Einraum/Trogbeute

und weniger einfache Beuten

Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 29. Juli 2016, 00:16

Grüß' Euch und Danke für die Antworten und Fragen!
@ Helmut Immenfreund:
Längere Postings mag ich auch nicht so gerne lesen. Aber wenn sie Bilder enthalten, kommt einem das sehr entgegen. Zu Deinen Fragen, von denen ja einige sicher retorisch (als Ausdruck Deiner Meinung) gemeint sind:
1. Leider habe ich kein großes Lager. Durch die Verwendung meherer Systeme wird der Lagerplatzbedarf aber nicht wirklich vermehrt. Manchmal wird's dadurch eher im Kopf eng. Aber sowas übt und befriedigt meinen Ordnungssinn...
2. Die Zeitersparnis ist eigentlich das Erste, was einem beim Probieren mit ERB auffällt.
3."bei "1x 20er DD etwas höher" hattest du kein passendes [ASG] fürs Foto?" Die Kiste hat 'nen Hochdeckel - das ASG geht probehalber bis ganz nach oben...
4. ... Experimente zur Erprobung der für dich optimalen Betriebsweise?
Gute Frage, Helmut! Doch letzlich ist das reiner Kundendienst. Ich mache gerne Ableger und will wenigstens die gängigen Maße vorrätig haben. "Einheit in Vielfalt" sagt der Europäer ;) Unser eigentliches Standmaß ist LA (von flach bis Jumbo)
5. zum quetscharmen aber dennoch schnellen Zusammenschieben von Waben nehme ich ein Wassersprüher (1-2 kurze Stöße). Das ist einfach ein Gebot artübergreifenden gegenseitigen Respektes. Dem Wasser weichen sie zuverlässig und sofort aus. Das entstehende Zeitfenster von mindestens 30 sek sollte für den Zweck mehr als genügen.
6. Thema Ertrag: ich geb' mir halt Mühe beim Schreiben, damit es sich einfacher, klarer liest. Dadurch entsteht vielleicht der Eindruck und die Erwartung wissenschaftlich präziser Angaben, gerade bei disem sensieblen Thema. Eine Statistik kann ich nicht bieten. Nur eine klare Aussage über den ersten Eindruck der letzten 2 Jahre: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Honigertrag der ERB." sagt ein kleiner Imker, der sich Ertragseinbußen einfach nicht leisten kann.
7. Dein groooßes Fragezeichen:
Helmut, ich will Dich ja nicht überzeugen oder besseren Imkerns belehren. Du hast ganz sicher mehr drauf. Und wenn Du so gut imkerst, wie Du fotografierst, kann ich mehr von Dir lernen, als Du von mir. Sinn meines Schreibens ist, einen Beitrag mit realen Erfahrungen als Antwort auf die Fragen einiger Kollegen zu leisten - und denen, die Lust haben, mal mit ERB zu imkern, zu ermutigen, es zu probieren. Denn das Leben ist zu kurz, um die Verwirklichung guter Ideen zu versäumen! Gibt es eine bessere Idee, als die Idee der Verwirklichung von Ideen?

@ BieneMoni
Danke für das liebe, ermunternde Kompliment!

@ FranzBurnens
Ja, diesem Gedanken bin ich auch gefolgt und habe 2 TRB gebaut: 16 Waben DN Brutzarge (+ Schied). Darüber zwei Tröge mit je 8 DN Waben hintereinander... Ich hatte Eines jedoch nicht bedacht: Es braucht unbedingt eines Pufferraumes zwischen HR und BR. Wenn Du gleich überm ASG Honig hast, erwacht der Schwartrieb. Daher brauchst Du ebenso, wie beim Magzin einen 2. HR unter dem 1., bevor der 1. halbvoll ist. Außerdem würde bei starker Tracht u. U. das BrNest mit Nektar überflutet werden. Daher braucht auch eine TrogBeute effektiv mind. 2 Tröge übereinander - und da sind wir wieder beim Zargenheben. 8er DN-Zargen sind natürlich keine große Hürde. Das Quetschen aber bleibt magazinartig und ein "Sorry" zu einer zerquetschten Biene löst das Problem der Biene nicht...
Wenn Du Trogbeuten interessant findest: Jedes Magazin mit ungeteiltem BR ist prinzipiell eine Trogbeute - also auch Dadant (ZaDant usw.). Und da bleibt es beim Zargenheben, Bienenquetschen, Vergämungsmittelzwang, Schröpfzwang, wöchentl. Durchsicht, ggf. Zellenbrechen, zu grobe (halt zargenweise) Raumanpassung des HR, Lagerraumbedarf ...
Deshalb habe ich das nicht weiter verfolgt, sondern hab' angefangen, die ERB auszutesten.
Zu Deiner Frage bezgl. meiner ungenauen Ausage über die mangelnde Größe 80cm langer LA-ERB:
Eine 80 cm lange ERB nimmt nach Abzug des Platzbedarfes für ASG und Schied ca. 19 Waben auf. Meine LA-Versionen waren bei Einsetzen der Rapsblüte völlig überfordert - ich mußte Waben vorzeitig aushängen, um Platz zu schaffen. Da Nektareintrag wichtiger als das Brutgeschäft ist, kam die Weisel in Legenot, mit den entsprechenden Folgen.
Einfach geantwortet: Eine 80 cm lange LA-ERB ist nach meiner Erfahrung in guter Trachtlage um mindestens 5 Waben zu klein - zu klein zum erfolgreich zu imkern.

@womo
Klar, die Frage nach der richtigen Größe ist die Wichtigste, weil sie vor Baubeginn beantwortet sein muß.
Natürlich hängt das von Deiner Trachtsituation ab. Daher kann ich nur sagen: Würde ich eine Zander 1.0 ERB bauen, würde ich sie für ca. 27 Waben berechen, also ca. 110 cm lang. Auf eine Wabe kommt es nicht so an, auf 3 Waben schon. Wenn Du nicht sicher bist, mach' sie lieber länger, als zu kurz. Wozu meine Fehler wiederholen ;-)
Deine Frage bezüglich der Dimension des Gitterbodens kann ich leider nicht kompetent beantworten. In Bezug auf seine Funktion zur VarroaDiagnostik bräuchte wohl nur der BrBereich untergittert zu sein.
Der Boden (= Flugbrett) insgesamt aber sollte ausziehbar sein (ob Gitter oder nicht), um das Wintergemüll besser prüfen und schneller entsorgen zu können.

Viel Erfolg!
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon womo » 29. Juli 2016, 10:27

Danke für die Antwort. Dann werd ichs einfach mal probieren. :thumbsup:
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon FranzBurnens » 29. Juli 2016, 13:33

Honigbart hat geschrieben:Eine 80 cm lange ERB nimmt nach Abzug des Platzbedarfes für ASG und Schied ca. 19 Waben auf.

