Das Graue(n) - Zementhonig

Honig, Bienenwachs, Propolis, Pollen

Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 26. Juni 2011, 10:21

melezitose.JPG
So harmlos die Zellen aussehen, die Melezitose ist schon auskristallisiert, der größte Teil des Honigs bleibt überwiegend in der Wabe. Die Qualität ist hervorragend, leider nicht zu schleudern. :(
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon ralfschuster » 26. Juni 2011, 17:40

Hallo Simon,
Wie erkennt man auf dem Bild oder in Natur, daß es Zementhonig ist??
Was machst Du jetzt mit dem Honig?? Kannst Du Ihn irgenwie noch verwenden??
Gruß Ralf
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon sam » 26. Juni 2011, 21:28

Ist der noch beißbar? Dann verkauf das doch als Wabenhonig!
Lässt sich gut schneiden und tropft nicht.

Ich würde dir eine Wabe abnehmen... ;)
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Flint » 27. Juni 2011, 10:37

Wabenhonig ist kaum bezahlbar.
Man bedenke 2 Kilo Waldhonig in der Wabe ca. 20€ dazu die Mittelwand und eventuell das Rähmchen.
Ansonsten hab ich gelesen, die Wabe für 15 Minuten in Wasser tauchen und danach unter, ja richtig gelesen, unter den Brutraum direkt auf den Boden in eine Zarge. Die Bienen tragen den Honig um. (Honig wird in der Regel über dem Brutnest gelagert). Unter Umständen muss diese Prozedur wiederholt werden.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Immenfreund » 27. Juni 2011, 10:57

Das Foto von Simon sieht ja sehr appetitlich aus, aber Wabenhonig und Mittelwand vertragen sich nicht, die würde ja mitgegessen (belastungsfrei?)
Mit freundlichen Grüssen

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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 27. Juni 2011, 11:47

Mal sehen ob ich überhaupt eine Probeschleuderung probiere, die Vermarktung als Wabenhonig wäre eine Alternative, Rückstände durch die Mittelwände sind minimiert da ich ausschließlich eigenes Wachs bzw. Bio-Umstellungswachs verwende. Die Mittelwand wird von den Bienen ausgedünnt und abgenagt und zum Zellenbau verwendet, allerdings die Wachsstruktur nicht vergleichbar mit Naturbau, Naturbau ist noch dünner und sehr spröde, Wachs aus MWs eher zäh und klebrig. Die Waben zu konfektionieren ist nicht einfach, entlang dem Draht zu schneiden aufwändig. Ich hatte schon mal 10 Zargen Melezitosehonig ausgeschnitten, die Wabenstücke eingekocht und aus dem abgetrennten "Honig" Met gemacht. Dieses mal sind es (noch) nicht ganz so viele Waben aber versorgen muss ich sie trotzdem. Vielleicht verteile ich die Waben auf die Jungvölker. Vielleicht kann man den Honig mit dem Schmelztrichter und Heißluft anstatt Dampf trennen, schleudern ist jedenfalls eine unmögliche Sache bei Zement. Umtragen lassen ist keine Option, ein Großteil des Honigs wird dabei im Brutraum verschwinden und es ist fraglich ob die Umarbeitung tatsächlich funktioniert, mit etwas Pech hat man die "frischen" Honigraumwaben ebenfalls blockiert.
Ich hätte es ja besser wissen müssen, wenn die Schwarze Fichtentrindenlaus in diesem Umfang zu sehen ist sollte man abwandern.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Christian » 27. Juni 2011, 11:49

Sehr schönes Foto. Leider habe ich auch dieses Jahr im Nordscharzwald das Problem mit der Melezitose. Frage ist nun abwandern oder nicht? Mich würde auch interessieren, ob es nicht eine Möglichkeit gibt diesen Honig irgendwie verwerten zu können?

Grüße
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 27. Juni 2011, 11:53

Christian hat geschrieben: Leider habe ich auch dieses Jahr im Nordscharzwald das Problem mit der Melezitose. Frage ist nun abwandern oder nicht?
Es kann durchaus noch Tracht von der Tanne kommen, die ersten Meldungen dazu gibt es, jedenfalls gibts dicke Tropfen unter der Tanne.
Christian hat geschrieben:Mich würde auch interessieren, ob es nicht eine Möglichkeit gibt diesen Honig irgendwie verwerten zu können?
Heidehonig hat oft eine ähnliche Konsistenz, die Waben werden mit einer Stachelwalze entdeckelt/bearbeitet, die Honigpropfen lösen sich dann anscheinend besser - ich hätte es gerne ausprobiert.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Immenfreund » 27. Juni 2011, 12:05

einfrieren - das Wachs wird spöde - und dann zerklopfen?
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 27. Juni 2011, 12:11

Immenfreund hat geschrieben:einfrieren - das Wachs wird spöde - und dann zerklopfen?

Ein großes Problem ist das Rähmchen und der Draht, im gefrorenen Zustand dürfte der Honig sehr hart werden. Ich denke gerade eher in die andere Richtung, Sonnenwachsschmelzer.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon sam » 27. Juni 2011, 13:19

Immenfreund hat geschrieben:Das Foto von Simon sieht ja sehr appetitlich aus, aber Wabenhonig und Mittelwand vertragen sich nicht, die würde ja mitgegessen (belastungsfrei?)



Meines Wissens ist die Bezeichnung "Wabenhonig" für Honig in einer Wabe aus MW zulässig.
Bevor man die Zementwaben versorgen oder entsorgen muss, wäre das eine wie ich finde gute Alternative.
Ich würde die Drähte kappen, das Rähmchen ausschneiden und die Drähte der Länge nach rausziehen.
Wenn das nicht geht dann seitwärts.


Ich kauf dir so eine Zementhonigwabe im Rähmchen ab. Will damit mal experimentieren.
Kannst ja eine schöne für mich bei Seite tun.
Würde sie dann bei eurer nächsten Veranstaltung abholen, oder dann wenn ich dir dein Reh vorbeibringe... :bigrin:
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Immenfreund » 27. Juni 2011, 14:51

sam hat geschrieben:
Immenfreund hat geschrieben:Das Foto von Simon sieht ja sehr appetitlich aus, aber Wabenhonig und Mittelwand vertragen sich nicht, die würde ja mitgegessen (belastungsfrei?)



Meines Wissens ist die Bezeichnung "Wabenhonig" für Honig in einer Wabe aus MW zulässig.


nach Honigverorndung muss es sich um frisch gebaute Waben handeln:

Honigverordnung § 1 Anlage 1 Abs. 2 Honigarten, heißt es unter 2.2.1: „Wabenhonig oder Scheibenhonig, Honig, der sich noch in den verdeckelten, brutfreien Zellen der von Bienen selbst frisch gebauten, ganzen oder geteilten Waben befindet“.
Mit freundlichen Grüssen

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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 27. Juni 2011, 17:42

stachelwalze.JPG
Stachelwalze
Die Walze des Grauens löst etwas mehr Honig, dafür ist die Wabe aber mehr oder weniger zerstört.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 10. Juli 2011, 21:33

futterwaben.JPG
futterwaben.JPG (107.11 KiB) 11961-mal betrachtet
Die Jungvölker freuen sich über die schön gefüllten Futterwaben.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon honigmaul » 13. Juli 2011, 22:29

Simon hat geschrieben:
futterwaben.JPG
Die Jungvölker freuen sich über die schön gefüllten Futterwaben.


Hallo Bienenfreunde!

Wie ist dieser Satz zu verstehen?. Vor dem Winter würde ich den Jungvölkern die Waben nicht geben, denn Bienen überwintern auf Zementhonig schlecht. Außerdem wäre schaden um den guten Honig. Viel besser wäre es, die Waben im Frühjahr den Wirtschaftsvölkern unterzujubeln (abhängig von der Betriebsweise). Z.B. Bei absperrgitterloser Völkerführung kann man den Völkern im Frühjahr ein Magazin, abwechselnd bestückt mit Leerwaben und Zementhonigwaben, aufsetzten. Das Brutnest dehnt sich nach oben aus und der Honig wird umgetragen und dadurch schleuderbar, oder verbraucht und dafür der frische Nektar vermehrt abgelagert.

