Beuten selbst bauen

und weniger einfache Beuten

Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Mondero » 25. Januar 2015, 19:05

Leimholz in der Beute :no: (Formaltehüt) :weg:
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 25. Januar 2015, 19:08

Ja, Mondero, da sagste was. Aber so wollenses! Soll einfach und maßhaltig sein.

@Claus, Lukas:
Welche Schrauben von Dresselhaus? Da gibts ganz verschiedene Ausführungen.
Und: Bei baumarkt24 über amazon hab ich nicht alle Größen gefunden, die ich bräuchte. Kannst du die Preise mal mitteilen für ein zwei beispiele? Danke.

viele Grüße,

vom waldimker
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon beeo » 25. Januar 2015, 19:21

Waldimker, fahr halt mal wieder runter ins Tal nach Haslach zum Gutmann. Oder zum Schmid nach Hausach ;-)
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 20:19

Mondero hat geschrieben:Leimholz in der Beute :no: (Formaltehüt) :weg:


Schmeckt mir trotzdem; und da stört mich sogar nochnichtmal der ganze Zucker im Honig... :stick: :mrgreen:
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 20:21

Lukas hat geschrieben:
Hochleistungsbiene hat geschrieben:Um die 1,5 geht es mir nicht, sondern um die 12 (statt sonst 10) zwischen Wand und Schenkel.
Ist in mit dem Link aber geklärt.
Werd die Sache dann so, bzw. mit dem 18er Leimholz bauen...


Alles klar. Hab dir nur beschrieben wie du den Abstand bis auf Beespace anpassen kannst und vermeidest, dass sich die Rähmchen bis zu 7mm gegeneinander verschieben lassen. Mag praktisch vielleicht keine großen Auswirkungen haben, würde mir auf jeden Fall nicht gefallen.

Bildschirmfoto 2015-01-25 um 18.28.07.png


o.k., aneinander vorbei geredet... ;)
Aber daß die Gesamtlänge gekürzt wird hatte ich vorrausgesetzt...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon anpoky » 7. Mai 2015, 19:06

Moin,

Wollte mich für diesen Thread bedanken. Ich habe dank eurere Beiträge meine erste 10 DNM Einfachbeute aus 3 x 2m Mehrzweckbrettern fertig.

Schönen Gruß

Andreas


Bienen_Beute_Selbstbau.jpg
Meine erste selbst gebaute Einfachbeute.

Boden.jpg
Boden

Der Dateianhang Bienen_Beute_Selbstbau.jpg existiert nicht mehr.
Dateianhänge
Zargenlehre.jpg
Lehre
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon anpoky » 7. Mai 2015, 19:08

Hier noch die Zarge mit der notwendigen Falz, wegen den kurzen Ohren der DNM Rähmchen.

Zarge.jpg
Zarge

Der Dateianhang Zarge.jpg existiert nicht mehr.
Dateianhänge
ZargeFalz.jpg
Da DNM mit kurzen Ohren, musste innen für die Rähmchen eine 8mm Tiefe und 6mm Breite Falz gefräst werden. Hat super funktioniert.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 7. Mai 2015, 19:30

Zunächst mal herzlichen Glückwunsch!

Aber wo ich die bilder sehe stellt sich mir die Frage - an alle Selberbauer - ob das ohne Einfälzen der Stirnbretter in die Seitenbretter auf lange Sicht (also die nächsten zwei Dekaden) taugt? Also so stumpf verschraubt wie auf den Bildern zu sehen.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 7. Mai 2015, 20:00

Bei dem verwendeten Holz unbedingt aufpassen auf die wasserfeste Verleimung, es gibt einen Hersteller der die Tafeln mit einem untauglichen Leim verbunden hat.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Karlheinz » 7. Mai 2015, 20:53

anpoky hat geschrieben:Hier noch die Zarge mit der notwendigen Falz, wegen den kurzen Ohren der DNM Rähmchen.