10 Langstroth-Rähmchen bieten etwa soviel potentielle Wabenfläche wie 13 Zander. Vorausgesetzt, eine [einzige!] Zanderzarge mit 10 Rähmchen genügt knapp als BR - dann hätte das LS-Magazin jedenfalls reichlich Platz. Bleiben also noch 9 für den Honigbereich hinter dem ASG. Schied kann raus, wenn das Volk voll entwickelt ist.
Genau über letzterem Abteil nochmal ein LS-Aufsatz (natürlich nicht nochmals durch ASG getrennt, denn die Kö kommt ja schon nicht auf die unteren Honigwaben), dann dürfte es nicht an Lagerkapazität für Nektareintrag fehlen. Dass in Abhängigkeit von den jeweiligen Trachtbedingungen auch mal der Brutraum verhonigt, läßt sich anscheinend in keinem Beutensystem verhindern; höchstens durch Waben-Umhängen kanalisieren.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon waldimker » 29. Juli 2016, 13:57

Ich rechne 9 LS = 10 Za.
Insofern wär das in etwa eine zweiräumige Zanderbeute. Ist immer schön, wenn das zu klein ist.
Diesjahr bin ich nicht viel drüber rausgekommen. Der Lagerraum wurde einfach nicht gebraucht...

Das Imkern mit Dadant im HR ist gar nicht so ganz dumm. Ich hab vor kurzem ein paar Rä geschleudert. Naturbau. z.t. unbebrütet und nicht mal ganz runtergezogen. war kein thema. nur sollte man ein wenig-rahmige-transportkiste haben.
was vermutlich ein nachteil der einraumbeuten ist: die zusätzlichen kisten für den honigtransport.
Der Irrtum - insbesondere der gewohnheitsmäßige - ist wohl der größte Verursacher von Elend.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Sanny » 24. September 2016, 18:37

Was mir nicht ganz klar ist:

Wie funktioniert die Varroabehandlung?

Einen Platz nach oben für den Liebigdispenser oder Nassenheider Verdunster prof. gibt es nicht, oder wird vorne über das Brutnest eine Zarge für den verdunster gestellt und der hintere Teil mit einem Deckel abgedeckt?

Oder

werden hinten einige Rähmchen entfernt und dort die Verdunster untergebracht?

Evtl käme auch noch das Schwammtuch oder ApiLife var zur behandlung in Frage?

Wie macht ihr das?

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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 25. September 2016, 22:43

Hallo Sanny,
I. Aufgrund der zyklischen horizontalen Brutdistanzierung zur Schwarmtriebdämpfung (Carnica) ist der Varroadruck in ERB's, trotz großer Völker geringer, da die Varroen hinten schlüpfen und ihr Weg zur offenen Brut ca. 10 Waben weit entfernt ist. Das Parasitieren des (vorderen) Brutnestes wird dadurch mindestens verzögert, was den Vermehrungszyklus der Milbe empfindlich stört, nicht aber den der Biene. Der höhere Pflegekomfort bei ERB's (direkter, einfacher Zugriff auf das Brutnest) macht die Behandlung mit Milchsäure attraktiver, als im Magazin. Da MS zudem angenehmer für die Bienen und unproblematisch für Weisel & Brutgenese ist, verzichte ich ggw. in ERB's auf AS. Ob das jedoch nachhaltig und in Jahren mit starkem Varroadruck funktioniert, weis ich noch nicht... Ich teste also MS in Kombination mit jahresabschließender Oxalsäurebehandlung - statt AS. Letztes Jahr mit 3, dieses Jahr mit 12 Völkern. Einfach, weils so einfach ist ;-)

II. Die Problematik, die Du ansprichst, ließe sich vielleicht alternativ dadurch lösen, dass man seine ERB's mit Hochdächern baut/ausstattet, um wenigstens FAM-Dispenser o.ä. verwenden zu können. Eine gute ERB sollte m. E. sowieso ein Hochdach haben, um FuTeig auch ggf. auflegen zu können.

III. Im Notfall verwende ich eine modifizierte Schwammtuchmethode: zwischen Schwammtuch und RähmchenOT's lege ich eine mindestens gleichgroße Folie. Die Folie emuliert funktional die (fehlende) Futterzarge. Die Behandlungsintensität ist dann vergleichbar mit der Schwammtuchbehandlung im zweizargigen Magazin - also "machbar". Außerdem wird die Verdunstungszeit und somit die Wirkzeit etwa verdoppelt. Als Standartbehandlungsmethode ist mir das dennoch zu brutal, irgendwie lieblos.

IV. Ich habe gehört, dass manche Imker mit geschlossenen Magazinböden erfolgreich "AS von unten" verdampfen lassen. Also "Schwammtuch von unten". Da die AS-Dämpfe schwerer bzw. dichter als Luft sind, kann man 2-3 Schwammtücher als Päckchen aufeinander legen und entsprechend mehr AS auf einmal geben, ohne einen Dampfschock (Weiselverlust) am Brutnest zu riskieren - sofern das Flugloch nicht zu eng ist und die Temperaturen 20°C nicht überschreiten. Ich habe das jedoch nie probiert. Gibt es hier im Forum Erfahrungen mit "AS von unten"? Wenn nicht, probier' das doch mal aus. Würde mich interessieren, wie gut das geht.

viel Erfolg!
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Sanny » 26. September 2016, 09:08

Hallo Honigbart,

vielen Dank für deine Antwort und deine tolle Beschreibung weiter vorne! :thumbsup:

Ich bin noch in der Planungsphase und möchte mir diesen Winter eine bauen und man macht sich ja so seine Gedanken!
Mit der Anzahl der Rähmchen bin ich mir noch unsicher. Aber ich denke es werden 24 Rähmchen plus Absperrgitter!
Außerdem möchte ich einen offenen Boden mit Bodenschieber haben.
Die Idee mit dem höheren Deckel, den ich dann umdrehen kann, finde ich gut!

Nochmals zur Varroabehandlung:
MS klingt gut, aber die wirkt ja nicht in der Brut!
Wann(welcher Monat) und wie oft, in welchen Abstand nacheinander behandelst du?

