Waage eichen

Waage eichen

Beitragvon AngoraAngy » 5. März 2017, 17:44

Ich muss mich grad mal ne Runde freuen. Ich habe meine geeichte Waage bekommen und gleich mal ein bisschen damit gespielt.
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Der letztjährige Honig ist zwar recht fest geworden, aber ich mag ihn so. L)
Die Waage entstammt dem Fundus eines sächsischen Postdienstleisters, der seine Technik erneuert und die ausgemusterten Waagen meinem Imkerverband angeboten hat. Diese hat mich 12€ plus Versand gekostet, weil sie kein Netzteil dabei hatte. Als Tochter eines Dipl.-Ing. Elektrotechnik und "Ich heb das mal vorsichtshalber auf" Typ hätte ich mich schwer gewundert, wenn sich kein passendes Netzteil in irgendeiner Schublade gefunden hätte. :lol: und zur Not geht die auch mit Batterien.
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Die Eichung ist noch für 2017 gültig. Muss ich das nahtlos erneuern lassen oder reicht das im Frühjahr 2018 auch noch? Und was kostet so eine Eichung durchschnittlich? Ich werde mich am Montag mal durchtelefonieren und rausfinden ob ich mit der Waage direkt ins Eichamt fahren muss oder ob die da Außenstellen oder Beauftragte haben...
Beste Grüße von Angela und der Bauernhofmeute
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Re: Waage eichen

Beitragvon bob » 5. März 2017, 18:22

Meine Waage wurde im Juli 2016 im Eichamt geprüft. Ich habe sie selbst hingefahren, weil ich wissen wollte, wie die Eichung abläuft.
Die Messabweichung lag innerhalb der zulässigen Toleranz. Die Kosten betrugen 50,48€.
Ich fragte nach, ob der Abnehmer die Waage auch nachjustiert, falls diese außerhalb der Toleranz liegen sollte. Dies wurde zu meiner Überraschung verneint. Man muss dann die Waage an den Hersteller senden, der sie nachjustiert. Anschließend muss sie wieder von der Eichbehörde geprüft werden.

Man kann die Waage alternativ auch ins Eichamt einsenden oder einen Termin mit dem Eichamt vereinbaren, dann lassen die im Ort mehrere Kunden zusammenkommen und führen die Eichung dann beim Kunden zu Hause durch.

Ich habe kürzlich mit einem Imkerkollegen vereinbart, dass wir künftig 1 Waage gemeinsam benutzen und uns die Eichkosten teilen.
Gruß bob
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Re: Waage eichen

Beitragvon AngoraAngy » 5. März 2017, 18:49

:o Ganz schön teuer... Wie lange gilt die Eichung dann für den Preis?
In meinem Kuhkaff mit 300 Einwohner, davon 3 Imker, dürfte da kein Sammeltermin zusammenkommen...
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Re: Waage eichen

Beitragvon mmoe » 5. März 2017, 19:05

§12 Eichordnung ... - bis Ende nächsten Jahres dann. Deine mit 2017er Siegel also bis Ende des Jahres.
Viele Grüße
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Re: Waage eichen

Beitragvon bob » 5. März 2017, 19:24

AngoraAngy hat geschrieben::o Ganz schön teuer... Wie lange gilt die Eichung dann für den Preis?
In meinem Kuhkaff mit 300 Einwohner, davon 3 Imker, dürfte da kein Sammeltermin zusammenkommen...


die Eichung ist für das Jahr der Eichung und das darauf folgende gültig.
Der Sammeltermin bezieht sich nicht auf den "Berufsstand Imker".
Es könnte ja sein, dass der Metzger, der Bäcker, der Imker .... ihre Waagen eichen lassen wollen.

Warum tust du dich nicht mit den anderen Imkern zusammen und nutzt gemeinsame 1 Waage?
Vielleicht wissen die anderen beiden überhaupt nicht, dass sie Zugriff auf eine geeichte Waage haben müssen.
Gruß bob
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Re: Waage eichen

Beitragvon Bernhard » 5. März 2017, 19:50

https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/bie ... _honig.pdf

Ich habe eine geeichte Waage, denn wer ohne erwischt wird, für den kanns teuer werden.
Auf jeden Fall mehr als die Waage kostet und die nächsten 100 Jahre Gebühren.

