Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Imkerei in den Medien

Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon beeo » 16. April 2016, 18:24

Edit: Der Verein hat dazu folgende Stellung bezogen:
Wir, die Vorstandschaft vom Verband der Buckfastimker Süd e. V., empfehlen unseren Mitgliedern zur Varroabekämpfung das Varroakonzept Baden-Württemberg. Auch sagen wir ganz deutlich, dass nur zugelassene Mittel verwendet werden dürfen.



Hier beginnt mein ursprünglicher Beitrag:
War heute in Ohlsbach bei einem Treffen der Buckfastimker. Den Veranstalter vor Ort kenne ich schon seit einiger Zeit, ist ein netter findiger Kollege.
Zutiefst erschüttert hat mich die Vorstellung eines der [s]Vorstandsmitglieder[/s] (Mist, BBCode fürs Durchstreichen ist wohl ein anderer als strike, del, s oder nicht aktiv...)(Korrektur: Ich habe die Rückmeldung dass dem aller Wahrscheinlichkeit nicht so ist, der Sprecher ist (wohl. Nicht wohl sondern definitiv nicht) Mitglied OHNE Vorstandsverantwortung), der da freimütig erzählte dass er sein Amitraz aus Holland bezieht. Aber das wäre so viel, dass er es mit Kollegen teilt.
Natürlich kam dann das übliche:
- Verbände und Institute sind alle dumm und werden von irgendwo her geschmiert.
- Ameisensäure und Oxalsäure ist das schlimmste überhaupt, Kollegen hatten bis zu 50% Königinnenverlust.
- Amitraz erzeugt keine Rückstände
- und, ihr habt es bestimmt geahnt, Berufsimker nehmen das eh schon immer.

Habe ihn mit ein zwei Sätzen begonnen etwas zur Rede zu stellen, er musste dann aber weg.

Interessant ist, egal aus welcher Richtung wohin diskutiert wird, Verbände und Institute sind pauschal immer dumm ;-)
Und Bioland und Konsorten wären gut beraten, über den Einsatz von Varroamittel innerhalb ihres Verbandes, besonders bei den Berufsimkern, zu berichten. Die Aussage das pauschal alle Berufsimker schon immer Amitraz einsetzen wird munter gefestigt und multipliziert.

Ich wollte mich dort eigentlich in Sachen Zuchtstoff austauschen. Aber mit nem Chemieimker-Clan will ich nichts zu tun haben. Das hab ich schon mit meinem eigenen Kreisverein...
Zuletzt geändert von beeo am 18. April 2016, 10:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon waldimker » 16. April 2016, 20:40

beeo: in der tat verwenden viele berufsimker amitraz. ich hab von einigen unter der hand gehört.... ist enttäuschend, ja.

dass andererseits bioland-berufsimker amitraz oder sowas einsetzen halte ich für ausgeschlossen. immerhin kriegt ein berufsimker in der regel jährlich, im verdachtsfall häufiger, wachs- und honigproben gezogen die von unabhängigen labors (z.b. hohenheim) untersucht werden.
von den 400 bioland-imkern sind ca. 320 berufsimker...
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Simon » 16. April 2016, 20:59

beeo hat geschrieben:Ich wollte mich dort eigentlich in Sachen Zuchtstoff austauschen.

"Meine Bienen sind die Besten", die Nachzucht von Königinnen sollte man nicht vorschnell aus der Hand geben, nach Kontrolle vieler Völker bei Kollegen in der Umgebung ist die überwiegende Mehrzahl auf einem guten Weg zur Open-Source-Biene. Es wird unbefangen eine antirassistische und einer Nützlichkeit untergeordneten Zuchtauswahl betrieben. Würden sich diese Imker untereinander stärker vernetzen, wäre vieles noch einfacher als es schon ist.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon waldimker » 16. April 2016, 21:06

wie ich den beeo kenne, macht er genau das. oder wollte... L)
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon beeo » 17. April 2016, 08:35

Jap, mit meinem Austauschen habe ich das Simon'sche vernetzen gemeint. Wobei ich da systembedingt mehr Nutznießer gewesen wäre, da ich von der Idee der Diversitätsbelegstelle überzeugt bin, das was bei mir rauskommt aber nicht einfach so wieder den Weg zurückfinden kann bei Buckfastimkern...
Mein Rückfluß wäre dann eher monetär, weil eine gute Königin, über die der Züchter mehr sagen kann als wann sie geboren wurde, auch Geld wert sein muss.

