Raps

Re: Raps

Beitragvon Simon » 8. Oktober 2009, 17:03

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raps2.JPG
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Der Winterraps sieht schon beinahe wie Gründung aus, durch das milde Herbstwetter sind die Pflanzen ziemlich gewachsen. Das 4-6 Blattstadium ist erreicht, ich glaub da wird demnächst eingekürzt, vermutlich ist das aber schon geschehen, die Pflanzen werden dadurch sehr dunkel. Wenn das Streckungwachstum vor dem Winter einsetzt ist mit hohen Verlusten zu rechnen.
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Re: Raps

Beitragvon Simon » 17. Mai 2010, 18:15

Der Raps auf der Alb macht gerade die Büten auf.
rapsglanzkaefer.JPG

Und auf einem Zwischenwirt warten die gefräßigen Käfer. Ich habe keine Blüte mit weniger als drei Käfern gesehen. :shock:
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Re: Raps

Beitragvon Simon » 16. April 2011, 19:10

Selbst in den höheren Lagen leidet der Raps unter der Trockenheit, er ist noch nicht geschossen zeigt aber jetzt schon Blütenansätze. Mal sehen ob es wieder so ein dürres Gewächs gibt - Ertrag zweifelhaft?
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Re: Raps

Beitragvon Simon » 18. Mai 2011, 21:37

raps.jpg
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Wenn ein durchschnittliches Volk im Raps auf der Alb so viel bringt, dann muss ich mal schnell Material organisieren. :weg:
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Re: Raps

Beitragvon Simon » 10. Mai 2012, 22:18

zunahme_raps.jpg
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Der Raps honigt ziemlich, hat der Kollege wohl ein gutes Volk auf der Waage. :bigrin:
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Re: Raps

Beitragvon Simon » 20. Mai 2012, 11:21

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Rapshonig mit Zuckerguss.
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Re: Raps

Beitragvon TraugottStreicher » 20. Mai 2012, 12:55

Ihr habt wirklich ... Schnee? :roll:
Verrücktes Jahr.
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Nähe zu Rapsfeld

Beitragvon GeeBee » 25. Oktober 2013, 11:36

Hallo zusammen,
ich habe letztens endlich wieder eine Menge Raps in der Nähe meines Bienenstandes gesichtet.
In diesem Jahr standen meine Bienen an einem anderen Standort direkt am Rapsfeld. Die Felder, die jetzt in der Nähe meiner Bienen eingesät wurden liegen aber etwa 300 m von den Bienen entfernt. Macht das nach Eurer Erfahrung viel aus, wenn die Bienen nicht direkt in der Tracht stehen, sondern etwas abseits? Ich würde mir die Wanderung im nächsten Jahr gerne Ersparen, möchte aber nicht zu große Einbußen beim Raps haben, da dieser Honig sehr begehrt ist.

Teilt doch bitte Eure Erfahrungen, Meinungen dazu mit!


Viele Grüße

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Re: Raps

Beitragvon Simon » 25. Oktober 2013, 12:48

Hi Geebee,
300m Abstand zu einer Trachtquelle sind kein Problem, deshalb würde ich keinesfalls näher anwandern, ich vermute die Unterschiede im Ertrag dürften kaum messbar sein. Für den Ertrag bedeutender ist die Volksstärke, Völkerführung und Schwarmverhinderung. Vielleicht bringt ein wenig Abstand weniger Schwarmstimmung, Wassergehalt und Belastung durch PSM?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Raps

Beitragvon GeeBee » 27. Oktober 2013, 15:04

Hallo Simon,
dass es weniger PSM-Probleme geben könnte denke ich auch. Ich schaue nochmal genau auf der Karte wie weit weg der Raps steht. Viel wichtiger finde ich ist das passende Flugwetter, von dem es in 2013 zur Rapsblüte bei mir wenig gab.

