Untersetzringe für die Großwabenzarge

und weniger einfache Beuten

Untersetzringe für die Großwabenzarge

Beitragvon waldimker » 22. April 2016, 18:55

Liebe Imkers,

immer trendiger wirds ja, dass man sich so Untersetzringe unter die "Klein"wabenzargen macht um z.B.
von Zander auf Zadant oder 1,5 Zander
von DNM auf 1,5 DNM
von Langstroth auf Dadant
zu kommen.

Hat jmd. Erfahrung damit, wie witterungsbeständig die verschiedenen Fügemethoden sind?
Ich denke an bloßes Anschrauben. So hätte man für die Zarge ein Wechsel"füßchen", denn von unten gammelts doch am flottesten.
Andererseits hat man einen Spalt (wie zw. den Zargen bzw. zw. Boden und Zarge ja sowieso), in dem sich die Feuchtigkeit austoben kann. Diesen könnte man mit entsprechendem Leim verschließen.
Dann hätte man aber die Wechselmöglichkeit des untersten Ringes nicht mehr. (Es sei denn man hievt die ganze Angelegenheit auf die Kreissäge. Da meist Bienen drin wohnen, eher ungeeignet, diese Methode.)

Hat jmd. gute Ideen oder besser Erfahrungen, was hier von Vorteil wäre?

Meine Beuten stehen mehr oder minder notdürftigst abgedeckt. also einfacher blechdeckel sozusagen.

viele grüße

vom waldimker
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Re: Untersetzringe für die Großwabenzarge

Beitragvon Bernhard » 22. April 2016, 21:39

Hallo Waldimker,

google mal nach Zadantring, oder Dadant Distanzring, vielleicht gibts für deine Beute was.

Ich selbst habe mir eine Zanderzarge gebaut, jedoch nur so hoch wie das Dadanträhmchen, Zadanträhmchen oder anderes, höher ist als dein Standardrähmchen.

also: Zanderrähmchen = 22 cm, Zadant 28,5 cm, also wird die kleine Zarge (Distanzring) 6,5 cm hoch.
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4hmchen

Rähmchenauflage braucht es nicht. Griffleiste habe ich reingesägt.
https://www.youtube.com/watch?v=GWigil-kioc
Ich habs so gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=kAeu_bJAsDQ

Darauf setz ich dann die normale Zarge.

Und falls das nix wird mit der neuen Wabengröße:
Meine Rähmchen habe ich selbst gemacht und zwar so gedrahtet, dass ich wieder Zanderrähmchen machen kann indem ich einfach eine Leiste antackere und den unteren Rest absäge.
In den Distanzring wird eine Leiste angetackert und kann dann als Bienenflucht benützt werden.
Du kannst auch den Nassenheider Professional reinstellen, allerdings ist der 7 cm Hoch.
Höhenlage meines Bienenstandes: 320 m über Normalnull
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Re: Untersetzringe für die Großwabenzarge

Beitragvon Hössi » 23. April 2016, 08:06

Heißt das, dass Distanzring + Umgedrehter Deckel für den Nass. Prof. reichen? Wäre ideal....
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Re: Untersetzringe für die Großwabenzarge

Beitragvon waldimker » 23. April 2016, 08:07

Hallo bernhard,

das ist nun nicht meine frage gewesen. ich hab ca. 80 Beuten mitsamt Rähmchen selbst gebaut. die Distanzringe sind nun wirklich kein Problem...

Die Frage ist die der Dauerhaltbarkeit von nur angeschraubt/aufgesetzt zu auch aufgeleimt.

Eigentlich wollte ich auf Langstroth weiterimkern, da das auf meine Holzbearbeitungsmaschinen besser passt. Beim Imkern mit diesen Kleinwaben (wie auch Zander) und daneben mit den "groß"waben (Dadant in diesem fall) ist mir aufgefallen, dass ich mit den Großwaben wesentlich zufriedener bin. Das hat mehrere, verschiedene Gründe, die zum allergrößten Teil ganz handfester praktischer Natur sind.
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