Fütterung

Fütterung

Beitragvon Bienenkönigin » 30. September 2012, 11:08

Hallo zusammen, meine Bienen nehmen - wohl wegen der kalten Nächte - kaum noch Futter ab, sollten aber. Gestern erfuhr ich nun von der Gurkenglas-Methode - funktiniert das? Was muss man beachten? Ich hab zusätzlich Probleme mir Räuberei - die Wespen warten nur drauf, bis die Bienen das FLugloch frei machen. . .
Danke für Eure Erfahrungen
Bienenkönigin
 
Beiträge: 3
Registriert: 1. März 2012, 10:09
Wohnort: Schönbuch

Re: Fütterung

Beitragvon Rudi » 30. September 2012, 12:09

Hallo Rosamunde,
du bist doch eine SIE? Ich denke schon, als Königin, sonst wärst ja ein König, klar :bigrin:

::::::> meine Bienen nehmen - wohl wegen der kalten Nächte - kaum noch Futter ab <:::::::
Jouh, ist klar, ihr habt doch schon Frostnächte in den Alpen, oder ?
Seit März registriert, aber kein Profil ausgefüllt und dann vernünftige Antworten verlangen, Man oh Man.
Ok, genung der Rüge!
Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.
Meine Bienen nehmen zur Zeit auch schlecht Futter an. Nachts 5°C. Tags über in der Spitze 16°C.
Ich füttere mit einer 4-Liter-Schale und habe einen Zweig vom Schalenrand runter zum Oberträger
mit Futter benetzt liegen. Damit die Bienen das Futter leichter finden.
Wie fütterst du ? Gurkenglasmethode ist mir unbekannt. Wenn ich die
Gurken verputzt habe schmeiss ich das Glas in den Container ;)
Hier wird es die kommende Nacht noch einmal kalt und danach wieder eine Woche wärmer.
Wüsste ich lt. deinem Profil jetzt wo du wohnst könnte ich dir dazu auch etwas schreiben. :(
Räuberei: Geht es um ein Wirtschaftsvolk oder eine Kinderstube? Wie gross ist dein Flugloch?
Kannst du das noch verkleinern, das es nur noch 1cm breit ist???
gruss
rudi
Benutzeravatar
Rudi
 
Beiträge: 328
Registriert: 22. Mai 2012, 19:25
Wohnort: Köln

Re: Fütterung

Beitragvon Bienenkönigin » 30. September 2012, 14:53

Danke - ich hab das mit der Futterpsur auch probiert. Aber andere Imker sagen, die Bienen steigen bei Kälte nicht mehr höher als sechs Zentimeter auf. Deshalb die Methode mit dem umgedrehten Gurkenglas. Schade, dass das offenbar niemand kennt. . .
Was die Räuberei angeht, sind die Fluglöcher schon klein, die Wespen steuern aber, wenn keine Wächterinnen da sind (bei Kälte) direkt darauf zu.

Grüße!
Bienenkönigin
 
Beiträge: 3
Registriert: 1. März 2012, 10:09
Wohnort: Schönbuch

Re: Fütterung

Beitragvon Immenfreund » 30. September 2012, 15:07

heute ein wirklich enges Flugloch gesehen, da haben es Räuber schwer
Dateianhänge
eingeengtes Flugloch.jpg
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
Benutzeravatar
Immenfreund
 
Beiträge: 1117
Registriert: 1. Mai 2011, 15:45
Wohnort: Waiblingen-Bittenfeld

Re: Fütterung

Beitragvon Immenfreund » 30. September 2012, 15:11

Bienenkönigin hat geschrieben:Schade, dass das offenbar niemand kennt. . .
Was die Räuberei angeht, sind die Fluglöcher schon klein, die Wespen steuern aber, wenn keine Wächterinnen da sind (bei Kälte) direkt darauf zu.


