Wachsschmelzen im Brauereitopf

Honig, Bienenwachs, Propolis, Pollen

Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon AngoraAngy » 1. Februar 2017, 13:04

Heute hab ich das erste Mal "richtig" Wachs ausgeschmolzen. Es handelte sich um die zwei Zargen des im Dezember gestorbenen Volkes (minus drei unbebrütete, volle Futterwaben, die ich dem kleinen Ablegervölkchen gegeben habe).
Den Topf hab ich per eBay gekauft, kommt aus Italien, fasst 50l und hat einen halbzöllig Auslaufhahn. Hat 120€ gekostet. Zum Heizen kommt meine kleine Induktionskochplatte zum Einsatz, die ich mir damals für den Kleingarten gekauft hatte. DIe ist ein bisschen unterdimensioniert und hatte vor allem in Verbindung mit der Kälte ein bisschen Probleme die große Wassermenge aufzuheizen. Aber es ging schon. Ich habe mittels Schlauch heißes Wasser aus dem Boiler eingefüllt.
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Wasser, Rähmchen, Deckel, Steine. Warten. Mit den Waben drin haben die Rähmchen einen mächtigen Auftrieb, sobald das Wachs raus ist, bleiben sie weitesgehend unten.
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Außerdem scheinen die festen Waben mehr Wasser zu verdrängen als das geschmolzene Wachs, der Wasserstand war niedriger als vorher und ich musste nachfüllen.
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Die Rähmchen müssen gedreht werden. Der Topf hätte gern noch 5cm höher sein dürfen, gabs aber so nicht. Also Rähmchen nochmal andersrum tauchen, abklopfen und saubere Rähmchen in die Zarge hängen:
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Man KÖNNTE sie noch abbürsten oder abkratzen, aber ich finde sie so sauber genug.
Nach dem ersten Durchgang habe ich den Trester mit einem Handsieb abgeschöpft
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Den Trester hab ich in einem Sieb mit Küchentüchern abtropfen lassen.
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Da tropfte allerdings nur das Wasser raus, das Wachs erkaltete schnell im Papiertuch. In der Waschküche herrschten zwischen 5-10°C, dadurch kühlte das Wachs eben schnell ab. Darum hab ich die Küchentücher später mit einer Strumpfhose ersetzt.
Und die nächste Charge
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Wieder abschöpfen und dann konnte ich das Gemisch aus dem Hahn durchs Sieb in den Eimer laufen lassen.
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Der feine Schmutz wird schön zurückgehalten. Der Hahn hätte gern ein bis zwei Nummern größer sein dürfen, aber das hätte ich anfertigen lassen müssen. Wenn er sich zusetzt, hilft es größtenteils schon, ihn mal kurz zu- und wieder aufzudrehen. Hilft das nicht mehr, kann man mit dem Schlauch einen kurzen Wasserstoß geben und den Hahn rückspülen. Den letzten Rest hab ich dann ohnehin ausgeschüttet, nur den vollen Topf kann man schlecht kontrolliert ausgießen. Zu schwer.
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Der erste Eimer wird sicher mehr Wasser als Wachs enthalten, also wird das nur eine dünne Wachsscheibe werden.
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Jetzt muss ich abwarten bis das kalt ist, um zu sehen wieviel es letztlich ist und es nachher weiter zu klären.
[img]http://oi65.tinypic.com/281r4ue.jpg[img][/img][/img]
Den Trester werde ich mal trocknen als Ofenanzünder ausprobieren, sollte ja gut brennen mit dem Wachs drin...
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Da ist einiges an Pollen drin, so wie es aussieht (ich meine nicht die kalten Wachskrümel, die beim Ausschütteln aus der Strumpfhose gefallen sind). Der wird wohl nicht zu bergen sein...
Beste Grüße von Angela und der Bauernhofmeute
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon Bienefix » 1. Februar 2017, 14:06

Ein sehr guter Bericht. Danke Angy.
Wenn ich mir aber den Aufwand und die "Sauerei" ansehe, dann bleibe ich glaube ich bei meinem Zargenturm mit Schmelztrichter und Dampferzeuger.
Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass es hier keine Sauerei gibt.

Ich bin aber mal auf dein Endprodukt gespannt. Hast du noch ein Foto von der Wachsausbeute?
Bei allen Verfahren ist es immer wieder ernüchternd, wie relativ wenig Wachs da raus kommt. Eben so selten, deshalb des Imkers Gold...
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon waldimker » 1. Februar 2017, 14:23

ich mach sowas mittlerweile im Freien...
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon AngoraAngy » 1. Februar 2017, 14:57

Sooo viel Sauerei wars nun nicht. Die Waschküche war noch schmutzig, weil ich vorher Hundefutter gemacht hab und keinen Sinn darin sah, die erste Schweinerei wegzumachen, wenn gleich die nächste folgt. Bin da etwas phleg- äh nee pragmatisch :bigrin: Ich zeige später gern Fotos von der Wachsausbeute, wenn es soweit ist. Im Moment kühlt das alles noch ab, dann schöpfe ich das Wachs aus den drei Eimern ab und schmelze es zusammen ein, so dass ich es dann in einen Block ( oder ein Blöckchen ) gießen kann.
Sind die Rähmchen nach dem Dampfschmelzen auch sauber oder muss man die dann noch nachbearbeiten? Darum gings mir nämlich, ich hatte mir Videos auf Youtube gesehen, da wurde allerdings ein holzgefeuerter Waschkessel benutzt. Aber sowas wäre noch teurer geworden, mal vom Platz abgesehen...

Waldimker, draußen wars mir einfach zu kalt. Abgesehen davon hatte die kleine Kochplatte so schon Stress damit, gegen die Kälte anzuheizen. Man sieht ja, dass sich oben am Topfrand erkaltetes Wachs gesammelt hat. Erst beim Leeren des Topfes hat das Wasser angefangen zu sprudeln, die volle Ladung hat die Platte nicht so schnell heiß gekriegt. Vielleicht hätte ich einfach NOCH länger warten sollen...
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon Bienefix » 1. Februar 2017, 15:53

Den Dampschmelzer habe ich bisher auch nur draußen angeschmissen.
Drinnen wäre mir der "gute Geruch" glaub ich auch zu viel :bigrin: .
Aus den Rähmchen muss halt noch der Rest von Trester geklopft werden. Dann reibe ich sie mit einem alten Lappen ab und mach mit einem gekröpften kleinen Schraubenzieher die Nut oben und unten wachsfrei.
Das mache ich Rähmchen für Rähmchen wärend es noch dampft, so geht das sehr gut.
Aber die letzten zwei Jahre hatte ich nur den Sonnenwachsschmelzer in Betrieb.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon cooper » 1. Februar 2017, 15:54

Hallo

Ich schmelze auch mit dem Dampferzeuger (Tapetenablöser mit 2000 Watt ) meine Altwaben ein.Das geht ganz locker,unten kommt ein Eimer mit etwss Wasser unter den Trichter und oben kommt die Zarge mit den alten Waben drauf.Das schmelzen dauert rund 20 Minuten dann ist das Wachs im Einer und der trester liegt im Trichter.Die Rähmchen sind fast sauber und müssen kaum nachgearbeitet werden.
Die Variante mit demTopf und einem Gasbrenner hab ich ebenfalls schon versucht,hat mir aber nicht zugesagt weil zu arbeitsaufwändig und ausserdem waren die Rähmchen durch das tauchen im topf komplett mit Wachs überzogen.

Gruß Dieter
in memoriam Simon
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon waldimker » 1. Februar 2017, 16:43

ich hab einen dampfwachsschmelzer mit doppeltem boden (unten ist wasser drin). der ist für das Befeuern mit Gasbrenner gedacht. Ich stell ne flache "Feuerschale" (Baumarkt) drunter. Letztesjahr haben mir die aussortierten rähmchen als wärmespender genügt... bei +10 grad oder so keine probleme mit bienen, aber ein warmer arbeitsplatz im freien.

das eintauchen in wasser funktioniert auch, aber man kriegt die rähmchen nicht so leicht so sauber. dazu bräuchte man dann noch nen zweiten kübel über feuer.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon Hamamelishonig » 1. Februar 2017, 18:09

Immer wieder ein dankbares Thema. Ich hab am Anfang auch mit vielen Bastellösungen gearbeitet, mir dann einen starken Dampferzeuger gekauft, danach auf Anraten von Simon den Schmelztrichter für 45 Euro bestellt, dann eine Einzelherdplatte gekauft und dann doch letztes Jahr den Gaskocher mit grosser Gasflasche zugelegt....
Die Bastellösungen haben alle ihre Zeit, doch hinterher zahlt man eben doppelt, das habe auch ich dann irgendwann mal einsehen muessen. http://bilder.imker-weinsbergertal.de/i ... benhygiene

Ab 5 Völker fängt man an, rationeller zu arbeiten
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon mmoe » 2. Februar 2017, 08:51

Moin!

Ich habe mittlerweile auch ein paar Varianten durch. Obige, bebilderte Serie habe ich am Anfang
etwas anderes erledigt: DDR-Entsafter (Ebay um 10-15 Euro) und Rähmchen ausgeschnitten, alles
in den Topf rein. Unten Gashocker-Brenner und Wachs erwärmt. Geht sehr schnell und der Trester
bleibt im Alusieb hängen. Funktioniert gut, da man häufig nur einmal klären muss. Aber das Ausschneiden
dauerte mir zu lange.

Der "Simon"-Trichter und Dampf-Tapetenlöser sind da wesentlich schneller und effektiver. Ich kratze
die Rähmchen auch danach nur einmal ab und dann wandert der Kram in heiße Natronlauge (Schutzausrüstung!).
Den letzten Teil erledige ich aber im Verein. Die haben dazu zwei Waschtermine im Jahr. Kosten sind gering
und die Holzbeuten und Rähmchen sind wie neu danach. Beuten neu einwachsen, Rähmchen mit eigenem MW-Wachs
bestücken, fertig.

Schätze, da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Aber immer wieder spannend zu sehen, wie das andere machen.

@AngoryAngy: Ich habe den Trester zeitweise gesammelt und in kleine Anzuchttöpfe (8er,12er) gepresst. Das funktioniert
soweit auch ganz gut. Aber die Reste gammeln bzw. schimmeln schneller als ich sie verbrennen kann. Daher habe ich damit
wieder aufgehört. Möglicherweise muss man stärker pressen, damit mehr Wasser entzogen wird?! Ist jetzt mein Kompost-Heizer.
Viele Grüße
Marco
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon HaroldBerlin » 2. Februar 2017, 15:46

mmoe hat geschrieben:@AngoryAngy: Ich habe den Trester zeitweise gesammelt und in kleine Anzuchttöpfe (8er,12er) gepresst. Das funktioniert
soweit auch ganz gut. Aber die Reste gammeln bzw. schimmeln schneller als ich sie verbrennen kann. Daher habe ich damit
wieder aufgehört.


Das dürfte mit den Eiweißresten (Chitin, Maden, Pollen) auch ziemlich stinken beim Verbrennen - wenn ich es warm oder heiß auspresse, ist eh nicht mehr viel Wachs drin.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon mmoe » 2. Februar 2017, 17:10

Moin!

Ja :thumbsup:, furchtbarer Gestank. Auch wenn der Ofen sofort abzieht.
Viele Grüße
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon Karlheinz » 4. Februar 2017, 09:22

Hallo mmoe
Hast Du einen Link zum "Simon Trichter"?
Unwissenheit erzeugt viel mehr Sicherheit, als es das Wissen tut. (Charles Darwin)
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon Mike54 » 4. Februar 2017, 12:49

Das Waben schmelzen mit dem Trichter hat mich auch interessiert.
Gefunden habe ich :
http://www.einfachimkern.de/viewtopic.php?f=29&t=118 hier im Forum.
Das Video von Simon auf Youtube:https://www.youtube.com/watch?v=zq3UOvK3aio
volle Honigtöpfe wünscht
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon oschell » 7. Februar 2017, 09:30

Den besagten "Simon Schmelztrichter" gibt es bei Simol Technologie in Bad Urach.
Info@simol-technologie.com
Preis: 41.65 EUR
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon HaroldBerlin » 7. Februar 2017, 11:33

Mike54 hat geschrieben:Das Waben schmelzen mit dem Trichter hat mich auch interessiert.


Ich habe so einen Trichter und bin damit ziemlich zufrieden. Ausschmelzen in Holzzargen hat sich bei mir nicht bewährt, die saugen zu viel Wasser auf und verziehen sich und und und... Selbstgebaute Zargen aus Polystyrol waren schon viel besser, mir dann allerdings zu undicht. Als ich mal etwas Geld hatte, wurden es dann die bekannten Hartschaumzargen, nur zum Ausschmelzen, aber dafür sitzen die eben ohne Lücken und Gewackel aufeinander. Ein kleines bisschen Luxus darf sein.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon mmoe » 9. Februar 2017, 21:19

Moin!

HaroldBerlin hat geschrieben:Als ich mal etwas Geld hatte, wurden es dann die bekannten Hartschaumzargen, nur zum Ausschmelzen, aber dafür sitzen die eben ohne Lücken und Gewackel aufeinander. Ein kleines bisschen Luxus darf sein.


Geld ist ja immer ein Mangel :bigrin: . Ich habe mir aus dem Baumarkt Styrodur/Hartschaumplatten in geigneter Stärke gekauft,
zugeschnitten, verschraubt und entsprechend unter- und übergesetzt. Jetzt brauche ich keine leeren Zargen mehr. Passen auch ohne Wackelei. Kosten um die 15 Euro.
Viele Grüße
Marco
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon HaroldBerlin » 11. Februar 2017, 08:16

mmoe hat geschrieben:Geld ist ja immer ein Mangel :bigrin: . Ich habe mir aus dem Baumarkt Styrodur/Hartschaumplatten in geigneter Stärke gekauft,
zugeschnitten, verschraubt und entsprechend unter- und übergesetzt. Jetzt brauche ich keine leeren Zargen mehr. Passen auch ohne Wackelei. Kosten um die 15 Euro.


So hatte ich mir das auch gedacht, war aber Styropor und verklebt und das hielt nicht. Schade um Geld und Arbeit in meinem Fall - Super, dass es bei Dir funktioniert hat.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon waldimker » 11. Februar 2017, 09:30

ich hätte auch ne Styrodur-Klebeaufgabe. welchen Kleber nimmt man denn da?
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon Hamamelishonig » 11. Februar 2017, 10:08

HaroldBerlin hat geschrieben:Ausschmelzen in Holzzargen hat sich bei mir nicht bewährt, die saugen zu viel Wasser auf und verziehen sich und und und... Selbstgebaute Zargen aus Polystyrol waren schon viel besser, mir dann allerdings zu undicht....
Das trifft bei neuen Zargen durchaus zu, gut propolisierte Altzargen saugen fast keinen Dampf mehr auf.... zudem, wenn ich 10 Zargen voll mit Rähmchen ausschmelzen muss, dann kommt jede Zarge einmal zur Verwendung, da räume ich die Rähmchen nicht mehr um, ich schmelze aus und nehme hinterher die Rähmchen heraus zum abklopfen und nachreinigen. Das Ausschmelzen in der Zarge ist dann gleich eine Desinfektion der Zarge, da brauch ich mir wegen Wachsmottenlarfen oder Eiern in den Ritzen auch keine Sorgen mehr zu machen
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon mmoe » 11. Februar 2017, 15:35

waldimker hat geschrieben:ich hätte auch ne Styrodur-Klebeaufgabe. welchen Kleber nimmt man denn da?


Lange dünne Schrauben reichen zumindest bei einer ausreichenden Wandstärke auch. Kleber habe ich nicht benutzt.

Hätte ich noch genügend Holzplatten gehabt, wäre das meine erste Wahl gewesen.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon kamikaze » 11. Februar 2017, 18:34

Wir wollen uns auch so ein teil bauen, dampfgerät haben wir schon.
bevor wir mit dem bauen anfangen, mal ne frage

rähmchen einfach senkrecht einhängen
oder
rähmchen waagrecht stapeln
(hätte den vorteil, dass der trester nicht auf die rähmchen fällt -oder haben wir einen denkfehler)
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon BieneMoni » 11. Februar 2017, 19:01

Der Trester hängt dann in den Drähten, oder?

Ich kenne das nämlich von meinem Sonnenwachsschmelzer. In den lege ich die Waben waagrecht ein und die unteren sind immer voll mit Trester.

Wobei ich vermutlich nicht immer das richtige Timing habe. Denn wenn ich die Kiste morgens öffne, ist alles abgekühlt und ich muß kratzen. Wenn es innendrin noch heiß ist, tue ich mir leichter.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon HaroldBerlin » 12. Februar 2017, 14:08

waldimker hat geschrieben:ich hätte auch ne Styrodur-Klebeaufgabe. welchen Kleber nimmt man denn da?


Mit dem dafür extra erhältlichen Dispersionskleber war ich m bei dünnem Auftrag nicht zufrieden. Hat nicht genügend überbrückt undv war zu "hart". Auf Flächen ist der sicher sehr gut, an den Stoßkanten würde Ich es jetzt mit Silikon probieren.
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Re: Wachsschmelzen im Brauereitopf

Beitragvon HaroldBerlin » 12. Februar 2017, 14:08

waldimker hat geschrieben:ich hätte auch ne Styrodur-Klebeaufgabe. welchen Kleber nimmt man denn da?


Mit dem dafür extra erhältlichen Dispersionskleber war ich bei Styropor bei dünnem Auftrag nicht zufrieden. Hat nicht genügend überbrückt und war zu "hart". Auf Flächen ist der sicher sehr gut, an den Stoßkanten würde Ich es jetzt mit Silikon probieren.
Es gibt Markenkleber aus der Tube, der heist "***por", der ist wie andere Kontaktkleber, ohne denn Schaum zu schädigen...
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