Auszugsmagazinbeute

und weniger einfache Beuten

Auszugsmagazinbeute

Beitragvon Simon » 9. November 2015, 06:37

Wie wäre es denn mit der universellen Lösung, dieses stellaren Konzepts:
http://www.djslave.com/01.JPG
http://www.djslave.com/02.JPG
http://www.djslave.com/03.JPG
Der Gerät hat echten einraumbums und ist machtvoll adaptierbar, hieß früher Zukunftsbeute, heute ist die Zukunft wieder da. Back to furniture, ran an die Säge.
Zuletzt geändert von Simon am 21. November 2015, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beitrag abgetrennt von: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=6&t=2082&p=22348#p22348
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Hochleistungsbiene » 9. November 2015, 08:00

Super innovativ find ich ja den Heizlüfter auf dem dritten Bild... (8;)
Vorstufe der Bienensauna oder Alternative zu "fahre Bologna"...??? :bigrin:
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon waldimker » 9. November 2015, 08:54

"schrägst"

in der Tat. Auch der Typ dahinter.
Der Irrtum - insbesondere der gewohnheitsmäßige - ist wohl der größte Verursacher von Elend.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Ostalbimker » 20. November 2015, 19:56

Hallo
Ich bin zum ersten mal hier auf diesem Forum, ich möchte mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Edi,bin 58 Jahre alt,von Beruf bin ich Schreiner, ich wohne in Aalen an der Ostalb meine Hobby ist Gartenarbeit und Imkern,und ich bin der wie Simon so treffend erwähnt hat , der die Zukunftsbeute entwickelt hat.
Zu den Bildern muss ich etwas richtig stellen,da es so wie es da gezeigt wird nicht funktionieren kann,und ich deshalb da wo ich es Eingestellt habe auch darauf hingewiesen habe.Da es eine Weiterentwicklung war sind diese Fotos veraltet.Das System muß man sich dahingehend vorstellen, dass im Bild 03 2 Magazinzargen miteinander über ein Kopplungsprofil über die Auszugsfronten miteinander verbunden sind,und Diese Fronten sind in Rahmenkonstruktion gefertigt, in die austauschbar Gates ´von außen eingeschoben werden können,(und das ist auf dem Bild geschlossen und deshalb verwirrend dargestellt ) wenn ich ein Königinnenabsperrgitter einschiebe habe ich eine Trogbeute mit Brut und Honigraum.
wenn ich ein Geruchgitter einschiebe kann ich das Volk zur Vereinigung angewöhnen,aber ich kann auch über die Auszugsfront mit Rähmchen erweitern, und gleichfalls mit Schieden deren Brutraum begrenzen.Da das System für eine Einheit gefertigt wurde, in dem Völker übereinander und nebeneinander gehalten werden können ist das gezeigte Beispiel dahingehend vorteilhaft,da durch das verlagern von Brut und Honigraum hintereinander, eine Zarge sich in der Höhe erübrigt,dadurch kann ich 2 Völker übereinander halten, und bleibe in der Höhe vorteilhaft begrenzt, und habe gleichzeitig eine bequem zu bearbeitende Trogbeite (Bearbeitungshöhe 70 cm ). Die Magazinbeuten können auf dem Seitenbock längs verschoben werden, und im eingeschobenen Zustand befindet sich die Hälfte in der Einheit( so wie auf Bild 03 zu sehen ist ).
Bei dem ganzen System wurde davon ausgegangen zur Erleichterung des Imkers die Vorteile der Magazin, Auszugs, und Trogbeuten zu vereinigen, um deren Nachteile zu beseitigen.Einige Vorteile: Keine schweren Zargen bewegen, fast unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten, Völkerhaltung übereinander in einer Einheit, auch mit verschiedenen Betriebsweisen.
Bei Umstellung kein erneuern der Beutenbestandes.

Gruß Edi
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 20. November 2015, 20:32

Hallo Edi,

was sind denn die Nachteile Deiner Zukunftsbeute?

Gruß
Andreas
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Cabovelas » 20. November 2015, 20:38

Andreas,
hast du die Schilderungen von Edi etwa verstanden? Ich steh da ziemlich auf dem Schlauch bei der Erklärung.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 20. November 2015, 21:50

Cabovelas hat geschrieben:Andreas,
hast du die Schilderungen von Edi etwa verstanden? Ich steh da ziemlich auf dem Schlauch bei der Erklärung.


...ich habe gar nichts verstanden! Ich frage mich auch, wo die Bilder sein sollen... vielleicht wird dann einiges klarer...