Viele Grüße

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Re: Raps

Beitragvon Joachim » 27. Oktober 2013, 17:54

bei mir wird es 2014 überhaupt kein Rapshonig geben - im gesamten Flugkreis des Standortes ist/wurde kein einzigstes Feld mit Raps angelegt ...
Da ich eine standortgebundene Imkerei habe, und somit nicht mit den Völkern wandern kann fällt die Trachtquelle Raps somit aus :shock:
Viele Grüße
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Wandern in den Raps 2014

Beitragvon HaroldBerlin » 10. April 2014, 10:56

Simon hat geschrieben: Für den Ertrag bedeutender ist die Volksstärke, Völkerführung und Schwarmverhinderung. Vielleicht bringt ein wenig Abstand weniger Schwarmstimmung, Wassergehalt und Belastung durch PSM?


Hallo Simon,

diese Jahr will ich das erste Mal wandern und zwar in den Raps. Im letzten Jahr bin ich zur Vermehrung und Varroabekämpfung sehr gut mit der totalen Brutentnahme nach Dr. Jens Radtke gefahren. Da sich zwei Völker schon sehr stark entwickelt haben, habe ich einige Fragen:

Gibt es in der Völkerführung eine Vorbereitung auf eine angewanderte Massentracht wie Raps?
Schröpfen ist ja gerade angesagt, unterlassen oder früher oder später, damit das Volk zahlenmäßig zur Anwanderung in ca. 7-10 Tagen dasteht?
Lässt sich das mit der totalen Brutentnahme kombinieren, so dass im gewanderten Volk weniger Brutpflege betrieben werden muss und mehr gesammelt werden kann, während die Brutwaben am Heimatstand verbleiben und für die Sommertracht heranwachsen?

Ich habe aktuell 4 Völker, genug Material für alle Varianten und will auch Ableger erstellen, dieses Jahr, ggf. auch mit Königinnenzucht falls sich das anbietet. Sonst kaufe ich im Herbst noch die beiden zu ersetzenden zu.
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Re: Raps

Beitragvon Angie » 10. April 2014, 20:48

Nach der Doktorarbeit von Herrn Radtke bedeuted die zweimalige komplette Brutentnahme zur richtigen Zeit, (davon einmal nach der Rapstracht, das zweite Mal 10 Tage später) keinen oder nur einen geringfügigen Honigverlust.
Das kann man nachlesen.
Ich habe es selbst allerdings noch nicht ausprobiert.

Ich bin nicht Simon, habe hier trotzdem mal geantwortet, weil ich es mal ausprobieren möchte.
Simon fehlt. RIP
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Re: Raps

Beitragvon HaroldBerlin » 11. April 2014, 10:26

Angie hat geschrieben:Nach der Doktorarbeit von Herrn Radtke bedeuted die zweimalige komplette Brutentnahme zur richtigen Zeit, (davon einmal nach der Rapstracht, das zweite Mal 10 Tage später) keinen oder nur einen geringfügigen Honigverlust.
Ich bin nicht Simon, habe hier trotzdem mal geantwortet, weil ich es mal ausprobieren möchte.


Hallo Angie,

ja, Dr. Radtke hatte letztes Jahr einen interessanten Vortrag bei uns im Verein gehalten, und das mit Ertrag hatte ich auch Schaubildern gesehen... Aber ich wusste das eben nicht mit NACH dem Raps. Das entspräche dann aber auch meinem Vorhaben und ich muss dann eben nur mal im Raps nach Zellen suchen, das ist aber kein Problem! Dann besorge ich mir das Skript mal und lese es noch mal komplett.

Das letzte Jahr habe ich es auf Zuruf vom Verein gemacht, da ich von denen dann Königinnen bekam. Da war die Ernte insgesamt mager. Die Varroa hielt sich bei mir bis in den Herbst im Zaum, dann ging es allerdings heftig los.
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Re: Raps

Beitragvon kamikaze » 7. Oktober 2016, 17:35

in ca. 1 km von unseren Bienen zeichnet sich ein Rapsfeld ab, dazwischen liegen Gärten mit Obstbäumen.
Ist da was vom Raps zu erwarten?
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Re: Raps

Beitragvon HaroldBerlin » 8. Oktober 2016, 12:34

kamikaze hat geschrieben:in ca. 1 km von unseren Bienen zeichnet sich ein Rapsfeld ab, dazwischen liegen Gärten mit Obstbäumen.
Ist da was vom Raps zu erwarten?


