ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündung

und weniger einfache Beuten

ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündung

Beitragvon hobbee » 7. April 2016, 22:07

Worauf Dadantimker sehnlichst erhofft,
und in verzweifelten Stoßgebeten des Frühjahrs erflehten....
Da ist das Ding!
http://www.honigmanufaktur.com/index.ph ... ory/view/7

Neben der Wärmetherapie das "must have" jeder modernen Dadant-Imkerei.

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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon waldimker » 7. April 2016, 22:21

das mit der lyrik üben wir nochma, ja?
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon waldimker » 7. April 2016, 22:22

"und jetzt auch in DNM - der neueste Schrei als sinnvolle Ergänzung zur Schaumplastikbeute"
rosa oder himmelblau
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Simon » 8. April 2016, 05:32

Ein zweiteiliger aufblasbarer Schied hätte Doppelnutzen und würde durch Volumen neben dem festen Schiedbrett Wildbau im Leerraum verhindern, das würde auch die Konvektionsströmung im nichtbesetzten Bereich verhindern, gibts bestimmt schon?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon bob » 8. April 2016, 06:13

mein Gott, bin ich froh, sagen zu dürfen:

mir geht es gut ß)
Gruß bob
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Hössi » 8. April 2016, 06:14

Das mache ich ganz anders nachdem ich es in meinem Niedrigenergiehaus auch funktioniert:
Einbau einer dezentralen aber funkvernetzten Lüftungsananlage mit Wärmerückgewinnung. Der Strom dafür kommt aus meiner Solarplattenkastenabdeckung die die Blechhauben ersetzt.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon waldimker » 8. April 2016, 06:43

ich wage nochmal zu erinnern, dass bis vor nicht allzulanger zeit strohschiede gang und gäbe waren.

ein eindeutiger VERGLEICH zw. eng geschiedet (und meinetwegen mit Thermoschied) und zu weiträumig sollte objektiv geführt werden. da ich eigentlich keinen imker kenne, der sowas ohne vorurteile angehen könnte, erübrigt sich die idee eigentlich schon wieder... :(
:rofl:

meiner erfahrung nach wäre der postulierte "aufblasbare" schied eine feine sache für die überwinterung kleiner einheiten, insb. in rauhen klimata. manche benutzen futtertaschen für sowas.
große völker brauchen keine hilfe, außer schutz vor regen, wind und ähnlichem.

da ich einige völker "weiträumig" führe, andere hingegen eng mit schied, muss ich rein meinem geschmack nach sagen, das schieden gefällt mir und ich kanns mir nicht mehr wegdenken. da ist für ordnung gesorgt. in meinen kästen würde mir das für die überwinterung von ablegern und für die führung im frühjahr genügen. für die überwinterung von vollvölkern oder das führen in der saison könnte ich auf das schied verzichten.
NICHT so in einer 12-rahmigen Dadantbeute, das Biest ist zu groß. ("biest" nur aufgrund der unhandlichkeit, ansonsten wär ich mit dem raum- und variantenangebot durchaus zufrieden)
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon hobbee » 8. April 2016, 07:10

Hössi hat geschrieben:Das mache ich ganz anders nachdem ich es in meinem Niedrigenergiehaus auch funktioniert:
Einbau einer dezentralen aber funkvernetzten Lüftungsananlage mit Wärmerückgewinnung. Der Strom dafür kommt aus meiner Solarplattenkastenabdeckung die die Blechhauben ersetzt.

Das klingt innovativ, nachhaltig und sicher patentierbar. Du regelst sicher online die Innenraum-Temperatur-oder? ;)

Simon hat geschrieben:Ein zweiteiliger aufblasbarer Schied hätte Doppelnutzen und würde durch Volumen neben dem festen Schiedbrett Wildbau im Leerraum verhindern, das würde auch die Konvektionsströmung im nichtbesetzten Bereich verhindern, gibts bestimmt schon?