Zarge.jpg

Zarge.jpg


Nur eine Anmerkung, ohne hier klugscheissern zu wollen:
Achte bei der nächsten Zarge auf die Maserung des Holzes. Bei Bild 1 läuft sie senkrecht, anstelle waagerecht.
Aber trotzdem gut gemacht, Respekt.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 7. Mai 2015, 21:31

Ja, das wird bös reißen, weil längs- und quer zu den fasern das holz unterschiedlich arbeitet. Ist ja keine "abgesperrte" Platte, sondern Leimholz?
Immer liegend, die Fasern. An allen Brettern und Leisten.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon beeo » 8. Mai 2015, 05:36

Und wenn es nicht reißt kommt hier und da mal Last auf die verleimten Stoßkanten innerhalb des Brettes...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon anpoky » 8. Mai 2015, 05:49

Jo, danke für den Hinweis.

Das ist tatsächlich die einzige Zarge und auch nur einer Seite mit einer falschen Ausrichtung der Maserung. Ich habe mich verschnitten und musste ein Brett auf eine Größe zusägen, wo dass dann nur so ging. Wenn ich die nächste Beute bauen, werde ich noch mehr darauf achten und ggf. kann ich die eine Seite ja auch noch austauschen.

Ich hoffe die Verleihmung ist ok. Das wird die Zeit aber zeigen.

Gruß

Andreas
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Karlheinz » 8. Mai 2015, 08:00

ich würde jetzt von aussen eine dünne Sperrholzplatte aufleimen und spaxen. Auch ein Metallband aufschrauben geht. Denn wenn das Holz reisst, wird Dir die Zarge auseinanderfallen.
Gruß Karlheinz
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Erfahrungen nach 2 Jahren

Beitragvon jean » 17. Dezember 2015, 16:50

Hallo!
Habe vor 2 Jahren nach Vorlagen aus diesem Forum Beuten gebaut und wollte mal ein paar Erfahrungen / Tipps loswerden. Bauweise nach Hohenheimer Einfachbeute (aber Zander).

- Die Beuten habe ich zunächst aus Leimholz 18(17,5)mm Leimholz Baumarkt / Bauhaus günstigstes Leimholz Fichte gebaut.:
Das Holz ist im allgemeinen viel zu feucht. Wenn man die Folie abmacht beginnt es meist kräftig zu arbeiten und zu trocknen. Daher mindestens 6 Monate offen trocknen lassen oder großzügige Längenzugaben machen. Meine erste Beute, bei der ich das Holz gleich verarbeitet habe, ist mittlerweile so geschrumpft, dass das 10. Rähmchen nicht mehr reinpasst.

Mittlerweile kaufe ich das Holz, lasse es, des besseren Transports wegen, grob zuschneiden und lagere es dann erst einmal für mindestens 6 Monate ausgepackt bevor ich damit baue. Dabei ergibt sich dann auch meistens nur noch eine Plattenstärke von 17,5 mm. Kein Problem, wenn man es rechtzeitig merkt ;)

Die ersten Beuten habe ich mit Leinöl gestrichen. Sehen auch nach 2 Jahren noch gut aus sofern überdacht. Überall, wo regelmäßig Wasser hinkommt werden sie allerdings schwarz. Fazit: Ich streiche (fast) nicht mehr (siehe unten).

Das größte Problem für das Holz ist die Feuchtigkeit im Bienenstock. Da hält dann auch die stärkste Verleimung nicht, wenn das Holz arbeitet. Besonders problematisch bei schwachen Völkern die einseitig sitzen. Da passt dann keine Zarge mehr und man kann den Bienen von außen zuschauen. Aber v.a. hält es die Verleimung nicht aus. Das Problem gibt sich nach einiger Zeit, wenn die Bienen von innen selber "gestrichen" haben. Da es aber bis dahin die Zargen zerreist bin ich zu folgender Methode übergegangen: ÖL/Wachsanstrich. Ich erhitze Sonnenblumenöl auf 80 Grad und füge etwas Bienenwachs bei. Nach dem Abkühlen bekommmt man eine cremige Masse. Man nehme eine Spülbürste und schmiere die Zargen von innen und (!) von außen damit ein. Dann unbedingt trocknen lassen. Dieser Schutz bewirkt, dass das Holz wesentlich weniger Wasser aufnimmt und die Zargen in Form bleiben und hält etwa so lange bis die Bienen selbst gestrichen haben.