Füttere auch mit Gurkengläser und habe dabei folgende Erfahrungen:
1.) viele Löcher (2-3 mm) besser als wenige mit 4-4,5mm
2.) Zuckerlösung nicht zu dünn, sonst tropft es durch die Wabegassen auf den Boden / Gras ggf. Windel darunter
3.) 2 8-10 mm hohe Holzleusten unter den Deckel, damit Bienen überall an die Löscher kommen
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
Benutzeravatar
Immenfreund
 
Beiträge: 1117
Registriert: 1. Mai 2011, 15:45
Wohnort: Waiblingen-Bittenfeld

Re: Fütterung

Beitragvon Bienenkönigin » 30. September 2012, 18:22

Vielen Dank, werde das so ausprobieren.
Grüße!
Bienenkönigin
 
Beiträge: 3
Registriert: 1. März 2012, 10:09
Wohnort: Schönbuch

Re: Fütterung

Beitragvon Waldi » 30. September 2012, 18:34

Bienenkönigin hat geschrieben:Hallo zusammen, meine Bienen nehmen - wohl wegen der kalten Nächte - kaum noch Futter ab, sollten aber. Gestern erfuhr ich nun von der Gurkenglas-Methode - funktiniert das? Was muss man beachten? Ich hab zusätzlich Probleme mir Räuberei - die Wespen warten nur drauf, bis die Bienen das FLugloch frei machen. . .
Danke für Eure Erfahrungen

Hallo Binnenkönigin,
Schau dir mal den Link an, da habe ich die metode beschrieben, und wass man da beachten muss.
viewtopic.php?f=29&t=754#p6286
Habe nur gute erfahrungen damit.
Gruß

Waldi
Waldi
 
Beiträge: 295
Bilder: 6
Registriert: 31. Mai 2012, 08:27
Wohnort: Raum Bielefeld

Re: Fütterung

Beitragvon Hamamelishonig » 30. September 2012, 21:19

Wenn es Futterlösung sein muss und um diese Jahreszeit noch gefüttert werden muss, empfehle ich Dir, das Futter attraktiver zu machen. löse den Zucher in Kamillentee (1 Beutel auf 2 kg Zucker), gib nicht mehr als einen Liter in die Beute, nehme ein sehr flaches Futtergefäß, gute Schwimmhilfen, bzw. sogar nur ein passendes gelochtes Brett, das auf dem Futtersirup schwimmt, stell das Futtergefäß direkt auf die oberen Waben unter die Folie.
Auch die Grukenglasmethode geht, aer auch hier das Futter attraktiver machen. Bei nächtlichen Temperaturen um die 5 Grad kühlt das Futter stark aus, da wollen die Mädels kein Futer aufnehmen und einlagern.
Alternative ist Futterteig, der über die Waben unter der Folie angeboten wird. Es gibt gute fertige Futterteige (bissle teurer), die eignen sich sogar zur Notfütterung.


Aber viel wichtiger ist die Frage, warum Du derzeit noch fütterst? Ist noch nicht genug eingefüttert worden? Was für Beuten/Grösse liegt vor, wie schwer ist die Beute, wieviel vollverdeckelte Futterwaben sind im Volk....
Wichtig: Dieses Forum wird demnächst abgeschaltet - komm mit rüber ins neue Forum "Einfaches Imkern" unter http://dreilichs.de/if
Mehr Infos: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=28&t=2729
Benutzeravatar
Hamamelishonig
 
Beiträge: 410
Registriert: 10. Juli 2010, 07:27
Wohnort: Hohenlohe/Westrand mit Weinbergen

Re: Fütterung

Beitragvon Rudi » 1. Oktober 2012, 18:05

Hallo Hamamelis,
bist du nicht auch der Meinung dass die Bienen mit Futterteig etwas mehr Aufwand bezüglich
Wasserzufuhr beim Einlagern betreiben müssen ???
Zur Zeit (bei den kühlen Nächten) haben wir ja Morgentau, da gibts ja Wasser reichlich ;)
Kamillentee, kriegen nicht die Scheisserei davon ??? Ich meine OK, so ein richtig
durchgepfiffener Darm ist ne saubere Sache - im wahrsten Sinne des Wortes ;)

gruss
rudi
Benutzeravatar
Rudi
 
Beiträge: 328
Registriert: 22. Mai 2012, 19:25
Wohnort: Köln

Re: Fütterung

Beitragvon SummSumm » 1. Oktober 2012, 21:24

Hallo zusammen,

hier hatte ich auch mal ein Foto von der Gurkenglasmethode bei Kaelte gemacht. Klappt wirklich prima.


