Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbstbaug

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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon steffen » 13. Oktober 2016, 10:49

Im Wachsbuch von Spürgin ist die Herstellung einer Betonform recht ausführlich und mit Materialliste beschrieben:
  • Betonmasse: Lugato R&R Hochleistungsmörtel oder PCI Repafix
  • Versiegelung: Flüssigkunststoff Genius PRO Betonfarb- u. Versiegelungsanstrich
Armin Spürgin, Bienenwachs, ISBN 978-3-8001-5788-4
Gruß
Steffen
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 13. Oktober 2016, 11:16

steffen, Danke. Ich hatte das Buch und finds nimmer.

Ich hab das mit diesem ersteren Beton versucht und das Zeug hats mir verzogen. Gleichzeitig waren die Blasen zu finden, die auch honigmaul beschreibt. muss halt nochmal versuchen...
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon myggel » 14. Oktober 2016, 05:52

Ich beschäftige mich auch gerade mal wieder mit Mittelwandbastelei. Schöne Formen sind das aus Beton da, nur, also nur mal so, wenn einem das egal ist ists ja prima, aber ähm, an sich sind die imkers ja immer gleich bei allem so
"uh, ah, das istn Lebensmittel"
"uh ah, falsches Wachs hat Kontakt zum Honig! Lebensmittelverordnung!"
"uh ah, Betonform - geil..."

Das passt für mich nicht so zusammen, einerseits ständig zu schauen, dass alles Edelstahl ist, am besten V4A oder noch besser, selbst das Sieb muss Edelstahl sein, aber hei! Beton! Yeah! Auch Beton beinhaltet Zeug, das ich nicht im Honig will. Die Silikonformen sind Lebensmittelecht - Baumarktbeton/die Versiegelung ist das m.W. nicht.

Wie gesagt, ich finde das Projekt toll, auch, dass es funktioniert, es geht mir auch nicht darum Honigmaul zu kritisieren, sondern mich wundert nur, wie alle anderen das auf einmal und bedenkenlos toll finden...
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 14. Oktober 2016, 08:44

"alle andern" sind das nicht...
meinen ersten betonformenversuch hab ich mit kelterlack gestrichen. das zeug ist "lebensmittelcht". ist mir immer noch nicht ganz geheuer, aber besser als son plasteanstrich. deine überlegungen hab ich genauso vollzogen.
leider hat das nicht funktioniert, die vertiefungen wurden zu flach, die erhabenheiten hatten zu wenig von dem lack.
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon Tobi » 14. Oktober 2016, 08:50

waldimker hat geschrieben:...die vertiefungen wurden zu flach, die erhabenheiten hatten zu wenig von dem lack.


Nach dem Einpinseln "Über Kopf" drehen...?
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 14. Oktober 2016, 08:53

naja, ja.
gäbe evtl. scharfe ränder. ist ne idee.
generell finde ich, ergibt kelterlack eher ne rauhe oberflcähe. immerhin auf holz (futterzargen). vllt. wäre silikon am ende doch besser... mmmh.

die vorschläge von spürgin in seinem buch haben mich schon abgeschreckt. aber der is nich sonderlich "bio", der spürgin, das isser er meiner einschätzung nach nich....
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon honigmaul » 24. Oktober 2016, 20:30

Hallo Waldimker!

Ich habe leider erst jetzt gesehen, dass sich da wieder was getan hat.

Ich habe die Form nicht beschichtet. Der Fließbeton ergibt eine vollkommen glatte Fläche.

Zum Fließbeton: Ich kann nicht mehr genau sagen was ich da für ein Material genommen habe. Jedenfalls wird das Zeug in jedem Baumarkt angeboten, z.B. selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse, Niveliermasse usw.

Bezüglich Verzug der Form, diese muss eine gewisse Dicke haben. Ich würde sagen, dass 25 mm eher das Minimum sind. Ein Bastler hat mir geschrieben, dass er bei seiner Form eine Großformatfliese eingelegt hat und so den Verzug möglichst verhindert hat. ´

Ob sich die Sache bewährt hat, kann ich nur mit Ja beantworten. Ich habe damals auf die Schnelle ca 1000 Mittelwände gefertigt und brauche heuer keine produzieren. Wenn es wieder wo weit ist werde ich die Formen wieder hervor kramen und los geht's.