Gruß
Andreas
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Ostalbimker » 20. November 2015, 22:02

Hallo Andreas
Sicherlich hat das System auch bestimmt Nachteile, oder Schwachstellen, die es gilt durch Weiterentwicklungen zu verbessern.
Eigentlich wurde ich durch die Imker auf die Nachteile der bestehenden Probleme aufmerksam gemacht,sei es in den Foren oder auf anderen Imker-Veranstaltungen. Da ist doch Thema Nr.1 das Gewichtsproblem bei der Volkskontrolle, da werden am Holz ein paar Gramm eingespart, da wird von den kuriosesten Hebe-Gerätschaften gesprochen.Da ist es doch nur Vorteilhaft die Vorzüge der Auszugsbeuten mit den Magazinbeuten zu kombinieren.Die bestehenden Systeme sind ja nicht schlecht, das behaupte ich ja nicht, aber man kann sie bestimmt auch noch besser machen,oder meinst Du nicht?
Die Bilder wurden von Simon zu diesem Thema eingestellt

Gruß Edi
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon YoYo » 20. November 2015, 22:07

andreasE hat geschrieben:
Cabovelas hat geschrieben:Andreas,
hast du die Schilderungen von Edi etwa verstanden? Ich steh da ziemlich auf dem Schlauch bei der Erklärung.


...ich habe gar nichts verstanden! Ich frage mich auch, wo die Bilder sein sollen... vielleicht wird dann einiges klarer...


wer lesen kann ist klar im Vorteil
viewtopic.php?f=6&t=2082#p22147
Beitragvon Simon » 9. November 2015, 06:37

Gruß
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon George1George2 » 20. November 2015, 22:12

Dieses Forum ist echt der Knüller. Endlich mal ein treffendes Beispiel für die "Weisheit" - "warum den einfach, wenn kompliziert auch geht?" Ich finde es ja spannend, wenn auch etwas "spinnede" Projekte vorgestellt werden, aber denkt auch an die Neueinsteiger, die damit eher verwirrt werden. Spleens müssen sein, aber sie sollten auch erkennbar als solche benannt sein.
Bewundernswert ist die Ausführung der "Kisten", man sieht förmlich den Schreiner. Schön gearbeitet. Mir sind dann gleich noch weitere Verwendungszwecke dafür eingefallen. Z.B. wenn der Imker stirbt, als Sarg. Im Keller als Kartoffelhürde ... Natürlich kann man auch Bienen darin halten.
Inovation ist gut - aber nur so lange sie nicht in Erfinderitis ausartet.

Nichts für ungut aber ich musste das sagen
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Ostalbimker » 20. November 2015, 22:33

Hallo Cabovelas
Es dreht sich um diese Bilder
Deine Antwort darauf


Ein ASG gibts soweit ich weiss nicht. Wenns gut läuft gibts am Ende der Brut ein Mischrähmchen Brut/Honig und dann irgendwann kommen reine HWs. Auch ein Schied sol

http://www.djslave.com/01.JPG
http://www.djslave.com/02.JPG
http://www.djslave.com/03.JPG
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Ostalbimker » 20. November 2015, 22:46

Hallo Georg 1 Georg 2

Was findest du da kompliziert das ist ein ganz normales Magazinbeutensystem hier in Ausführung Zander, und wann das ganze einmal eingerichtet ist dann steht es,und das können auch Jahre sein was ist denn so schlimm daran zur Volksbearbeitung statt schwere Zargen bewegen zu müssen einfach und bequem Auszüge aus einem Korpus zu ziehen,dabei schone ich nur meine Bandscheiben, oder siehst Du das anders.

Gruß Edi
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon waldimker » 20. November 2015, 23:25