Die Beuten habe ich alle stumpf geschraubt: Das hält auch nach 2 Jahren. Die Bienen verkitten alles zusätzlich noch einmal. bombenfest

Bei AS Behandlung macht es sich bezahlt, wenn man mit Edelstahlschruben gearbeitet hat. Ansonsten rostet es ziemlich schnell. Nicht unbedingt schlimm aber auch nicht schön.

Wer nach Liebig baut (Hohenheimer Einfachbeute) muß bei den Zargen nach oben genug Platz lassen, damit auch das Absperrgitter hineinpaßt sofern er auch Rutschleisten anbringt. Die 6mm laut Plan gehen nur mit dünnen Kunststoffgittern oder nicht umfaßten Metallgittern (knapp). Besser 1 cm einkalkulieren.

Mittlerweile nehme ich auch schon mal öfters Regalbretter von Ikearegalen aus dem Sperrmüll mit. Natürlich nur unbehandeltes. Das Holz ist naturgemäß meist sehr gut abgelagert und die Brettstärke beträgt 20mm. Allerdings handelt es sich meist um Kiefer oder astreiche Fichte. Das arbeitet etwas mehr und ist etwas schwerer. Hält aber wunderbar, auch die Verleimungen.

Was den Boden angeht so bin ich vom festen Flugbrett abgekommen, da im Winter immer die Vöglein draufsitzen und die Bienchen ärgern. Ich lasse sie jetzt weg oder mache sie zum anstecken, weil man die Bienen auf den Flugbrettern doch toll beobachen kann und eine volle Biene sich immer freut, wenn sie eine breite Landezone vorfindet.
Als Gitter habe ich anfangs Edelstahlgeflecht von der Rolle genutzt. Läßt sich aber schlecht verarbeiten (beult etc,) und die Bienen meiden den Kontakt sofern sie eben können. Mittlerweile verwende ich Alu-Streckkitter (ja hält auch AS-Behandlung aus / gibt es auch in Edelstahl - teurer). Auf den breiten Stegen können und wollen die Bienen auch viel besser laufen.

Zum Schluß: Nicht zu genau bauen. Es verzieht sich ohnehin alles noch irgendwie. Etwas Luft hier und da macht den Bienen nichts, sofern die Löcher nicht durchlässig für andere Bienen/Wespen werden. Nachteilig ist das allerdings bei der AS-Behandlung. Da muß man dann evtl. abkleben.

So das wars.
Also Mut zum selber bauen - für den, der die Arbeitszeit nicht einrechnet, lohnt es sich. Aber auf jeden Fall macht es (mir) Spaß.

lg Jean
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 17. Dezember 2015, 20:25

Hallo Jean,

ich baue auch derzeit eine größere Menge Zargen und Beuten und möchte daher keine Fehler machen. Daher auch einige Fragen:

- Welchen Leim nimmst Du? D3 oder D4?
- Die schwarzen Stellen beim Leinöl: Meinst du, die vergammeln schneller als ungeöltes Holz?
- Die spalte durch die man die Bienen sieht: Wo befinden die sich?!

Das mit dem "nicht so genau bauen" würd ich nicht unterschreiben. Es verzieht sich ja in eine Richtung, die nicht jeder abschätzen kann. Es kann also in die falsche weitergehen...

Wenn ich selbst baue - und ich baue mittlerweile sehr genau und relativ aufwändig - habe ich umgerechnet zum Selbstkaufen einen Stundenlohn von ca. 10-15 Euro, je nach Tätigkeit. Und am Ende eine höhere Qualität aus "astreinem" Holz (nicht wirklich, ein paar finden sich immer wieder, kein gekauftes Leimholz).

vg!

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Re: Erfahrungen nach 2 Jahren

Beitragvon FranzBurnens » 17. Dezember 2015, 21:33

jean hat geschrieben:- Die Beuten habe ich zunächst aus Leimholz 18(17,5)mm Leimholz Baumarkt / Bauhaus günstigstes Leimholz Fichte gebaut.:
Das Holz ist im allgemeinen viel zu feucht. Wenn man die Folie abmacht beginnt es meist kräftig zu arbeiten und zu trocknen. Daher mindestens 6 Monate offen trocknen lassen

Hoppla: Feuchtes Leimholz im Baumarkt ? - Dann müsste sich unter der Folie, in die die Bretter einzeln eingeschweißt sind, Schwitzwasser bilden, wären außerdem schwerer als getrocknete. Meiner Ansicht nach ein mängelbehafteter Einzelfall, der reklamiert gehört.

Eigene Bastelversuche zeigen, dass das Material bei Einwirkung von Feuchtigkeit schon auch arbeitet, doch deutlich weniger als gewachsenes Fi-Holz. U.a. deshalb wird die Verleimung schließlich praktiziert. Im Baumarkt angebotene Leimholz-Qualitäten sind meist nicht für Outdoor-Verwendung gedacht. Dazu bräuchte es beständigeren Klebstoff. Aber bei Verwendung von genügend Schrauben hat man eben viel flotter und kostengünstiger eine brauchbare Beute gezaubert als vom Imkerbedarf geliefert.

Hinterher weiß man, was besser gewesen wäre. Vita brevis, ars longa.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon jean » 17. Dezember 2015, 21:50

Hallo!

Keine Fehler: Guter Vorsatz - bei mir hat es nicht geklappt.

Leim ist D3 - also wasserfester Leim aus dem Baumarkt.

Leinöl: Die schwarzen Stellen sehen unschön aus, besonders im Kontrast zum noch tadellosen Anstrich. Nach einer Zeit, wenn das Leionöl weg ist, werden die dann grau - vielleicht etwas dunkler (halt normales vergrautes Holz). Ich nehme an der Schimmel verdaut nur die Ölreste. Ich glaube nicht, dass die daher schneller vergammeln. Wichtig ist, dass sie immer wieder abtrocknen können. Wenn du streichen willst nimm Farben von Auro. Die sind letzlich (Ergiebigkeit) genau so teuer wie Leinöl aber halten wesentlich länger (aber auch nicht ewig), da farbig (UV-Schutz). Ich streiche nicht mehr - ist halt Patina - je mehr desto schöner (wirklich).

Spalte: bilden sich hauptsächlich zwischen den Zargen, da sich diese verziehen und auch verwinden. So qillt das Holz im inneren der Zargen stärker als außen. So werden die Auflgeflächen der Zargen schräg. An den Griffleisten (Holz dicker) z.B. nicht so wie an den Seitenflächen so, dass man dann von außen die Rutschleisten sehen kann.
Risse können aber v.a. auch von den ungeschützten offenen Stirnflächen der Bretter ausgehen, da dort eine bessere Trocknung erfolgt. Bei zu trockenem Holz (unbehandelt) können auch Risse in der Stäbchenverleimung entstehen. V.a. bei stark arbeitenden Hölzern wie Kiefer. Wie gesagt: den Feuchteeintrag eines Bienenvolks kann jede ungeschützte Zarge knacken, da hilft auch kein D4. Vor allem, wenn im Sommer auch noch die Sonne knallt. (Tipp: Außen Leinöl (wenns sein muß) und innen meine Mischung - hilft, hab ich schon probiert. Holz muß schließlich immer von allen Seiten behandelt werden - gelle und Leinöl in der Bienenwohnung ist pfui (meine Meinung).)
Das alles passiert dir aber auch bei vielen gekauften Holzbeuten.

Maße: Sicherlich sollte man sich an die Maße halten, aber auf den mm kommt es nicht an. s.o.

