Tischkreissäge

Re: Tischkreissäge

Beitragvon Beernd » 4. Januar 2015, 11:10

Passiert ist passiert!
Hoffentlich passen die 250 x 25 er Bretter überhaupt auf so eine kleine Säge. Wenn du damit exakte Schnitte hinbekommst, lass es uns bitte wissen!
Grüße aus dem Enzkreis.
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Lukas » 4. Januar 2015, 13:51

Hochleistungsbiene hat geschrieben:Ist halt wie immer: Je mehr ich mit dem Thema befasse, desto mehr steigen die Ansprüche und nachher hab ich ein überdimensioniertes Profigerät... :auge:


Oh ja! Bei mir ist es nach anfänglichem Suchen in der "<1000 €-Klasse" schlussendlich eine 15 Jahre alte 4-fach kombinierte von Felder geworden.
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Hochleistungsbiene » 4. Januar 2015, 14:07

Beernd hat geschrieben:Passiert ist passiert!
Hoffentlich passen die 250 x 25 er Bretter überhaupt auf so eine kleine Säge. Wenn du damit exakte Schnitte hinbekommst, lass es uns bitte wissen!


Um den Überstand mach ich mir bei den leichten Brettern keine Gedanken. Eben durch den Rolltisch (wenn man den so nennen will) fixiert man das Brett mit der Hand zum Schieben auch gleich sicher genug.
Problem ist in der Preisklassen meistens, dass die Parallelschnittbreite zu wenig ist. Also der Anschlag nicht weit genug weg vom Blatt ist. Das passt aber.

Soweit jedenfalls die Theorie... :roll:

Ich werde berichten. 8-)
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon beeo » 5. Januar 2015, 20:30

Ausprobiert muss werden! :-) 180 Zargen willst damit bauen?
Könnt mir auch vorstellen dass du mit ner Zugkappsäge glücklicher wirst. Da gibts für 350 Tacken brauchbareres Material als als bei den Kreissägen.
Fällt mir spontan so ein wenn du schreibst dass du lange Bretter ausm Baumarkt nehmen willst.
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Hochleistungsbiene » 5. Januar 2015, 21:14

Gerade mal die Unterflur-Zugsäge ERIKA 85 Ec angeschaut.
Mag ja ganz schick, langlebig, leistungsstark und super präzise sein, aber was soll ich mit einer Zuglänge von gerade mal 430 mm anfangen...?
Verstehe ich da jetzt was falsch, oder is die für meine Zwecke total für'n Ar...??? :black:
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon beeo » 5. Januar 2015, 21:25

Die Erika war wohl eher in der Weise gemeint, dass du das Material an nem Parallelanschlag vorbeischiebst.
Das was ich meine ist eine Kappsäge die auf zwei Stangen geführt wird. Die sollte fast reichen, sowieso wenn du das Werkstück einmal 180 Grad nach vorne (oder hinten kippst und den Rest sägst.
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Hochleistungsbiene » 15. Februar 2015, 20:25

So... Nachdem nun ein Abteil der Scheune entrümpelt, ordentlich Beleuchtung, Steckdosen und geschlossene Sschränke drin sind, hab ich die schon länger rumliegende Säge heute ausgepackt und aufgebaut.

Beim Zusammenbauen bisschen Fummelei und eine Anleitung, wie man Sie kennt... nicht wirklich zu gebrauchen... :bigrin: ... aber nach ner Weile stand das Teil nun einsatzbereit da.

Um es vorwegzunehmen: zum Bienenbeuten basteln wird es wohl reichen.
Wer etwas anspruchsvolleres machen möchte, kann das damit wohl vergessen. Alles viel zu wackelig, bzw hat zu viel Spiel. Mit etwas mehr Kraft sollte man wohl besser auch nicht arbeiten...

