Beuten selbst bauen

und weniger einfache Beuten

Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon YellowSnapper » 27. Dezember 2014, 11:00

@ waldimker

Ich habe mal versucht deinem Gedankengang zu folgen und mir mal folgenden Aufbau für den Boden überlegt.
Die Konstruktion wird etws komplizierter.

Fluglochhöhe ist in diesem Fall 20mm, kann man aber ja auch kleiner machen. Gesamthöhe ohne Füße 100mm. Innenhöhe von Gitter bis Zargenunterkante 70mm. Evtl. kann man das Maß noch etwas schrumpfen.

Zeichungen sind nur mal so schnell dahin gesklickt.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 27. Dezember 2014, 15:08

Hi Yellowsnapper,

werd die nächsten Tage, wenn der Schnee etwas nachlässt, mal den Boden-Prototypen fotografieren und die Fotos einstellen.
Verstehe nicht ganz, warum die Leisten außerhalb der Füße zu liegen kommen?

Frohe Ferien noch,

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon YellowSnapper » 27. Dezember 2014, 15:14

Bei der hinteren unteren Leiste hatte ich gedacht die Forexplatte einzuleimen. Damit hättest du an der Windel einen Griff und im eingeschobenen Zustand alles dicht verschlossen. Die Füße sitzen zurück damit man besser diese Schublade greifen kann. Wenn man unten auch noch schräg schneidet hatt man wieder eine zusätliche Tropfkante und somit wieder besseren konstruktiven Holzschutz.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon YellowSnapper » 28. Dezember 2014, 22:51

Nochmal drüber nachgedacht.
Die Füße an die Aussenkante verlegt. So wird halt der hinter Fuß beregnet, ist aber vermutlich nicht schlimm.
Varroaschub ist ja sowieso seperat. Nuten muss man trotzdem.
Materialverbauch ist 20% höher als beim Liebig-Boden.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 9. Januar 2015, 21:47

Jetztedle....

Der sehr hohe Hochboden...

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Warum ein so hoher Hochboden und warum so?

In dem Thread "Dadant-Beute und Betriebsweise" wurde von der 9er Dadant-Beute gesprochen. Dafür dieser Hochboden, damit die bienen trotz vermindertem Platz ausreichend Trommelraum hätten. Der dort besprochene Bodengilt für 4er Böden auf Paletten. hier eine Lösung für die Einzelaufstellung.
Die Füße sowie die Längsleisten sind aus Eiche. Die Längsleisten sind ebenfalls 50 mm breit. Dies verfälscht zwar die Zählung der Milben, aber so wenig , dass ich das deutliche Plus an Stabilität dafür entgegennehme.
Der obere Rahmen ist aus Lärche. Ca. 90 - 100 mm hoch. (Ich ziele darauf ab, dass der Boden immer so 150 mm hoch wird, damit ich beim Laden gleichhohe Türme habe).
Warum nun die Griffleisten und die Fronten ähnlich wie beim Hohenheimer System?
Ich wollte erstens mehr Stabiltität - durch zusätliche Versteifungen. Ich wollte zweitens ein integriertes Anflugbrett. Da bot sich die Hohenheimer Bauweise an. Ich muss sagen, ein Ableger (also ein Brutraum und Deckel drafu) trägt sich so sehr gut.
Das Flugloch ist - wie in genanntem Thread besprochen - 7 bis 8 mm hoch und kann dann das ganze Jahr so bleiben.
Die Nuten für den PE-Schieber sind 8 x 8 mm, der Schieber 5 mm stark.
Im vordersten Eichenleistchen ist auch eine Nut. Diese könnte man durch ein eingenageltes Leistchen ersetzten, womit da s Loch auf der Seite weg wäre.
Ich habe den Schieber nicht ganz nach oben gesetzt. Um eine Schwammtuchbehandlung von unten bewerkstelligen zu können, habe ich darauf verzichtet. Um den Boden ganz dicht zu machen würde ich eher noch ein Leistchen an den PE-Schieber schrauben, was ihm zusätzliche Stabilität verleiht.
Zugegeben: Das Ding ist schwer - 4,67 kg. Dafür wirklich stabil und er bietet den Bienen Plazt. Wenn ich die Ersparnis gegenüber der 12er Beute oder einem doppelten Brutraum bei Zander oder DNM sehe, ist das ok. Zudem sind schwere, witterungsbeständige Hölzer zum Einsatz gekommen.
Und die Längsbretttchen des oberen Rahmens sind 22 mm stark, weil meine Brutraumzargen ebenfalls 22 mm starke Wände haben.

viele grüße

vom waldimker

PS: Die Löcher im "Flugbrett" sind belanglos. Die Brettle waren zuvor schonmal verwendet...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 15. Januar 2015, 18:57

Frage an die Rähmchenselberbauer:
Welches Holz kommt prinzipiell in Frage?
Ich gehe davon aus: Kiefer und Linde sind gängig. (hab ich aber grad nicht da)
Hartholz für Hoffmann-Seitenteile ist von Vorteil (hab ich keine).
Ich hab nun in Esche gebaut für Dadant-Brutraum. Das ist ultrastabil, aber auch schwer.
Für den Honigraum hätte ich gern was leichteres. Ist Weymouthkiefer auch gut? Davon hätte ich noch da.

Dadant-Honigraumrähmchen: Hat jmd. Erfahrung? Ich hätte angenommen es wäre sinnvoll, rundum (also unten auch) 28,5 mm Holzbreite zu haben. Da wird meist auf 18 mm oder so gegangen. WARUM? Wenn man mit dem Messer entdeckelt wäre es doch sinnvoller, das Holz wäre gleich breit überall?! Oder werden die Zellen unten zu immer enger. Ich hab da soooo noch nie drauf geachtet, weil ich bisher diese Rupf-Gabeln verwendet habe.

viele Grüße

vom Waldimker
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Salsero » 16. Januar 2015, 21:43

Hallo,

du kannst die Rähmchen überall 28 mm machen. Mit mehr Wabenabstand kannst du immer noch mit Messer entdeckeln. Ich mache das auch so. Da kommen in den 12er Dadantkisten nur 10 oder 11 Honigrähmchen rein, so bekommt man Dickwaben und man die mitm Messer schneiden.

LG Salsero
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Lukas » 20. Januar 2015, 10:18

Hallo, da mich beim Selbstbau die Zahlen immer sehr interessieren, möchte ich hier meine (vorläufige) Nachkalkulation für den Bau von 150 Flachzargen mit euch teilen. Vorläufig deshalb, weil ich noch nicht alle zusammengeschraubt habe und den Wert für "Zusammenbau" und "Nachbearbeitung" hochgerechnet habe. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen, dass selbst bauen nicht nur Spass macht sondern sehr lukrativ sein kann.

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 20. Januar 2015, 13:55

Du bist sehr flott in der Zeit. Und hast sehr billige Schrauben genommen.
Dafür teures Holz? Wieviele cbm sind das?
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Lukas » 20. Januar 2015, 14:50

waldimker hat geschrieben:Du bist sehr flott in der Zeit. Und hast sehr billige Schrauben genommen. Dafür teures Holz? Wieviele cbm sind das?


Schrauben habe ich von Dresselhaus. 100 Stück für 70 bzw. 90 Cent (4x35, 4x60). Kann ich nur empfehlen, günstigeres gibt es nichts bei guter Qualität. Gibts beim Baumarkt24 auf Amazon.

Holz habe ich diesmal ziemlich hochwertiges für 317 €/m3 genommen, 1. bis 3 Qualität Fichte. Waren 1,8m3. Es ginge auch mit weniger, habe aber leider das richtig Mass nur mit 30mm bekommen, weshalb ich viel weghoben musste. Knapp 100 Euro hab ich also in die Hackschnitzelanlage gekippt.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 20. Januar 2015, 16:54

Hi Lukas,

sind die Schrauben "getestet"? An HRe verbaue ich auch billige Schrauben - z.B. Spax. Aber an den Bruträumen und am Boden hab ich bisher immr recht teure verbaut. Die von Dir genannten Preise sind sehr interessant.
Würdest die Dinger aus - bewitterter - Erfahrung empfehlen und nicht nur des Preises wegen?

Wenn das Holz (fast) astreine Qualität ist, lässt sich da nix gegen sagen.
Muss auch von 32 mm auf 22 mm runter... manchmal 20.

Hast Du die Stunden eingehalten?! Oder sind das IST-Zahlen?
Flott!

viele Grüße aus dem Schwarzwald,

waldimker
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Lukas » 20. Januar 2015, 17:25

waldimker hat geschrieben:Würdest die Dinger aus - bewitterter - Erfahrung empfehlen und nicht nur des Preises wegen?


Da kann ich dir leider noch nichts sagen. Aber die Schrauben sind gelb verzinkt chromatiert, von daher sollten die das Holz im Freien wohl überleben. Ansonsten verlasse ich mich diesbezüglich auch nur auf Erfahrungen anderer. Die Schrauben schneiden aber gut, lassen sich problemlos ohne vorbohren einziehen und der Senkkopf ist sehr präzise. Da steckt jede satt im Bit, hab bei anderen Schrauben alles zwischen klemmen und runterfallen erlebt.

waldimker hat geschrieben:Hast Du die Stunden eingehalten?! Oder sind das IST-Zahlen?
Flott!


Alles bis auf die Montage sind IST-Zahlen, die habe ich anhand der ersten 10 hochgerechnet und ich muss zugeben, dass ich die 10 im totalen Stressmodus gebaut habe, nur um zu sehen was möglich ist :pillepalle: Aber geht wirklich flott, bin sehr zufrieden.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 20. Januar 2015, 17:25

Rein intuitiv denke ich nicht, dass es Edelstahlschrauben sein müssen...
Sind schonmal wem die Schrauben weggerostet??? Also VOR den Brettern...?

Auf die Optik, wegen Rostender Schraubenköpfe, lege ich persönlich aber auch keinen großen Wert. Eher im Gegenteil; müssen ja nicht unnötig interresant für Langfinger sein... :popo:
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 20. Januar 2015, 20:52

Nein, Edelstahl nehm ich auch nicht!
Ich hab schonmal von einem gehört, ihm seien die Schraubenköpfe weggefallen. Das ist freilich ärgerlich. Aber vielleicht bin ich mal wieder zu 100%ig...
Satt auf dem Bit sitzen ist schonmal ne Sache. Kann man von Spax nicht wirklich behaupten. Beim Wiederrausdrehen... Was hab ich schon geflucht mit den Dingern! (vor allem Überkopf)
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon YellowSnapper » 20. Januar 2015, 20:58

Edelstahlschrauben sind so ne sache, ist das Drehmoment zu groß reist der Kopf ab. Lieber gelb verzinkt und TX als Antrieb. Bei TX hat man weniger Beschädigungen des Kopfes und somit dauert es ein wenig länger bis es rostet. Bei PZ ist schnell der Kopf vernudelt.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 20. Januar 2015, 22:55

PZ kauf ich garnich mehr. Nur noch TX!
Hatte ich jetzt einfach mal vorausgesetzt...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon waldimker » 21. Januar 2015, 08:08

PZ war vorgestern. Schmeiß ich weg, was mir in die Finger kommt.
Hab bislang die "Heco-Fix" genommen. Da kann man 120er aus Bälken wieder rausschrauben ohne groß draufzudrücken. Eine Spax ist drin, ist drin, ist drin, sofern sie weit genug drin ist...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 11:42

Beim Bau der Liebigbeute für Zander mit 18er Leimholzbrettern erhöht sich der Beespace zwischen Schenkeln und Wand auf 12 mm statt der 10 mm bei 20er Brettern.
Führt das zum Verbau?

Am besten müsste das ja bei 22er Brettern passen. Dann wäre man bei 8 mm...?
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Lukas » 25. Januar 2015, 12:01

Hochleistungsbiene hat geschrieben:Beim Bau der Liebigbeute für Zander mit 18er Leimholzbrettern erhöht sich der Beespace zwischen Schenkeln und Wand auf 12 mm statt der 10 mm bei 20er Brettern.


