Absperrgitter im Holzrahmen

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon AngoraAngy » 12. Mai 2016, 20:42

Ich hab auch GItter ohne Rahmen, Verbau hält sich in Grenzen, aber beim Auflegen ist es immer so eine Fummelei, bis alle Mädels drunter weg sind...
Was haltet ihr von sowas:http://www.ebay.de/itm/Holzrahmen-fur-Absperrgitter-Dadant-10er-Zander-Langstroth-D-N-/231928298210?hash=item360000fae2:g:IqMAAOSwZjhXI20c
Beste Grüße von Angela und der Bauernhofmeute
Benutzeravatar
AngoraAngy
 
Beiträge: 225
Registriert: 8. April 2016, 20:11

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon waldimker » 12. Mai 2016, 22:08

ich hab diesjahr ebensolche wie in dem foto im einsatz. direkt aufliegend (und das bei Dadant!). der Verbau ist gering, überbau (trotz NICHT-modifizierter Rähmchen) ist gering, i.d.R. ist kein Abkratzen nötig. Die Bienen gehen durch, kein Thema. Die HR kommen problemlos runter. Zwischen HRen ist der Verbau stärker.
Nur hab ich sie ein Drähtchen zu breit bestellt, wird im Winter dann die Flex mal ranmüssen und ein Draht muss weg.
Einziges Manko: Es verirren sich Drohnen zw. ASG und OT und verenden dort. Es finden sich immer mal wieder kleine Grüppchen toter Drohnen.

Die Idee mit dem Rahmen ist mir auch mehrfach durch den Kopf. Aber eine zufriedenstellende Lösung hab ich nicht gefunden, daher der Einfachheit halber...
Der Irrtum - insbesondere der gewohnheitsmäßige - ist wohl der größte Verursacher von Elend.
waldimker
 
Beiträge: 2378
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Lukas » 13. Mai 2016, 08:11

Wilson hat geschrieben:Dieses Jahr ohne Holrzahmen, bisher alles bestens, man muss nur ein bißchen aufpassen beim Auflegen.


Vielleicht mache ich das ja einfach zu kompliziert. Wie passt man ein bisschen auf beim Auflegen? Ich dreh da nämlich regelmässig am Rad. Mit etwas Rauch kann man ja wohl 90% der Bienen nach unten treiben: es finden sich dann aber jederzeit 100 die irgendwie blöd auf den Oberträgern umherlaufen müssen, mit mehr Rauch laufen sie dann schneller aber frei bekommt man die Auflagefläche nicht. Setzt man nun das Absperrgitter vorne an und setzt es langsam mit wippenden Bewegungen und punktueller Rauchgabe nach unten, so dauert das bei mir in etwa so lange die die ganze Schwarmkontrolle.
Was mich noch am aufgelegten Gitter stört ist, dass Rähmchen mit minimalstem Unterbau bereits auf dem Absperrgitter stehen. Ebenso killt das Verschieben von Rähmchen im Honigraum Bienen auf dem Absperrgitter. Vielleicht wären die gestanzten Absperrgitter idealer, weil die Abstände dann weitgehend erhalten bleiben. Alles in allem eine nicht zu Ende gedachte Sache, finde ich.
Benutzeravatar
Lukas
 
Beiträge: 600
Bilder: 1
Registriert: 16. Mai 2013, 19:10
Wohnort: Vinschgau, Südtirol

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon waldimker » 13. Mai 2016, 08:39

Ich hab mehr Beespace.
Ob den OTern im Brutraum hab ich 12 mm. Mit ASG bleibt da noch etwas Luft nach oben. Wobei leider die ASG ein wenig uneben sind, weil sie nicht ganz passen... Bisschen andrücken geht meist. Bislang hatte ich in den neuen Beuten praktisch null Verbau zw. BR und 1. HR. In Zanderkästen sehr wohl!!!
Zudem hab ich hohe Brutraumwaben, vllt. verschwinden die Bienen da besser in den Waben? Aber es ist ein bisserl so eine Sache, stimmt schon.
Es lässt sich wohl durch Zuchtauslese da auch was machen.
Der Irrtum - insbesondere der gewohnheitsmäßige - ist wohl der größte Verursacher von Elend.
waldimker
 
Beiträge: 2378
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 13. Mai 2016, 13:21

Nach wie vor überzeugen mich die eingelegten Gitter. Einen extra Beespace halte ich für nicht nötig, nur muss er nach oben stimmen, er darf nicht kleiner als 7mm sein sonst klemmt es und die Bienen tun sich schwer hochzukommen wenn Gassen blockiert werden. Aktueller Verbau ist bei mir nicht wesentlich, meist ist es ein wenig umgetragenes Propolis minimal als Anhaftung, die Gitter sind momentan sehr sauber, verkittete eingelegte Gitter wurden von den Bienen gereinigt. Werden bei Kontrollen die Oberträger mit Nektar bespritzt sind Bienen schlecht mit Rauch in die Gassen zu bekommen, mit gestanzten Kunststoffgittern kann man sie schön nach unten schubsen, mein Favorit an Gitter ist ohne dicke Randeinfassung mit Rundstäben längs.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 523
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Angie » 13. Mai 2016, 13:39