Aber leider noch nicht mit der Mehrfachbeschichtung: Arbeitstitel ist wohl "Thermonuklearbrutexpansionsschied".
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon beeo » 8. April 2016, 07:20

hobbee hat geschrieben:Worauf Dadantimker sehnlichst erhofft,
und in verzweifelten Stoßgebeten des Frühjahrs erflehten....
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Ich mach auch gern mal n Witz. Aber als reines Bashing einer anderen Betriebsweise (ist es nicht die, mit der der Threadstarter nicht klargekommen ist?) absolut niederes Niveau, das eher Mitleid erweckt und ich in nem anderen Forum erwartet hätte.
Wieder mal ein Fall für meine Ignoliste. Bin Simon sehr dankbar für diese Funktion!
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon hobbee » 8. April 2016, 07:32

beeo hat geschrieben:Ich mach auch gern mal n Witz. Aber als reines Bashing einer anderen Betriebsweise (ist es nicht die, mit der der Threadstarter nicht klargekommen ist?) absolut niederes Niveau, das eher Mitleid erweckt und ich in nem anderen Forum erwartet hätte.
Wieder mal ein Fall für meine Ignoliste. Bin Simon sehr dankbar für diese Funktion!


Oh Mann beeo, nun stell Dich mal nicht so an.
Jetzt mal an der Sache orientiert: Erst nen großen Brutraum führen, möglichst in Holz und anschließend 'Thermounterwäsche' reinhängen. Da darf man sich schon mal drüber lustig machen.
Und da ich kein Geheimnis draus mache:
Ja meine 15-20 Großraumvölker sind in den letzten 4 Jahren nicht einmal an den Durchschnittsertrag rangekommen.
Und ja, es wurmt mich, dass ich offensichtlich zu doof dafür bin. Aber es zuzugeben, wo bitte soll darin nun wieder der Fehler liegen?
Und wenn ich Großraum-Schrottvölker im FJ verkaufe, sehe ich in glückliche Gesichter von Käufern, deren Völker noch weit beschissener als meine aussehen.
Ich scheine also in meiner Unfähigkeit nicht so ganz alleine auf dieser Welt zu sein.
Und jeder darf in die Normal-Verkaufsvölker und sich die Differenz anschauen. Gleiche Genetik, gleiche Startbedingungen, nur Großraum-unfähiger Imker dahinter.
Das bekommt auch jeder gesagt.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon waldimker » 8. April 2016, 08:54

es gibt ne igno-liste? die bruach ihc auch....
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Hochleistungsbiene » 8. April 2016, 09:46

Ja, aber leider kann man nur User, bzw. deren Beiträge ausblenden. Bringt wenig, da dann Threads teilweise nicht nachvollziehbar sind, sobald sich Beiträge auf Beiträge geblockter User beziehen...

Ganze Threads ausblenden fänd ich da sinnvoller.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Lukas » 8. April 2016, 10:26

Ihr seid ja ganz schön empfindlich. Das Forum hat übrigens ein ganz tolles Feature: man kann in ein Thema, das einem zu blöd ist oder nicht interessiert, einfach nie mehr reinschauen. Super Sache und sehr praktisch.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Simon » 8. April 2016, 10:42

Die Zusammenhänge insbesondere die Diskriminierung der von den meisten Imkern betriebenen Betriebsweisen wird klar wenn man den "Leserbrief" von Jürgen Binder liest.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon beeo » 8. April 2016, 11:14

Wenn dieser gemeint wäre müsste man ihn entsprechend referenzieren und sich darauf beziehen.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Mel » 8. April 2016, 11:24

Ich teile beeos Meinung.

Wo kann ich den Binder-Brief lesen? Die Diskriminierung interessiert mich jetzt auch.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon hobbee » 8. April 2016, 11:25

beeo hat geschrieben:Wenn dieser gemeint wäre müsste man ihn entsprechend referenzieren und sich darauf beziehen.

Welcher Leserbrief???????
Simon klär uns bitte auf.
Gibts etwa eine Erklärung für das weit verbreitete und oft diagnostizierte "Lungenentzündungsproblem"?

PS: Ich hatte nach Thermoschieden gesucht und jetzt erst den Inhaber der Seite erkannt, was allerdings nicht einer gewissen Ironie entbehrt.
Das lag nicht in meiner Absicht, das wollte ich nicht.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Marcusgoe » 8. April 2016, 11:47

Simon hat geschrieben:Die Zusammenhänge insbesondere die Diskriminierung der von den meisten Imkern betriebenen Betriebsweisen wird klar wenn man den "Leserbrief" von Jürgen Binder liest.

