Welche Futterzarge oder wie Füttern

und weniger einfache Beuten

Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Lennni » 24. Juni 2016, 15:18

Hallo zusammen,

Wir, ich und mein 11 Jähriger Sohn sind neu in diesen Forum und möchten uns auf diesen Wege vorstellen (hab keine Rubrik gefunden)
Mein Sohn fing heuer nach langen Wunsch mit einen Volk und zwei Ableger das Imkern an.
Die Beuten habe ich selber aus Kiefernholz vom eigenen Wald selbst gebaut, bin Schreiner.
Wir Imkern auf Zander und mit der Liebigbeute. Da jetzt bald eingefüttert wird stellt sich die Frage nach den passenden Fütterer.
Hier liegt der Teufel im Detail, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Über die Futterzarge, Adamsfütterer , und verschiedene Systeme aus Kunststoff die in einer Halbzarge eingehängt werden.
Könnt ihr mir dabei helfen auf den optimalen System zu kommen, evtl selber Bauen.
Vielen Dank im vorraus.

Beste Grüße
Bernhard und Lennard
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon propolis » 24. Juni 2016, 15:44

Herzlich willkommen!

Ich fütter am liebsten mit Eimer/Wanne in einer Leerzarge ein. Kostet so gut wie nix. Wir haben zwar einen Adamfütterer, den hab ich dieses Jahr aber nur genutzt, um Deckelwachs ausschlecken zu lassen. Wär in ner Kiste genauso gut gegangen. Die Taschen sind prima zum Ablegerfüttern, ich hab mir jetzt mehrere Einwabentaschen gekauft, die fassen genug Futter, um einen kleinen Ableger für zwei Wochen zu versorgen.
LG, propolis
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Immenfreund » 24. Juni 2016, 23:54

ich verwende eine 2-wabenbreite Futtertasche in die knapp 5 kg Futter passen; damit füttere ich auf 3 Gaben ein.
Diese lassen sich auch selbst bauen; 5 Brettchen: eine Unterseite, 2 Seitenteile und 2 Ohren wie bei Waben und 2 Hartfaserplatten wie sie bei Nurglasrähmchen als Rückseite oder Schrankrückwänden verwendet werden. Diese versiegle ich mit einem Heissluftföhn und einen Klumpen Wachs.
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon BieneMoni » 25. Juni 2016, 00:04

Hallo Immenfreund,
wie genau füttert man mit der Futtertasche?
Kommt da Stroh o. ä. als Aufstiegshilfe rein?
Mir ist schonmal passiert, daß die Bienen "abgesoffen" sind, weil von hinten immer welche nachkamen. Das war allerdings bei einem Futtergeschirr, das oben auf die Zarge gestellt wird. Mir graust es jedesmal vorm Einfüttern, daß Bienen ertrinken. Ich habe den Bogen noch nicht raus, obwohl ich das schon lange mache. :oops:
Viele Grüße, BieneMoni
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon propolis » 25. Juni 2016, 05:04

Ich hab diese Schaumschotterglassteine, oder reichlich Gras, die Halme müssen über den Behälter ragen. Und gut ist, wenn der Behälter, wenn aus Kunststoff, etwas angerauht ist.

Dass ein paar ertrinken hab ich auch schonmal, zuletzt in dem Adarmfütterer, weil in der Plastikkuppel zuviel Gedränge war.. Dass richtig viele ersaufen hatte ich nur einmal bei einem Schwarm mit massivem Varroaproblem, trotz Aufstiegshilfe.
LG, propolis
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Hamamelishonig » 25. Juni 2016, 08:16

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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon mmoe » 25. Juni 2016, 08:58

Moin!

BieneMoni hat geschrieben:Mir ist schonmal passiert, daß die Bienen "abgesoffen" sind, weil von hinten immer welche nachkamen...


Als bekennender Rotweintrinker wird jeder Korken gesammelt und wieder verwertet als Aufstiegshilfe benutzt. In Eimern oder flachen Schalen. Futerzargen habe ich auch, aber das taugt bei mir immer nur dann etwas, wenn die die Beuten exakt im Lot stehen. Ich drehe die Dinger einfach um und stelle eine Schale mit Korken und Sirup rein.

Demnächst wird ja wieder eingefüttert und pro Wirtschaftsvolk stelle ich einen halben Futerteigwürfel komplett mit Folie auf die Beute - in einer Leerzarge. Funktioniert bei mir immer wunderbar. Sirup nutze ich dann nur noch für das "Restgewicht".
Viele Grüße
Marco
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 25. Juni 2016, 09:17

http://www.bienen.tv/node/31
Folie auflegen Durchgangsöffnung freihalten, Leerzarge drauf, Kübel rein, Sirup rein, langes Gras drauf.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon HaroldBerlin » 25. Juni 2016, 10:03

Lennni hat geschrieben: Wir, ich und mein 11 Jähriger Sohn sind neu in diesen Forum und möchten uns auf diesen Wege vorstellen (hab keine Rubrik gefunden) Mein Sohn fing heuer nach langen Wunsch mit einen Volk und zwei Ableger das Imkern an.


Hallo Bernhardt und Lennard,

dann zuerst mal Willkommen hier - mit elf Jahren anfangen auf eigenen Wunsch, das finde ich mehr als respektabel. Und selbst bauen, erst recht aus dem eigenen Holz, da werdet ihr hier ein paar "Verbündete" finden.

Ich füttere immer mit einer großen Wanne in einer aufgesetzten Leerzarge ein, so wie das Simon hier auch schon oft per Video gezeigt hat.
Folie drunter, ein wenig nach hinten ziehen, damit ein schmaler Durchgang als Aufstieg frei wird (verhindert großzügiges verbauen der Gefäße), Leerzarge drauf, 14-18 Kilo Sirup (bei einem Zweizarger) auf einmal rein, Gras oder andere Schwimmhilfe großzügig drauf, kleine Futterspur in den Aufgang kleckern, damit sie es merken (Sirup riecht kaum), Deckel drauf und abwarten. Ist schnell, einfach und bis auf die vielseitig verwendbaren, billigen und stapelbaren Boxen braucht ihr kein Extra-Equipment, dass den Rest des Jahres nur herumsteht und Geld oder viel Arbeit gekostet hat.

Viel Erfolg und Spaß, Frank
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon waldimker » 25. Juni 2016, 10:36

außer der leerzarge, nicht wahr?
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon HaroldBerlin » 25. Juni 2016, 10:51

waldimker hat geschrieben:außer der leerzarge, nicht wahr?


Die nehme ich den Rest des Jahre für leere Rähmchen, Ableger, als Sitzgelegenheit, zum Wabentransport...
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon waldimker » 25. Juni 2016, 11:46

wohin kommen dann die leeren rähmchen (und vermutlich altwaben) und die ableger, wenn du die leerzarge zum füttern brauchst?
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Hamamelishonig » 25. Juni 2016, 12:22

Also ich hab jetztbestimmt 15 Zargen rumstehen für alles mögliche, 3 im Dampfwachsschmelzer, 5 im Wabenlager, 3 mit fertig gerichteten Mittelwänden, 2 am Bienenstand, nur um mal was umhängen zu können oder als Vorratskiste am Stand, 2 immer fertig vorbereitet, um jederzeit einen Ableger einquartieren zu können, und so gehts grade mit Blechhauben und Deckel weiter... das ist ganz normal....
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon waldimker » 25. Juni 2016, 13:19

mir gehts darum, dass das ganz normal ist.
ICH habe keine "Leerzargen" rumstehen. Ich brauch die Dinger. Wenn ich damit füttern wollte, müsste ich EXTRA Leerzargen haben. Dedd is wadd ich meine.
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 25. Juni 2016, 13:29

Aber so ein Fütterer ist exclusiv Extra, er braucht extra Zuwendung, extra Arbeitszeit, Platz und Pflege.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon waldimker » 25. Juni 2016, 15:56

aber in der nutzung dann praktisch.
wobei ich sagen muss, die dinger mit dem blech drin, damit man die bienen nicht zu gesicht bekommt, sind nicht so gut. besonders die nicht, wo die bienen anschließend den kasten putzen sollen können durch ein kleines loch. zuviele ertrunkene bienen.
besser: fütterer (idealerweise mit zentralem aufstieg für schwache ableger) mit offener wanne, wie eine plastikbox auch (kann auch eine plastikbox sein). und schwimmhilfe.
alternativ erwäge ich: 4 bretter stumpf verschraubt in der rechten höhe für meine futterschalen. rest wie leerzarge.
noch besser, aber mit nachteilen behaftet: gar nix davon. nur eine schale, die in den hohen boden passt...
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon andreasE » 25. Juni 2016, 16:02

propolis hat geschrieben: Dass richtig viele ersaufen hatte ich nur einmal bei einem Schwarm mit massivem Varroaproblem, trotz Aufstiegshilfe.

Wenn man ein Varroaproblem hat, ertrinken im Futter räubernde Bienen... auch "Räuberbienen" genannt. Das passiert dann bei jedem Fütterer trotz Aufstiegshilfe.
Wenn man ein Varroaproblem hat, nützt es auch nichts das Flugloch gegen die Räuberbienen einzuengen.
Wenn mann kein Varroaproblem hat, funktioniert jeder Fütterer und das Flugloch muß auch bei kleinen Ablegern nicht eingeengt werden.

Gruß
Andreas
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Hamamelishonig » 25. Juni 2016, 17:31

Bei vielen dieser theoretischen Diskussionen steig ich einfach unwillig aus,da binich zusehr der Praktiker, der auf einfache Handhabe und auf die Kosten schaut. Die Geschichte von Simon mit den viereckigen Wannen, den 28 Kilokanistern und dem Gras ist für mich eine Rummgesaue und eine Schlepperei. Ich schleppe weder 28 kilo Kanister durch die Gegend, noch läppere ich mit Zuckerwasser am Stand herum. Mag sein, dass. Simon die 28kilokanister zum Ausgleich durch die Gegend schleppt, ich brauchs nicht.
Ich hol mein Futter im 14 kiloeimer am IBCtank ab oder fülle meine Eimer zuhause aus den Kanistern voll, werfe die Schwimmhilfe rein, Deckel, drauf, transportfertig und fertig zum einstellen in die Zarge. 14 kiloeimer sind grade noch erträglich, 10 kilo sind besser.
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon propolis » 25. Juni 2016, 19:59

Die 14-Kilo-Eimer hab ich mir dieses Jahr auch bestellt, das erscheint mir tatsächlich am simpelsten.

Eigentlich habe ich keine Leerzargen zuviel, die aufgesetzte Zarge ist ja der ehemalige 1. Brutraum, der nach der Wabenhygiene freigeworden ist. Aber ein paar Zargen im Lager zu haben finde ich sehr entspannend, weil immer eine da um mal nen Ableger zu machen...

Keine Ahnung, ob es Räuberbienen waren, war unser allererstes Volk und für Räubereigeschehen hatte ich da definitiv kein Auge.
LG, propolis
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 25. Juni 2016, 20:50

propolis hat geschrieben:Eigentlich habe ich keine Leerzargen zuviel, die aufgesetzte Zarge ist ja der ehemalige 1. Brutraum, der nach der Wabenhygiene freigeworden ist.
Wie werden die Waben nach der Entnahme bis zum Einschmelzen versorgt? Das benötigt weitere Zargen, Zargen die man zuvor nicht gebraucht hat, außer man verzichtet auf die Wabenhygiene oder wickelt die Waben in Zeitungspapier ein. :bigrin:
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon propolis » 26. Juni 2016, 05:03

Da hast du Recht. Letztes Jahr habe ich sehr zeitnah eingeschmolzen und die noch nicht gereinigten Rähmchen lagere ich in der Garage in einer Mörtelwanne, die find ich zu bäh, um sie in meine noch recht neuen Zargen zu stecken. Dieses Jahr mit mehr Völkern werden auch mehr auf einmal anfallen und das wird so nicht funktionieren - gut, dass ich mir grade 10 Selberbau-Zanderzargen bei Geller gekauft habe ;D. Weil ich festgestellt habe, dass mit meinen vertikalen Halbzargen das mit dem zargenweisen Einfüttern und AS-Behandeln auch nicht funktioniert ;D.

Übrigens bin ich mit den Halbzargen, jetzt wo sie voll sind, doch ganz zufrieden.
LG, propolis
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon HaroldBerlin » 26. Juni 2016, 07:42

Lennni hat geschrieben:Könnt ihr mir dabei helfen auf den optimalen System zu kommen, evtl selber Bauen.


Hallo Ihre Beiden,

da seht ihr, es gibt bei 10 Imkern mindestens elf Meinungen... Und das Wetter kühlte ab, nicht aber das Temperament der Imker, ich bin selbst überrascht, dass das Thema Fütterer solche Emotionen hervorruft :bigrin:
Mitlesen, vielleicht auch mal eine Methode, die wenig Aufwand verspricht ausprobieren - und dann zu einem Schluss kommen.

Wenn ich jetzt noch erwähne, dass ich bisher den Zucker immer selbst angerührt habe, dann fliegen hier noch die Fetzen von Seiten der großen Fraktion, die auf Sirup schwört... Ich habe mal des öfteren bei Winzern und in einer Kellerei geholfen/hilfsweise gearbeitet und mag es immer noch, Lebensmittel und Getränke im großen Maßstab anzusetzen.
Zuletzt geändert von HaroldBerlin am 26. Juni 2016, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 26. Juni 2016, 07:58

HaroldBerlin hat geschrieben:Ich habe mal des öfteren bei Winzern und in einer Kellerei geholfen gearbeitet
Sicherlich hast du Erfahrung mit Gärungsprodukten bekommen, bei Zuckerlösungen soll das vorkommen. ;)
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon HaroldBerlin » 26. Juni 2016, 11:56

Simon hat geschrieben:
HaroldBerlin hat geschrieben:Ich habe mal des öfteren bei Winzern und in einer Kellerei geholfen gearbeitet
Sicherlich hast du Erfahrung mit Gärungsprodukten bekommen, bei Zuckerlösungen soll das vorkommen. ;)


DORT wurden sie vergoren, mein Obstwein gärt auch, beim Sirup versuche ich das stets zu vermeiden...
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon FranzBurnens » 26. Juni 2016, 13:04

Simon hat geschrieben: Erfahrung mit Gärungsprodukten bekommen, bei Zuckerlösungen soll das vorkommen. ;)

Wenn man 2 Teile Zucker in 1 Teil Wasser löst, muss man zwar lange rühren - am besten mit erwärmtem Wasser - aber Gärung oder den berüchtigten Froschleich hab ich dabei noch nicht vorgefunden.
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 26. Juni 2016, 13:18

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Die großen Plastikfuttertaschen sind ganz ordentlich, passen ca. 5-6l Sirup rein und benötigen nur zwei Waben in der Breite.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Beernd » 26. Juni 2016, 15:37

Diese Plastikfuttertaschen sind wirklich sehr praktisch, ich füttere alle Ableger mit denen auf.
Relativ günstig in der Anschaffung (ca 7 €) und nach Gebrauch stapelbar. Einmal mit Sirup vollgefüllt habe die kleinen Völkchen Vorräte für Wochen.
Außerdem sind sie (fast) unkaputtbar, selbst wenn man sie im Säurenebel belassen würde.
Grüße aus dem Enzkreis.
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Lennni » 26. Juni 2016, 18:32

Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen Vorschläge. Habe mal vorsichtshalber eine Adam-Futterzarge von Bienen Ruck bestellt, die ich auch gleich am Wochenende brauchte, da die Ableger kein Futter mehr hatten, promt ausgelaufen und viele große Waldameisen waren zu Besuch. Nicht im Sinne des Erfinders, obwohl die Futterzarge an den Ecken mit Bottich-lack versiegelt war.
Habe mir folgendes überlegt. Ich fertige pro Volk eine Bienenflucht an mit entsprechenden Loch im Boden so wie derFluchteinsatz eben ist. Darauf kann ich entweder einen Futtereimer mit Siebloch im Deckel stellen oder einen Platikfütterer oder was auch immer. Darauf eine Zarge und gut is es. Teile die eh vorhanden sein sollen, und wenige zusätzliche teile.
Was meint ihr müsste doch passen.

Sonnige Grüße
Lennard und Bernhard
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 26. Juni 2016, 19:26

Zu viel Bastelei, rechne damit dass es bei kräftiger Fütterung Überbau unter der Bienenflucht gibt und Flüche beim Entfernen, man müsste zentral ein Loch in die Folie schneiden um dies zu verhindern, dann kann man den Futtersiebeimer direkt draufstellen. Ich rate ab von so kleinen Fütterern die zudem eine Leerzarge benötigen, dann lieber aufgeschnittene PE Flaschen oder flache Futterschalen die man im Frühjahr für die Notfütterung "von unten" nutzen kann.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Welche Futterzarge oder wie Füttern

Beitragvon Simon » 26. Juni 2016, 19:29

Beernd hat geschrieben:und nach Gebrauch stapelbar.
Leider nicht wenn Wachsteilchen am Fütterer kleben, dann gehen sie zusammen aber nicht mehr auseinander. Trotzdem eine Empfehlung für das Patent.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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