Vielen Dank

Sanny

P.S.: Cabovelas, dein Boden gefällt mir! :thumbsup:
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Karlheinz » 2. Oktober 2016, 20:55

Honigbart hat geschrieben:Hallo Sanny,
I. Aufgrund der zyklischen horizontalen Brutdistanzierung zur Schwarmtriebdämpfung (Carnica) ist der Varroadruck in ERB's, trotz großer Völker geringer, da die Varroen hinten schlüpfen und ihr Weg zur offenen Brut ca. 10 Waben weit entfernt ist. Das Parasitieren des (vorderen) Brutnestes wird dadurch mindestens verzögert, was den Vermehrungszyklus der Milbe empfindlich stört, nicht aber den der Biene. Der höhere Pflegekomfort bei ERB's (direkter, einfacher Zugriff auf das Brutnest) macht die Behandlung mit Milchsäure attraktiver, als im Magazin. Da MS zudem angenehmer für die Bienen und unproblematisch für Weisel & Brutgenese ist, verzichte ich ggw. in ERB's auf AS. Ob das jedoch nachhaltig und in Jahren mit starkem Varroadruck funktioniert, weis ich noch nicht... Ich teste also MS in Kombination mit jahresabschließender Oxalsäurebehandlung - statt AS. Letztes Jahr mit 3, dieses Jahr mit 12 Völkern. Einfach, weils so einfach ist ;-)

II. Die Problematik, die Du ansprichst, ließe sich vielleicht alternativ dadurch lösen, dass man seine ERB's mit Hochdächern baut/ausstattet, um wenigstens FAM-Dispenser o.ä. verwenden zu können. Eine gute ERB sollte m. E. sowieso ein Hochdach haben, um FuTeig auch ggf. auflegen zu können.

III. Im Notfall verwende ich eine modifizierte Schwammtuchmethode: zwischen Schwammtuch und RähmchenOT's lege ich eine mindestens gleichgroße Folie. Die Folie emuliert funktional die (fehlende) Futterzarge. Die Behandlungsintensität ist dann vergleichbar mit der Schwammtuchbehandlung im zweizargigen Magazin - also "machbar". Außerdem wird die Verdunstungszeit und somit die Wirkzeit etwa verdoppelt. Als Standartbehandlungsmethode ist mir das dennoch zu brutal, irgendwie lieblos.

IV. Ich habe gehört, dass manche Imker mit geschlossenen Magazinböden erfolgreich "AS von unten" verdampfen lassen. Also "Schwammtuch von unten". Da die AS-Dämpfe schwerer bzw. dichter als Luft sind, kann man 2-3 Schwammtücher als Päckchen aufeinander legen und entsprechend mehr AS auf einmal geben, ohne einen Dampfschock (Weiselverlust) am Brutnest zu riskieren - sofern das Flugloch nicht zu eng ist und die Temperaturen 20°C nicht überschreiten. Ich habe das jedoch nie probiert. Gibt es hier im Forum Erfahrungen mit "AS von unten"? Wenn nicht, probier' das doch mal aus. Würde mich interessieren, wie gut das geht.

viel Erfolg!

Ich habe dieses Jahr bei 10 Völkern in Trogbeuten mit AS 75% (vom Tierarzt verschrieben) von unten in der Varroaschublade eingeschoben behandelt. Hierzu habe ich 2 Küchentücher übereinandergelegt und nur einmal gefaltet und diese ganz vorne (brutfern) aufgelegt. Darauf habe ich stark gekühlte 25ml AS 75% morgens gegeben. Die As war am Abend fast vollständig verdunstet. Die Völker haben gegen Mittag nur einen kleinen Bart vor den Flugloch gezeigt, Königinnenverlust gab es nicht und der Varroaabfall war gegenüber der vorherigen Behandlung mit AS 60% signifikant höher. Auf das endgültige Ergebnis mit dem nat. Abfall muss ich noch warten....
Unwissenheit erzeugt viel mehr Sicherheit, als es das Wissen tut. (Charles Darwin)
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon kamikaze » 5. Oktober 2016, 13:52

Angeregt durch eure Informationen und Beispiele entstand bei uns letzte Woche unsere erste ERB. Das Material, Douglasien- Bretter (27 mm stark) haben wir beim Sägewerk zugeschnitten gekauft (25,-) Der Boden wurde aus alten Dachlatten zusammengeschraubt. Varroa-Einschub ist seitlich für 2 Schubladen. Die Schubladen und der Gitterboden wurden im Bienenfachhandel gekauft. Als Deckel verwenden wir eine alte Styrodurplatte, passt genau.

Im Frühjahr wollen wir einen Ableger reinsetzen und testen, wie praktikabel das Ganze ist.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Sanny » 5. Oktober 2016, 18:47

Hallo Kamikaze,

kannst du mal ein Bild vom Boden machen, der würde mich interessieren!

Danke

Sanny
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon kamikaze » 5. Oktober 2016, 18:52

Bilder haben wir gemacht, konnten die aber leider nicht hochladen, da zu groß.
Gerne per Mail.
LG
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon kamikaze » 8. Oktober 2016, 11:40

Jetzt hat es geklappt, ein paar Bilder hoch zu laden.
Dateianhänge
P1010405.JPG
P1010405.JPG (161.5 KiB) 3363-mal betrachtet
P1010404.JPG
P1010404.JPG (169 KiB) 3363-mal betrachtet
P1010403.JPG
P1010403.JPG (161 KiB) 3363-mal betrachtet
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 8. Oktober 2016, 19:29

Hallo Sanny,
"Nochmals zur Varroabehandlung:
MS klingt gut, aber die wirkt ja nicht in der Brut!
Wann(welcher Monat) und wie oft, in welchen Abstand nacheinander behandelst du?"

Ich mache es bei ERB's so:
Wenn ich (nach der letzten Ernte) mehr als ca. 5 Varroen/Tag finde (und die Temperaturen zwischen ca. 5 und 25°C liegen), dann (erwärme ich MS in meiner Sprühflasche auf ca. 30°C (handwarm) und) sprühe die Bienen abends auf allen besetzten Waben so ein, als wollte ich sie dünn lackieren - nicht tropfnaß. Dabei halte ich die Rähmchen mit der linken Hand so gedreht, dass ich bequem "von unten nach oben" sprühen kann, damit möglichst wenig MS in die Zellen gelangt.
Spätestens nach 4 Tagen schaue ich mir das Ergebnis an und wiederhole
die Behandlung entsprechend sofort, einige Tage später oder ggf. nach erneuter Diagnose in 3-4 Wochen oder gar nicht. 1 bis 2 Behandlungen genügen. Jungvölker behandle ich pauschal nur 1x. Ende Dezember folgt generell (wie auch bei den Magazinen) noch eine OS-Träufelbehandlung.
Großwaben sind bezüglich des Zeitaufwandes beim EinzelwabenHandling
natürlich klar im Vorteil. MS ist genial für ERB's. Oder: ERB's sind genial für den Einsatz von MS ;-).
Das funktioniert bisher recht gut und AS-frei.
Auch deshalb bau' ich noch ein paar ERB's...