Wenn ich Zugang zu einer geeichten Waage hätte dann würde ich einfach mal beim Eichamt vorbeigehen und nachfragen (nur dort weiss man genaues und nicht Google) ob diese Mitbenützung zulässig ist.
Vorausgesetzt die Waage ist immer mit einem aktuellen Eichsiegel versehen.
Bei diesem Anruf kannst auch gleich nach der Gebühr fragen ich meine so um die 30 € (aha da kommt ein Imker, sieht der wohl an der Waage :D) .
Evtl. haben die einen Termin in deinem Ort beim Supermarkt, Metzger ... da kannst dazukommen.

https://www.eichamt.de/extranet/?rq_Layout=Eichamt.de#{1}
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Re: Waage eichen

Beitragvon AngoraAngy » 6. März 2017, 09:13

Also Geschäfte gibts hier nicht... Die Frisörin im Nachbarhaus oder der Klempner in der Parallelstraße wird wohl eher keine Waage brauchen... Der eine Imker ist der örtliche Viehdoktor, der hat schon vor zwei Jahren seine Bestände kräftig reduziert und wird sicher nicht mehr lange imkern. Ich hoffe dass er mir für die Kaninchen noch lange zur Verfügung steht, denn mit dem gesamten Zuchtbestand in eine Praxis zu fahren zum Impfen dürfte ein immenser Aufwand werden... Der andere ist der Onkel eines Freundes meines Sohnes und anscheinend ein recht mürrischer Mensch. Ich hab ihn nur einmal bisher gesehen und da hat er kaum geschafft ein "Tach" aus dem Mundwinkel zu quetschen... Ich habe deshalb eine eigene Waage, weil es mir zu anstrengend ist, bei fremden Leuten betteln zu gehen. Selbst der Verein ist so eine zähe Sache, wie es jetzt nach dem Vorstandswechsel wird, bleibt abzuwarten. Ich bin lieber unabhängig.
Dann kann ich mir ja bis nächstes Jahr Zeit lassen mit dem Eichamt ;)
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Re: Waage eichen

Beitragvon cooper » 6. März 2017, 11:32

Woran erkenne ich das eine Waage überhaupt eichfähig ist ? (8;)
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Re: Waage eichen

Beitragvon bob » 6. März 2017, 13:52

cooper hat geschrieben:Woran erkenne ich das eine Waage überhaupt eichfähig ist ? (8;)


Wirklich gute Frage.
Generell darf der erste Eichstempel vom Hersteller angebracht werden. Erst die Folgeeichungen werden durch die Eichbehörde durchgeführt.
Also könnte man daraus schließen, dass eine Waage eichfähig ist, wenn sie eine Eichmarke trägt.
Meine Waage wurde damals mit dem Herstellerhinweis "eichfähig" verkauft und trug bereits die erste Eichmarke.

Frage mich nicht, wie das so ist, wenn der Eichstempel fehlt, verloren gegangen ist... .
Ich würde dann wohl beim Hersteller anrufen und den Sachverhalt klären. :/
Gruß bob
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Re: Waage eichen

Beitragvon bob » 6. März 2017, 14:00

AngoraAngy hat geschrieben: Ich habe deshalb eine eigene Waage, weil es mir zu anstrengend ist, bei fremden Leuten betteln zu gehen. Selbst der Verein ist so eine zähe Sache, wie es jetzt nach dem Vorstandswechsel wird, bleibt abzuwarten. Ich bin lieber unabhängig.
Dann kann ich mir ja bis nächstes Jahr Zeit lassen mit dem Eichamt ;)


Leider decken sich deine Erfahrungen mit den meinigen. Insofern bin ich froh, dass ich im Ort einen Kollegen habe, mit dem ich mir meine Waage teile.
Ein etwas entfernter Verein macht es vorbildlich, da kann man sich auf der homepage die geeichte Waage, die Schleuder und noch anderes Equipment reservieren und ausleihen. Leider nicht bei uns. Gerne würde ich eine Leihgegühr bezahlen.
Gruß bob
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Re: Waage eichen

Beitragvon mmoe » 6. März 2017, 14:38

cooper hat geschrieben:Woran erkenne ich das eine Waage überhaupt eichfähig ist ? (8;)


Daran, dass entweder ein M in erhabenen Buchstaben nähe Typenschild aufgebracht ist oder das M mit
auf dem Typenschild steht. Manchmal auch nur ein grüner Aufkleber :-)

Elektronische Waagen haben ein CAL INT bzw CAL EXT auf dem Typenschild.
Wichtig, wenn man per Internet eine Waage kauft. Theoretisch dürfen einige nämlich nicht mehr den Ort
wechseln. Damit ist auch geregelt - ob man mit der Waage beim Eichamt vorstellig werden muss oder eine Amtsperson
einen Hausbesuch macht. Kosten varieren eigentlich nicht zwischen den Bundesländern. Es gilt die "Verordnung" über die Gebühren für Eichungen der MessEGebV.Gibt hier auch einen Thread dazu.

bob hat geschrieben:Frage mich nicht, wie das so ist, wenn der Eichstempel fehlt, verloren gegangen ist... .
Ich würde dann wohl beim Hersteller anrufen und den Sachverhalt klären. :/


Auch das ist klar geregelt und den Anruf kannst du dir sparen. Du bist dafür verantwortlich. Wenn er beim
Verkauf fehlt - klar, der Hersteller.
Viele Grüße
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Re: Waage eichen

Beitragvon VoBee » 6. März 2017, 21:03

Ist eine geeichte Wage unbedingt Pflicht?
Kann man nicht einfach ein paar Gramm mehr in das Glas füllen? So anstatt 500g 510 g...