Ich habe in dieser Sache schon viele Zuschriften erhalten. Da waren ganz gute Vorschläge dabei. Z.B. dass die Gießform absichtlich so ausgeführt wird, dass sie mit dem Beton fest verbunden bleibt und somit das Stangenscharnier gut befestigt werden kann. Ein anderer hatte den Vorschlag, dass die Form für den Anguss gleich mit gegossen werden sollte. Wieder ein anderer meinte, dass auf die Kühlschlangen verzichtet werden könnte und die Form in ein Wasserbad gestellt werden sollte.


MfG

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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon honigmaul » 24. Oktober 2016, 21:10

Hallo myggel!

Bezüglich der Lebensmittelechtheit würde ich mir keine all zu großen Sorgen machen, denn diese Frage könnte man auch bei normaler Fliesenfugenmasse stellen und die ist in jeder Großküche verarbeitet. Weiters dürfte normaler Beton schon lebensmittelecht sein, man bedenke nur an Wasserhochbehälter und dergleichen. Ich habe da noch nie gehört, dass da ein spezieller Beton verwendet wird.

MfG
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon Karlheinz » 25. Oktober 2016, 09:07

honigmaul hat geschrieben:Hallo myggel!

Bezüglich der Lebensmittelechtheit würde ich mir keine all zu großen Sorgen machen, denn diese Frage könnte man auch bei normaler Fliesenfugenmasse stellen und die ist in jeder Großküche verarbeitet. Weiters dürfte normaler Beton schon lebensmittelecht sein, man bedenke nur an Wasserhochbehälter und dergleichen. Ich habe da noch nie gehört, dass da ein spezieller Beton verwendet wird.

MfG
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im Lebensmittelbereich muss durchaus eine spezielle Fliesenfugenmasse verwendet werden, sogar im Fußbodenbereich.
Gruß
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 25. Oktober 2016, 10:25

als unser wasserspeicher (also privat) repariert werden musste, kam ebenfalls ein spezieller beton zum einsatz. ob das mehr damit zu tun hat, dass er unter beständigerm wasserkontakt nicht kaputt geht oder ob das was mit lebensmittel"echtheit" zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.

man muss allerdings bei so einer gießform wohl bedenken, dass vermutlich die ersten 10 MWe das meiste abkriegen, dann nochmal ein paar und dann dürfte doch wohl der eintrag aus dem beton mehr und mehr gegen null schwinden?
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 25. Oktober 2016, 13:33

ich hatte gerade tel. kontakt mit einem hersteller von silikonkautschuk. WELCHER IST DER RICHTIGE? Wird man ja verrückt beim Suchen...
Empfohlen wurde mir ein lebensmittelechter....(!)
den hab ich mir nun mal bestellt. ich hab noch jede menge siebdruckplatten über von der restaurierung unseres wanderimkereianhängers....
...und diesmal klappt`s!
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon VoBee » 25. Oktober 2016, 13:42

Halte uns über dein Projekt bitte am Laufenden.

Finde ich sehr interessant...

LG
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon artos » 25. Oktober 2016, 15:28

waldimker hat geschrieben:ich hatte gerade tel. kontakt mit einem hersteller von silikonkautschuk. WELCHER IST DER RICHTIGE? Wird man ja verrückt beim Suchen...
Empfohlen wurde mir ein lebensmittelechter....(!)
den hab ich mir nun mal bestellt. ich hab noch jede menge siebdruckplatten über von der restaurierung unseres wanderimkereianhängers....
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Hallo, warum sich Arbeit machen? Der Aufwand lohnt sich im Allgemeinem nicht! :no:
Mittelwand gießform-Silicon matritzen für Wachspresse >>>>> http://www.ebay.de/itm/Mittelwand-giesform-Silicon-matritzen-fur-Wachspresse-2-Stuck-Zander-400x200-mm-/ :bigrin:

Gruß aus Berlin ARTOS
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon steffen » 25. Oktober 2016, 15:48

Bei einem Angebot steht "Sanitär-Silikon-Material". Das sind oft Fungizide drin. Bei den Preisen werden die anderen wahrscheinlich ähnliches verwenden.
Es gibt spezielles lebensmittelechts (Küchen)silikon; kostet aber mehr.
Gruß
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon Bandwurm » 25. Oktober 2016, 15:56

Ich würde Matrizen nicht selbst machen, lohnt sich doch nicht. Materialauswahl(Silikon) und Herstellung sind einfach viel zu kompliziert.