Es müssten 10,5mm sein. Wenn du das Rähmchen einseitig auf Anschlag anschiebst, dann sind es 12mm. Du kannst 2 mm je Seite gewinnen, indem du die Zarge um 4mm kürzer machst - dann hast du das korrekte Maß zwischen den zwei oberen Griffleisten. Die Zargenlänge innen ist zwar um 4mm zu lang, aber die +2mm beidseitig ergeben immer noch einen Beespace.. Die vollen 8mm kann man leider nicht ausgleichen, da dann die Ohren der Rähmchen verklemmen würden.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 12:37

Aber bei den 18er Auflagen hab ich ja nur noch 1,5 Luft, die man auch brauchen wird. Also kann ich ja nix mehr kürzen...? Oder steh ich jetzt total auf dem Schlauch...? :auge:
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon YellowSnapper » 25. Januar 2015, 13:01

Seitenlänge 516. Ja du bekommst mehr Luft. Auf jeder Seite 2mm mehr. Die Luft an der Rähmchenauflage wird knapp geht aber. Habe auch 18mm Leimholz.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 13:19

YellowSnapper hat geschrieben:Seitenlänge 516. Ja du bekommst mehr Luft. Auf jeder Seite 2mm mehr. Die Luft an der Rähmchenauflage wird knapp geht aber. Habe auch 18mm Leimholz.


Genau das meine ich.
Hast Du da Verbau zwischen?
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 13:33

So meine ich das...

581
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon YellowSnapper » 25. Januar 2015, 13:34

Ist mein erstes Jahr, bis jetzt noch nicht. Hier sind aber noch mehr die 18mm Leimholzbeuten verwenden.

Schau mal hier:
viewtopic.php?f=6&t=1312&hilit=Beespace+Konfus
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 13:42

Danke! Der Link hilft mir weiter. 8-)
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Lukas » 25. Januar 2015, 13:49

Hochleistungsbiene hat geschrieben:Aber bei den 18er Auflagen hab ich ja nur noch 1,5 Luft, die man auch brauchen wird. Also kann ich ja nix mehr kürzen...? Oder steh ich jetzt total auf dem Schlauch...? :auge:


Wenn du 2mm dünneres Holz nimmst, die Länge der Zarge aber laut Plan machst, dann ist deine Rähmchenablage natürlich um 2x die 2mm weiter voneinander entfernt. Um diese 4 mm kannst du die Zarge einkürzen, dann hast du wieder 1.5mm Luft pro Seite.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Hochleistungsbiene » 25. Januar 2015, 17:14

Lukas hat geschrieben:
Hochleistungsbiene hat geschrieben:Aber bei den 18er Auflagen hab ich ja nur noch 1,5 Luft, die man auch brauchen wird. Also kann ich ja nix mehr kürzen...? Oder steh ich jetzt total auf dem Schlauch...? :auge:


Wenn du 2mm dünneres Holz nimmst, die Länge der Zarge aber laut Plan machst, dann ist deine Rähmchenablage natürlich um 2x die 2mm weiter voneinander entfernt. Um diese 4 mm kannst du die Zarge einkürzen, dann hast du wieder 1.5mm Luft pro Seite.


Um die 1,5 geht es mir nicht, sondern um die 12 (statt sonst 10) zwischen Wand und Schenkel.
Ist in mit dem Link aber geklärt.
Werd die Sache dann so, bzw. mit dem 18er Leimholz bauen...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Claus » 25. Januar 2015, 17:47

Hallo,
Schrauben von Dresselhaus kann ich in meiner Eigenschaft als Handwerker uneingeschränkt empfehlen.
Sind zwar nicht so bekannt wie Spax aber mindestens genauso gut.
Und,
Dresselhaus ist in Herford ansässig,
genau wie ich
Gruß
Claus
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Lukas » 25. Januar 2015, 18:30

Hochleistungsbiene hat geschrieben:Um die 1,5 geht es mir nicht, sondern um die 12 (statt sonst 10) zwischen Wand und Schenkel.
Ist in mit dem Link aber geklärt.
Werd die Sache dann so, bzw. mit dem 18er Leimholz bauen...


Alles klar. Hab dir nur beschrieben wie du den Abstand bis auf Beespace anpassen kannst und vermeidest, dass sich die Rähmchen bis zu 7mm gegeneinander verschieben lassen. Mag praktisch vielleicht keine großen Auswirkungen haben, würde mir auf jeden Fall nicht gefallen.

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon beeo » 25. Januar 2015, 18:42

Macht euch keinen Kopf, ihr geht dabei von 100% maßhaltigen Rähmchen aus. Das sind sie nichtmal beim Kauf, geschweige denn wenn sie eine Saison überdauert haben ;-)
Kuck mal, ein neues Forum :-) Infos: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=28&t=2729
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