Mir geht es nicht um die 10 g, die ich dadurch verliere und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich etwas verbotenes mache, wenn ich dem Kunden mehr gebe, als er eigentlich gekauft hat... Oder irre ich mich
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Re: Waage eichen

Beitragvon cooper » 6. März 2017, 21:20

VoBee hat geschrieben:Ist eine geeichte Wage unbedingt Pflicht?
Kann man nicht einfach ein paar Gramm mehr in das Glas füllen? So anstatt 500g 510 g...

Mir geht es nicht um die 10 g, die ich dadurch verliere und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich etwas verbotenes mache, wenn ich dem Kunden mehr gebe, als er eigentlich gekauft hat... Oder irre ich mich



Wenn die Waage nicht geeicht ist - woher weiß du dann das trotz der 10 Gramm mehr nicht doch zu wenig drin ist ?
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Re: Waage eichen

Beitragvon mmoe » 6. März 2017, 21:32

VoBee hat geschrieben:Ist eine geeichte Wage unbedingt Pflicht?


Ja. Wird geregelt durch §2, des Gesetz über das Inverkehrbringen und die Bereitstellung von Messgeräten auf dem Markt, ihre Verwendung und Eichung sowie über Fertigpackungen(Mess- und Eichgesetz - MessEG) und §6 der Verordnung über Fertigpackungen (Fertigpackungsverordnung).
Viele Grüße
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Re: Waage eichen

Beitragvon BieneMoni » 6. März 2017, 21:33

Unsere Waage wird schon jahrelang geeicht. Da kommt immer jemand vom Eichamt.
Das ist so wie der TÜV beim Auto oder der Schornsteinfeger..., da muß man einfach durch. :bigrin:
Ich finde es besser, daß das Eichamt jemanden schickt, der die Waage vor Ort überprüft. Ich wollte das schwere Ding echt nicht spazierenfahren/-tragen.


Mir ist in dem Zusammenhang einmal etwas Unangenehmes passiert.

Unser Imkerbedarfsladen hat den Glaslieferanten gewechselt und ich füllte weiterhin 500 g in die Gläser - dachte ich. Auf einmal kam eine Kundin, die nachgewogen hatte. Im Glas waren nur 490 g! Sie hatte das volle und zum Schluß das leere Glas gewogen, erklärte sie.

Wie kann das sein, überlegte ich. Die Waage ist doch geeicht. Dann stellte ich fest, daß das 500 g Glas beim neuen Lieferanten 10 g schwerer war! Sachen gibts. Ab dann beim Abfüllen immer volle Konzentration, welches Glas ich gerade in der Hand hatte.... Durch den Pfandrücklauf waren zweierlei Gläser bei mir im Umlauf, die sich äußerlich kaum unterscheiden.

Grüße, BieneMoni
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Re: Waage eichen

Beitragvon Bernhard » 6. März 2017, 21:38

VoBee hat geschrieben:Ist eine geeichte Wage unbedingt Pflicht?
Kann man nicht einfach ein paar Gramm mehr in das Glas füllen? So anstatt 500g 510 g...

Mir geht es nicht um die 10 g, die ich dadurch verliere und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich etwas verbotenes mache, wenn ich dem Kunden mehr gebe, als er eigentlich gekauft hat... Oder irre ich mich


http://www.nassenheider.com/files/presse/Adiz06.pdf

Eine Überfüllung kann auch unlauterer Wettbewerb sein.
Unterfüllung ist Betrug.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, um eine geeichte Waage wenn man Honig verkauft kommst du nicht herum.
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Re: Waage eichen

Beitragvon dadantus » 7. März 2017, 07:21

BieneMoni hat geschrieben:
Unser Imkerbedarfsladen hat den Glaslieferanten gewechselt und ich füllte weiterhin 500 g in die Gläser - dachte ich. Auf einmal kam eine Kundin, die nachgewogen hatte. Im Glas waren nur 490 g! Sie hatte das volle und zum Schluß das leere Glas gewogen, erklärte sie.