Also nur keine Angst vor Zementhonig. Lieber eine Tonne Zementhonig als gar keinen. Der Imker muss in solchen Fällen nur über eine Überzahl von Rähmchen verfügen.

MfG
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 14. Juli 2011, 16:45

honigmaul hat geschrieben: Vor dem Winter würde ich den Jungvölkern die Waben nicht geben, denn Bienen überwintern auf Zementhonig schlecht.
An kalten Standorten kann es Probleme geben wenn sich viel Waldhonig in den Völkern befindet. Die Jungvölker werden mit 1-2 Waben gefüttert, das meiste dürfte in den nächsten Wochen verbraucht sein.

honigmaul hat geschrieben:Viel besser wäre es, die Waben im Frühjahr den Wirtschaftsvölkern unterzujubeln (abhängig von der Betriebsweise). Z.B. Bei absperrgitterloser Völkerführung kann man den Völkern im Frühjahr ein Magazin, abwechselnd bestückt mit Leerwaben und Zementhonigwaben, aufsetzten. Das Brutnest dehnt sich nach oben aus und der Honig wird umgetragen und dadurch schleuderbar, oder verbraucht und dafür der frische Nektar vermehrt abgelagert.
Hatte ich schon mit 5 Zargen durch, es wird zum Teil umgetragen, das ist aber alles andere als eine einfache Völkerführung. Es wird besser sein die Honigwaben im Frühjahr zum Erweitern nach unten zu nehmen. Die Waben müssen bis ins Frühjahr kühl und trocken gelagert werden, das ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Zudem hat der Honig einen recht hohen Wassergehalt von ca. 18,5%. Ein Teil der damals eingelagerten Melezitosewaben hatte in den offenen Zellen angefangen sichtbar zu gären.

honigmaul hat geschrieben:Also nur keine Angst vor Zementhonig.
In den Bruträumen steckt eine ordentliche Menge, so einfach wird man das Zeugs leider nicht los.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon TraugottStreicher » 14. Juli 2011, 16:46

honigmaul hat geschrieben:Vor dem Winter würde ich den Jungvölkern die Waben nicht geben, denn Bienen überwintern auf Zementhonig schlecht

Zumindest kleinere Mengen werden direkt verbraucht,
bzw. mit Winterfutter überlagert und erst im Frühjahr verbraucht.

Mit großen Mengen hab' ich zum Glück keine Erfahrung.

Bei absperrgitterloser Völkerführung kann man den Völkern im Frühjahr ein Magazin, abwechselnd bestückt mit Leerwaben und Zementhonigwaben, aufsetzten. Das Brutnest dehnt sich nach oben aus...

... und Dein Zement wird in eine gigantische Armada Turbobienchen transformiert.

Checkerboardeling. :roll:
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Christian » 17. Juli 2011, 13:31

Bei mir sind zum Glück doch nicht alle Zellen mit Zementhonig gefüllt. Habe vorgestern das erste Mal Honig aus meinen Waldvölkern geerntet und habe festgestellt, dass anfänglich zumeist Zement, jetzt aber richtig schöner Tannenhonig (?) eingetragen wird. Das Schleudern war ziemlich nervig, da ständig die Siebe verstopft sind. Aber nachdem der Honig nun in den Eimern ist, freut man sich schon. Werde nun die geschleuderten Waben mit dem restlichen Zementhonig einfach meinen JV geben.

Schade ist nur, dass im Moment kein Trachtwetter herrscht....
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Selurone » 22. Juli 2011, 21:09

Simon hat geschrieben: Ich hatte schon mal 10 Zargen Melezitosehonig ausgeschnitten, die Wabenstücke eingekocht und aus dem abgetrennten "Honig" Met gemacht.


Mir wurde einmal abgeraten aus Waldhonig oder Melihonig Met anzusetzen. Angeblich arbeitet die Hefe hier nicht optimal.
Welche Erfahrung hast Du damit gemacht?

Wir erhitzen ebenfalls die Waben mit dem Melihonig und backen aus dem Honig super schmackhaften Honigkuchen.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 22. Juli 2011, 21:38

Selurone hat geschrieben:
Simon hat geschrieben:Mir wurde einmal abgeraten aus Waldhonig oder Melihonig Met anzusetzen. Angeblich arbeitet die Hefe hier nicht optimal.

