Absperrgitter im Holzrahmen

Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon subsi » 12. April 2008, 23:30

Die Firma Weber Imkereibedarf bietet ein Absperrgitter (ASG) eingefasst in einen Holzrahmen an. Siehe Seite http://www.bienenweber.sagehost.de/ZanderbeuteKombibeuteDNM.htm Habe mir so ein Teil mit einer Komplettbeute mitschicken lassen. Durch den Holzrahmen entsteht ein doppelter bee-space unter und über ASG. Die Honigräume sollen so besser angenommen werden.

Der Unterschied zwischen Metall- und Kunststoffgittern, sowie ausgestanzten und mit Rundstäben versehenen, wurde ja schon hinlänglich untersucht und ist nicht vorhanden, aber wurde so ein Rahmengitter auch schon untersucht, wissenschaftlich oder wenigstens auf "Erfahrungs"ebene?
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 13. April 2008, 22:11

Ich habe keine gerahmten Absperrgitter, nur einmal hatte ich das Vergnügen an einem Volk.
Das Volk eines Anfängers wollte damals nicht über das Gitter, keinen Millimeter. Es bildete sich ein auffällig dichter Pelz an Bienen unter dem Gitter, darüber war nichts los.
Mit ausgebauten Waben im Honigraum war die Barriere überwunden. Ich tippe mal, dass es für die Bienen keinen Unterschied macht, ob das Gitter aufliegt oder Abstand zum Oberträger hat.
Vermutlich macht der Holzrahmen Probleme und wird nicht sonderlich haltbar sein.

Immelieb weiß sicher mehr dazu.

Gruß
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Otto » 14. April 2008, 22:57

Ich weiß nicht mehr wo aber ich habe gelesen/gehört, daß Absperrgitter die nicht aufliegen stark (oder stärker) verbaut werden, was dann nicht so schön ist, wenn man es wieder abnehmen will.
Stimmts?
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon subsi » 15. April 2008, 00:10

Habe das Teil bei der Erweiterung am Sonntag "eingebaut", konnte beobachten, daß die Bienen sofort u n t e r dem ASG die Rähmchen gewechselt haben, haben sich offensichtlich gefreut, daß die Folie dort weg war. Allerdings ist keine durch das ASG nach oben gekommen, aber da war ja auch nichts, was den Weg gelohnt hätte und als da was war, konnte ich`s natürlich nicht mehr sehen ;-)
Werde es dann bei der ersten Kippkontrolle bzw. spätestens beim Einengen merken, ob dieses ASG mehr verbaut wird.
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Otto » 4. Juni 2008, 10:38

Hallo
Wie hat sich denn dein Absperrgitter mit Rahmen gemacht?
Wie wurde der Brutraum angenommen und wurde Überbau vermehrt festgestellt?
Schöne Honigernte wünsch ich
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Martin » 4. Juni 2008, 15:01

Hi,

ich benutze teilweise diese Absperrgitter. Ich hab Zargen und Rähmchen verschiedener Hersteller. Bei einer bestimmten Kombination - welche habe ich nicht herausgefunden - kann es geschehen, dass beim Einsetzen des normalen Absperrgitters sich die Zargen OBR/UHR nur noch mit geringen Spalt aufeinenadersetzen lassen. Mit dem Absperrgitter mit Holzrahmen passen sie wieder. Nachteil des Holzrahmens: Wenn das Gitter so richtig festgekittet ist, kann beim Lösen der Rahmen zerbrechen. Den Bienen scheint m.E. die Art des Absperrgitters egal zu sein.

Tschüß
Martin
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon subsi » 5. Juni 2008, 10:17

Hallo zusammen,

die ASG im Holzrahmen werden zwar nicht sehr festgekittet, dafür wächst der Überbau trotz modifizierten Rähmchenoberteilen so richtig durch die Gitterstäbe durch, man bekommt es schlecht ab und dabei bricht bestimmt demnächst mal der Holzrahmen durch.

Ursache dürfte allerdings in den verwendeten Zargen (Holtermann) liegen, diese haben insgesamt 230 mm Höhe, laut Bauanleitung dürften das nur 227 mm sein, über den Oberträgern ist zwischen 9 und 11 mm Platz, unterhalb nochmals bis 2 mm, eigentlich optimal für das Metall-ASG mit 4 mm Dicke. Unter dem Rahmen-ASG kommen aber noch ca. 4 mm dazu. Viel zuviel!
Auch die Zargen von Weber Gera, der ja das Rahmen-ASG empfiehlt, haben oben 7 mm Platz, das ist doch auch zuviel für das Holzgitter.

Optimal für die Verwendung des Rahmen-ASG müsste doch jeweils 3-4 mm Platz unter und oberhalb der Rähmchen sein, das ergäbe dann mit den zweimal 4 mm zusätzlich ja ungefähr die 7 mm Beespace mit und ohne ASG.

Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, daß der HR durch die Riesen-Stufe von 15 mm schlechter angenommen worden wären. Ob`s den Bienen wohl doch egal ist, welche Art ASG drin ist? Daß es ihnen ganz ohne ASG noch lieber wäre, das steht ja wohl außer Zweifel.

Gruß, Holger
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 16. April 2009, 19:34

gitter.jpg
gitter.jpg (71.15 KiB) 11654-mal betrachtet

Ich teste an zwei Völkern das Gitter im 12mm dicken Holzrahmen. Eine sehr filigrane und aufwändige Konstruktion, doppelt so teuer wie das Metallgitter. :cry:
Bei einigen selbstgebauten Hohenheimer Beuten stimmt der beespace nach oben und unten nicht, da das Holz bei der Montage unterschiedlich feucht war. In diesen Beuten passt nur das dünne Kunststoffgitter oder das Gitter im Rähmchen, mit dem Metallgitter gibt es einen Spalt zwischen den Beuten.
Ich bin auf die Verbauung und die Haltbarkeit gespannt.

Gruß
Simon
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon sam » 16. April 2009, 20:40

Ich hab vier dergleichen im Einsatz. Die sind aber noch nicht lange genug drauf als dass man da eine Aussage machen könnte.
Ich finde die Teile toll auch wenn leider sehr teuer.
Die einfachen Metallgitter werden teilweise sehr fest angebaut, jetzt bin ich auf das Ergebnis bei den gerahmten ASG gespannt...
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Dorfimker » 18. Oktober 2009, 13:37

Die Hohenheimer Beute ist ansich ja sehr gut aber der Ärger fängt mit dem Absperrgitter erst an .
Stanzgitter flach :Bienen gehen nicht durch und bauen es zu.
Kunststoffgitter :Ist zu dick Beute schließt nicht .
Metallgitter im Holzrahmen :Der Abstand oben und unten ist zu groß.
Vermutlich wird das durch die mod dicken Oberträger Rähmchen verursacht und im Winter reißt die Winterkugel ab da die Bienen nicht über das viele Holz gehen .Geringer Honigertrag
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 18. Oktober 2009, 14:21

Hallo Dorfimker,
nach diesjährigem Vergleich halte ich das gerähmte Absperrgitter für wenig fortschrittlich, es ist teuer und empfindlich.
Ein Vorteil des Rahmens sehe ich beim Zurücklegen nach einem Eingriff, mann muss nicht erst die Bienen von den Oberträgern runterschicken, das wars aber auch schon. Einige dicker gefasste Metallgitter passen nicht gut, besonders wenn Propolis an den Rähmchenohren sitzt oder der Schreiner geschlampert, es bleibt ein Spalt zwischen den Zargen. Man könnte das Gitter auch passend schneiden, dass das Gitter an den beiden Hartholzleisten anliegt, macht aber Probleme mit der Passgenauigkeit und manchmal fehlt bei mir die Leiste. Bei dünnen gestanzten Kunststoffgittern passen die Zargen ohne Lücke aufeinander. Unterschiede in der Durchlässigkeit der Gitter mag ich nicht beurteilen, ich lege auch halb zugebaute Gitter im Frühjahr ein und staune wie wenig das die Bienen stört. Wenn die Bienen nicht in den Honigraum gehen, liegt es an anderen Gründen (Volksstärke, Brutsitz bzw. Futterkranz oder MWs im Honigraum). Die Ursache für einen Abriss der Wintertraube ist nicht bei den modifizierten Rähmchen zu suchen, bisher hatte ich das bei einigen hundert Überwinterungen nur an einem Volk beobachtet und dort waren keine mod. Rähmchen im Einsatz.

Gruß
Simon
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 15. Mai 2010, 11:55

holz_gitter.JPG

Die Haltbarkeit leidet schon nach einem Jahr Einsatz, das Holzrähmchen geht langsam aus dem Leim. Die Bienen kommen nicht schneller durch das Gitter. Auch sonst ist das Gitter eine Enttäuschung, die Verbauung ist stärker als bei den direkt aufgelegten Gittern.
drohnen_gitter.JPG

Der Beespace ist durch die geringe Bauhöhe nicht gut einzuhalten, Drohnenzwischenbau ist die Folge.
Nachdem ich keinen Unterschied in der Annahme des Honigraumes sehe, hat dieses gerahmte Gitter seinen Zweck verfehlt, vielleicht gibt es bessere Konstruktionen?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 16. Mai 2010, 21:48

Für die Einraumbeutler oder gebeutelten evtl. ein Vorteil:
szag.JPG

Kippkontrolle am Absperrgitter. :thumbsup:
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Lukas » 2. Januar 2015, 11:11

Gibt es zu diesem betagten Thema inzwischen weitere Erfahrungen? Kann man mit korrekten Abständen und modifizierten Rähmen den Überbau vermeiden? Ich habe im Moment Kunststoff-Gitter zum Auflegen, aber es scheint praktisch unmöglich diese ohne zerdrückte Bienen einzulegen. Zudem werden sie jedes mal bis an ihre Grenzen belastet, wenn sie etwas eingekittet werden und dann raus genommen werden sollen.

Frohes neues Jahr euch allen! ß)
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Angie » 2. Januar 2015, 18:02

Also ich imkere seit 7 Jahren mit solchen Absperrgittern im Holzrahmen, sie halten immer noch.

Es gibt einen gewissen Verbau, allerdings habe ich noch nie Drohnenbau, wie auf Simon´s Bildern gehabt, sondern nur die erwähnten Wachsbrücken.
Ich imkere auch mit modifizierten Rähmchen, der Verbau ist aber nicht zu verhindern, ich nehme an, dass die Bienen ihn auch benötigen um besser in den Honigraum wechseln zu können.

Ich müsste mal nachmessen, aber ich meine der Beespace wird in beiden Richtungen eingehalten. dazu muss man aber das Gitter immer in der richtigen Richtung einlegen, sonst hat man nach unten zu viel Platz. Das Gitter im Rahmen ist nämlich nicht genau mittig eingefügt sondern hat nach oben und unten unterschiedliche Abstände um den Bienen denselben Platz zu lassen, den sie bis zu den nächsten Rähmchen hätten, wenn kein Absperrgitter da wäre. Wenn man also das Gitter verkehrt herum einlegt, könnte auch dort Drohnenbrut möglich sein.

Der Verbau hält sich über das Jahr in Grenzen und wird von mir im Winter abgekratzt.

Wenn man nicht aufpasst werden allerdings auch im Sommer bei überquellenden Völkern die Bienen gequetscht, da ist auch hier eine gewisse Geschicklichkeit von Nöten.
Die Bienen auf den Oberträgern der Brutwaben werden dabei aber verschont.

Wenn die Bienen nicht von selbst in den Honigraum wollen, kann man nachhelfen indem man zunächst Futter/Honigwaben in den Honigraum hängt um die Binen anzulocken. Das wird aber generell beim Imkern mit Absperrgittern empfohlen. Wenn sie dann auch nicht reingehen, ist das Volk noch zu schwach.
Bis jetzt ist noch jedes Volk von mir bei einer gewissen erreichten Stärke in den Honigraum gezogen.

Es ist daher sicherlich , wie in anderen Dingen auch immer eine Frage des Herstellers und der Qualität der Absperrgitter ob sie halten oder nicht,
sowie einer gewissen imkerlichen Praxis, die man sich aneignen muss, um damit Erfolg zu haben.

Ich selbst habe keinen Grund auf andere Absperrgitter umzusteigen.
Simon fehlt. RIP
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 21. Juli 2015, 17:40

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Das beste Absperrgitter, lose eingelegt und nicht im Rähmchen gefasst ergibt die geringste Verbauung. Es lohnt sich die Oberträger im Frühjahr ein mal schön blank zu schaben, das hält sich sehr lange sauber, meist über die Eingriffe der Schwarmzeit hinaus. Ich halte die Einberechnung des beespaces über und unter dem Absperrgitter für die schwebenden Absperrgitter zu groß. Das Rähmchengitter ist nur für die Montagsbeuten mit Produktionsfehler in der Höhe passend.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon waldimker » 21. Juli 2015, 19:05

Hast Du modifizierte Rähmchen oder "normale"?
Welche würdest Du das nächste Mal kaufen?
Der Irrtum - insbesondere der gewohnheitsmäßige - ist wohl der größte Verursacher von Elend.
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 21. Juli 2015, 20:43

Durchweg modifiziert Zander mit echtem Hoffmann drann.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Dadantimker » 19. August 2015, 22:56

Hallo,
ich kann Dir nur sagen: Bei mir FUNZT es!!
Möchte ich auch nicht sagen, daß überall hinhaut!!!
Gruß Harri
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Janos » 20. August 2015, 06:54

was soll ich sagen - hab nur ASG mit Rähmchen und es gibt so gut wie keine Wachsbrücken bisher (hab noch nie überlegt, wie ich die sauber bekomme, da es nicht nötig ist) und der Rahmen sieht noch aus wie am ersten Tag auch wenn ich manchmal gut "hebeln" muss wenn sie gut mit Propolis festgekittet sind (hier hat Simon recht)
http://dadant-imkern.blogspot.de/
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon smurfy » 20. August 2015, 07:18

Ich habe auch ASGs im Holzrahmen - ohne nennenswerten Probleme. Es gibt jedes Jahr 2-3 Völker die das ASG an der Auflage im Holzrahmen ziemlich fest kitten - aber das eher positiv zu sehen wenn man einfach Propolis ernten möchte.
Es kommt (selten) zu Verbauungen wenn das ASG gewölbt ist, aber das muss man im Frühjahr einfach kontrollieren, dann passts.
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Simon » 20. August 2015, 11:03

Imkertechnik ist schön wenn sie funktioniert. Ich seh meist die nicht-funktionierenden Dinge zu Haufe: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=46494 (jetze mal nicht auf den Weihnachtsbau(m) achten) ein Absperrgitter-beespace kann spacig leer bleiben, aber wenn er mal voll ist dann nervts mehr wie ein verbautes einglegtes Gitter.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Karlheinz » 20. August 2015, 11:56

ich habe u.a. auch 3 Trogbeuten mit Holzrahmen-Absperrgitter. Hier wird immer kräftig zugekleistert, normal abheben ist nicht, man würde die darunter hängenden Rahmen mit hochheben. Hier muss ich immer mit 2 Stockmeißeln arbeiten: etwas anheben, mit dem 2. Stockmeißel jede Wabe durch das Absperrgitter nach unten drücken und so umständlich lösen. Nächste Saison kommen da zurechtgeschnittene Kunststoff-Absperrgitter rein.
Ich finds eigenartig, denn am beespace liegts nicht, der passt....
Gruß
Heinz
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Lukas » 12. Mai 2016, 11:29

Ich krame mal wieder dieses Uraltthema hervor, weil es für mich nach wie vor aktuell ist. Die aufliegenden Absperrgitter kosten mich einfach so unvorstellbar viel Zeit und Nerven, dass ich sie am liebsten rauswerfen würde. Es muss Abstand her! Nun ist bei der Einfachbeute das Absperrgitter mit einem Holzrahmen denkbar schlecht genau auf die richtige Höhe zu bekommen, auch nach längstem Grübeln fällt mir keine Konstruktion in Holz ein, die mir oben wie unten den Beespace einhalten kann. Zudem sollte der Rahmen auch die Funktion der Anti-Rutschleisten der Zargen übernehmen. Nun habe ich mir überlegt, das Gitter mit einem Winkelblech in Position zu bekommen und zwar so, dass der Winkel 2 mm in die untere Zarge einrastet und somit den Rahmen fixiert. Das Gitter könnte dann eventuell auch ohne weitere Befestigung in den Rahmen eingelegt werden.

So sollte das aussehen - durch die Perspektive wirkt es etwas verzogen, ist aber gerade. Das vordere Teil fehlt natürlich nur zur besseren Sichtbarkeit ;)
Bildschirmfoto 2016-05-12 um 12.07.12.png


Hat jemand eine bessere oder einfachere Idee, die vielleicht auf das zusätzliche Metall verzichten kann?

Karlheinz hat geschrieben:Nächste Saison kommen da zurechtgeschnittene Kunststoff-Absperrgitter rein.


Gibts diesbezüglich vielleicht schon neue Erfahrungen?
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon beeo » 12. Mai 2016, 12:14

Mich beschäftigen ähnliche Gedanken.
Ich habe ein anderes Konzept geplant, Zuschnitte liegen schon parat. Das ganze basiert auf 3cm breiten Leisten, die auf Gehrung gesägt werden müssen, weil eine Stufe abgesetzt wird, in die die Rutschleisten eingreifen können. Von unten betrachtet sind sie plan, alleine die Stärke des aufgeschraubten ASG ergibt dann Rutschleistenfunktion nach unten. Bei meinen um 3mm starken ASG ergibt sich rein theoretisch ein Beespace von 4mm in den Einfachbeuten. Der hört sich nominell zu klein an, meine bisherigen rudimentären Erfahrungen zufolge sieht die Biene jedoch nicht einen Beespace unter dem ASG und einen darüber. Ich glaube fast dass man es durch den Wechsel von Sperre und Durchgang, der immer unregelmäßig mal über einer Gasse liegt und mal über Holz, den Bienen gar nicht recht machen kann. Sie werden verbauen.
Nach oben hin lasse ich 10mm Platz. Damit bleibt wenigstens noch ein Restchen Material zur Verfügung, um kleine Schrauben einzudrehen. Diese müssen nur fest ansitzen, Menge und Propolisierung sollen den Rest erledigen. Ich werde es tatsächlich auch mit Nieten versuchen, die werden aber wohl das Holz durchreißen.

Tricky bleibt letztlich immer, dass die Minimierung von Abstand in der Höhe das Gebilde fragil machen wird... Große Mitschuld trägt dabei wieder mal die Rutschleiste. Aber irgendwie vermittelt die mir völlig subjektiv immer noch ein Gefühl der Sicherheit, das ich aktuell nicht aufgeben möchte...
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon mmoe » 12. Mai 2016, 17:18

Hallo!

Ich hatte die in Holz gefassten Absperrgitter im ersten Jahr im Einsatz. Wurden bei mir auch kräftig verbaut.
DAnn sind sie rausgeflogen. Momentan habe ich Kunstoffgitter und Metallgitter zum Aufliegen im Einsatz.
Passt alles. Außer einem Kunsttoffgitter. Da wuseln ständig die Drohnen durch, warum auch immer.
Viele Grüße
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon beeo » 12. Mai 2016, 17:24

Ups, passt dann die Chefin nicht auch durch, wenn sie es denn wollte?
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon mmoe » 12. Mai 2016, 18:36

beeo hat geschrieben:Ups, passt dann die Chefin nicht auch durch, wenn sie es denn wollte?


Entweder sie will nicht oder sie passt nicht :pillepalle: Frag mich nicht, wie sich die
dicken Jungs da durchquetschen. Muss ein Fehler im Material sein, denke ich.
Stifte oder die Chefin habe ich noch in der Etage gefunden. (8;)
Viele Grüße
Marco
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon Wilson » 12. Mai 2016, 19:53

mmoe hat geschrieben:
beeo hat geschrieben:Ups, passt dann die Chefin nicht auch durch, wenn sie es denn wollte?


Entweder sie will nicht oder sie passt nicht :pillepalle: Frag mich nicht, wie sich die
dicken Jungs da durchquetschen. Muss ein Fehler im Material sein, denke ich.
Stifte oder die Chefin habe ich noch in der Etage gefunden. (8;)

Hallo mmoe!
Hoffe, Du hast im letzten Satz das NIE vergessen.
Habe Absperrgitter von jemandem übernommen, die totaler Mist sind. Sie haben an der Längsseite keinen Metallrand, daher können sie sich verschieben ( wie nannte man das noch- Parallelverschiebung?) . Wenn man dann genau hinschaut, sind der Abstand zwischen Beutenwand und erster Gitterstrebe oft grenzwertig, so dass auch Größeres durchpasst.
Letztes Jahr habe ich Holzrahmen plus ASG benutzt- immer alles total verbaut. Dieses Jahr ohne Holrzahmen, bisher alles bestens, man muss nur ein bißchen aufpassen beim Auflegen.
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MfG
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Re: Absperrgitter im Holzrahmen

Beitragvon mmoe » 12. Mai 2016, 20:02

Ja, da fehlt ein "Nie" :-).
Viele Grüße
Marco
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