Ich habe dieses Absperrgitter, seit einigen jahren in Betrieb,

https://www.imkertechnik-wagner.de/shop ... ystem.html

richtig herum eingelegt gibt es damit keine Probleme.
Simon fehlt. RIP
Angie
Benutzeravatar
Angie
 
Beiträge: 336
Bilder: 9
Registriert: 16. September 2013, 21:01
Wohnort: Oberbayern

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 13. Mai 2016, 14:21

Bei der Anschaffung von gerahmten Gittern lohnt es sich zu kontrollieren ob das Gitter passend weiterverwendet werden kann, wenn sich der Holzrahmen zerlegt hat. Ich habe eine Serie die ohne Metallbearbeitung nicht passt.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 523
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon beeo » 13. Mai 2016, 14:34

Gab es eigentlich schon Ansätze die Königin auf andere Art und Weise nicht in eine andere Zarge wechseln zu lassen?
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
beeo
 
Beiträge: 1027
Bilder: 12
Registriert: 21. April 2014, 23:39
Wohnort: Kinzigtal/Baden/DE

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon waldimker » 13. Mai 2016, 15:40

ein kranz aus honig ist hilfreich.
Der Irrtum - insbesondere der gewohnheitsmäßige - ist wohl der größte Verursacher von Elend.
waldimker
 
Beiträge: 2378
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon beeo » 13. Mai 2016, 16:17

Du meinst Brutwaben kopfüber in Honig tauchen ;-)
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
beeo
 
Beiträge: 1027
Bilder: 12
Registriert: 21. April 2014, 23:39
Wohnort: Kinzigtal/Baden/DE

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Bienefix » 13. Mai 2016, 16:37

Angie hat geschrieben:Ich habe dieses Absperrgitter, seit einigen jahren in Betrieb,

https://www.imkertechnik-wagner.de/shop ... ystem.html

richtig herum eingelegt gibt es damit keine Probleme.


Stimmt, aber nur bei den Wagner-Beuten.
Bei der original Hohenheimer Einfachbeute sind die Rutschleisten im Weg.

Beim Einsatz mit den Wagner Beuten stimmt zwar alles, aber der Verbau im ASG ist trotzdem vorhanden. Akzeptabel aber schlimmer als bei den eingelegten Gittern ohne Rahmen.
Benutzeravatar
Bienefix
 
Beiträge: 140
Bilder: 1
Registriert: 7. April 2011, 17:25
Wohnort: Aichtal

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Angie » 14. Mai 2016, 18:55

Das ist richtig,

Aber es ist bei fast allen Zander Beutensystemen so, dass nur die Absperrgitter der jeweiligen Firmen auf die eigenen Beuten gut passen.
Leider sind nicht alle Zanderbeutensysteme miteinander kompatibel. was sehr schade ist.
Simon fehlt. RIP
Angie
Benutzeravatar
Angie
 
Beiträge: 336
Bilder: 9
Registriert: 16. September 2013, 21:01
Wohnort: Oberbayern

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Wilson » 17. Mai 2016, 07:28

Lukas hat geschrieben:
Wilson hat geschrieben:Dieses Jahr ohne Holrzahmen, bisher alles bestens, man muss nur ein bißchen aufpassen beim Auflegen.


Vielleicht mache ich das ja einfach zu kompliziert. Wie passt man ein bisschen auf beim Auflegen? Ich dreh da nämlich regelmässig am Rad. Mit etwas Rauch kann man ja wohl 90% der Bienen nach unten treiben: es finden sich dann aber jederzeit 100 die irgendwie blöd auf den Oberträgern umherlaufen müssen, mit mehr Rauch laufen sie dann schneller aber frei bekommt man die Auflagefläche nicht. Setzt man nun das Absperrgitter vorne an und setzt es langsam mit wippenden Bewegungen und punktueller Rauchgabe nach unten, so dauert das bei mir in etwa so lange die die ganze Schwarmkontrolle.
Was mich noch am aufgelegten Gitter stört ist, dass Rähmchen mit minimalstem Unterbau bereits auf dem Absperrgitter stehen. Ebenso killt das Verschieben von Rähmchen im Honigraum Bienen auf dem Absperrgitter. Vielleicht wären die gestanzten Absperrgitter idealer, weil die Abstände dann weitgehend erhalten bleiben. Alles in allem eine nicht zu Ende gedachte Sache, finde ich.