Übrigens muss ich gerade in Frage stellen ob der Sprecher tatsächlich Vorstandsmitglied ist oder ob ich da dem subjektiven Eindruck ohne genug zu hinterfragen erlegen war.
Hier bekomme ich via PN-Gespräch mit einem Forumsmitglied, der zusätzlich auch bei den Buckfastimkern ist, eventuell Klarheit rein.
Dann wäre der Vorwurf vielmehr, warum man diesen Mann gewähren lässt und ihn nicht in die Schranken weist, bzw. sich von ihm notfalls räumlich distanziert. Ich finde es nicht gut wenn sich mein Präsident und andere mit Verantwortung ausgestattete Personen mit Apitraz sagen wir mal anfreunden. Aber das ist ein zugelassenes Mittel. Den Bezug und den Einsatz von Amitraz öffentlich zu propagieren ist nochmal eine dicke Stufe draufgesetzt.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon beeo » 17. April 2016, 08:44

Simon hat geschrieben:"Meine Bienen sind die Besten", die Nachzucht von Königinnen sollte man nicht vorschnell aus der Hand geben, nach Kontrolle vieler Völker bei Kollegen in der Umgebung ist die überwiegende Mehrzahl auf einem guten Weg zur Open-Source-Biene.

Hierzu gibt es auch interessante Forschungsergebnisse aus der Schweiz. Hier traten auf verschiedenen Ständen 7 Züchterergebnisse gegen Nachzuchten einer züchterisch unbearbeiteten 08/15 Biene an. Vor allem Brutumfang und Honigleistung differierten wesentlich mehr aufgrund des Standorts als aufgrund des Stammbaums der Biene. Die Nicht-Züchter-Königinnen hielten sich mit ihren Völkern im guten Mittelfeld auf.

Aus dieser Studie könnte man vermuten, dass Zuchtarbeit sich mehr im Bereich Sanftmut und Wabenstetigkeit sowie dem Bauverhalten auswirkt. (Jetzt spamme ich in meinem eigenen Thread ;-)
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon imkeralex124 » 17. April 2016, 10:50

Hallo, wo finde ich diese vergleichende Untersuchung?? danke
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Buckfastfreund » 17. April 2016, 20:48

waldimker hat geschrieben:beeo: in der tat verwenden viele berufsimker amitraz. ich hab von einigen unter der hand gehört.... ist enttäuschend, ja.

Waldimker
Amitraz ist mitlerweile ein in Deutschland zugelassenes Behandlungsmittel.

Gruß Buckfastfreund
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 17. April 2016, 21:02

Buckfastfreund hat geschrieben:
waldimker hat geschrieben:beeo: in der tat verwenden viele berufsimker amitraz. ich hab von einigen unter der hand gehört.... ist enttäuschend, ja.

Waldimker
Amitraz ist mitlerweile ein in Deutschland zugelassenes Behandlungsmittel.

Gruß Buckfastfreund


Das Behandlungsmittel Apitraz mit dem Wirkstoff Amitraz ist zugelassen.
Allerdings ist es verschreibungspflichtig.
Das Behandlungsmittel Amitraz ist nicht erlaubt.
Privat importiertes Amitraz aus Holland ist auch nicht erlaubt. :hmm:
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Karlheinz » 17. April 2016, 22:03

Amitraz ist in Deutschland nicht zugelassen. Im Zweifel hilft hier auch Freund Google.
Aber egal, mich wundert ohnehin nichts mehr. Jeder behandelt wie er will, mir kommt das vor wie im wilden Westen.
Die Gammel-Fleischwirtschaft hatte ihre Skandale, die Honiggesellschaft bisher noch nicht....
Unwissenheit erzeugt viel mehr Sicherheit, als es das Wissen tut. (Charles Darwin)
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon waldimker » 18. April 2016, 06:47

soweit ich verstand, ist "amitraz" der wirkstoff. wir reden hier ja auch von "oxalsäure", dabei heißt das zugelasse mittel "oxuvar".
wenn ich davon sprach, dass ich von vielen gehört hätte, die es verwenden, so bezieht sich das auf die jahrzehnte VOR der zulassung.