Viel Erfolg beim Bau Deiner ERB!
Zuletzt geändert von Honigbart am 9. Oktober 2016, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 8. Oktober 2016, 22:22

Hallo kamikaze,
sieht ja gut aus Eure ERB! 27mm Wandstärke hält natürlich gut was aus.
Wie lang ist die, sieht nach ca. 30 Waben aus?
Ich habe ein bisschen Bedenken (falls Dich das interessiert) der geringen Höhe wegen. Für die Überwinterung von Jungvölkern ist das allemal genug, aber, starke Völker schrumpfen darin nach der Einwinterung schnell, weil sie keine gute Wintertraube bilden können. Ich fürchte, für gute Frühtrachtvölker braucht man größere, höhere Rähmchen. (man denke an die 2-zargige Überwinterung von Wirtschaftsvölkern in Magazinen) In Reaktion auf diese Einsicht baue ich jetzt die ERB's mit Dadant- und nicht mehr mit den flacheren DN 1.0, ZA 1.0 oder LA 1.0 Rähmchen.
Die Idee, Flachrähmchen, höherer Sortenreinheit wegen, im Honigbereich übereinander zu hängen, habe ich aufgegeben. Denn bei den letzten Ernten habe ich zu meinem positiven Erstaunen festgestellt, dass die Bienen den Honig in den ERB's ganz anders ablegen, als in aufgesetzten Zargen: Der Honig wird regelmäßig sequentiell, Wabe für Wabe, chronologisch eingelagert - und zwar ganzflächig! In aufgesetzten TRB- oder Magazinzargen erfolgt die Einlagerung dagegen zugleich verteilt auf mehrere nebeneinanderhängende Waben - die Eintragschronologie verläuft dann in Schichten von oben nach unten: Flachrähmchen sollen und können dieses Problem (teilweise) lösen. Die ERB braucht keine extra Honigrähmchen. Die erste Wabe hinter dem ASG ist bereits erntereif verdeckelt, bevor im Vergleichsvolk auch nur eine Flachwabe halbwegs gefüllt ist! Der Grund dafür ist einfach: Dieselbe Menge an Honig ist bei beiden Völkern entsprechend des anderen Winkels und Abstandes der Waben zum Absperrgitter unterschiedlich verteilt: Was bei der ERB dirket hinter dem ASG auf einer HoWabe eingelagert ist, verteilt sich in der Honigzarge von Magazinen und TRB's auf mehrere Rähmchen. Zeitlich betrachtet: ERB = serielle Einlagerung - Magazin, TRB, Golz und Bremer = parallele Einlagerung.
Ergebnis: signifikant höhere Trachtreinheit, frühere Reife einzelner Waben und keine virtuellen BrNester. Das ist kein Wunschdenken, sondern Anlaß dafür, die nächten ERB's sogar im Hochformat zu bauen:

Bild
Hochdadant-ERB, 80cm lang, 19 Waben, 4cm Hochdeckel

Diese Idee ist absolut nicht neu. Prinzipiell gab es das bereits, als "Ständerbeute" bezeichnet (Wiener Vereinsständer und Rheinische Idealbeute (25x42cm)), doch dann kam der Krieg ..
Auch N. Poeplau (Lehr-& Versuchsimkerei Fischermühle) hat aktuell diese äußerst bienenfreundliche und ergonomische Bauweise prinzipiell seiner "Lieblingsbeute" (Melifera ERB [22 Waben]) zugrunde gelegt. Ich glaube, man kann damit sehr, sehr einfach und professionell imkern.
Ich prüfe das 2017 erstmal mit ca. 7 Völkern.

Hat jemand Einwände, Bedenken oder sieht Probleme, für die ich blind bin?
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 8. Oktober 2016, 23:52

Hallo Honigbart,

Honigbart hat geschrieben:Auch N. Poeplau (Lehr-& Versuchsimkerei Fischermühle) hat aktuell diese äußerst bienenfreundliche und ergonomische Bauweise prinzipiell seiner "Lieblingsbeute" (Melifera ERB [22 Waben]) zugrunde gelegt. Ich glaube, man kann damit sehr, sehr einfach und professionell imkern.

Ich glaube nicht, dass man damit sehr, sehr einfach, professionell und vor allem auch wirtschaftlich imkern kann, denn sonst hätten sie nicht im Bioland-Verteiler ein Wachsgesuch aufgegeben und sonst hätte auch Terra in einem persönlichen Gespräch daraufhin mit mir sich nicht über die geringen Erträge beklagt und auch nicht nach Wachs gefragt. Nein, er fragte auch noch nach Honig und schlug eine "Honigkooperation" vor, um die Bienenpaten und den eigenen Webshop wieder bedienen zu können.
Soviel zunächst zur Radetzki-gegen-alle-Widerstände-Einraumbeute und der Professionalität der Fischermühle.

Gruß
Andreas

P. S. Diese von Dir beobachtete Serialität der Honigablagerung,ist in meinen Beuten der Fischermühle ( ... ich habe damals sehr viele von den Vorgänger-Einraumbeuten gekauft!), nie in Erscheinung getreten.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon kamikaze » 9. Oktober 2016, 09:36

Wegen der Frage nach der Anzahl der Rähmchen,

ja es gehen 30 Zander-Rähmchen rein.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 9. Oktober 2016, 13:29

Hallo Andreas,
danke für Deine kritische Antwort.
Durch meine ungenaue Formulierung ist wohl ein Mißverständnis entstanden...
Natürlich kann man mit der Melifera ERB und der entsprechenden BIO-Betriebsweise auch meiner Meinung nach nicht wirtschaftlich und mithin auch nicht professionell arbeiten. Wie auch, ohne Mittewände (oder BIO) und ohne ASG und BIO-Zucker bzw. Eigenhonig zur Einfütterung?
Bitte nicht Konzept und Konstruktion verwechseln. In diesem Beitrag geht es ja mehr um das einfache und trotzdem erfolgreiche Imkern und dafür geeignete Bienenstöcke. Nicht jeder Kollege mag oder kann mit Magazinen arbeiten...
Mit Mittelwänden bestückt und mittels ASG angepasstem BrRaum ist der Ertrag der ERB's allgemein ohne Abstriche mit dem der Magazine vergleichbar. Das ist auch nicht verwunderlich, da die hypothetisch gleiche Menge Honig, lediglich anders und woanders eingelagert wird. Die Frage ist daher: Wie gut komme ich als Imker an den Honig und wie hoch ist der Pflegeaufwand für die Bienen (einschl. Varroabahandlung und Einfütterung) und ob es auch etwas bienenfreundlicher geht.

Für die Hochdadant-ERB (mit klassischer Betriebsweise: MW's, ASG, Schied, normales Bienenfutter) habe ich noch keine brauchbaren Ergebnisse, wüsste aber keinen Grund, warum der Ertrag geringer sein sollte, als in den 5 QuerDadant-ERB's, die ich dieses Jahr sehr genau beobachtet habe. Da gab es selbst ohne "Schieden" keine unnötig großen FuKränze überm BrNest:
Bild
Querbau "schiedet" sich selbst.

Hast Du denn Deine Melifera ERB's mal klassisch mit MW's und ASG betrieben?

Zum sequentiellen Honigeinlagerungsmuster:
Das kann ganz leicht auch in 12er Dadant Bodenzargen beobachtet werden (bitte nicht in Hauptrachten testen, weil zu wenig Raum):
- Bodenzarge (Brutzarge) im Querbau auf den Boden stellen
- vertikales ASG (handelsüblich) statt Schied einsetzen und damit BR wie
üblich anpassen, Mittelwände oder Leerwaben dahinter hängen
- keine Zarge aufsetzen
So hat man die kleinstmögliche Test-ERB.
- Die überproportional schnelle Reife der ASG-nahen HoWaben,
- die auffällig ganzflächige Wabenfüllung,
- das Fehlen der lästigen virtuellen BrNester,
- der Unterschied zu aufgesetzten Zargen/Trögen, seitlichen HR (Bremer)
oder im Längsbau hintenhägenden Waben (Golz) und
- das sich daraus ergebende Potential
kann man eigentlich nicht übersehen.
Jedenfalls beobachte ich das so. Und wenn Du sagst: "Diese von Dir beobachtete Serialität der Honigablagerung,ist in meinen Beuten der Fischermühle ... nie in Erscheinung getreten." ist das eine andere Beobachtung. Beide sind, wie ich finde, gleichberechtigt und Anlaß zu nochmaliger genauer Beobachtung. Deshalb: Danke für Deine Kritik!
Und: Viel Erfolg!
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 10. Oktober 2016, 09:29

Hallo Honigbart,

Honigbart hat geschrieben:Durch meine ungenaue Formulierung ist wohl ein Mißverständnis entstanden...
Natürlich kann man mit der Melifera ERB und der entsprechenden BIO-Betriebsweise auch meiner Meinung nach nicht wirtschaftlich und mithin auch nicht professionell arbeiten. Wie auch, ohne Mittewände (oder BIO) und ohne ASG und BIO-Zucker bzw. Eigenhonig zur Einfütterung?

Deine Formulierung war nicht mißverständlich und ungenau und insofern sind wir hier auch nicht einer Meinung.
Ich imkere nämlich sehr wohl wirtschaftlich mit "ohne Mittelwände (oder BIO) und ohne ASG und BIO-Zucker bzw. Eigenhonig zur Enfütterung".

Honigbart hat geschrieben:Mit Mittelwänden bestückt und mittels ASG angepasstem BrRaum ist der Ertrag der ERB's allgemein ohne Abstriche mit dem der Magazine vergleichbar.

Never ever.
Denn Du mußt den Einraum sehr viel öfter öffnen (... und damit die Bienen stören!), um den Honig entnehmen zu können, der während einer laufenden Tracht "eingefahren" wird.

Honigbart hat geschrieben:Mit Mittelwänden bestückt und mittels ASG angepasstem BrRaum ist der Ertrag der ERB's allgemein ohne Abstriche mit dem der Magazine vergleichbar. Das ist auch nicht verwunderlich, da die hypothetisch ...

Sie oben! Deswegen bleibt es auch eine Hypothese.

Honigbart hat geschrieben: Die Frage ist daher: Wie gut komme ich als Imker an den Honig und wie hoch ist der Pflegeaufwand für die Bienen (einschl. Varroabahandlung und Einfütterung) und ob es auch etwas bienenfreundlicher geht.

Das ist die Frage, genau. Nach ca. zwanzig Jahren Einraumbeute, mit und ohne Honigaufsätzen, und den Vergleich mit den klassischen Magazinen, kann ich für mich sagen: Das Magazin ist nicht zu schlagen.

Honigbart hat geschrieben:Für die Hochdadant-ERB (mit klassischer Betriebsweise: MW's, ASG, Schied, normales Bienenfutter) habe ich noch keine brauchbaren Ergebnisse, wüsste aber keinen Grund, warum der Ertrag geringer sein sollte, als in den 5 QuerDadant-ERB's, die ich dieses Jahr sehr genau beobachtet habe.

Ich nenne Dir einen: Die Honigkränze auf den Hochwaben werden größer sein.

Honigbart hat geschrieben:Bild
Querbau "schiedet" sich selbst.

Das Absperrgitter ist vom "Wesen" her auch ein Schied.

Honigbart hat geschrieben:Hast Du denn Deine Melifera ERB's mal klassisch mit MW's und ASG betrieben?

Aber selbstverständlich, denn das IST die klassische Betriebsweise.
Die Einraumbeute gab es übrigens schon zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Honigbart hat geschrieben:Zum sequentiellen Honigeinlagerungsmuster:
Das kann ganz leicht auch in 12er Dadant Bodenzargen beobachtet werden...
- Die überproportional schnelle Reife der ASG-nahen HoWaben,
- die auffällig ganzflächige Wabenfüllung,

Solltest Du mal im Naturbau, also ohne Mittelwände imkern, würdest Du "ganz leicht" anderes beobachten.

Honigbart hat geschrieben:- das Fehlen der lästigen virtuellen BrNester,

Wenn die "virtuellen Brutnester" fehlen, läßt sich dies ganz leicht darauf zurückführen, daß sie in der Tat nur virtuell sind und im Internet und bei schlechten Beobachtern herumgeistern. Die Bienen sind nicht so blöd und legen Brutnester an Orten an, wo sie nicht brüten können.

Honigbart hat geschrieben:- das sich daraus ergebende Potential
kann man eigentlich nicht übersehen.

Welches Potential?

Soweit ers ma.

Gruß
Andreas
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 10. Oktober 2016, 12:24

Hallo Andreas,
ich habe nach dem Lesen Deiner Zeilen - ganz subjektiv - das recht deutliche Gefühl, dass Du sehr persönlich, emotional und negativ reagierst.
Sollten wir nicht eher zusammen arbeiten bei dem Bemühen, neue Erfahrungen zu sammeln und einen konstruktiven, menschenwürdigen Erfahrungsaustausch pflegen. Du reagierst wie Jemand, der Angst hat, dass ihm etwas weggenommen wird.
Nochmal anders: Nicht alle Kollegen können oder wollen mit den "unschlagbaren" Magazinen arbeiten - z. Bsp. Ich. Also schreibe ich über meine positiven Erfahrungen und mglw. naiven Pläne diesbezüglich.
Ich denke, das darf ich hier.
Berichte doch mal mehr über Deine langen, realen Erfahrungen mit ERB. Wo genau siehst Du unüberwindbare Probleme? Wo sind die wesentlichen Unterschiede bezüglich imkerlichen Erfolges? Mitte möglichst sachlich und sachdienlich, freundschaftlich oder wenigstens kollegieal. Fotos wären auch sehr hilfreich. Du willst doch Kollegen helfen, oder?

Gruß HB
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Sanny » 10. Oktober 2016, 17:02

andreasE hat geschrieben:Denn Du mußt den Einraum sehr viel öfter öffnen (... und damit die Bienen stören!), um den Honig entnehmen zu können, der während einer laufenden Tracht "eingefahren" wird.