Ich sag mal: Wenn man nicht grad Schreiner im Schwerpunkt Küchenbau ist oder was ähnliches, gilt das nicht mehr als "einfach". in der Imkerei geht`s öfter etwas ruppig zu, alles verklebt und verbaut, da sind solche Schienensysteme eher unangebracht. Freilich mag das erstmal seine Vorzüge haben. Aber was ist in 30 Jahren? Da kannste mit unsern normalen Kisten noch ganz normal arbeiten, mit den Küchenbeuten kaum noch.
Zudem kommt das Kippproblem dazu. Wenn Du so ein Ding ausziehst, zwei Zargen breit, voller Honig, haste ganz schön Last und Hebel... Manchmal musste zwei oder drei Völker gleichzeitig offen haben... wehe....
Ganz ehrlich, Ostalbimker: Als Ingenieur und Hobbyschreiner sowie Imker mit wachsender Völkerzahl muss ich Dir dazu sagen: Spielerei. Ist nett. Und vielleicht findet sich auch hier und da ein Kunde. Aber ernsthaft in sowas 100 Völker halten z.B. - nee.
Ist sogar so: Bewegliche Teile an Beuten, und es seien es nur irgendwelche Beschläge - verschwinden immer mehr. Nicht mal Scharniere findet man an heutigen Beutensystemen, keine Verschlüsse, Riegel, nichts dergleichen. Absolute Randerscheinungen, weil sie sich nicht bewährt haben. Sogar das Ineinandergreifen mittels Falzen hat man sich abgewöhnt weil s nicht sinnvoll war. Keine Schranktürchen, keine Blätterstöcke, keine Fensterlein.
Sinnvolle "Extras" sind vielleicht noch Rähmchenauflagen aus Metall oder konische Blechdeckel. Alles was komplizierter ist als das ist den Weg allen Zeitlichen gegangen. Du wirst so nur ein paar Freaks begeistern. Oder Leute, die noch keine Imker sind.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Ostalbimker » 21. November 2015, 00:19

Hallo Waldimker
Hast Du schon mal nachgerechnet was für Lasten Du in 30 Jahren mit 100 Völkern bewegst.
Ich gehe von ca. 13 Volkskontrollen mit 100 Völkern bei einem Gewicht von durchschnittlich 18 Kg aus.
13 Kontrollen x 18 kg x 100 Völker x 30 Jahre = 702 Tonnen.
Du bewegst in dieser Zeit sage und schreibe 702 To. und da sind ja nur die Honigräume gerechnet, da kommt ja noch was dazu, Bandscheiben lassen grüßen.Da ziehe ich doch lieber bequem Auszüge aus einem Korpus,ich brauche auch kein Absperrgitter rausnehmen, da es dauerhaft quasi unsichtbar in der Beute verbleibt.Jetzt denke ich es lohnt sich doch darüber nachzudenken,und das verstehe ich unter einfach Imkern.
Die Auszugstechnik ist bienendicht abgeschirmt, und ist von den Bienen im eingeschobenen Zustand nicht begehbar. Die Anschlüsse des Auszuges an die Korpusseiten sind durch Spezialdichtungen vorm Verbauen geschützt.Das Kippen wird verhindert durch das Vergurten zweier Einheiten miteinander, auch der Seitenbock dient hierbei zur Stabilisierung.Das alles wurde schon getestet und funktioniert problemlos.

Gru Edi
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon beeo » 21. November 2015, 00:38

Na, da darf man auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Bis man diese Konstruktion gewandert hätte, und das dann für 100 Völker, hat man auch genug geschunden, evtl. mehr als bei den Oberbehandlungsbeuten.
Alleine schon bis man das Zeug gebaut hat, und dann noch die ganzen "Spezialdichtungen"... Und das dann über Jahrzehnte warten.

Es ist schön dass du für deinen Spezialfall was nettes für dich geschaffen hast. Aber wenn es wirklich praxisnah und (universell) brauchbar wäre, hätte es bestimmt vor dir schon einer "entwickelt". Wobei es Schubladen schon länger gibt...

Jeden Morgen aufzustehen ist übrigens wesentlich mehr Gewicht :-)
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Cabovelas » 21. November 2015, 01:16

Ostalbimker hat geschrieben:Hallo Cabovelas
Es dreht sich um diese Bilder
Deine Antwort darauf


Ein ASG gibts soweit ich weiss nicht. Wenns gut läuft gibts am Ende der Brut ein Mischrähmchen Brut/Honig und dann irgendwann kommen reine HWs. Auch ein Schied sol

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Sorry Bro,
auf die Bilder hab ich nie antworten wollen. Ich hab mich immer nur auf meine Kiste (Imkersarg) bezogen.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Cabovelas » 21. November 2015, 01:19

Ostalbimker hat geschrieben:Hallo Waldimker
Hast Du schon mal nachgerechnet was für Lasten Du in 30 Jahren mit 100 Völkern bewegst.
Ich gehe von ca. 13 Volkskontrollen mit 100 Völkern bei einem Gewicht von durchschnittlich 18 Kg aus.
13 Kontrollen x 18 kg x 100 Völker x 30 Jahre = 702 Tonnen.
Du bewegst in dieser Zeit sage und schreibe 702 To. und da sind ja nur die Honigräume gerechnet, da kommt ja noch was dazu, Bandscheiben lassen grüßen.Da ziehe ich doch lieber bequem Auszüge aus einem Korpus,ich brauche auch kein Absperrgitter rausnehmen, da es dauerhaft quasi unsichtbar in der Beute verbleibt.Jetzt denke ich es lohnt sich doch darüber nachzudenken,und das verstehe ich unter einfach Imkern.
Die Auszugstechnik ist bienendicht abgeschirmt, und ist von den Bienen im eingeschobenen Zustand nicht begehbar. Die Anschlüsse des Auszuges an die Korpusseiten sind durch Spezialdichtungen vorm Verbauen geschützt.Das Kippen wird verhindert durch das Vergurten zweier Einheiten miteinander, auch der Seitenbock dient hierbei zur Stabilisierung.Das alles wurde schon getestet und funktioniert problemlos.

Gru Edi


Die 700 Tonnen bewegt er ja nicht auf einmal.
700 Tonnen bewegen verbraucht 600.000 Kalorien und ersparkt dem Waldimker 20kg Übergewicht und rettet ihn vielleicht vor einem tödlichen Herzinfarkt. Wenn schon übertrieben, dann aber RICHTIG :rofl:
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Simon » 21. November 2015, 08:30

Aus Erfahrung mit Bling-Bling an der Beute sind nur schlicht aufgebaute Magazine dauerhaft ohne Servicearbeiten nutzbar, eine durchlöcherte Spechtzarge ist schnell ausgetauscht, wie gut geht das bei der Schienenapparatur. Wie viele Kilos hält die Kunststoffschiene aus, wie reagieren die Metallteile davon auf Ameisensäure? Wie dauerhaft gleicht die Bürstendichtung Veränderungen des Spaltmaßes aus? Bei Eingriffen werden die Brutwaben nach hinten ausgezogen, vorne ergibt sich ein unbesetzter Raum, wo stauen sich die anlandenden Bienen bei Massentracht? Wann geraten Bienen unweigerlich in den Bereich der Mechanik, wo werden Bienen dabei gedrückt oder eingesperrt? Wohin wandert/fällt die Bienenmasse auf dem Gitterboden beim Abschütteln von Brutraumwaben (z.B. Nachschaffungs/Schwarmzellen brechen, Brutentnahme, Wabenhygiene)?
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon beeo » 21. November 2015, 08:52

Simon hat geschrieben:Aus Erfahrung mit Bling-Bling an der Beute sind nur schlicht aufgebaute Magazine dauerhaft ohne Servicearbeiten nutzbar, eine durchlöcherte Spechtzarge ist schnell ausgetauscht, wie gut geht das bei der Schienenapparatur. Wie viele Kilos hält die Kunststoffschiene aus, wie reagieren die Metallteile davon auf Ameisensäure? Wie dauerhaft gleicht die Bürstendichtung Veränderungen des Spaltmaßes aus? Bei Eingriffen werden die Brutwaben nach hinten ausgezogen, vorne ergibt sich ein unbesetzter Raum, wo stauen sich die anlandenden Bienen bei Massentracht? Wann geraten Bienen unweigerlich in den Bereich der Mechanik, wo werden Bienen dabei gedrückt oder eingesperrt? Wohin wandert/fällt die Bienenmasse auf dem Gitterboden beim Abschütteln von Brutraumwaben (z.B. Nachschaffungs/Schwarmzellen brechen, Brutentnahme, Wabenhygiene)?


Das, und vieles andere mehr, wenn es wieder heisssst...: Lass dich überraschen!
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon waldimker » 21. November 2015, 09:41

well, well, sagt der Engländer.

Dem deutschen Spieltrieb Einhalt zu gebieten ist sicherlich verkehrt. Wenn man aber mal geimkert hat, weiß man, was man möchte und was nicht. Wer Spaß an solchen "gizmos" hat, darf ihn ja haben. Er muss hier halt eine gewisse Widerrede ertragen.

@Ostalbimker:
Schau mal bitte unter "Europalettenimkerei" hier im Forum.
Meine HRe wiegen voll ca. 15 kg.
Ja, Imkern ist eine Schinderei. Aber das ist jede Form von Landwirtschaft. Auch mit modernen Maschinen.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Karlheinz » 21. November 2015, 10:29

