Beuten selbst bauen

und weniger einfache Beuten

Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 30. März 2011, 19:17

Vor ca. 10 Jahren hatte ich die ersten Beuten aus 18mm starkem schön gehobelten Fichten-Baumarkt-Holz gefertigt. Zugesägt wurde vor Ort nach meinem Schnittplan und die nette Servicekraft hatte einen sinnvollen Vormittag. Die Zargen sind heute noch gut brauchbar, es spricht nichts gegen das Holz, außer die veränderten Maße.
Für die zweite Serie besorgte ich Weymouthkiefer und sägte selbst, allerdings war der Wassergehalt in manchen Randstücken nicht ganz gleichmäßig mit entsprechendem Schwund am Beespace.
beutenbau.JPG
Für eine Arbeit mit einer Schülergruppe benötigte ich auf die Schnelle Holz um Beuten zu bauen, im Hornbach gibt es "Universalplatten 1500x500x20" das Stück für 7,50 EUR. Aus 4 Platten fertigten wir 5 Zargen und es gab noch ein paar Reste für den Boden. Einzig die Beschichtung gefällt mir noch nicht ganz, im Inneren gehört sowas natürlich abgeschliffen, außen spart es den Anstrich. :bigrin: Die Holzqualität ist in Ordnung, leider eben schwerer als Weymouthkiefer. Gibts noch mehr Baumarkt-Beuten-Imker?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Zaberimker » 30. März 2011, 20:28

Bei der Firma Dehner habe ich nach Anfrage schon Zargen und Deckel in Teilen zur Selbstmontage gekauft. D.h. alle Teile wurden paßgenau zugeschnitten und geliefert, auch die benötigten Schrauben waren dabei. Die Montage war dann einfach und hat gut geklappt (schönes Geschäft für lange Winterabende). Für die Böden geht das evtl. auch, die habe ich aber fertig bezogen.

Der Preis ist natürlich höher als Fi/Ta im Baumarkt und die nette Unterhaltung mit der Servicekraft fehlt. Den aktuellen Preis gibt es sicher auf Anfrage und kann dann mit dem Preis der fertigen Zarge verglichen werden. Bei erneutem Bedarf werde ich auch wieder anfragen.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon mdatab » 30. März 2011, 20:53

Ich bin auch so ein Baumarkt-Imker und habe mir erst kürzlich sechs Zargen wieder zusammengebastelt. Diese, Böden und Deckel bau ich nach dem Hohenheimer Bauplan (allerdings mache ich die Fluglöcher nur 20mm hoch). :bigrin:
Meist schau ich nach Leimholzbrettern 2. Wahl bzw. naturwuchs. Als praktisch haben sich die Maße 1200x250mm erwiesen. Da fallen beim Zusägen der Zargen-Seitenteile ganz automatisch Fluglochkeile an. :D
Lediglich für die Sammelbrutableger kaufe ich die Dreierböden (soweit reichen meine handwerklichen Fähigkeiten nicht) und die Zargen, damit alles königinnendicht zusammenpasst.

Gruß
Martin
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Beutenverbesserung

Beitragvon Simon » 17. April 2011, 13:56

Die Hartholzleisten zur Sicherung gegen Verrutschen sind für den Transport von losen Zargen absolut notwendig, leider stören die Leisten wenn sie durch Propolisverbauung an den Rähmchenohren festpappen. Bei den Selbstbaubeuten habe ich auf die Leisten verzichtet, die Beute wird mit vier Schrauben + Hülse gesichert. Beim 4er-Boden sollte man allerdings etwas mitdenken und den Spalt nach unten verschließen.
leiste.JPG
leiste.JPG (71.68 KiB) 76731-mal betrachtet
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Städter10 » 17. April 2011, 15:21

Also Oute mich hier auch mal als Selbstbauer mit 18er leimholzbretter alerdings ohne nuten und so nur stumpf Geschraubt und Geleimt
Wird ja im Baumarkt auf den mm genau Zugesägt ;-)
Baue meine Zanderbeute auch nach „Liebig“ ganze und 3/4
allerdings auch DNM als 10er im Kaltbau
Dadant/Langstroth ,die bau ich mit extrem lachen griffleisten passend zu 52x42
Ja Versprochen wenn es mal wirklich klappt stell ich mal Fotos ein
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 17. April 2011, 18:29

Städter10 hat geschrieben:Ja Versprochen wenn es mal wirklich klappt stell ich mal Fotos ein

Dein Bauplan finde ich schon mal prima, machst du unten an die Zarge etwas gegen Verrutschen hin?
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Ralf » 17. April 2011, 18:34

Hi Simon,
Simon hat geschrieben:Dein Bauplan finde ich schon mal prima, machst du unten an die Zarge etwas gegen Verrutschen hin?

Wo? Ich sehe keinen Bauplan.

Gruß Ralf
Zuletzt geändert von Ralf am 6. Juli 2011, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
Landbiene in Hohenheimer Beute
Streuobstwiese, ca. 450 m ü. NN
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 17. April 2011, 20:22

Ralf hat geschrieben: Wo? Ich sehe keinen Bauplan.

plan.jpg

Städter hatte mir mal einen Plan zugeschickt, hier ein Ausschnitt, interessant.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon uvau » 22. April 2011, 22:12

Heute habe ich meinen ersten Boden selber zusammengeschraubt.

'Fälschung' und Original ;)

IMG_1298-1.jpg


Ich habs noch nicht zusammengerechnet aber die Kosten sollten unter 10€ sein (ohne Varroaschublade).

gruß, Uwe.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 22. April 2011, 22:15

uvau hat geschrieben:Ich habs noch nicht zusammengerechnet aber die Kosten sollten unter 10€ sein (ohne Varroaschublade).

Sauber! Was hast du für ein Gitter verwendet?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 22. April 2011, 22:29

uvau hat geschrieben:'Fälschung' und Original ;) .

Links das Gute-Plagiat, rechts das Orig. :thumbsup:
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon uvau » 23. April 2011, 21:29

Ich habe das Gitter von Bienenweber benutzt. 5m um die 40€. Evtl. geht es noch billiger.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Städter10 » 27. April 2011, 17:16

So jetzt mal nen paar bilder von meinen selbstgebauten zargen und böden...
P1020118_600x600_100KB.jpg
P1020118_600x600_100KB.jpg (73.97 KiB) 76431-mal betrachtet
Zargen Gebrannt_600x600_100KB.jpg
Zargen Gebrannt_600x600_100KB.jpg (79.26 KiB) 76431-mal betrachtet
P1020120_600x600_100KB.jpg
P1020120_600x600_100KB.jpg (95.92 KiB) 76431-mal betrachtet


ales aus 18 leimholz....
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon TraugottStreicher » 27. April 2011, 19:10

Das sieht wirklich sehr sauber aus. :)
Ist das Holz besser haltbar, wenn man es ansengt, oder ist das für die Bundeswehr?
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Städter10 » 27. April 2011, 19:33

na etwas schleifen vergessen am einflugloch....


ja soll länger halten ......und die schwarzen pilze sieht man nicht mehr die immer bei mir drauf wachsen sind mal nen versuch ...sonst nur leinöl kein firnist....höchstens nochmal mit hartöl...
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon ralfschuster » 8. Juni 2011, 11:08

Hallo Simon,
Ich möchte auch selber Beuten bauen.Die gelben Bretter auf dem ersten Bild sind Betonschalbretter. Die wären von den Maßen super geeignet und trocken. Allerdings ist die gelbe Farbe ein bestimmtes Öl, daß anschließend das Brett vom Beton wieder weg geht.
Ist die Behandlung mit der gelben Farbe für unsere Bienen ungefährlich?????
Kennt sich damit jemand aus???

Gruß Ralf
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 8. Juni 2011, 11:44

ralfschuster hat geschrieben:Allerdings ist die gelbe Farbe ein bestimmtes Öl, daß anschließend das Brett vom Beton wieder weg geht.
Ist die Behandlung mit der gelben Farbe für unsere Bienen ungefährlich?????