Ist das ein Problem, bei Massentracht, wie Raps, dass die Rähmchenanzahl zu niedrig ist?

Ich denke bei 25-30Rähmchen im Zandermaß sind ca.12 davon für die Brut und nach dem Absperrgitter der Rest an Rähmchen für den Honig. Das müsste doch bei normaler Tracht reichen.
Ich habe kein Raps und bis jetzt hatte ich immer nur 12-14 volle Honigrähmchen bei der Ernte bei 2 maligen Schleudern. 2 volle Zargen hatte ich bis jetzt nie, trotz Lindentracht!
Also müsste ich vielleicht einmal zusätzlich das Volk aufmachen und die vollen Waben entnehmen.Wobei das auch schon bei der wöchentlichen Schwarmkontrolle möglich wäre. So eine größere Tracht hält ja auch nicht ewig an.

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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 10. Oktober 2016, 18:49

Hallo Honigbart,

Honigbart hat geschrieben:...ich habe nach dem Lesen Deiner Zeilen - ganz subjektiv - das recht deutliche Gefühl, dass Du sehr persönlich, emotional und negativ reagierst.

Wer austeilt, sollte auch einstecken können.
Vor Allem, wenn hinter einer "freundlichen Sprache" ein Überlegenheitsgefühl ohne wirkliche Basis verborgen ist.
Du hast vor hier die Leute zu belehren und weist nicht wovon Du redest, stattdessen formulierst Du noch unhaltbare Unterstellungen. Das stinkt mir, vor allem wenn sie auch noch mich persöhnlich betreffen. Ich muß mir von Dir nicht die Vorteile der Beute XY aufzeigen lassen, mit der Du selbst keine Erfahrungen hast.

Honigbart hat geschrieben: Du reagierst wie Jemand, der Angst hat, dass ihm etwas weggenommen wird.

Das hätte bestenfalls etwas mit Furcht, jedoch nicht mit Angst, zu tun. Angst ist was völlig anderes.
Wie gesagt: bestenfalls, denn Furcht habe ich nicht.

Honigbart hat geschrieben:Ich denke, das darf ich hier.

Sicher doch, aber menschenwürdig und konstruktiv und vor allem mit fundierten Erfahrungen... ansonsten im Konjunktiv.

Gruß
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 10. Oktober 2016, 19:02

Hallo Sanny,

Sanny hat geschrieben:
andreasE hat geschrieben:Denn Du mußt den Einraum sehr viel öfter öffnen (... und damit die Bienen stören!), um den Honig entnehmen zu können, der während einer laufenden Tracht "eingefahren" wird.


Ist das ein Problem, bei Massentracht, wie Raps, dass die Rähmchenanzahl zu niedrig ist?

Meine Trog- oder Einraumbeuten sind 80 cm lang. Es ist eine Katastrophe die zu bearbeiten, wenn keine Honigräume auf diesen stehen. Selbst mit Honigräumen ist es nicht viel besser, da bei Verwendung solcher Beuten zu berücksichtigen ist, wo man selbst während der Bearbeitung steht.
Stehst Du dahinter, so mußt Du Dich weit vorbeugen, um an die vorderen Rähmchen zu gelangen; stehst Du daneben, so mußt Du Deinen Rücken verdrehen, was mindestens ebenso anstrengend ist; stehst Du zwischendurch davor, damit Du Dich nicht soweit vorbeugen mußt, so bist Du denn Bienen im Wege.
Wie gesagt: Meine Beuten sind "nur 80 cm lang. "Deine" wäre mit 30 Rähmchen fast 120 cm. Jetzt kannst Du eine Vorstellung davon bekommen, wie gut oder schlecht solche Konstruktionen allein von der Ergonomie sind.
30 Rähmchen bräuchte man mindestens für eine normale Tracht.
Und nun mache mal eine Schwarmkontrolle und breche eventuell noch Zellen.

Gruß
Andreas
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 10. Oktober 2016, 19:17

Hallo Sanny,
kurz berichtet:
in diesem Jahr musste ich bei 2 (von 2) 20er LA ERB's mehere Waben in andere Völker umhängen, um mehr Raum zu schaffen. Für die Frühtracht (Obst+Raps) war zu wenig Raum. Selbst wenn ich besser geschiedet und dadurch event. 2-3 reife Waben hätte ernten können, wäre der Raum zu eng gewesen...
Ich persönlich finde, dass häufigeres, dafür aber kurzzeitiges Öffnen des Bienenstocks, die Bienen etwas weniger stört - insbesondere, wenn dabei und daher auf Rauch verzichtet werden kann.
Eine ZA-ERB mit 25-30 Rähmchen, denke ich, sollte genügend groß sein,
um Nektarfluten aufnehmen zu können. Ohne den starken Rapseintrag hätten meine 20 LA Waben vermutlich gut gereicht.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Sanny » 10. Oktober 2016, 20:31

Hallo Andreas und Honigbart,

sehr interessant, wie unterschiedlich man das sehen kann! Ich werde es ausprobiern und dann bin ich mal gespannt, wie ich das dann sehe!

Die Rähmchen sind doch in der ERB im Warmbau. Zum Bearbeiten stehe ich daneben und kann so die Rähmchen im Kaltbau bearbeiten. Das ist doch das selbe, als wenn ich hinter meiner Zanderbeute(Kaltbau) stehe und dort die Waben ziehe! Ich muss in beiden Fällen die Waben verdreht rausziehen. Also nichts anderes oder neues.

Ich möchte mit Absperrgitter arbeiten, d.h. ich habe ca. 12 Rähmchen zur Schwarmkontrolle. Das sind 2 Rähmchen mehr als wie in meinen nur mit einem Brutraum geführten Völkern. Da weiß ich was auf mich zukommt und sehe darin kein Problem!

Um Honigwaben zu entnehmen, falls ich doch zu viel Tracht habe, brauche ich nur die Beute hinten oben über den Honigwaben öffnen, die Rähmchen abschütteln und rausnehmen. Das Volk vorne im Brutraum bekommt fast gar nichts mit.

Also, für mich hat das nur Vorteile oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler!?

Das einzige, worüber ich mir noch unschlüssig bin, ist die Varroabehandlung! Schwammtuch oder Milchsäure?

Vielen Dank, ihr beiden, für eure ehrlichen Antworten!