http://www.einfachimkern.de/viewtopic.php?f=12&t=644#p4427
SummSumm
 
Beiträge: 13
Registriert: 20. Oktober 2011, 19:41
Wohnort: Niederrhein

Re: Fütterung

Beitragvon sam » 1. Oktober 2012, 21:44

Vielleicht probiert jemand die "Fütterung mit Grabkerze" ...
Benutzeravatar
sam
 
Beiträge: 270
Registriert: 21. Juni 2008, 20:10

Re: Fütterung

Beitragvon himbeertom » 10. Oktober 2012, 09:56

Wieviel Futter sollte ein Volk/Ableger über den Winter(jetzt) im Stock haben? Reichen ~12Kg? Was ist die Untergrenze? Danke

MfG
himbeertom
 
Beiträge: 68
Registriert: 6. April 2012, 08:37
Wohnort: zw. Hannover und Göttungen

Re: Fütterung

Beitragvon Oliver » 10. Oktober 2012, 13:16

himbeertom hat geschrieben:Wieviel Futter sollte ein Volk/Ableger über den Winter(jetzt) im Stock haben? Reichen ~12Kg? Was ist die Untergrenze? Danke

MfG

Jepp das langt wenns ein Einzarger ist.
Im Frühjahr halt rechtzeitig dran denken das du nachschaust wieviel Futter dann noch übrig ist.
Grüße
Olli
Oliver
 
Beiträge: 158
Bilder: 1
Registriert: 20. Mai 2009, 07:36
Wohnort: Kirchheim/Teck

Re: Fütterung

Beitragvon himbeertom » 11. Oktober 2012, 09:35

Danke für die Antwort! Was ist wenn es weniger ist, also ich habe ein schwaches Volk, das sind ~8Kg drin. Ich persönlich bin der Meinung, dass es das betreffende Volk nicht über den Winter schaffen wird, aber es kann ja manchmal anders kommen, als man denkt. Speziell hier, sollte man da noch was reininvestieren(habe noch FF da) oder wird die "Mühe" sich nicht rechnen(ich gehe davon aus)

Die Bienen sind auch nur ~200m von einem Senfacker entfernt, der jetzt zu blühen beginnt.

Reichen 10Kg für ein Normales 1 zargiges Volk aus, wenn man dann im Frühjahr zeitig reinschaut? Oder sollte man das hier besser nicht auf die Spitze treiben? Die Völker verhungern ja nicht im Winter, sondern im beginnenden Frühjahr, oder irre ich hier.
Danke.

MfG
himbeertom
 
Beiträge: 68
Registriert: 6. April 2012, 08:37
Wohnort: zw. Hannover und Göttungen

Re: Fütterung

Beitragvon Waldi » 15. Oktober 2012, 22:41

hi,
Wass koönnte der Grund sein dass meine Damen in eine Woche nur halben 5 Liter eimer eingelagert haben ?
Die Stehen alle auf 2 Zargen und haben Ca. 10 Kg futer drinn, das heist die brauchen noch 5 Kg.
Wass sagen die Spezi dazu?

Gruß
Waldi
Waldi
 
Beiträge: 295
Bilder: 6
Registriert: 31. Mai 2012, 08:27
Wohnort: Raum Bielefeld

Re: Fütterung

Beitragvon Rudi » 16. Oktober 2012, 16:37

Warte bis Morgen,
dann tragen wieder was ein.
Guck mal auf's Thermometer ;)
gruss
rudi
Benutzeravatar
Rudi
 
Beiträge: 328
Registriert: 22. Mai 2012, 19:25
Wohnort: Köln


Zurück zu Oktober

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast