Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

und weniger einfache Beuten

Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon propolis » 29. April 2016, 20:59

Hallo,

da ich letztes Jahr mit richtig vollen HR so meine Probleme hatte, habe ich mir für meine 12 Wirtschaftsvölker dieses Jahr vertikale Halbzargen als HR bestellt. Allerdings habe ich jetzt schon das erste Problem mit den Zargen: Da die innere Zargenwand (also die beiden, die aneinander stoßen) nicht extradünn gebaut ist, sondern genauso dick wie die Zargenaußenwand, fehlt jeglicher Raum, damit die man die Rähmchen etwas schieben kann. Durch viel Kondenswasser sind meine (neuen) Rähmchen dermaßen gequollen, dass ich sie nun kaum noch aus den Zargen bekomme.

Mich würde interessieren, ob noch jemand anderes damit imkert und ob sich das evtl setzt bei zunehmender Trocknung des Holzes, grad sind sie ja noch nagelneu...
LG, propolis
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon waldimker » 30. April 2016, 00:53

in die halbzargen, die ich hab, passen nur 4 rähmchen. wandstärke 20 mm.
ich hab böden und deckel dafür gebaut und nutze die dinger als ablegerkästen...
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon propolis » 30. April 2016, 06:35

Ich hab die hier: http://bienenzuchtbedarf-geller.de/shop ... iebig.html , die Wände sind wohl 11 mm. Eigentlich müsste es ja dann passen, insgesamt sind es dann nur 2 mm mehr. Oder liegt es an den frischen neuen Rähmchen?

Ich würd ja einfach ein Rähmchen weniger reintun, aber dann gibt es wohl enweder Dickwaben am Rand oder Verbau.
LG, propolis
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon Hössi » 30. April 2016, 07:50

Ich halte davon gar nix. Handwerklich sind die Dinger mit den halbstarken Mittelwänden Pfusch und bestenfalls als Ablegerkästen brauchbar. Ich transportiere meine Honigwaben in Kunstoffboxen, sind leichter und die sauerei im Auto damit auch hinfällig. Zum Thema heben: Da diskutieren sich alle einen Wolf über Beuten, Maße und weiß der Geier was alles und dann haut man die Kästen auf Paletten. Wer so wie ich ständig Rückenprobleme hat schaut sich zuerst mal um eine gescheite Lösung bei der die Beuten auf richtiger Höhe stehen, d.h. Auflagehöhe der Böden 35-40 cm. Dann findet die ganze Lupferei in optimaler Arbeitshöhe statt. Auch wenn man im Brutraum rummacht, dann stehe ich und lieg nicht halb vor den Kisten.
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon Hössi » 30. April 2016, 07:51

Ich halte davon gar nix. Handwerklich sind die Dinger mit den halbstarken Mittelwänden Pfusch und bestenfalls als Ablegerkästen brauchbar. Ich transportiere meine Honigwaben in Kunstoffboxen, sind leichter und die sauerei im Auto damit auch hinfällig. Zum Thema heben: Da diskutieren sich alle einen Wolf über Beuten, Maße und weiß der Geier was alles und dann haut man die Kästen auf Paletten. Wer so wie ich ständig Rückenprobleme hat schaut sich zuerst mal um eine gescheite Lösung bei der die Beuten auf richtiger Höhe stehen, d.h. Auflagehöhe der Böden 35-40 cm. Dann findet die ganze Lupferei in optimaler Arbeitshöhe statt. Auch wenn man im Brutraum rummacht, dann stehe ich und lieg nicht halb vor den Kisten.
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon Sauzahn » 30. April 2016, 08:02

Ich habe Zanderrähmchen von Wagner, die sind extrem schmal geraten. Da bleibt bei 10 Stück aneinander geschoben 3 cm Luft in der Beute.
Ich habe noch 12 neue und würde den Rest auch gerne loswerden, die hängen aber schon mit MW in den HR, aber da ist ja noch tote Hose.
Ich schicke beizeiten mal ein Foto.

Gruß
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon Lukas » 30. April 2016, 08:16

Sauzahn hat geschrieben:Ich habe Zanderrähmchen von Wagner, die sind extrem schmal geraten. Da bleibt bei 10 Stück aneinander geschoben 3 cm Luft in der Beute.


Auch wenn ich den Zusammenhang zum Thema überhaupt nicht verstehe: bei der Einfachbeute entsprechen 3cm Luft exakt dem Plan (380mm Innnenmaß - 350mm für 10 Rähmchen á 35mm = 30 mm). Der Abstand verringert sich mit der Zeit, aber ich möchte keine Rähmchen ziehen müssen ohne einen Gewissen Platz zum Verschieben zu haben.
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon waldimker » 30. April 2016, 08:46

@propolis:
genau dsa wollte ich ausdrücken: die taugen besser als ablegerkästen. schau dich mal um in größeren imkereien und in der weltimkerei. da ist die bammelei mit "gleichem rähmchenmaß in BR und HR" einfach nicht (und vertikale teilung hat sich auch nicht verbreitet). ich hab mittlerweile 1/2 DD auf 350 mm Innenbreite und bin damit sehr zufrieden. In Zander würde ich wohl auf mind. 2/3 Maß gehen. wenn du mehr ein propolinchen bist oder schon für`s alter vorsorgst, wär sogar nch 1/2 Zander anzudenken. (zur Orientierung: 1/2 DD - HR sind 150 mm, die Rä 141 mm)
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon FranzBurnens » 30. April 2016, 10:34

propolis hat geschrieben: die Wände sind wohl 11 mm.

Dann sind sie falsch gebaut. Es fehlen die entscheidenden 6/7 mm Freiraum, die man in der Normalzarge zum Schieben hat.
Müsste man an den jeweiligen Innenseiten paar mm abschleifen ...
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon propolis » 30. April 2016, 15:28

Hallo,

ja, ich bin ein proplinchen, zumindest in der Höhe. Meine Beuten stehen auf Paletten, alles was höher wäre, wäre für mich nicht mehr zu erreichen. Da ich die Halbzargen nagelneu habe, und für meine Ableger jede Menge Beutentrenner vom Dehner gekauft habe, ist mein Budget für dieses Jahr ziemlich erschöpft, die Honigräume sind ja auch schon angetragen.

Ich habe gerade eine Idee: Könnte ich an den Außenrähmchen zur Zargenwand hin nicht die Hoffmann-Seite absägen, so das ich da ein wenig Luft gewinne? Im Winter könnte ich dann die Innenseiten abschleifen.

Sauzahn, danke für das Angebot, ich hab selbst noch ein paar Rähmchen mit angetackerten Abstandhaltern, die könnte ich auch zweckentfremden. Warum möchtest du die denn loswerden?
LG, propolis
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Re: Erfahrungen mit vertikalen Halbzargen

Beitragvon waldimker » 30. April 2016, 16:05

ich würd dickwaben anstreben. das gibt zwar verbau zw. den hoffmann-seiten, aber ordentich erntbaren honig. und ausnutzung des raumangebots (was sie sowieso machen würden...)
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