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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 10. Oktober 2016, 20:58

Hallo Andreas,
hast Du jemanden, der Dir die Zargen abhebt und wieder aufstellt ;-) ?
Ich persönlich sehe garade im Zargengewicht ein größeres Ergonomieproblem, als mich seitlich neben eine TRB/ERB zu stellen oder von hinten knapp 80cm zu übergreifen, zumal ich dazu ja nicht gezwungen bin, wenn ich seitlich etwas Platz beim Aufstellen lasse.
Insbesondere höchergestellte TRB/ERB sind doch eigentlich allgemein anerkannter Inbegriff angenehmer, weil ergonomischerer Bienenpflege. Mein neuer 80er Dadantständer hat z. Bsp. Beine bekommen und steht dadurch ca. 25cm höher. Würde man ein Keyboard auf die Kiste stellen, ließe es sich im aufrechten Stehen optimal bespielen. (Nein, es geht hier nicht um Musik, sondern um eine ungefähre Höhenangabe der Beutenoberkante im Verhältnis zur Arm, Hand- und Wirbelsäulenstellung und soll mangels Foto illustrieren, dass man auf die genannte Weise stets aufrecht stehend arbeitet, was manche Menschen, z. Bsp. Ich selbst, als recht ergonomisch bewerten ;-) ) Außerdem stehen dadurch meine Füße natürlich unter dem Beutenheck, mithin läßt sie sich bei der Pflege noch gut übergreifen, zumal man ja 'nen langen Meißel in der Hand hat und nach dem Losbrechen, die Wabe etwas zu sich ranzieht, bevor man sie - wenn überhaupt - aushebt.
Die schweren Erntewaben hängen hinter dem ASG, so ab ca. Position 7 (bei DD bzw. ca. 10 bei LA) - also dirket vor einem (wenn man hinten steht). Man muß beim Ernten der 80er Beuten also höchstens die 12 hinteren Waben übergreifen. Das finde ich auch nicht so katastrophal, sondern recht vergleichbar mit 12er Zargen.
Wenn TRB/ERB "besser" wären, als Magazine, dann würde sicher nicht die deutliche Mehrheit der Imker mit Magazinen arbeiten. Wenn Du aber ausgerechnet die Ergonomie der ERB's als "katastrophal" bewertest, wird dieselbe Mehrheit der Imker bestenfalls über Deinen Humor staunen.

Ja, Andreas, Dein Beitrag ist tatsächlich amüsant und Du hast mich damit zum Schmunzeln gebracht! Ich lache zu gerne, als Dir dafür nicht dankbar zu sein. Aber gerade Anfänger, die hier mitlesen und sich ernsthaft informieren wollen, absichtlich zu veräppeln und sein Vergnügen damit zu haben, ist nicht wirklich Sinn des Forums, oder?
Zuletzt geändert von Honigbart am 10. Oktober 2016, 21:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 10. Oktober 2016, 21:35

Hallo Sanny,
lass' Dich nicht aus dem Konzept bringen! Du denkst schon genau richtig.
"Ob Schwammtuch oder MS" und überhaupt die Varroatherapie ist ein situationsabhängiger Komplex aus Befall, Jahreszeit, Wetter, unbekannten und mithin unkontrollierbaren Faktoren, Erfahrung und etwas Glück.
Wahrscheinlich ist, dass Du je nach Situation zwischen AS und MS entscheiden mußt, wie ein Arzt das geeignete Medikament erst nach genauer Diagnose auswählt.
Sich mit der Varroa als Insekt zu befassen und sich über deren Lebensweise und Vermehrung zu informieren hilft m. E. enorm, um das Problem mental in den Griff zu bekommen und dadurch geeignete Schlußfolgerungen aus realen Beobachtungen, z. Bsp. bezüglich der ungefähren Berechnung des Populationszuwachses zur Festlegung eines geeigneten Behandlungstermins, ziehen zu können. Und: Das Forum ist ja auch noch da, wenn es soweit ist. Und bei der Konstruktion Deiner ERB kannst Du Dir ja alle Möglichkeiten der Behandlung offenlassen oder leicht nachträglich was ändern.
Gruß von HB
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 10. Oktober 2016, 23:09

Honigbart hat geschrieben:...hast Du jemanden, der Dir die Zargen abhebt und wieder aufstellt ;-) ?

Das kann ich selber, also wofür bräuchte ich da jemanden.

Honigbart hat geschrieben:Ich persönlich sehe garade im Zargengewicht ein größeres Ergonomieproblem...

Gewicht und Ergonomie sind zwei paar Schuhe.

Honigbart hat geschrieben:Insbesondere höchergestellte TRB/ERB sind doch eigentlich allgemein anerkannter Inbegriff angenehmer, weil ergonomischerer Bienenpflege.

27062011273.jpg
27062011273.jpg (49.37 KiB) 3132-mal betrachtet

Das sind selbstverständlich Trogbeuten, denn nur diese kann man höher stellen. Das ist schließlich allgemein annerkannt.

Honigbart hat geschrieben:Wenn TRB/ERB "besser" wären, als Magazine, dann würde sicher nicht die deutliche Mehrheit der Imker mit Magazinen arbeiten.

Das stimmt.

Honigbart hat geschrieben: Wenn Du aber ausgerechnet die Ergonomie der ERB's als "katastrophal" bewertest, wird dieselbe Mehrheit der Imker bestenfalls über Deinen Humor staunen.

Tut sie aber nicht, weil sie ja im Magazin imkert.

Honigbart hat geschrieben: Aber gerade Anfänger, die hier mitlesen und sich ernsthaft informieren wollen, absichtlich zu veräppeln und sein Vergnügen damit zu haben, ist nicht wirklich Sinn des Forums, oder?

Mache doch einfach mal eine Umfrage hier im Forum und frage die Anfänger, ob sie sich veräppelt fühlen, ob meine Ratschläge nicht "funktioniert" haben oder sie gar den Eindruck haben, ich würde mein Vergnügen daran haben sie hinter`s Licht zu führen, bevor Du hier weiter Dich unbeliebt machst.
Oder gehen Dir gerade Deine wenigen , angelesenen Argumente aus? Wenn nicht, kannst Du ja mal Stellung beziehen zu meinen Kritikpunkten.

Gruß
Andreas

P.S. Und das hier: "Dein Beitrag ist tatsächlich amüsant und Du hast mich damit zum Schmunzeln gebracht!", kannst Du mir nicht erzählen. Das ist eine Nebelkerze, denn Du hast keine wirklichen Argumente.
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon Honigbart » 11. Oktober 2016, 01:03

Hallo Andreas,
ich hätte nicht erwartet, dass ein erwachsener Mann und erfahrener Kollege mir soviel Macht über seine (negativen) Gefühle gibt.
Verzeih' mir doch bitte meine arroganten ("Überlegenheitsgefühl ohne wirkliche Basis") Äußerungen. Sowas kann ja mal passieren, wenn man begeistert ist von einer Sache. Ich denke aber, dass ich damit (hoffentlich) keinem geschadet habe.
Mir fällt auf, dass Du die Zitatfunktion gerne verwendest, um ein Gegenargument anzubringen. Dein Gegenargumenent zeigt aber eher, dass Du den textuellen Zusammenhang übersehen hast. Dadurch bestätigst Du oft eher, was ich bereits geschrieben habe. Deine Argumente sind daher manchmal bereits von der logischen Seite her nicht so sinnvoll.
"Solltest Du mal im Naturbau, also ohne Mittelwände imkern, würdest Du "ganz leicht" anderes beobachten." Ja, klar! War aber nicht das Thema.
"Das Absperrgitter ist vom "Wesen" her auch ein Schied." Ja genau, darauf wollte ich hinaus, darauf beruht das Experiment und genau das habe ich vorher geschrieben bei dem Test des sequentiellen Ablagemusters in der 12er DD BrZarge - Anpassung des BR durch ASG, statt Schied ...
Und dass es ERB's ".. übrigens schon zum Ende des 19. Jahrhunderts" gab, finde ich auch sehr interessant und mittteilungswürdig und schrieb daher zuvor ""Diese Idee ist absolut nicht neu. Prinzipiell gab es das bereits, als "Ständerbeute" bezeichnet (Wiener Vereinsständer und Rheinische Idealbeute (25x42cm)), doch dann kam der Krieg ... ""
Wenn Du noch nie ein virtuelles BrNest gesehen hast, ist das meiner Meinung nach o.k. Aber zu behaupten, es gäbe sie nur im Netz z. Bsp. (https://www.google.de/search?hl=de&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=804&bih=697&q=virtuelles+Brutnest&oq=virtuelles+Brutnest&gs_l=img.12...0.0.1.269951.0.0.0.0.0.0.0.0..0.0....0...1ac..64.img..0.0.0.i6-EEyF3iTk) ist irgendwie so, wie das, was Du mir unterstellst: fehlender Konjunktiv.

Wo ist Dein fachlicher Beitrag zum Thema?
Das Thema ist nicht: "Streit um persönliche Kompetenz" und auch nicht:
"ERB und Magazin - pro und kontra".
Schade, dass Du Deinen prima Scharfsinn und Deine Erfahrung nicht im positiven Sinne nutzt.
Ich habe das Gefühl, dass Du gerne diskutierst und das zentrale Thema dabei eher Dein Rechthabenwollen ist. Sowas machen Trolle.
Bist Du ein Troll, Andreas?

Gruß HB

PS: Auf Deinen inzwischen eingetroffenen neuen Artikel, der nach erstem kurzen Überfliegen, wieder vom Thema abzulenken zu versuchen scheint und mglw. weiterhin diesen selbstbezogenen Kompetenzstreit fortsetzen will, antworte ich Dir ggf. morgen. Gute Nacht erstmal!
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon andreasE » 11. Oktober 2016, 08:50

Hallo Honigbart,

Honigbart hat geschrieben:...ich hätte nicht erwartet, dass ein erwachsener Mann und erfahrener Kollege mir soviel Macht über seine (negativen) Gefühle gibt.

Wieder eine Nebelkerze, weil Du keine wirklichen Argumente hast. Stattdessen sitzt Du in Deinem Kämmerlein und grübelst wie Du aus dieser Nummer wieder herauskommst. Und ganz sicher bist Du nicht amüsiert dabei.
Kleiner Tip: Das schaffst Du nicht, indem Du Fronten bildest!


Honigbart hat geschrieben:Verzeih' mir doch bitte meine arroganten ("Überlegenheitsgefühl ohne wirkliche Basis") Äußerungen. Sowas kann ja mal passieren, wenn man begeistert ist von einer Sache.

Kein Problem, ich kenne viele Menschen denen ihre Emotionen im Wege stehen.

Honigbart hat geschrieben:Mir fällt auf, dass Du die Zitatfunktion gerne verwendest, um ein Gegenargument anzubringen.

Das ist so wie im Alltag. In jedem Gespräch wird diese Funktion angewendet, wenn wirklich auf den Gesprächspartner eingegangen wird. Leider ist es den meisten nicht bewußt, da sie sich nicht mit Kommunikation- und Systemtheorie beschäftigen.

Honigbart hat geschrieben: Dadurch bestätigst Du oft eher, was ich bereits geschrieben habe. Deine Argumente sind daher manchmal bereits von der logischen Seite her nicht so sinnvoll.

Ich habe Dir ja oben bereits Deine arroganten Äußerungen verziehen. Das tue ich jetzt auch hier.

Honigbart hat geschrieben:"Solltest Du mal im Naturbau, also ohne Mittelwände imkern, würdest Du "ganz leicht" anderes beobachten." Ja, klar! War aber nicht das Thema.

Indirekt schon, da Du ja behauptet hast, die Bienen würden seriell die Honigwaben befüllen. Im Naturbau ist leichter zu beobachten, daß es nicht so ist.

Honigbart hat geschrieben:"Das Absperrgitter ist vom "Wesen" her auch ein Schied." Ja genau, darauf wollte ich hinaus...

Wolltest Du nicht.

Honigbart hat geschrieben:Wenn Du noch nie ein virtuelles BrNest gesehen hast, ist das meiner Meinung nach o.k. Aber zu behaupten, es gäbe sie nur im Netz z. Bsp. (https://www.google.de/search?hl=de&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=804&bih=697&q=virtuelles+Brutnest&oq=virtuelles+Brutnest&gs_l=img.12...0.0.1.269951.0.0.0.0.0.0.0.0..0.0....0...1ac..64.img..0.0.0.i6-EEyF3iTk) ist irgendwie so, wie das, was Du mir unterstellst: fehlender Konjunktiv.

Auf den Bildern sehe ich eine Kleinfamilie, die Akazienblüte und das Auto des niederreihnischen Krokodiljäger`s... aber keine virtuellen Brutnester.

Honigbart hat geschrieben:"ERB und Magazin - pro und kontra".

Das Fass hast Du aufgemacht und nicht ich.

Honigbart hat geschrieben:Schade, dass Du Deinen prima Scharfsinn und Deine Erfahrung nicht im positiven Sinne nutzt.

Das kannst Du nicht wissen. Du könntest es aber, wenn Du mal meine Beiträge lesen würdest.

Honigbart hat geschrieben:Ich habe das Gefühl, dass Du gerne diskutierst...

Ja selbstverständlich, denn nur im Austausch kommt man weiter.

Honigbart hat geschrieben:Bist Du ein Troll, Andreas?

Nein, ein Mensch. Aber ich habe Trolle im Wald immer als kleine, nette Wesen empfunden.

Gruß
Andreas

P.S.
Honigbart hat geschrieben:... antworte ich Dir ggf. morgen.

"Dein Drohen hat keinen Schrecken Cassius...."
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Re: Einraum/Trogbeute

Beitragvon myggel » 11. Oktober 2016, 20:11

könnt ihr zwei das mal lassen? das ist total nerviges kindergartengetue. Macht das doch per PN bitte.
"der hat mir sand ins auge"
"aber der hat mir pipi ins ohr"
"aber der hat angefangen"
"ne, der wars"
...
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