Wie kann das sein, überlegte ich. Die Waage ist doch geeicht. Dann stellte ich fest, daß das 500 g Glas beim neuen Lieferanten 10 g schwerer war! Sachen gibts.
Grüße, BieneMoni


Das ist ja eine Nette Kundin, ätzend.
Um Toleranzen beim beim Abfüllen zu kompensieren, ermittle ich nach dem Stichprobenprinzip das durchschnittliche Tara. Dies bedeutet, bei 100 Gläsern, 10% leer vorab Wiegen und das durchschnittliche Tara notieren. Dadurch könnte man auch schon vorab die rausreißer (10g) vorab ermitteln.

Bei 300-500g sind 3% Toleranz im Rahmen und man könnte sich auch einen Ausreißer von 10g erlauben. Blöd wäre wenn alle Gläser aus der neuen Charge waren und generell 10g zuwenig drin sind, dann wird dein System zur Tara Ermittlung hinterfragt.

Gruß
Manuel
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Re: Waage eichen

Beitragvon dadantus » 7. März 2017, 07:43

@AngoraAngy

war das den jetzt nur ein Test für das Foto oder füllst du deinen "festen" Honig immer mit dem Löffel ins Glas ab?
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Re: Waage eichen

Beitragvon waldimker » 7. März 2017, 07:59

In der ADIZ Mai 2015 gibt es einen Artikel über die Notwendigkeiten beim Honigabfüllen und -wiegen. Ich hab den auch als pdf, wer brauch, PN.
Wir werden uns ne geeichte kaufen, nach vielen Jahren ohne - ging halt gut. Da die Waage im Werk für unseren Abfüllort geeicht wird (Gravitations"anomalien"?!), werden wir wohl neu kaufen. Weil wenn die Eichung einer aus der elektronischen Bucht dann für woanders gilt, haben wir erst keine geeichte Waage, wenn der Mann von der Lebensmittelbehörde da ist.
Zwar dürfen Gläser auch mal weniger beinhalten. 10 g könnte sogar stimmen. Aber der Durchschnitt aller Gläser sollte einigermaßen auf das angegebene Nettogewicht rauslaufen. Es müssen nicht alle Gläser gewogen werden. Stichproben und das dokumentieren.
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Re: Waage eichen

Beitragvon steffen » 7. März 2017, 09:50

waldimker hat geschrieben:In der ADIZ Mai 2015 gibt es einen Artikel über die Notwendigkeiten beim Honigabfüllen und -wiegen.

Der Artikel ist Online verfügbar:
http://www.bienenundnatur.de/wp-content ... -genau.pdf
Gruß
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Re: Waage eichen

Beitragvon HaroldBerlin » 11. März 2017, 15:12

Bernhard hat geschrieben:
VoBee hat geschrieben:Mir geht es nicht um die 10 g, die ich dadurch verliere und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich etwas verbotenes mache, wenn ich dem Kunden mehr gebe, als er eigentlich gekauft hat... Oder irre ich mich


Eine Überfüllung kann auch unlauterer Wettbewerb sein.
Unterfüllung ist Betrug.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, um eine geeichte Waage wenn man Honig verkauft kommst du nicht herum.


Ja, ZUGRIFF auf eine geeichte Waage zum Abfüllen ist Plicht. Überfüllen kann und darf man, man draf es nur nicht erwähnen bzw. gar bewerben. Auch im Mittel darf nicht zu wenig drin sein. Firmen treiben das mit genauesten Messungen auf die Spitze - zu Ungunsten der Kunden. Monis Kundin hat Recht und es war fair und freundlich, sie direkt und persönlich darauf aufmerksam zu machen. Einen Mekdung ans Amt wäre viel schädlicher und teurer gewesen.
Ist übrigens oft auch bei "Profis" zusehen, dass die die Tara-Taste nicht kennen.... Sträflich!!!!!
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Re: Waage eichen

Beitragvon VoBee » 12. März 2017, 17:39

Könnt ihr dann eichfähige Waagen empfehlen?

Bzw. würde jemand eine nicht mehr kaufen? Wieso nicht?
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Re: Waage eichen

Beitragvon bob » 12. März 2017, 18:28

Ich habe vor Jahren eine geeichte "Kern" mit einem Wägebereich bis 6 kg gekauft und habe Wert darauf gelegt, ein deutsches Markenprodukt zu erwerben, zumal da ich inzwischen erfahren habe, dass das Gerät durch den Hersteller nachjustiert werden muss, falls die Waage die Eichung einmal nicht "besteht".
Gruß bob
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Re: Waage eichen

Beitragvon Bernhard » 12. März 2017, 20:59

Habe ebenfalls eine schon beim Hersteller geeichte Wagge gekauft und nie Pobleme beim Eichamt gehabt.


Es ist eine Kern-Waage.

https://www.kern-sohn.com/

Die haben einen guten Wiederverkaufswert.
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