komplett abnehmen (wegen Räubeieigefahr)?Zum einlegen einer Bienenflucht könnt ich mir ja einen Zargenheber bauen (hatte ich für Warre.Zum untersetzen unverzichtbar), ohne Bienflucht muß ich doch eh jede Wabe rausnehmen und abkehren.Oder versteh ich was falsch. Den Mehraufwand sehe ich nicht so dramatisch bei wenigen Völkern. Golzbeute mag ich wegen Preis und Rähmchenmaß nicht und Lagerbeute find ich zum Überwintern nicht so gut. Wer hat noch Ideen? 10kg gehen noch gut, darüber wirds kritisch oder muß meine Frau mit eingespannt werden ;-)

LG Georg
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Bienefix » 28. Januar 2013, 19:09

Hallo Georg,

klar kannst Du die Honigwaben einzeln rausnehmen.
Du kannst trotzdem eine Bienenflucht verwenden und dann die Honigrähmchen einzeln rausnehmen und in eine leere Zarge umsetzen.

Für das sonstige Handling solltest Du dann eine Hebevorrichtung haben.
Google mal nach Kippboy, oder hier http://www.einfachimkern.de/viewtopic.php?f=29&t=588 hat es auch einen Thread darüber.

In der neuen Ausgabe vom Buch Einfach Imkern hat es auch eine Abbildung mit einer geteilten Honigraumzarge.
Nicht schlecht, da man dann trotzdem ein Rähmchenmaß hat.

Grüße
Dietmar
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Silversurfer » 29. Januar 2013, 11:04

Hallo Georg,

Also ich habe bei der letzten Honigernte auch die Rähmchen einzeln entnommen und im 5'er Pack zum Auto getragen.
Für die Kippkontrolle ist es nicht nötig die Zargen abzunehmen. Das mußt du erst, wenn du alle Rähmchen nach Schwarmzellen absuchen willst. Die sind dann allerdings nicht so schwer wie eine Zarge voll mit Honig.
Wenn ich mich nicht irre, dann gibt es bei bienen-dehner.de auch Halbzargen die nicht in der Höhe halbiert sind sondern in der Breite.

CU
Thomas
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Simon » 30. Januar 2013, 18:24

40
Hallo Georg,
an der Beute kannst du konstruktiv einige Dinge anpassen um ergonomischer mit dem Gewicht des Honigs umzugehen, die Aufteilung der Honigräume in Halbzargen wie oben schon erwähnt wäre eine Möglichkeit. Ein sicherer Stand der Beute ca. 40cm erhöht vermeidet eine gebeugte Haltung. Denkbar wäre auch ein durchgängiges Flachzargensystem, z.B. Zander oder Langstroth 2/3. Wobei die 2/3 Honigräume schwerer sein dürften als halbierte Zargen mit ganzen Rähmchen. Imkern mit 2/3 Zanderzargen wird auf dem Weissacher Imkertag vorgestellt: http://bienenvolk.org/bilder/Weissacher ... 2013_2.pdf

Einen großen Einfluss auf das Gewicht der Brutraumzarge hat die Völkerführung im Frühjahr, man kann durch die Position des Brutnestes die Zargen sehr leicht halten, siehe hier: viewtopic.php?f=12&t=552&hilit=leichter+imkern
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Rudi » 30. Januar 2013, 20:34

...mal ganz kurz zwischendurch:
Hallo Simon,
wie benimmt sich die gelbe Kiste über eine Wintersaison?
Meinst du sie überlebt mehrere Winter???
gruss
rudi
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ZargeAbleger.jpg
Die Ableger sollen mit einem Trennschied direkt hier hinein und nicht in eine Ablegerkiste
ZargeE_Teile.jpg
Sockelleiste, Griffe, vorne hinten und die Seitenteile werden verleimt und verschraubt.
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Simon » 30. Januar 2013, 21:00

Rudi hat geschrieben:wie benimmt sich die gelbe Kiste über eine Wintersaison?
Meinst du sie überlebt mehrere Winter???

Da gibts zweierlei Qualitäten, gezeigte find ich nicht so prickelnd, die Ware aus dem Hornbach war erheblich besser in der Holzqualität und Verleimung. Den zweiten Winter haben sie überstanden ohne zu zerfallen, ich tippe mal auf 10 Jahre Haltbarkeit. ;)
Dann muss ich ein paar Schrauben reinprügeln oder damit heizen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Distelbauer » 30. Januar 2013, 21:40

Hallo,

die geteilten Honigzargen gefallen mir nicht schlecht, aber ich bin leider ein etwas langsamer Schreiner, kriegs zwar hin, aber manchmal verlier ich die Geduld, deshalb versuch ich meistens vieles einfach zu halten. Mein Ziel wird aber wohl ohne Mehraufwand eh nicht realisierbar. Was mir noch so in den Sinn käme wären generell schmalerer Zargen, Wären denn Zargen füt 6 Zanderrähmchen zu klein? Ein bekannter hat mir mal erzählt, daß er lieber in zwei Zargen mit Schieden überwintert als in einer Zarge. Mehr Schreinerarbeit hab ich natürlich wieder, da es vermutlich ausser den Rähmchen dazu nichts zu kaufen gibt.
@Simon, danke für die Links, muß ich mir mal Richtung WE anschauen.

Grüße aus Oberschwaben, Georg
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Rudi » 30. Januar 2013, 21:50

OK,
eine Zarge kostet mich an Material mit Kleber und Schrauben ohne Arbeitsentgeld 6,71€
Wenn sie nur 5 Jahre halten sind das im Jahr 1,25€ per zarge.
Kann ich mit leben, alles Bestens - DANKE.
gruss
rudi
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Distelbauer » 1. Februar 2013, 16:29

Hallo,
das Buch von Dr.Liebig ist eben angekommen. Hab natürlich gleich schon mal etwas rumgeblättert und auch das schöne Bild mit den senkrechten Halbzargen entdeckt j)). Meine Frage nach 6er Zargen hat sich im Buch auch schon beantwortet. Erster Eindruck ist gut.

Gruß Georg
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Simon » 8. Februar 2013, 18:57

57
Zander 2/3 im Vergleich zur vollen Höhe, allerdings finde ich die Lösung mit den halbierten Honigräumen sinnvoller und leichter.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: bandscheibenschonende Beuten

Beitragvon Bernhard » 8. Februar 2013, 21:23

Für meine Bandscheiben hab ich mir leichte Beuten gekauft,
ein Hebegerät gebaut mit Seilwinde und zum Honigtransport Kisten für 6 Waben
gebastelt mit einem Rolladengurt zum über die Schulter hängen.

Im Auto oder Anhänger etwas weiter weg heb ich die Waben in
größere Kisten um, zum Schleudern kannst die Waben wieder
im 6er Pack aus dem Auto holen.

Bei Bauhaus hab ich Plastikkisten gesehen für 4 Euro,
da geh ich mal mit einem Rähmchen hin.

Leg dir auch noch einen Transporthund zu, der erleichtert weitere Wege
aber mach den selber mit größeren Rädern.

Stell Google auf Bilder suchen und geb Transporthund ein (und anschließend noch Beutenheber).
Zum Ziehen reicht ein Seil.

Bernhard
Höhenlage meines Bienenstandes: 320 m über Normalnull
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