Für den Hobbyimker im Bienenhaus mit bis zu 10 Völkern eine schöne Sache. Und ganz bestimmt staunt jeder Besucher bei einer Besichtigung. Aber Bienen sind eigenwillige Zeitgenossen. Sie werden einen Weg finden, um Dich zu ärgern und alles zu verkitten. Für mehr als 10 Völker halte ich die Sache für zu aufwändig, zu anfällig (keep it simple) und wandern oder auch nur den Standort wechseln möchte ich damit auch nicht. Auch für mich sind bereits Falze oder Beschläge unmöglich.
Alleine die noch 6 verbliebenen Trogbeuten im Bienenhaus sauber zu halten ist eine Katastrophe. Ich mag die Liebig Beute, weil sie simple ist.
Trotzdem hab ich Respekt vor dieser Arbeit, nur ich würde mir das nicht antun.
Gruß
Karlheinz
Unwissenheit erzeugt viel mehr Sicherheit, als es das Wissen tut. (Charles Darwin)
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Finvara » 21. November 2015, 11:55

andreasE hat geschrieben:
Cabovelas hat geschrieben:Andreas,
hast du die Schilderungen von Edi etwa verstanden? Ich steh da ziemlich auf dem Schlauch bei der Erklärung.


...ich habe gar nichts verstanden! Ich frage mich auch, wo die Bilder sein sollen... vielleicht wird dann einiges klarer...

Gruß
Andreas


Hallo,
mach euch nichts draus , das haben andere in anderen Foren auch nicht. :hmm:
gruß Finvara
... man kann ohne Bienen leben , ... aber es lohnt sich nicht.
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon Cabovelas » 21. November 2015, 12:26

Der Ostalbimker kam mir schon etwas trollig vor :bigrin:
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon beeo » 21. November 2015, 16:13

Na, er ist halt ein Bastelfreak. Wir sind ja alles Menschen hier, die in einem Hobby Erfüllung suchen (weil der Job meistens nervt ;-)
Seine Erfüllung liegt sekundär bei den Bienen, primär im komplexen Basteln. Für uns Bienenmenschen ist er leicht "schräg" vielleicht, ungefähr so wie wir "schräg" für Menschen sind, die außer Arbeiten, Feierabendbier und Sportschau keine Hobbys haben...
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon waldimker » 21. November 2015, 16:46

Gott, beeo, jetzt fühl ich mich schlecht.
Warum imkere ich? Vielleicht Realitätsflucht...?
ojeojeojeoje

Hast recht: man darf gerade dem deutshen das basteln nicht verbieten!
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon beeo » 21. November 2015, 17:02

Du imkerst weil man Bienen nicht schlachten muss ;-)
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon waldimker » 21. November 2015, 17:06

Das ist einer der Gründe. War grad wieder am Schnitzen. Nimmt das denn kein Ende?! Bah.
(ich mach`s grad wie das alte Israel: Ich vollstrecke den Bann ... an meiner Schafherde. Und die Tiere habens wohl spitzgekriegt. Ich erwisch immer nur mal eins oder zwei. Sonst sind die mir hinterhergelaufen wie treue Hundchen. boah ist mir schlecht. Ich mutiere zum Weichei.)

sorry für off Topic...
wir haben einen auszugsgefrierschrank... höhöhö
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon beeo » 21. November 2015, 17:14

Verdammt, wenn meine Gartenfläche n bissl größer wäre (und ich viel Zaun übrig hätte ;-) würde ich zwei vor deinem Auszugsgefrierschrank retten...
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon waldimker » 21. November 2015, 17:17

musst aber schnell machen. morgen geh ich wieder auf die Jagd...
Schafzaun hab ich . Aber Dein Garten ist zu klein. Lieber Bienen reinstellen.
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Re: Auszugsmagazinbeute

Beitragvon Ostalbimker » 22. November 2015, 10:07

Hallo Zusammen
Nach dem Ihr Euch nun beruhigt habt, noch abschließend ein paar Worte!
Entschuldigt mein Eindringen hier, aber ich hatte ja nicht gewusst, dass ich hier bei der sportlichen Abteilung der Imkerschaft gelandet bin, die sich auf die alte olympische Disziplin des Zargenstemmens vorbereitet.
Eigentlich wollte ich zu der Abteilung einfach Imkern,hab mich da wohl etwas vertan. Sorry tut mir leid euch beim Zargen-Stemmen gestört zu haben. Aber gespannt bin ich schon wer von Euch die Goldmedaille gewinnt.
Was mich betrifft, ich orientiere mich lieber nach der Arbeitsstättenverordnung, alles was über 5 Kg ist wird gezogen, stemmen oder heben das gibt es bei mir nicht mehr. Ansonsten kann ich nur sagen, jeder ist seines Glückes eigener Schmied, oder so ähnlich. Ich hoffe nur für Euch nicht später einmal über diese Worte nachdenken zu müssen.
Aber nun genug der Worte, ich wünsche ein erfolgreiches Trainingsprogramm mit viel Spaß, und nochmaliger Entschuldigung, Euch dabei gestört zu haben.

Viele Grüße
Edi
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