Stundenlohn: Ja, bei optimaler Organisation, guter günstiger Materialquelle, einer professionellen Ausrüstung (z.B. sehr gute Formatkreissäge) und "Massenfertigung" kann das vielleicht klappen. Ich habe leider nur etwas lausige Hausmittel zur Verfügung, mache immer mal ein paar Zargen so wie Zeit und Material da ist. Da müssen es die Überzeugung und der Spaß herausreißen.

mfg

Jean
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Feuchtes Holz

Beitragvon jean » 17. Dezember 2015, 22:03

@ FranzBurnens

Es ist natürlich das billigste Leimholz. Aber trotzdem kann man sich ja fragen warum die Bretter luftdicht in Folie verschweißt werden. Wenn die alle offen da herumlägen, gäbe es viel zu viel Ausschuß ;) .
Das Holz darf eine Restfeuchte haben (Reklamation "Holz arbeitet halt") aber die liegt oberhalb meiner Toleranzschwelle. Ein Schreiner würde sich damit ohnehin nicht abgeben.
Wir haben auch letztens einen Honigschrank im Verein gebaut. Da mußten wir nach 6 Monaten 2 cm an den Türen wegschneiden damit die wieder zugingen. Und das war das gute Leimholz von Obi.
Also: Wer Leimholz im Baumarkt kauft beherzigt besser meinen Tipp.

LG Jean
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Boettger » 17. Dezember 2015, 23:49

jean hat geschrieben:Leim ist D3 - also wasserfester Leim aus dem Baumarkt.


D3 ist nicht wirklich wasserfest. Nimm für Feuchträume und den Außenbereich (also Bienenkisten im Freien) D4 Leim (=D3 + Härter).
Mindestens genauso wichtig wie der Leim ist die Konstruktionsweise.

mfG
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Re: Erfahrungen nach 2 Jahren

Beitragvon smurfy » 18. Dezember 2015, 06:08

Servus,

jean hat geschrieben:Mittlerweile verwende ich Alu-Streckkitter


hast du hier eine Bezugsquelle? Ich habe einen ganzen Haufen Böden von Bergwinkel, da sind die auch drin.
Bis jetzt Top!
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Gitter

Beitragvon jean » 18. Dezember 2015, 08:08

@Boettger
D4 Leim gibt es nur im Fachhandel - ist mir zu teuer. D3 hält bei mir auch und geschraubt wird ohnehin. Zudem ist das Leimholz auch nur mit D3 verklebt. Problem ist nicht die Verleimung. Problem sind die enormen Kräfte die auf das Holz einwirken - da hilft auch keine D4 verleimung. Sicherlich ist die Konstruktion wichtig. Nut und Feder wäre schön. Ich hab aber nicht wirklich die Ausrüstung dafür und dann ist es mir zu aufwendig. Stumpf geschraubt (vielleicht eine Schraube mehr) hält genau so gut (für meine Zwecke). Vielleicht halten die Zargen dann nur 10 statt 12 Jahre (;

@ smurfy
Gitter kaufe ich hier vor ort bei der Firma Müngersdorf in Köln ca. 3-4 €. Aber auch die Firma Geller in Aachen hat die wohl im Angebot http://bienenzuchtbedarf-geller.de/shop ... offgewebe/. Die habe ich allerdings selbst noch nicht ausprobiert. Dürften aber dieselben sein wie bei Müngersdorf.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 18. Dezember 2015, 08:17

Hallo miteinander,

@jean:
ich muss da mal (eben für alle Lesenden) richtig stellen, dass Kiefer zu den am wenigsten arbeitenden Hölzern gehört, nicht zu den stark arbeitenden. Kiefer wird in der Fenster- und Türenbranche eingesetzt. Es kann sich jeder vergegenwärtigen, dass hier extreme Unterschiede zw. innen und außen vorliegen, viel mehr als bei einer Beute. Und Maßhaltigkeit von hoher Bedeutung sein muss.
Ich hab gestern einige Bretter Weymouthkiefer (das ist nicht "Kiefer", aber verwandt) bekommen, die waren vor ein paar Wochen gesägt worden. Es gab nicht einen Verzug und manche Bretter waren etwas über 60 cm breit und 5 m lang. Vor Kurzem habe ich ca. 2 cbm Weymouthkiefer verarbeitet, die ordentlich gelagert waren, SEHR wenig Verzug. Vor allem dann entstanden, wenn "schlechte" fertige Brettteile vor dem Fügen noch in der Wohnung nachgetrocknet sind.

Das Leinöl habe ich mit Pigmenten versetzt. Und etwas Lösemittel zum Verdünnen. Ist also farbig. wie es am Ende aussieht, wird sich zeigen. Auro MUSS teurer sein. Sicherlich aber "besser". Ich zahle für ca. 15 Liter fertige, pigmentierte Lasur keine 100 Euro. Ganz grob. Ca. 50 ml pro Zarge beim Erstanstrich auf Weymouthkiefer.

D3 müsste gehen, ein einfacher Blechdeckel ohne größeren Überstand wird es kaum aushalten - DENKE ich. D4 wäre sicherlich besser, ich glaub aber, für meinen Teil werd ich auf den Härter verzichten.

Ich kenne Imker mit hunderten von Beuten, die würden mir jederzeit beteuern: Die gekauften sind schlechter. Insbesondere die Holzqualität ist meist minder, weil zu schnell gewachsen. Es gibt bestimmt Ausnahmen.

Der Spaß ist wichtig! Das soll es machen, egal ob 100%ig versucht wird oder so gut es eben geht.

Warum meinst Du, Sonnenblumenöl sei innen besser als Leinöl?
Wäre eine reine Bienenwachs-"creme" (z.B. mit Terpentinöl oder Orangenöl gelöst) nicht grad so gut?

Seit letztem Winter fertige ich nur noch in 22 mm. Vorher 20 mm. Das scheint mir auch eine Verbesserung des Reißens und Schwindens und Werfens zu erreichen. Auch das Einnuten der Stirn in die Seite scheint mir da deutlich zu helfen, da sich dann Seite und Stirn gegenseitig "im Zaum" halten. Die Risse entlang der Markröhren bzw. Stellen des Herzens oder Herznähe werden sich wohl nie vermeiden lassen es sei denn man sägt die betreffenden Stellen raus.

vg

waldimker

PS: grade lese ich noch Deinen Beitrag zur Lebensdauer. Ich denke da etwas anders. Ich rechne für mich noch mit ca. 25 Jahren imkerlicher Tätigkeit, wenn`s gut läuft. Ich möchte von den Zargen, die ich jetzt baue, keine mehr ersetzen. Das ist das Ziel meines baulichen Tuns.

PSS: Ich bestelle meinen d3-Leim über Amazon. Ich kann mir vorstellen, da gibt e auch den Härte?!
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon jean » 18. Dezember 2015, 08:45

@ waldimker

Mit der Kiefer hast du wohl recht. Liegt bei mir wohl daran, dass die Bretter stark durchwachsen sind also viele Äste etc. Weimouthkiefer ist allerdings bekannt dafür besonders wenig zu arbeiten und kann mit normalem Kiefernholz keinen Vergleich aushalten.

Dickere Bretter sind für mich keine Alternative. Die Kisten werden zu schwer oder ich verzichte auf Griffleisten, die ich allerdings viel besser finde als irgendwelche eingefräßten Griffchen.

pigmentiertes Leinöl ist eine Möglichkeit. Meinst du eigentlich Leinöl oder Leinölfirnis?. Allerdings bleibt es dabei. Leinöl ist für den ungeschützten Außenbereich eigentlich nicht geeignet. Kauf dir mal eine kleine Dose Auro (keine Werbung) und mach den Vergleich.

Ich nehme sonnenblumenöl, weil ich es im Schrank stehen habe und es 89 cent den Liter kostet und ein Lebensmittel ist. Das Öl dient ja nur dazu das Bienenwachs streichfähig zu machen. Vorher habe ich flüssiges Bienenwachs genommen. Aber das ist zu aufwendig. So wie ich es mache klappt es bei mir gut. Die Beschichtung hält ca. 2 Jahre. Dann haben die Bienen selbst gestrichen und außen ist halt Patina. Orangenöl (vorsicht Allergiker) und Terpentinöl sind mir viel viel zu teuer und stinken. Leinölfirnis enthält künstliche Sikkative. Aber jeder wie es ihm gefällt.

Lebensdauer: Ich habe 10 Jahre veranschlagt, da ich für überschaubare Zeiträume bin. Freue mich dann aber auch wenn sie 20 Jahre halten, sofern nicht das böse F dazwischen kommt.

Gekaufte Beuten: Meine Beuten sind sicherlich besser als vergleichbare Billigbeuten aus Leimholz, die man so kaufen kann. Da es mir an Weimouthkiefer und an Ausrüstung z.B. für Nut und Feder mangelt, können sie es mit qualitativ durchschnittlichen Beuten aber wahrscheinlich nicht aufnehmen. Es gibt aber auch Beuten, die gute Qualität haben (mindestens wie selbst gebaut). Die kosten dann aber auch etwas mehr.


@ anpoky
Hallo die Zargen bei denen die Maserung falsch herum ist. Ich würde in den sauren Apfel beißen und die Bretter austauschen (Schrauben raus und durch die Kreissäge, falls geklebt). Damit wirst du so keine Freude haben. Zum einen fallen die Kisten irgendwann (in naher Zukunft) auseinander. zum anderen hast du auch ein unterschiedliches Schwundverhalten der Stirn und Seitenflächen. Also besser verändern. Alle Reparaturversuche sind letzlich aufwendiger.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 18. Dezember 2015, 10:50

Hallo Jean,

natürlich, reines Leinöl. Das ist auch ein "Lebensmittel". Ich zahle 3 Euro den Liter. Für hochwertiges Balsamterpentinöl ca. 12 Euro, für einfache Erdpigmente (Umbra) ca. 8 Euro/kg. Leinöl ist allerdings ein aushärtendes öl, Sonnenblume nicht (evtl. würde es sogar zu einer "Verweichlichung" des Holzes führen, ich tät`s nicht tun). Ob es nun wirklich was taugt, das Leinöl, wird sich zeigen.
Bei Versuchen, die Feuchte des Holzes in Abhängigkeit von der Oberflächenbehandlung zu bringen, hat sich mir folgendes aufgetan:
unbehandelte Wey-K-Zargen besitzen eine ähnliche Feuchte wie Leinölbehandelte Wey-K. Das aber im nicht beregneten Bereich. D.h. die Zargen sind lange nicht richtig nass geworden und von Wind umspült. Erstaunliche 16%... auf der Sonnenseite bis 13% runter. Ich staune.
Auf der Schattenseite einen Tick mehr.
Beuten mit Pigrol (gekaufte Lasur) gestrichen hatten 21% Feuchte.... (???)
Die unbehandelten Fichtenzargen am gleichen Standort lagen ebenfalls bei über 20%, z.T. Richtung 30%. Es liegt also wohl auch irgendwie am Holz....

Anderer Standort, extrem schattig, extrem feucht, keine Bienen drin:
Fichte behandelt / unbehandelt: Ich kann genaue Zahlen nnicht mehr nennen, es war aber ungefähr:
21% gegen 26% Holzfeuchte.
in diesem Bereich würde ich von einem "Schutz" der Zargen durch das Öl sprechen. Unansehnlich werden die Beuten dennoch. das werden unbehandelte aber auch und ebensolche mit gekaufter Lasur. Alle bekommen die gleichen schwarzen Flecke.
Ich werde die Messungen weiter durchführen, auch wenn es mal richtig drangeregnet hat, denn dann saugt eine unbehandelte Beute Wasser auf, während die Leinölgestrichene dies nicht in dem Maße tut.

Übrigens hat wohl irgendein Bauinstitut ermittelt, dass mit Leinöl behandelte Flächen in der Summe eine geringere Holzfeuchte - und damit Gammel - aufwiesen als unbehandelte. Insbesondere waren die Feuchtespitzen (Regen/Tau) geringer. So erschließt sich mir das logisch, für was immer das gut sein mag...das Logische mein ich.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon jean » 18. Dezember 2015, 11:13

@ waldimker.
Du nimmst es ja sehr genau mit deinen Versuchsreihen. Im übrigen ist das Problem auch nicht die Feuchtigkeit im Holz sondern, das das Holz (mit Bienen drin und sonne / Wetter von außen) sehr unterschiedlich innerhalb der Zarge trockne (n kann). Das führt dann zu Spannungen und Rissen.

Richtig Sonnenblumenöl bleibt weich trocknet aber auch (dauert nur länger) Und ja, es wird abgebaut (dauert aber auch 2 Jahre), macht aber nichts, da es wie gesagt nur Träger für das Bienenwachs ist.

Lebensmittelleinöl (am besten kalt gepresst (; ) ist meiner Meinung nach für Anstriche nicht geeignet, da es noch Schleimstoffe enthält, die die Ansiedlung von Schimmel und Pilzen fördern. Wenn schon Leinöl für Anstriche dann wenigstens doppelt gekochtes (gibt es auch ohne Trockenhilfsstoff (Sikkative)). Das trocknet dann auch schneller und schützt etwas besser.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Beernd » 18. Dezember 2015, 15:53

Bienenkästen aus Weymouthkiefernholz.JPG
Bienenkästen aus Weymouthkiefernholz.JPG (138.93 KiB) 8102-mal betrachtet
Mit über 30 jähriger Erfahrung im Bau von mehreren 100 Bienenkästen gibt es schlicht keine Alternative für mich:
Weymouthkiefer und D4-Leim--Punkt.
Keine (leichte und relativ preisgünstige) Holzart ist besser geeignet wie pinus strobus.
Äste, Splint, Bläue---alles wird verarbeitet.
Das Holz bleibt fast unverändert im Freien, nur die Farbe verblasst und wird grau.
Das Splintholz bleibt zwar länger feucht, trocknet aber tadellos und "arbeitet" kaum.
Die Holzverarbeitung (hobeln, sägen) ist einfach, leimen kein Problem.
Einmal abgetrocknet verziehen sich die Bretter kaum--dazu ist allerdings eine richtige Stapelung Voraussetzung.
Einziger Nachteil ist die (nicht überall vorhandene) Verfügbarkeit.
Zuletzt geändert von Beernd am 18. Dezember 2015, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon jean » 18. Dezember 2015, 17:19

@ Beernd
Dem stimme ich voll zu:
Weymouthkiefer ist für Beuten wirklich das NonplusUltra. Gewicht, Masshaltigkeit, Haltbarkeit - wirklich toll.
Nur leider gibt es das nicht im Baumarkt. Vielleicht spreche ich doch mal unseren Schreiner an. Aber das wird dann sicherlich teuer.

D4 sehe ich nicht unbedingt - aber schaden tut es nicht.

PS: Schöne Patina :) - sicher frisch von der Naur gestrichen. ;)
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 18. Dezember 2015, 18:22

@beernd:
hast Du die teilweise geölt? sehen so dunkelgelb aus.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Beernd » 18. Dezember 2015, 22:48

Die vor Jahren verwendete Lasur ist eher was für die Optik.
Eigentlich schützt das Holz sich selbst.
Mit Leinöl und Farbpigmenten erreicht man vermutlich den selben Effekt.
Wenn ich im Winter Zeit und Lust habe und mir das Grau allzu trist vorkommt, male ich vielleicht wieder ein paar an.
Was ich aber auf jeden Fall brauche, sind jede Menge neue Böden, um Ableger bis zur Vereinigung im Oktober auf einer Zarge zu halten.
Je größer die Völkerzahl, desto besser ist der höhere Anteil an einjährigen Königinnen, besonders in der Schwarmzeit.
Es gibt nichts schlimmeres, wie Sammelbrutableger mit schlupfreifen Zellen zu haben und keine Böden zum aufteilen.
Letztes Jahr habe ich 3er Böden gebaut, aber irgendwann wollen die schnell wachsenden Völkchen auch aufgeteilt werden.
Böden kann man nie genug haben.
TuB und hocheffektive Varroabehandlung mit OS klappt ja schließlich auch nur mit Zusatzinvestitionen in Material.
Die einzig nennenswerten Kosten zur Herstellung der Böden sind die ca 4€ fürs Edelstahlgitter (sofern man das Holz vorrätig hat wie ich).
Die investierte Zeit wird durch den Spaßfaktor mehr wie ausgeglichen.
Die im Wald gesägten und zu Hause sorgfältig aufgestapelten Weymouthkieferbretter reichen noch für viele Winterbasteleien.
Grüße aus dem Enzkreis.
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