buckfastfreund, es ist ein zugelassenes mittel und ich bin froh dass eine staatlich beauftragte stelle bei mir wachs- und honigproben nimmt um sicherzustellen, dass ICH es nciht verwende. möge ein jeder tun und lassen wie er will. dem ruf des honigs wird es schaden. der verbraucher und die presse werden nicht ewig in ihrem dornröschenschlaf verharren.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 18. April 2016, 07:38

Es gibt Amitraz auch als eigenständiges Medikament, daher die Begriffsverwirrung.
Das wird zum Beispiel bei Hunden gegen Flöhe eingesetzt.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 18. April 2016, 07:54

waldimker hat geschrieben:soweit ich verstand, ist "amitraz" der wirkstoff. wir reden hier ja auch von "oxalsäure", dabei heißt das zugelasse mittel "oxuvar".
wenn ich davon sprach, dass ich von vielen gehört hätte, die es verwenden, so bezieht sich das auf die jahrzehnte VOR der zulassung.

buckfastfreund, es ist ein zugelassenes mittel und ich bin froh dass eine staatlich beauftragte stelle bei mir wachs- und honigproben nimmt um sicherzustellen, dass ICH es nciht verwende. möge ein jeder tun und lassen wie er will. dem ruf des honigs wird es schaden. der verbraucher und die presse werden nicht ewig in ihrem dornröschenschlaf verharren.


Ich formuliere es mal bewusst überspitzt: Wer Apitraz (Amitraz) bei seinen Bienen anwendet, ist gierig, faul und inkompetent.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon waldimker » 18. April 2016, 07:55

das könnt man wohl so sagen.
haste gut gesagt.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon YoYo » 18. April 2016, 08:04

Mel hat geschrieben:Ich formuliere es mal bewusst überspitzt: Wer Apitraz (Amitraz) bei seinen Bienen anwendet, ist gierig, faul und inkompetent.


Beschreibst du grad die französischen Imker? :/

Viele Grüße
YoYo
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon beeo » 18. April 2016, 08:06

Buckfastfreund hat geschrieben:Amitraz ist mittlerweile ein in Deutschland zugelassenes Behandlungsmittel.

Gruß Buckfastfreund

Da liegt ein großes Problem in der Imkerschaft, wie ich es auch beim Badischen Imkertag heraushören konnte. Mangelhafte Information. Die, die bisher schon Amitraz illegal eingesetzt haben sind teilweise der Ansicht, dass Amitraz nun legal eingesetzt werden kann. Und diese Gruppe teilt sich auch wieder auf in einmal die, die tatsächlich glauben Amitraz wäre als Grundstoff freigegeben und andererseits diejenigen, die nicht den geringsten Schimmer haben was eine Zulassung beinhaltet und Apitraz mit Amitraz gleichsetzen.

Deshalb ist hier ganz klar und juristisch einwandfrei festzuhalten:
Es ist verboten, Amitraz zur Behandlung von Bienen einzusetzen.

Die Aussage von Buckfastfreund ist vollständig falsch!
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 18. April 2016, 09:37

YoYo hat geschrieben:
Mel hat geschrieben:Ich formuliere es mal bewusst überspitzt: Wer Apitraz (Amitraz) bei seinen Bienen anwendet, ist gierig, faul und inkompetent.


Beschreibst du grad die französischen Imker? :/

Viele Grüße
YoYo


Ich beschreibe alle Imker, die solcherart Medikamente einsetzen.

Wie immer geht es ums Prinzip. Imker haben eine Vorbildfunktion und sollten sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein. Bienen und Bienenprodukte haben in unserer Gesellschaft nicht ohne Grund einen besonderen Status.
Wer Apitraz und ähnliche (völlig unnötige!) Medikamente anwendet, richtet nicht nur einen unüberschaubaren biologischen Schaden an, er schadet damit auch dem Status, von dem er selbst profitiert.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 18. April 2016, 09:55

Auf meine Anfrage hin habe ich die Stellungnahme des Vorstands des Verbandes der Buckfast-Imker Süd e.V. erhalten:

Wir, die Vorstandschaft vom Verband der Buckfastimker Süd e. V., empfehlen unseren Mitgliedern zur Varroabekämpfung das Varroakonzept Baden-Württemberg. Auch sagen wir ganz deutlich, dass nur zugelassene Mittel verwendet werden dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Schweitzer und Gerhard Sprißler
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon beeo » 18. April 2016, 10:12