Hallo Simon, dürfen sich nur Herr und Frau Dr. über andere Betriebsweisen lustig machen ? Ich habe habe den Vortrag von Frau Dr. in Sachsen gehört, da geht es auch richtig rund mit teilweise unsinnigen Seitenhieben. Aber du wurdest ja als glänzender Leuchtturm erwähnt.

Viele Grüße

Marcus

Jürgen Binder hat geschrieben:Anmerkungen zum Artikel: Bruträume: 2 sind keiner zuviel, Aumeier und Liebig, März 2016, Deutsches Bienenjournal

Tipps & Tricks für gute Imker

Es ist schon beeindruckend, mit welchen rhetorischen Mitteln Liebig und Aumeier eine amateurhafte Betriebsweise verteidigen. Nun soll sie also gut sein für „faule Imker“, die zweiräumige Zanderbetriebsweise mit Kippkontrolle. Bisher war sie immerhin gut genug für Anfänger – mit Liebigs Methode könne man „einfach Imkern“. Ist es wirklich so?
Fragen, auf die man stößt
Ich selbst begann meine Imkerlaufbahn mit der Betriebsweise von Liebig. Als Anfänger kann man ja solche vorgeblich nach „wissenschaftlichen Untersuchungen“ entwickelten Arbeitsmethoden überhaupt nicht beurteilen. Man imitiert, was gelehrt wird. Im Laufe der Zeit stelle man jedoch fest, daß die vorhergesagten Erfolge ausbleiben: weshalb haben andere Imker mehr Honig als ich? Weshalb arbeiten andere Imker weniger pro Volk und Jahr? Weshalb haben andere Imker weniger Probleme mit dem Schwarmtrieb? Weshalb haben andere Imker besser entwickelte, gesündere Völker als ich?
Will man ein Bienenvolk gesund und leistungsfähig das Jahr über führen, dann muß man sich zwingend mit folgenden Fragen beschäftigen: Welche Bedeutung hat die Größe der Waben für die Brutentwicklung im Frühjahr? Wieviel Platz benötigt ein Bienenvolk im Frühjahr und Sommer überhaupt? Welchen Einfluss auf die Entwicklung hat der Wärmehaushalt im Brutnestbereich und wie kann ich ihn beeinflussen? Welchen Stellenwert hat der Pollen im Brutnestbereich und wie kann ich die ansteigende Brutkurve so steuern, daß der Schwarmtrieb handhabbar wird?
Praxiserprobt: größere Wabenflächen sind entwicklungsfördernd
Den Bienen ist es natürlich nicht gleichgültig, in welcher Behausung sie wohnen. Freilich kann man Bienen in jedem Loch antreffen. Sie sind enorm anpassungsfähig und gleichen durch ihr Verhalten Mängel der Behausung aus, soweit sie dies können. Deshalb krepieren die Völker in der Bienenkiste ja auch nicht gleich. Sogar auf DN oder Zander können sich Bienenvölker entwickeln. Aber muß es nicht unser Bestreben sein, dem Bienenvolk die möglichst optimale Behausung anzubieten? Seit etwa fünf Jahren führe ich 100 Zander Völker und 100 Dadant Völker parallel. Mein Blick in die Praxis zeigt mir: die Völker auf größeren Waben entwickeln sich im Frühjahr dynamischer und gleichmäßiger, als Völker auf kleineren Brutwaben. Das ist Praxiserprobt. Ob die Wabe jetzt Dadant, Dadant Blatt, Zadant, DN 1 ½ oder sonstwie heißt ist dann eine Frage weiterer Betrachtungen zur Zweckmäßigkeit der Beute. Die Zander- und Deutsch Normal-Wabe gehört jedenfalls der Vergangenheit an.
Wieviel Platz braucht die Königin