Bei der Farbe handelt es sich um sog. Schalöl, die Farbe ging bei den Hornbach Tafeln mit dem Gartenschlauch ab. Nach 2-3 Tage Regen ist die Farbe fast weg. Ich würde die Bretter nicht mehr abschleifen sondern ein paar Wochen im Freien offen stehen lassen, dann ist die Farbe weg.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Gärtner » 8. Juni 2011, 18:42

hallo,

also die angaben von euch sind leider nicht ganz richtig. die farbe der schaltafeln ist definitiv kein schalöl sondern ein lack. weis aber nicht genau was für einer. bei qualitativen schaltafeln hebt der lack ein paar jahre, selbst bei einem harten baustelleneinsatz.
schalöl wird beim betonieren zusätzlich drauf gespritz, das wirkt quasi wie ein antihaftmittel.

aber vielleicht kann man ja beim hersteller nähere angaben über den lack bekommen. mir würde da auf anhieb die firma klenk, in oberrot einfallen. die fertigen solche platten und diese sind da auch in zweiter wahl zu einem super preis zu bekommen und auch in unterschiedlichen stärken und längen.

ich hoff das hilft euch ein wenig!

gruß gärtner
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon bee » 9. Juni 2011, 20:16

Habe in einem Bild oben entdeckt, dass Beuten geflammt sind. Wurde das beim Desinfizieren auch außen gemacht oder hat das was mit der Haltbarkeit neuer Beuten zu tun ? Kann mich mal bitte jemand qualifiziert aufklären ? (8;)
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Immenfreund » 10. Juni 2011, 07:37

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon honigmaul » 11. Juni 2011, 20:15

Hallo Bienenfreunde!
Warum man die Beuten außen abflammen sollte, bleibt mir auch ein Rätsel. Das Ankohlen kenne ich von Plöcken, die in die Erde gerammt werden. Dadurch wird die Haltbarkeit verlängert. Auf welche Weise dies genau geschiet weiß ich auch nicht. Ich nehme an, dass die Bodenbakterien mit der Kohleschicht nicht so recht was anfangen können. Aber beim Beutenbau sehe ich da keinen Sinn. Eine Beute, abgeflämmt, gestrichen oder nicht, überlebt den Imker auf jeden Fall, vorausgesetzt sie ist gegen Dauernässe geschützt. Man denke da nur an alte Almhütten die mehrer Hundert Jahre alt werden und die auch niemand gestrichen hat.

MfG
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Immenfreund » 13. Juni 2011, 11:01

honigmaul hat geschrieben:Hallo Bienenfreunde!
Man denke da nur an alte Almhütten die mehrer Hundert Jahre alt werden und die auch niemand gestrichen hat.


Sie sind aber aus Eiche (Hartholz) und nicht aus Kiefer.
Mit freundlichen Grüssen

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Immenfreund » 21. Juni 2011, 07:17

uvau hat geschrieben:Heute habe ich meinen ersten Boden selber zusammengeschraubt.
...
Ich habs noch nicht zusammengerechnet aber die Kosten sollten unter 10€ sein (ohne Varroaschublade).


Dann bekommst du das Holz aber günstig und nicht von Obi oder toom...
Mit freundlichen Grüssen

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Flint » 23. Juni 2011, 10:15

Als gelernter Zimmermann folgende Anmerkungen zum Holz. Allgemein ist Holz, sofern es schnell abtrocknet, viele Jahre haltbar. Hölzer die nicht gestrichen werden, werden mit der Zeit grau. Dieser natürliche Holzschutz betrifft aber nur die obersten Millimeter und ist sehr effektiv.
Eichenhölzer sind zwar sehr haltbar, kein Almöhi wird sich aber die Mühe gemacht haben, Eichenbalken in die Berge hoch zu schleppen. Ab einer gewissen Höhe findet man nämlich nur noch Fichten. Die sind aber bei richtigem Schutz (Stichwort: konstruktiver Holzschutz - wie Vordächer, Belüftung...), mindestens ein Almöhileben lang haltbar.
Ich benutze einige Bienenkästen seit sechs Jahren ohne jeglichen Holzschutz und zwar aus Fichtenholz. Die halten dann vielleicht nicht 30 Jahre aber sicher 25.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 23. Juni 2011, 13:20

Die graue Holzoberfläche ist tatsächlich eine Art Holzschutz, man muss sich nur optisch daran gewöhnen. Das Holz unter der grauen verwitterten Schicht ist in einem guten Zustand.
wespenspuren.JPG
Die Wespen bauen ihre Nester gerne aus dem verwitterten Holz und knabbern die Schicht in Spuren ab. Abflammen der Oberfläche führt dazu, dass kleinste Holzfasern abbrennen und die Oberfläche sehr glatt ist und weniger Wasser aufnimmt.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Simon » 23. Juni 2011, 21:04

deckel.JPG
Gibts Erfahrungen mit dieser Art Deckel? Ich traue der 9mm Sperrholz Siebdruckplatte nicht viel zu, vielleicht hält sie länger wenn sie mit Bienenwachs fritiert wird, beim Holz wirkt das sehr gut. Am Besten sind ohne Zweifel Blechhauben aus Edelstahl, die normalen Blechhauben rosten je nach Standort schon nach 2-3 Jahren schrecklich, zudem bröselt die Zinkbeschichtung durch die AS Behandlung ab. Mit einer dickeren Platte (12mm) könnte man auf einen Innendeckel verzichten, je nachdem wie stark sich die Unterseite durch die Sonne erwärmt.
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon TraugottStreicher » 23. Juni 2011, 22:51

Das sieht aus wie ein Dadant-Außendeckel von Wagner
(nur dass ich die Siebdruckplatte optisch etwas dicker in Erinnerung hab', die 12 mm könnten stimmen).
Keine langfristigen Erfahrungen, da erst im Frühjahr bestellt.

Holz mit Leinöl behandelt, die Siebdruckplatte wird demnächst noch mit Klarlack(?) gestrichen,
da einige kleine (winzige) Macken ab Werk.

Vom gleichen Typ hab' ich einige gebrauchte Beuten, allerdings mit Blechdeckel (Edelstahl?),
super-solide and super-schwer (da braucht's keine Steine :thumbsup: ),
die sind wie neu, obwohl sie einge Jahr auf dem Buckel haben.
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Zargen aus Lärchenholz

Beitragvon Simon » 26. Juli 2011, 19:45

laerchenholz.JPG
Das Bretterangebot im Toom Baumarkt verleitete mich mal wieder zum Zargenbau, oder gibts welche zu kaufen? Das Paket Rauspund 21mm stark, 5x2m lange Bretter mit Nut und Feder reichen exakt für zwei Zargen, macht 4,60€/Zarge. Das Holz macht einen sehr soliden Eindruck, Lärchenholz eben. Einen Außenanstrich kann man sich getrost sparen. Ein tolles Holz mit schöner Maserung, wäre da nicht das Gewicht. Eine Zarge aus Weymouthkiefer wiegt ca. 3,8kg, aus Kiefernholz 4,8kg, Lärchenholz 5,7kg, dieses Gewicht wird nur noch vom Dadantbrutraum mit 6,5kg getoppt. Es bleibt bei zwei Lärchenholzzargen. :bigrin:
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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Immenfreund » 27. Juli 2011, 07:41

da können in der Weimutskieferzarge bei gleichem Gewicht 19.000 Bienchen mehr drin sein.
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

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Re: Beuten selbst bauen

Beitragvon Oliver » 27. Juli 2011, 11:41

Immenfreund hat geschrieben:da können in der Weimutskieferzarge bei gleichem Gewicht 19.000 Bienchen mehr drin sein.


Nur ist Weimutkieferholz hier relativ schwer zu bekommen ;)
Grüße
Olli
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