Das halte ich für ein Gerücht, zwar enthält dieser Waldhonig zur Gärung ungeeignete Zuckerarten, aber die große Masse wird gut durch die Hefe vergärt, die VIN13 Hefe hatte den Honig problemlos vergärt. Nur schmeckt Met aus Blütenhonig deutlich besser, man sollte den Waldhonig zur späteren Abstimmung verwenden.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Selurone » 22. Juli 2011, 21:53

Simon hat geschrieben:

Das halte ich für ein Gerücht, zwar enthält dieser Waldhonig zur Gärung ungeeignete Zuckerarten, aber die große Masse wird gut durch die Hefe vergärt, die VIN13 Hefe hatte den Honig problemlos vergärt. Nur schmeckt Met aus Blütenhonig deutlich besser, man sollte den Waldhonig zur späteren Abstimmung verwenden.[/quote]

Wo kann man diese VIN13 Hefe beziehen.
Vielen Dank für die Auskunft!
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 22. Juli 2011, 22:01

Selurone hat geschrieben:Wo kann man diese VIN13 Hefe beziehen.

Die VIN13 Hefe ist eine prima Weißweinhefe, sie produziert ein wunderschönes fruchtiges Bukett.
Ich hab die Hefe vom Bockmeyer vor Ort gekauft: http://www.bockmeyer.de/produkt849_24.htm
Die Südafrikaner sind sehr rege in der Hefezüchtung: http://www.anchorwineyeast.com/pdf/SPEC_VIN13.pdf
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Selurone » 23. Juli 2011, 15:02

Liest sich gut. Werde ich mal probieren.
Hast Duch schon mal Met mit Sekthefe angesetzt? Sozusagen Metsekt?
Vor einigen Jahren zog ich den Met ab. Dabei ging in ein paar Flaschen ein wenig Hefe mit. Als diese Flaschen 2 Jahre später geöffnet wurden, schäumte der Met ganz leicht und perlte ähnlich wie Schaumwein. Ein super Geschmackserlebnis.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 5. August 2011, 19:39

Heute durften die Völker aus dem Schwarzwald-Kuraufenthalt zurück, Wanderung mit Honigraum. Das war gar kein Spaß die Völker zu verladen, es müssen Völker mit über 90kg dabei gewesen sein, randvoll mit Melezitose, bis in den Keller.
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Martin » 5. August 2011, 20:31

Hi,

vielleicht hilft der Artikel "Melizitosehong - was tun" auf folgender Seite:

http://www.lwg.bayern.de/bienen/info/produkte/28707/

Tschüß
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 5. August 2011, 22:20

Martin hat geschrieben:vielleicht hilft der Artikel "Melizitosehong - was tun"

Danke, ich werde vermutlich wie 2006 die riskanteste Variante wählen und auf dem Honig überwintern, damals ging es gut, mir fehlt noch das negativ Beispiel. Ich habe keine vernünftige Lagermöglichkeit für die Zagen und ausschneiden/quetschen mag ich jetzt keine 200+ Waben. Teilen und Behandeln würde sich anbieten, aber ich bin mit der Produktion der Böden noch nicht weit genug.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 15. August 2011, 09:16

verhonigt.JPG

Es muss so heftig gehonigt haben, dass sogar Zellen um das Absperrgitter mit Honig gefüllt wurden, sowas sieht man selten.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon ingrid24 » 24. August 2011, 13:01

Hallo Simon ich bin ziemlich neu hier im Forum und habe gerade erst deinen Bericht über den Zemnthonig gelesen. Was hast du denn jetzt letztendlich mit ihm gemacht? :hmm:
Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten. (Wernher von Braun)
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Re: Das Graue(n) - Zementhonig

Beitragvon Simon » 24. August 2011, 14:19

ingrid24 hat geschrieben:Was hast du denn jetzt letztendlich mit ihm gemacht? :hmm:

Hallo Ingrid,
es gibt mal wieder einen Versuch, der Honig bleibt in den Völkern. Von der Menge reicht es für zwei Winter, ich hoffe sie überstehen wenigstens den kommenden. ;)
Mit vielen freundlichen Grüßen
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