Aus der Erfahrung meiner Umgebung ja... Ich steh immer dicht am Raps, aber die "stationären" Imker sagen, dass es nur im weiten Umkreis Raps haben muss, damit er eingetragen wird, weil er bei den Bienen so beliebt ist als Nektar- und Pollenspender. Würde es halt durch eine erste Honigernte zu Blühbeginn unterstützen, wenn Du Sortenhonig ernten willst.
Ich wandere deshalb jedes Jahr, auch wenn es in diesem Jahr nicht lohnend war - wirklich nicht lohnend, es kam weder die Untersuchung durch den Veterinär bei raus noch sonst etwas...
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Re: Raps

Beitragvon waldimker » 13. Oktober 2016, 17:28

wie hoch stehn grad die rapspflanzen?

ich hab verschiedene felder gesehen mit pflanzen, die dem rapse ähneln. eines könntes sein. das eine schied schon aus. da hab ich montag einen rettich geerntet....
das eine feld, da stehn die pflanzen so vllt. gut 30 cm hoch.
das andere, da sinds eher zarte 10 bis 15 cm. leider keine fotos gemacht. die pflanzen wirken zierlicher.
keins von beiden schmeckt allzu scharf, was senf meines erachtens tun sollte.

hat jemand fotos - nahaufnahmen insbesondere - von aktuellem raps? also: vor der winterszeit.

danke
waldimker
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Re: Raps

Beitragvon Tobi » 13. Oktober 2016, 17:33

waldimker hat geschrieben:wie hoch stehn grad die rapspflanzen?

ich hab verschiedene felder gesehen mit pflanzen, die dem rapse ähneln. eines könntes sein. das eine schied schon aus. da hab ich montag einen rettich geerntet....
das eine feld, da stehn die pflanzen so vllt. gut 30 cm hoch.
das andere, da sinds eher zarte 10 bis 15 cm. leider keine fotos gemacht. die pflanzen wirken zierlicher.
keins von beiden schmeckt allzu scharf, was senf meines erachtens tun sollte.

hat jemand fotos - nahaufnahmen insbesondere - von aktuellem raps? also: vor der winterszeit.

danke
waldimker


Dein Rettich war wohl Melorationsrettich.
Eine Ölrettichsorte, welche auf eine dicke Wurzel gezüchtet wurde um den Boden zu "lockern".
Schmeckt (mild) wie Bierrettich. Ist wohl auch nicht wirklich was anderes...
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Re: Raps

Beitragvon waldimker » 13. Oktober 2016, 18:35

der verbesserte abends dann den salat...
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Re: Raps

Beitragvon Tobi » 13. Oktober 2016, 19:02

Gut waschen!
Wird auch angebaut um trotz neuer DüVo im Herbst Gülle in den stehenden Zwischenfruchtbestand ausbringen zu dürfen... :mrgreen:
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Re: Raps

Beitragvon waldimker » 13. Oktober 2016, 19:32

soll ich dir was sagen?

gülle ist mir als kleinstlandwirt dann noch lieber als irgenden spritzmittel von bayer&co

werden diese rettiche geerntet oder untergepflügt? sonst hol ich mir noch ein paar exemplare...
weiß und recht lang warns
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Re: Raps

Beitragvon Tobi » 13. Oktober 2016, 20:40

waldimker hat geschrieben:soll ich dir was sagen?

gülle ist mir als kleinstlandwirt dann noch lieber als irgenden spritzmittel von bayer&co

werden diese rettiche geerntet oder untergepflügt? sonst hol ich mir noch ein paar exemplare...
weiß und recht lang warns


"Gründüngung"; geerntet wird da nix.
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Re: Raps

Beitragvon waldimker » 29. Januar 2017, 16:36

wieviele Trachtvölker pro Hektar stellt man am Besten auf?
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