Fragt man in Imkervereinen und unter Profiimkern, wie viele Zellen auf den Rähmchen sind, die ein jeder benutzt, sind kaum mehr als zehn Prozent der Imker, die dies überhaupt wissen. Wie aber kann man die Frage, wieviel Platz das Bienenvolk überhaupt benötigt denn beantworten, wenn man nicht weiß wie viele Zellen auf einer Wabe sind? Je nach Zellgröße befinden sich auf einer Zander-Brutraumwabe ca. 6.000 Zellen (3.000 auf jeder Seite), auf einer Dadantwabe ca. 8.000 Zellen insgesamt. Bei DN sind es ca. 5.000 Zellen. Bei einer Legeleistung von 2.000 Eiern pro Tag und einer Entwicklungsdauer einer Arbeiterin von 21 Tagen benötigt die Königin folglich 42.000 Zellen. Bretschko geht 1986 davon aus, daß es wenige Tage im Jahr gibt, an denen die Königin 3.000 Eier legt, vor allem ein Naturschwarm in den ersten Tagen seines Neubeginns. Diese einfache Rechnung führt uns zur Erkenntnis, daß ein Zandervolk mit 7 Waben plus einer Drohnenwabe, ein DN Volk mit 9 Waben plus Drohnenwabe und ein Dadantvolk mit fünf oder sechs Waben plus Drohnenwabe ausreichend Platz für eine ungehemmte Legeleistung der Königin bietet. Nota bene: mehr Platz benötigt dieKönigin nicht! Bei einem solcherart der Legeleistung der Königin angepasstem Brutraum wird alter und unnötiger Pollen aus den Zellen geputzt, das Volk brütet von Holz zu Holz. Der erste Honigraum ist der Futterkranz. Er rotiert im Laufe des Bienenjahres, und auch bei der Ernte wird immer ein halb voller erster Honigraum belassen. Wer ihn komplett aberntet hat die Betriebsweise einräumiger Brutraum nicht verstanden! Natürlich muß beim Absperrgitter überall der Beespace stimmen.
Bienengesundheit
Das von Gerstung („Der Bien uns seine Zucht“, 1910) überlieferte Bild von Pollen und Futterkränzen gilt so nur für den ersten Teil der Frühjahrsentwicklung. Der Fetteiweißkörper der Winterbienen ermöglicht das Brüten bevor frischer Pollen reinkommt. Es ist sogar so, daß alter Pollen die Frühjahrsentwicklung hemmt. Völker, deren Brutflächen aufgrund eines zu großen Platzangebotes mit Pollen und Pollenbrettern durchsetzt sind, haben nach meiner Auffassung „Lungenentzündung“. Lange bevor der erste Nektar in das Volk kommt, steht frischer Pollen zur Verfügung. Die Überwinterung und das Führen der Völker auf zwei Zanderzargen, so wie sie die Autoren empfehlen, ist daher unzweckmäßig und für die Frühjahrsentwicklung der Völker negativ..
Wärme: elementares Lebenselement des Biens
Die Bienenvölker benötigen zu ihrer Entwicklung Wärme. Beginnt das Brutgeschäft, dann muß die Bienenmasse auf die Anzahl der Waben begrenzt werden, die sie prall besetzen und folglich auch wärmen können. In einem viel zu großen Raum entweicht die Wärme nach oben, das Volk braucht viel zu viel Energie um das Brutgeschäft erfolgreich durchzuführen. Die Bienen werden kurzlebig und Schwarmlustig. Und was soll eigentlich der jährliche Zargentausch? Nach unserer Erfahrung sinkt die Schwarmlust bei einem perfekt auf die Legeleistung der Königin angepassten Brutraum, in dem sich kein Pollen mehr befindet, erheblich. Eine durch spätes Erweitern im Februar, März und April abgeflachte Brutkurve ermöglicht es, kurz vor Beginn der depressiven Phase (Bretschko nennt es so: die Phase ist ein Auslöser des Schwarmtriebes) noch um eine Wabe zu erweitern, ohne dem Brutnest nicht benötigten Raum zu geben. Wer wenig Übung hat sollte auf diese Erweiterung aber zugunsten eines besseren Honigertrages verzichten. Dies ist neben der Drohnenwabe ein wichtiges Regulativ zur Dämpfung des Schwarmtriebes – was übrigens durch das Schröpfen von Brut in keiner Weise realisiert wird. Da muß man schon so viel Brut schröpfen, daß die Entwicklungsdynamik des Volkes gebrochen ist, und was hat man dann davon? In meinem Betrieb ist der Schwarmtrieb, seit ich den Völkern einen angepassten Brutraum zur Verfügung stelle, auf unter 30% zurückgegangen. Vielleicht zeigt der Schwarmversuch von Aumeier vielmehr (Ruhr-Universität Bochum 2009/2010), daß sie einmal an ihrer Königinnenqualität arbeiten sollte.
Arbeitseingriffe
Gerdes (Buckfast Biene, 1. Auflage 2015, S. 21) beurteilt die Kippkontrolle korrekt als „zirkusreife Nummer. Aus ergonomischen Gründen verbietet sich eine solche gefährliche Methode“. Ich frage mich, weshalb nicht längst die Berufsgenossenschaft einen Aufschlag für „Kippimker“ verlangt. Und weiter: „Sieht man hier wirklich alle Zellen? Einzelne Weiselzellen an den Seitenschenkeln, in den Ecken oder auf den Unterträgern, sind nicht zu erkennen. Weiselzellen im unteren Brutraum werden vollkommen außer Acht gelassen“. Die Schwarmkontrolle findet z.B. in einem Dadantvolk auf 6 Waben statt, bei einem einräumigen Zandervolk auf 8 Waben. Liebig und Aumeier bemerken korrekt: „Wer Völker auf einer Zarge im Brutraum hält, erntet mehr Honig“. Es stimmt: man muß mehr Honigräume abnehmen. Aber ist das nicht das Ziel eines guten Imkers: bei wenigen Eingriffen ins Brutnest gute Honigerträge zu erzielen? Ist im zweiräumigen Zandervolk Schwarmstimmung, dann sind doppelt so viele Waben zu ziehen. A propos Hoher Boden: wenn man ihn schon haben will, dann nur mit Bausperre. Aber er ist genauso störend (und ohne Bausperre abenteuerlich!) wie ein zweiter Brutraum.
Zargenweise
Wie kann heute immer noch von einem einheitlichen Wabenmaß im Brutraum und Honigraum gesprochen werden, ist doch längst deutlich, daß Waben im Brutraum unten und an den Seiten nicht an die Träger angebaut werden, wogegen das im Honigraum der Fall ist? Die Empfehlung, hier ließen sich Waben einfach so austauschen, läßt grobe Mängel an Kenntnis über die Wabengestaltung erkennen. Ein Imker, der im einräumigen Brutraum arbeitet, braucht in der Tat mehr Zargen: Honigraumzargen. Dies nehme ich aber gerne in Kauf, und dies nimmt sicher auch jeder Hobbyimker in Kauf, wenn er anstrebt, gut zu imkern. Wie es mit „Wissenschaftsimkern“ ist kann ich nicht beurteilen. Da diese jedoch während ihres Berufslebens nicht vom Erfolg ihrer Imkerei und ihrer imkerlichen Ratschläge abhängig sind sollten Empfehlungen von „Wissenschaftsimkern“ zuerst einem gründlichen Praxistest unterzogen werden.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Simon » 8. April 2016, 11:53