Googelt doch Mal nach "Blauton Matrizen", so teuer sind die doch auch nicht.
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 25. Oktober 2016, 16:53

@artos: hast du mal die variabilität der dicke dieser angebotenen formen angeguckt?! das hab ich mit küchensilikon grad so gut hingekriegt.

bei holtermann kostet eine (doch hoffentlich ordentliche) silikon-form 120 öre.

scheißdreckle fabrizier ich lieber selber. aber diesmal hab ich ein paar neue ideen zu diesem material....
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon Cpb » 1. Juni 2017, 19:57

Hallo Zusammen,
Hallo Honigmaul,

also ich bin absolut fasziniert von der Betonmittelwandpresse. Es scheinen ja auch einige Leute diese nachgebaut zu haben.

Die Bilder klären eigentlich viele Aspekte - ich arbeite viel mit Holz aber nicht mit Beton :) darum einige Klärungsfragen:

1) Aus welchem Holz baut Ihr die Schalung? Muss es Schalplatten sein oder "reichen" gehobelte Bretter (oder beschichtete Spanplatten (natürlich nicht 5mm))? Als Unterlage wird wohl eine Schaltafel hergehalten haben?
2) Es wird von Trennmittel "Kleister" gesprochen; der Kleister geht auf die nicht zu betonierende Seite der Mittelwand; geht der Kleister auch auf die Schalung oder wird hier Öl / Fett zur Trennung verwendet?
3) Ich habe in keinster Weise eine Idee wie das Klavierband befestigt werden soll? Wurde das mit eingegossen, wurden hier die Schrauben in den Beton gedreht (Dübel???)? Oder wurde das Klavierband auch mit Zementkleber angeklebt?
4) Honigmaul schreibt auch, dass eine Bastler sagte, dass eine eingegossene Schalung hilft, die Klavierbänder einfacher zu montieren? Dann habe ich doch einen Holzrand auf dem das Wachs klebt wie die Pest?

Eigentlich möchte ich es so einfach wie möglich halten und machen - dazu brauche ich von Euch Betonexperten einfach ein wenig Rat und Hilfe und ev. ein Bild der Schalung und schon ist alles gut :)

Ich danke Euch für Eure Antwort.

Chris.
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon honigmaul » 23. Juni 2017, 19:58

Hallo Cpb!

Leider habe ich deinen Beitrag erst jetzt gesehen.


Zu 1) Das Wort Schalung ist schon zu hoch gegriffen, es genügt eine ebene Unterlage und eine Umrandung aus Holzleisten.

zu 2) ich habe Kleister verwendet, aber da geht sicher eine andere wasserlösliche Masse auch. Diese hat nur den Zweck, dass beim Gießen kein Beton auf die Unterseite der Mittelwand fließen kann. Nach dem Härten des Betons der ersten Seite wird die Mittelwand vom Kleister abgewaschen und die 2 Seite gegossen.

zu 3) das Klavierband habe ich nachträglich mit kleinen Dübeln befestigt.

zu 4) Auf Holz hält das Wachs nur, wenn es trocken ist. Das Holz und auch der Beton müssen beim Gießen feucht gehalten werden. Wasser mit etwas Spülmittel ist ein gutes Trennmittel.

MfG
Honigmaul
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon keinimker » 24. Juni 2017, 19:05

Hallo zusammen,
nun muss ich mal ganz naiv fragen: warum wird denn überhaupt so viel Wert auf Mittelwände gelegt?
Ich sehe als "Bienenhalter" das doch etwas anders. Meine Völker bauen alles selbst und vieles immer neu. Ich trenne auch zwischen BR und HR, aber arbeite ohne ASG. Beim ernten lasse ich den Bienen wenigstens die Mittelwand, da ich nicht schleudere. Der verdeckelte Honig wird partiell mit dem Löffel von der wabe geschabt. dabei ist es nicht so wichtig, dass auch hier und da etwas Brut auf den Waben ist. Solche wandern an den Rand der Zarge. Nach dem Schlupf werden sie für den Honigwintervorrat genutzt. Im Frühjahr werden diese dann herausgenommen und eingeschmolzen.
Gruß
Harald
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon propolis » 25. Juni 2017, 18:16

@keinimker: Ich habe mit nur Naturbau angefangen, hatte dann ziemlich viel Kraut und Rüben und finde MW aus eigenem Wachs deutlich praktischer, zumindest als Leitwaben oder wenn ich halt auf der Wabe Arbeiterinnen- und keine Drohnenbrut oder Honigzellen haben will, etwa mitten im Brutraum. Ansonsten hat Naturbau bestimmt viele Vorteile, Ableger lasse ich auch viel bauen, MW machen die Schose allerdings auch stabiler - mir ist schon eine randvolle Naturbau-Futterwabe zerbrochen, das war echt schade. Für und Wider muss dann doch jeder für sich entscheiden.

Mit dem TL Honigkränze abkratzen passt sicherlich nicht zu einer Imkerei mit mehr als einer Handvoll Völker, wie die meisten sie hier glaube ich haben. Und Honig aus bebrüteten Waben finde ich eher *örgs*, sofern sie nicht nur für den Eigenverzehr gedacht sind, unseren ersten Honig fürs Brot nehmen wir von üppig bestückten Drohnenwaben. Sind wir nicht alle Bienenhalter ;)
LG, propolis
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon keinimker » 26. Juni 2017, 23:06

Hallo,
" Sind wir nicht alle Bienenhalter ;)" fragt propolis. Sicher! Aber welchen Sinn lege ich in die Bienenhaltung? Diese Frage muss hier nicht beantwortet werden. Bitte!
Die wurde schon beantwortet:"Mit dem TL Honigkränze abkratzen passt sicherlich nicht zu einer Imkerei mit mehr als einer Handvoll Völker, wie die meisten sie hier glaube ich haben."
Das erwarte ich auch nicht.
Das ist auch kein Honig von bebrüteten Zellen. Es ist ev. Honig von Waben mit etwas Brut.
Sicher haben MW einige Vorteile. Doch an anderer Stelle wird heftig über Verunreinigungen und Geschäftemacher diskutiert. Und jeder wird die MW nicht selber machen können.
Gruß
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Re: Rationell Mittelwände pressen und zuschneiden mit Selbst

Beitragvon waldimker » 27. Juni 2017, 06:49

Selbst wer MWe selber machen kann, muss erstmal alles Wachs austauschen. Und muss dazu i.d.R. Bio-Wachs oder sonstwie kontrolliertes Wachs zukaufen.
Wenn ichs recht verstanden hab, keinimker, imkerst Du in Warre-Beuten? Faszinierende Sache, das. Ich hab welche rumstehen, aber nie besiedelt. Wir imkern mittlerweile in ganz normalen Dadant-Beuten im Naturbau. Aufgrund der Waldtracht-Spezialität nur zu ca. 95%, aber immerhin... ;)
Imkern im Naturbau mit gutem Wachs schließt die gewünschte Maximierung von Honig- und Bienenerträgen nicht aus. Gesunde Völker machen viele Ableger und bringen viel Honig! Diesen Völkern geht es gut! Und sie bauen wie selbstverständlich.
Wer darüber schimpft, wenn ein Imker auf Ertrag aus ist, der sollte zunächst mal seinen Job aufgeben und ein 100% autarkes Leben anstreben, bevor er über wirtschaftliche Bestrebungen in landwirtschaftlichen Dingen sich überhebt. Oder vllt. besser einen Job in der Landwirtschaft machen? Irgendwie muss Gemüse, Honig etc. in die Regale kommen. Und da die meisten Leute nicht gewillt sind, dafür eigene Anstrengungen zu unternehmen, muss es jmd. tun, der nicht nur Bienen pflegen will weil ihm Bienen gefallen oder ihm Bienen wichtig sind. Man kann letztere beiden Punkte durchaus mit der Bestrebung um gute Honigernte verbinden ohne irgendwie in Konflikte zu geraten. Eine Warre-Beute macht noch keinen "guten" Imker (im Sinne von "gut" und "böse").
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