Hallo Lukas!
Es dauert schon immer ein paar mal minimal (mit dem Haken vom Stockmeißel) das Gitter an einer Strebe heben und senken, bis sich die Bienen parallel ausgerichtet haben. Das geht aber meist ganz gut, ich mag auch kein Bienenquetschen. Vielleicht hab ich aber auch nicht so suuuperstarke Völker?! Vorher mit verbautem Gitter beim Holzrahmen fand ich den Aufwand größer wegen der Verkleckerei. Arbeitest Du mit 1o. 2 Bruträumen?
MfG
Wilson
Wilson
 
Beiträge: 64
Bilder: 12
Registriert: 14. Oktober 2015, 06:55
Wohnort: Remstal

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon propolis » 17. Mai 2016, 08:18

Hallo,

ich habe auch ASG ohne Rahmen und gebe erst Rauch, die, die sich nicht vertreiben lassen bekommen sehr sacht "einen auf den Kopf" mit dem Gitter, dann gehen sie in der Regel freiwillig runter.
LG, propolis
propolis
 
Beiträge: 495
Bilder: 4
Registriert: 21. März 2015, 07:54
Wohnort: Niederrhein

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Hamamelishonig » 4. April 2017, 16:15

Das Thema ist für mich wieder aktuell. Ich verwende die Hohenheimer Einfachbeute und das rundherum gefasste ASG.
Wenn dieses wie vorgesehen auf die Oberträger aufgelegt wird, passen die Abstände, solange die Rähmchen trocken und keine Propolisbrücken an den Rähmchen vorhanden sind.
Bild
Sobald aber das im Livebetrieb eingesetzt wird, versperrt oftmals der mittig über der Wabengasse verlaufende Draht den Aufstieg. Die Lösung sollte der Beespace sein. Nur wenn ich jetzt die ASG-Rahmen vom Beutenhersteller verwende, entsteht unter dem ASG ein Spalt von 20 mm. Also habe ich erst mal die Rähmchen durch unterlegen einer 5mm Leiste angehoben...

Bild
und dann den Rahmen des Beutenherstellers aufgelegt.... 14 mm Beespace unten....

Bild

Wenn ich das ASG festtackere / schraube, und umgekehrt einlege, passt es zumindest nach unten, nach oben ist dann allerdings die Rutschleiste des Rahmens im Weg, also auch keine Lösung...

Hat denn niemand für die Liebigbeute passende ASGs mit Rahmen, bei denen der Beespace einigermassen stimmt in einer Ausführungsform, die nicht nach 2 maliger Verwendung den Geist aufgibt?

Was einigermaßen zu klappen scheint (muss ich noch testen) ist, das ASG mittig mit zwei 5mm Leisten zu unterlegen

Bild

dann das ASG auflegen

Bild

und dann den HR aufsetzen. Dabei drückt bei ausreichender Last die Ruschleiste das ASG an den Enden nach unten

Bild,

aber eine Ideallösung ist das auch nicht

Gruss
In Trauer um Simon Hummel
Benutzeravatar
Hamamelishonig
 
Beiträge: 396
Registriert: 10. Juli 2010, 07:27
Wohnort: Hohenlohe/Westrand mit Weinbergen

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Maxim » 4. April 2017, 20:28

Hamamelishonig hat geschrieben:
Zuletzt geändert von Maxim am 5. April 2017, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Maxim
 
Beiträge: 8
Registriert: 8. Mai 2015, 22:03
Wohnort: Hessen

Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Maxim » 4. April 2017, 20:30

Oh, das war falsch :?
Der letzte Beitrag kann gelöscht werden...

Hier nun richtig.

Hamamelishonig hat geschrieben:Hat denn niemand für die Liebigbeute passende ASGs mit Rahmen, bei denen der Beespace einigermassen stimmt in einer Ausführungsform, die nicht nach 2 maliger Verwendung den Geist aufgibt?


Hallo Hamamelishonig,

ich imkere zwar eigentlich auch größtenteils mit einfachem Auflegen der Metallabsperrgitter, habe aber mir damals auch zwei unterschiedliche ASG im Rahmen gekauft.
Eins bei Holtermann und eins beim Bienenweber.
Ersteres ist ein ASG welches nur in den Rahmen gelegt wird: der beespace stimmt dadurch nicht.
So schlimm fand ich die Verbauungen meist nicht -
aber wie stark verbaut wird hängt manchmal auch vom Volk ab : vor drei jahren hatte ich arg Probleme, sodass ich im darauffolgenden Jahr den Holzrahmen weggelassen habe. Letztes Jahr hatte ich es dann doch nochmal probiert und da ging es dann wieder einigermaßen gut.

Viel besser fand ich dagegen das ASG von Bienenweber... Hier wird der Beespace nach unten und oben eingehalten und Rahmen und Gitter sind miteinander verbaut. Es wirkt auf den ersten Blick nicht so stabil, aber bisher hat es keine Probleme gegeben...

Gruß
Maxim
Benutzeravatar
Maxim
 
Beiträge: 8
Registriert: 8. Mai 2015, 22:03
Wohnort: Hessen

Vorherige

Zurück zu Geräte und Zubehör

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste