Restentmilbung 2014

Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Sauzahn » 23. Dezember 2014, 11:53

Simon hat geschrieben:Die Bienen riechen ob es sich um Zuckerwasser 1:1 oder Zuckerwasser-OS-Lösung handelt. Vielleicht gibts demnächst eine neue Formulierung für die OS Träufellösung, damit die Bienen noch weniger davon aufnehmen und evtl. noch besser vertragen wird?

Erst einmal vielen Dank für die wie immer tollen Videos.

Ich habe dieses Jahr ganz bewusst OS-Lösung 3,5 %ig ohne Zuckerzusatz geträufelt, wie schon bei TuB im Sommer. Die Wirkung war durchschlagend, aber die Temperaturen zu der Zeit auch optimal.

Mich würde aber interessieren, weshalb Du die Folie jetzt nicht auf den Rähmchen liegen lässt. Magst Du das Schwitzwasser nicht oder gibt es noch einen anderen Grund?

Gruß
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon waldimker » 23. Dezember 2014, 12:05

Danke Simon.

Ich hab die auch im Sept. mit AS nachbehandelt. Nicht weil ich gemusst hätte...
Dafür blieb denen nun die OS erspart. 0,0 Milben in 7 Tagen. Volksstärke ok.

Die OS Behandlung im Sommer hab ich aber 2 x im Abstand von 3 Tagen durchgeführt. So stehts in meinem Standardnachschlagewerk "Einfach Imkern". Sind es 2 x 100 ml oder 2 x 50 ml oder aktualisiert nur noch 1x100 ml?!
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Sauzahn » 23. Dezember 2014, 12:19

waldimker hat geschrieben:Die OS Behandlung im Sommer hab ich aber 2 x im Abstand von 3 Tagen durchgeführt. So stehts in meinem Standardnachschlagewerk "Einfach Imkern". Sind es 2 x 100 ml oder 2 x 50 ml oder aktualisiert nur noch 1x100 ml?!

Keine Ahnung, ich habe eine ältere Auflage, da steht, soweit ich mich entsinne, nichts über eine Sommerbehandlung mit OS. Im Zweifel halte ich mich immer an die Infos, die Gerhard auf seiner Homepage veröffentlicht.

Ich habe diesen Sommer nur eine Behandlung mit 100 ml gemacht (beim schwachen Flugling entsprechend weniger). DIes hat die Milben anscheinend nicht sonderlich beeindruckt, denn der Druck stieg zum Jahresende wieder bis kurz vor oder sogar knapp über die Schadschwelle. Im nächsten Jahr werde ich zur wiederholten Behandlung tendieren, wobei ich mir sicher bin, dass entsprechend starke Völker auch durchaus zwei Mal 100 ml vertragen.

Gruß
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Janos » 23. Dezember 2014, 13:51

Sauzahn hat geschrieben:
... wobei ich mir sicher bin, dass entsprechend starke Völker auch durchaus zwei Mal 100 ml vertragen.

Gruß
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Ich frage mich da dann immer, warum im Nassenheider bei starken Völkern 2x 290ml verdunstet wird und beim LD "nur" 2x 100ml (bzw. nach Behandlungskonzept sind es ja mittlerweile auch 2x 140-200ml)
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Salsero » 23. Dezember 2014, 14:37

Hallo zusammen,

das Video von Simon überzeugt mich.Ich war bis jetzt der Meinung von yoyo. Interessant wäre, was Frau Rademacher dazu sagt, kennst sie das Video?

Die Bienen zum "hungern" zu verdammen halte ich für keinen zielgerichteten Ansatz einer Behandlung mit OS

Im verlinkten Versuch von Simon, wo die Traube durch ein 3 mm Gitter in 2 Teilen geteilt wird, hat die Wirkung bezüglich Futterstrom-Richtung unterschiedlich bewirkt, so gehe ich davon aus, dass das Futter irgendwie eine Rolle spielt.

Nach euren Infos, sollte dann wirklich wichtig sein, dass nach der Behandlung kaltes Wetter herrscht, warum wird das nirgendwo erwähnt? Es wird nur darauf betont, dass vor und während der Behandlung kalt sein soll, damit die Traube eng sitzt. Das finde ich komisch, vor allem weil viele auch der Meinung sind, dass man vor einem Flugwetter träufeln soll, damit die Bienen ihre versäurten Magen entleeren können, was wahrscheinlich auch nur ein Irrgedanke ist.

LG Salsero
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon waldimker » 23. Dezember 2014, 15:11

Hab grad die Windeln kontrolliet von den beiden Völkern, die ich beträufelt hatte vor einer Woche.
Das am stärksten befallene Volk hatte 0,8 V/d. Es rieselten hunderte herunter.
Das zweitstärkste hatte 0,3 V/d. Da sinds bescheidene 5 in 6 Tagen gewesen.
Das erstere ist zwar fast doppelt so stark, aber der Unterschied ist schons kräfitg. Sind übrigens beides Völker, die dadurch auffallen, dass sie schon bei wenigen Plusgraden fliegen. Sind im Sommer positiv aufgefallen (Sanftmut, Ordentlichkeit, Fleiß). Das erstere erwäge ich sogar als Zuchtstoff zu verwenden.
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Simon » 23. Dezember 2014, 17:38

Salsero hat geschrieben: Im verlinkten Versuch von Simon, wo die Traube durch ein 3 mm Gitter in 2 Teilen geteilt wird, hat die Wirkung bezüglich Futterstrom-Richtung unterschiedlich bewirkt, so gehe ich davon aus, dass das Futter irgendwie eine Rolle spielt.
Die Kästchenversuche hab ich nicht gemacht, leider gibts von der Sorte Versuch zu wenig, man müsste überprüfen wie viel von der Lösung von den Bienen ins andere Abteil gespritzt wird, man sieht nach dem Träufeln wie die Bienen die Flüssigkeit mit den Flügeln aufwirbeln, denkbar dass bei 3mm Maschenweite mehr von den Tröpfchen durchgehen wie beim Lochblech, auch denkbar dass die gefütterten Bienen weniger heftig auf die geträufelte Lösung reagieren. Es gibt eine italienische Untersuchung mit markierter Oxalsäure, diese landet tatsächlich im Verdauungstrakt, bleibt die Frage wie viel und ob dies auch beim Verdampfen genau so ist.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Simon » 23. Dezember 2014, 17:41

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Ausgeräumt oder verloren, ein Ei war angebissen, die Königinnen werden sicher bald unruhig.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Simon » 23. Dezember 2014, 20:04

Noch was zur Aufnahme von Oxalsäure: http://www.apimondiafoundation.org/foun ... es/164.pdf
Und noch was ausm Verkaufskanal: https://www.youtube.com/watch?v=sFlhE97KI1I
Zum Wohl!
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Simon » 24. Dezember 2014, 15:43

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Angekippter Einzarger von vorne, zwei Tage nach dem Beträufeln, kein sichtbarer Bienentotenfall, aber auch kein Milbentotenfall. :thumbsup:
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Restentmilbung 2014

Beitragvon Simon » 24. Dezember 2014, 22:47

Sauzahn hat geschrieben:Mich würde aber interessieren, weshalb Du die Folie jetzt nicht auf den Rähmchen liegen lässt. Magst Du das Schwitzwasser nicht oder gibt es noch einen anderen Grund?

Mit der Feuchtigkeit hat es nur bedingt eine Begründung, die Folie muss wieder ran, ohne diese sifft der Deckel voll und blüht. Die Bienen haben bis zum 31. Zeit dem Reinigungsauftrag Stalaktiten zu entfernen nachzukommen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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