So, ich hatte eben ein Telefonat mit jemand, den ich nicht nennen darf (ist auch völlig legitim), der angabegemäß nicht im Vorstand ist, jedoch derart nahe dran, dass er ausschließen kann dass es sich beim sprechenden um ein Vorstandsmitglied handelt. (Im Ausgangspost entsprechend korrigiert)

Allerdings verlief das Telefonat nicht so angenehm wie andere Kontakte zu Mitgliedern des Vereins. Mir wurde mit Übergabe an einen Justitiar gedroht (was für den Verein in aller Regel jedoch nur der Vorsitzende machen kann), gegen Ende des Gesprächs kam dann noch der Hinweis, dass das Telefonat aufgezeichnet wird (leider zu spät und somit nach 201 StGB strafbar, und zwar empfindlich).

Mein Hinweis, dass sich doch hier nun die Möglichkeit böte, den Verein deutlich zu positionieren und sich abzugrenzen, wurde eher rüde verneint, man brauche gar nichts machen. Dem habe ich recht gegeben, egal was einzelne wie ich sich wünschen würden oder gar fordern, der Verein muss in keinster Weise darauf eingehen um das zB bei mir entstandene Bild zu verändern.

Im weiteren wurde mir vorgeworfen, ich habe gefordert dass man den sprechenden notfalls von der Veranstaltung entferne (wenn man sich inhaltlich distanziert). Dabei bleibe ich auch. Aber wie oben geschrieben, dem Verein kann das ggf. völlig egal sein was ich wünsche oder fordere, er entscheidet alleine wie er darauf eingeht. Auf Basis dieser Entscheidungen bilde ich mir mein Urteil, wie es jeder auch über mich machen kann.

Konkret wurde gesagt, dass der Verein die Praxis des Bezugs von Amitraz aus Holland nicht gut heißt und das bekannte Behandlungskonzept empfiehlt. Letzteres ist angabegemäß auch auf der Website zu finden. Da Holland betont wurde habe ich gefragt ob der Bezug aus Frankreich korrekt sei. Ich erhielt ein Gemisch aus Ja und Nein, unterm Strich meine ich aber ein Nein empfangen zu haben.

An den Telefonpartner, von dem ich ausgehe dass er hier mitliest: Wer meint mich mit Schroffheit, Beleidigungen und Bedrohungen einschüchtern zu können liegt völlig daneben. Umso mehr fließt er jedoch in eine Gesamtbewertung ein.
Falls dem Verein daran gelegen ist, mit mir über diese Angelegenheit zu sprechen, kann mich gerne ein Vorstandsmitglied kontaktieren, Telefonnummer liegt vor (Ich bin nur ein kleiner unbedeutender Imker, will aber meine Bereitschaft zur Diskussion nicht verweigern). Für den Telefonpartner von heute morgen werde ich keine Minute Zeit mehr opfern, auch nicht für andere die mit der gleichen unkooperativen Einstellung anrufen.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon beeo » 18. April 2016, 10:14

Mel hat geschrieben:Auf meine Anfrage hin habe ich die Stellungnahme des Vorstands des Verbandes der Buckfast-Imker Süd e.V. erhalten:

Wir, die Vorstandschaft vom Verband der Buckfastimker Süd e. V., empfehlen unseren Mitgliedern zur Varroabekämpfung das Varroakonzept Baden-Württemberg. Auch sagen wir ganz deutlich, dass nur zugelassene Mittel verwendet werden dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Schweitzer und Gerhard Sprißler


Überschnitten... hab meinen Post immer wieder unterbrechen müssen...

Das ist eine erfreuliche Positionierung!

Danke Mel
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 18. April 2016, 10:25

beeo, das Telefonat ist zwar ärgerlich und bedauerlich, aber wenn der Gesprächspartner nicht im Vorstand ist, hat seine Aussage auch keinen offiziellen oder repräsentativen Charakter.

Der Vorstand hat sich deutlich positioniert. Die von mir oben zitierte Aussage ist offiziell (und anlässlich deines Beitrags), denn das hatte ich eingefordert.
Mehr kann man nicht erwarten. Ein Verein wird und kann seinen Mitgliedern nicht verbieten, zugelassene Mittel zu verwenden. Er kann aber Empfehlungen aussprechen und das ist geschehen.
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Re: Veranstaltung der Buckfastimker-Süd

Beitragvon Mel » 18. April 2016, 10:29

hups, doppelt überschnitten. ;) Ich lass es trotzdem stehen.
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