Ich stell die Anmerkungen die als Leserbrief auf "Bruträume: 2 sind keiner zuviel, Aumeier und Liebig, März 2016, Deutsches Bienenjournal" hier nicht in gänze ein.
Ich habe nur einen Link zu "Facebook" https://www.facebook.com/groups/neuling ... 5397174050
Daraus zitiert:
Deshalb krepieren die Völker in der Bienenkiste ja auch nicht gleich. Sogar auf DN oder Zander können sich Bienenvölker entwickeln.

Diese Güte der Argumentation setzt sich fort:
Es ist sogar so, daß alter Pollen die Frühjahrsentwicklung hemmt. Völker, deren Brutflächen aufgrund eines zu großen Platzangebotes mit Pollen und Pollenbrettern durchsetzt sind, haben nach meiner Auffassung „Lungenentzündung“. Lange bevor der erste Nektar in das Volk kommt, steht frischer Pollen zur Verfügung. Die Überwinterung und das Führen der Völker auf zwei Zanderzargen, so wie sie die Autoren empfehlen, ist daher unzweckmäßig und für die Frühjahrsentwicklung der Völker negativ..
Wärme: elementares Lebenselement des Biens

...
Ich frage mich, weshalb nicht längst die Berufsgenossenschaft einen Aufschlag für „Kippimker“ verlangt.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon beeo » 8. April 2016, 12:12

Jop, ähnliche sinn- bis niveaulose Formulierungen wie bei Gerdes, die Binder auch teilweise zitiert. Ist halt immer die Frage wo es steht. Für die Nachwelt verfügbar oder als Beitrag in nem chat, der gezielt an eine kleine Menge geht.
Ist wie im Motor-Talk Forum: Hi Leutz, was gehd bessa, Golf GTI oder Astra GSi? Bitte schnell antworten, muss anfahgen zu sparen!

Ich finde es dann immer schade, wenn grundsätzlich gut gemachte Beschreibungen von Betriebsweisen, noch in andere Richtung ausholen müssen.
Bevor sich hier was ändert geben sich wohl Israelis und Iraner die Hände ;-)
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Mel » 8. April 2016, 12:19

Also, ich kann im gesamten Text keine Diskriminierung erkennen. Es ist eine kritische Meinung mit Behauptungen, die in der Praxis verifiziert werden können. Sie treffen zu oder sind eben falsch.
Kann sein, dass das alles Quatsch ist, was er da von Pollen und Wärme erzählt. Es ist aber kein Seitenhieb, sondern eine divergierende Ansicht, die er anscheinend und angeblich aus persönlichen Erfahrungen entwickelt hat.
Ob Fehlschlüsse eine Rolle spielen, müsste man prüfen.

Dass Kippkontrolle nicht unbedingt Spaß machen muss, kann ich gut nachvollziehen. Bei fetten Völkern ist das reine Quälerei - für Bienen und Imker.

Ich mache beides: Einfachbeute Zander und Dadant. Und beides hat Vor- und Nachteile.
Aber die Sympathie für den großen Brutraum kann ich gut nachvollziehen.
Auch die Einraumbetriebsweise auf Zander ist nicht unbedingt eine Dummheit.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon hobbee » 8. April 2016, 12:38

Ich hab alles drei:
1. Einräumig geführte Völker
2. Zweiräumig " "
3. 1,5er " "
Am schnellsten geht alles bei 2.
Am schwierigsten und zeitaufwendigsten und risikoreichsten empfinde ich 1.
Wobei es dazwischen ja genügend Variationen gibt: Zeitpunkt, drauf-oder drunter etc.pp. Sehr angenehm ist das zargenweise Imkern bei 2. und die extrem schnelle Schwarmkontrolle.
3. Empfinde ich als Elend, wobei das inzwischen mit einer weit fortgeschrittenen Aversion zu erklären ist.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon JuergenBinder » 8. April 2016, 13:03

Vielen Dank für die kenntnisreichen Meinungsäußerungen. Können wir dann jetzt mit der Fachdiskussion beginnen?
Jürgen Binder
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Hochleistungsbiene » 8. April 2016, 13:07

Meinungen bringen imho in der Tat nicht viel.
Fachlicher würde es durch Fakten/Zahlen aus Ihrem Vergleich mit den je 100 Völkern.
Würden Sie da bitte was zu Ihrer Meinung zur Verfügung stellen?
Danke!
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon JuergenBinder » 8. April 2016, 13:23

Wie lautet die Frage bitte genau? Zander /Dadant? Thermo/kein Thermo?
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon beeo » 8. April 2016, 13:29

Mel hat geschrieben:Also, ich kann im gesamten Text keine Diskriminierung erkennen. Es ist eine kritische Meinung mit Behauptungen, die in der Praxis verifiziert werden können. Sie treffen zu oder sind eben falsch.
Kann sein, dass das alles Quatsch ist, was er da von Pollen und Wärme erzählt. Es ist aber kein Seitenhieb, sondern eine divergierende Ansicht, die er anscheinend und angeblich aus persönlichen Erfahrungen entwickelt hat.
Ob Fehlschlüsse eine Rolle spielen, müsste man prüfen.

Es geht nicht um eine Unterscheidung zwischen Seitenhieb, Diskriminierungen oder Spass am Rande, es geht aus meiner Sicht um manch bewusst abwertende Bemerkung. Ich will aber auch niemand das Recht nehmen, seine eigene Meinung zu haben und diese in der von ihm gewählten Weise zu äußern.
Mir geht es wie ich weiter oben rüberbringen wollte darum, dass man sich auf die Aussage an sich beschränkt, vergleichende Fakten darstellt und die Wertung dem Leser überlässt, da selbiger die Fakten auf seine persönliche Situation abbilden muss. Wir (und da zähl ich mich auch dazu) verbraten zu viel Zeit damit, anderes bewusst in verschiedenem Umfang schlecht zu machen.

Denn jeder der einen Schritt weiter denkt (und insgeheim machen das bestimmt alle) wird auf den Trichter kommen, dass es über die Saison gerechnet total jucke und Geschmackssache ist, wie viele Zargen man abhebt oder kippt, und wie viele Rähmchen man über die Saison so zieht. Das was der Hobbyimker aus reiner Neugier so zieht überwiegt wohl jeden anderen Wert, abgesehen von vielen anderen Aktionen in denen wir Arbeit verrichten, die dann umsonst war weil die Bienen es doch mal wieder anders machen als wir uns das gehofft haben...

Vielleicht zeichnen wir uns in diesem Forum in Zukunft dadurch aus, dass wir (zumindest bei dem was hier dauerhaft posten, chat ist was anderes ;-) uns vor dem Absenden nochmal auf die eigene Lippe beißen und das eine oder andere rausstreichen, um die herausragende Stellung des Forums beizubehalten.
Freuen wir uns einfach, dass es viele Wege nach Rom gibt, und man in bestimmten Fällen Alternativen ausprobieren kann.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon Hochleistungsbiene » 8. April 2016, 13:31

JuergenBinder hat geschrieben:Wie lautet die Frage bitte genau? Zander /Dadant? Thermo/kein Thermo?


Hängt ja laut dem Leserbrief alles zusammen...,oder?
Macht auch immer nur Sinn als Betrachtung des Gesamtsystems.
Bzw. der beiden im Leserbrief genannten Systeme.
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon JuergenBinder » 8. April 2016, 13:36

Na dann können wir doch Absatz für absatz diskutieren, oder?
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon beeo » 8. April 2016, 13:38

JuergenBinder hat geschrieben:Wie lautet die Frage bitte genau? Zander /Dadant? Thermo/kein Thermo?

Das ist eine gute Frage, genau so wie der Aufruf zur Fachdiskussion. Der Beitrag Aumeier/Liebig bezog sich (man korrigiere mich) im Detail auf 1ZBR im Vergleich zu 2ZBR, aber nicht auf Großraumbeuten. Diese wurden nur in Randnotizen erwähnt. Wobei ich ich mich hier auf den Artikel im DBJ beziehe, den Simon zur Verfügung gestellt hat. Bei der Präsentation war ich aus sehr ärgerlichen Gründen nicht dabei.

Wir brauchen also erstmal ein gemeinsames Level, um was es eigentlich geht, wenn aus dem Thread noch eine Fachdiskussion entstehen soll.

Und wenn wir das im weiteren schaffen mit völliger Sachlichkeit, dann freue ich mich genau so darüber wie über das tolle Wetter :-)
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Re: ENDLICH: Allheilmittel gegen sog. Dadant-Lungenentzündun

Beitragvon beeo » 8. April 2016, 13:42

Hochleistungsbiene hat geschrieben:Meinungen bringen imho in der Tat nicht viel.
Fachlicher würde es durch Fakten/Zahlen aus Ihrem Vergleich mit den je 100 Völkern.
Würden Sie da bitte was zu Ihrer Meinung zur Verfügung stellen?
Danke!


Naja, wenn hier jeder nur was schreiben dürfte der alles mit Excel belegen kann, führt Simon einen einsamen Monolog ;-)
Meinungen und Erfahrungen finde ich auch sehr interessant, der Leser hat dann die Aufgabe die Gewichtung zu bewerten.
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