Verarbeitung ist richtig, richtig, richtig schlecht! Der Hammer ist, dass eine T-Nut, die als Führung dient teilweise vom Stirnblech abgedeckt wird, so dass man den Anschlag da garnicht reinschieben kann. Die Ausfräsung im Stirnblech wurde einfach etwas daneben gesetzt... :no:

Eine Führungsprofil für den seitlichen Tischauszug wurde wohl beim Transport verbogen. Zum Versand kam einfach nur ein Aufkleber auf die Verkaufsverpackung und gut... Is aber nich sooo tragisch, da das Teil dort ohnehin soviel Spiel hat, dass mir das erst garnicht aufgefallen war... :black:

Eine Quersrebe vom Untergestell war auch ziemlich verbogen, aber das Trompetenblech war so dünn, dass sich das problemlos wieder hinbiegen ließ... :(

Eines der Profile die die Arbeitsplattte bilden, ist etwas nach oben gebogen, was beim Verschieben des Seitenanschlages stört... Im ganzen ist die Platte auch recht uneben... :(

Das Sägeblatt hat ne relativ feine Zahnung, dass man die Schnittkanten für Beuten nicht unbedingt abschleifen brauch. 8))

Motorleistung ist für 20 mm Weichholz sicher ausreichend. 8))

War dann jetzt erstmal alles was mir so einfällt.

Im Großen und Ganzen hab ich für den Preis zwar nichts tolles erwartet, aber das Ding sollte ich eigentlich zurückgehen lassen. Bloß is mir das auch wieder zu doof, da ich jetzt die Beuten bauen will...
Wird also erstmal seinen Dienst als Zwischenlösung erledigen, bis ich irgendwo mal ein gebrauchtes Profigerät mit ordentlich großem Tisch bekomme, wo man auch mal ein Brett durchschieben kann, ohne das es hinten runterfällt. Das Problem, dass die meisten Dinger mobil sind und daher alle so kleine Tische haben, hätte ich bei einer teuren Heimwerkermaschine ja sonst auch wieder...

Hab die Tage bei nem Kumpel ne Bosch blau angeschaut. Is um Welten besser, aber eben auch nich größer; irgendwie auch nur ne Premiumlösung für Modellbauer... L)
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon zander » 26. Februar 2015, 07:37

Wenn ihr was <kauft dann gleich was gutes habe meine schon viele Jahre

http://www.felder.at/at-de/produkte/kombimaschinen.html
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Daytona1200 » 26. Februar 2015, 07:53

Moin zusammen,

das Hauptproblem ist doch meist ein anständiger Parallelanschlag bzw. Tischgröße.
Alle Maschinen die ich bis dato bis 400€ gesehen habe, könnten sich den "Parallel"anschlag auch eigentlich schenken... zu wackelig und unpräzise.

Wenn man eine anständige Handkreissäge oder billig Kreissäge als Basis hat und etwas handwerkliches Geschick vorhanden ist, kann man sich auch so etwas "basteln".

http://zisoft.de/holzwerken/werkstatt/mastercut.html

Der Anschlag sollte, wenn genau gearbeitet wird, sauber parallel zum Blatt laufen.

Schönes Projekt im zeitigen Frühjahr bis es mit den Damen wieder richtig losgeht. :bigrin:
Grüße Tobias
Ein altes Bienensprichwort sagt: "Morgen erste Stunde, Sammelkunde"
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Lukas » 26. Februar 2015, 09:07

zander hat geschrieben:Wenn ihr was <kauft dann gleich was gutes habe meine schon viele Jahre

http://www.felder.at/at-de/produkte/kombimaschinen.html


Wenn man den Platz dafür hat und sich langfristig mit dem Thema Holz beschäftigen will, dann ist das ganz klar eine tolle Investition. Aber bis man eine gute gebrauchte Maschine, Absaugung und das notwendigste Werkzeug hat, ist man schnell 10.000 € los - das ist für den Durchschnitts-Beutenbauer schon doch sehr sehr viel Geld. Andererseits sind solche Maschinen fast unzerstörbar und der Wiederverkaufswert ist ausgezeichnet.
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon zander » 26. Februar 2015, 09:38

Da ich 300 Bienenvölker haben und sehr viele Rähmchen brauche habe hat sich diese Maschine schonm bezahlt gemacht,natürlich mit felder http://www.felder-maschinen.at/at-de/pr ... 24d9c84d69
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon Lukas » 26. Februar 2015, 11:22

zander hat geschrieben:Da ich 300 Bienenvölker haben und sehr viele Rähmchen brauche habe hat sich diese Maschine schonm bezahlt gemacht,natürlich mit felder


Du bist aber nicht dem neuen Marketingkonzept von Felder entsprungen? :bigrin: [;o)
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Re: Tischkreissäge

Beitragvon zander » 26. Februar 2015, 16:19

na na nur keine sorge 8))
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