Volksstärke im Herbst abschätzen

Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon Simon » 24. September 2014, 09:50


Septemberbienen sind Winterbienen, so langsam stellt sich die Überwinterungsstärke ein, in manchen Völkern gehen noch einige Bienen ab, einen groben Anhaltspunkt gibt der Blick von unten und von oben, je kühler die Temperaturen desto weniger überschätzt man die Volksstärke, nur von oben betrachtet wird man gerne getäuscht. Die Grenze für eine genügend sichere Überwinterung liegt bei 5000 Bienen. Bei kühlen Temperaturen sollten mindestens 5 Wabengassen besetzt sein, besser noch mit durchhängenden Bienen in Richtung Flugloch.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon Immenfreund » 24. September 2014, 10:44

Vielen Dank für das auf vielfachen Wunsch rasch gemachte Video.
Bekommst du von Youtube für das anklicken deiner Videos etwas? Habe mal im TV einen Beitrag gesehen, da bekommt einer 5-6000€ monatlich, weil er so viel angeklickte Videos einstellt.
Wenn du etwas erhältst, sollten wir dann das Video bei Youtube ansehen und nicht das hier verlinkte, oder ist das gleichwertig?
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

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Re: Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon Simon » 24. September 2014, 12:51

Immenfreund hat geschrieben:Bekommst du von Youtube für das anklicken deiner Videos etwas? Habe mal im TV einen Beitrag gesehen, da bekommt einer 5-6000€ monatlich, weil er so viel angeklickte Videos einstellt.

Die Werbeeinblendung stört mich, bei 5-6000EUR monatlich würde ich mir das nochmals überlegen. ;)
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Re: Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon waldimker » 24. September 2014, 14:27

Vielen Dank, Simon!
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Re: Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon Cabovelas » 24. September 2014, 14:46

Ich DANKE auch :)

Was ich mich schon öfter gefragt habe:
Klar, die Völker orientieren sich mit ihrem Brutsitz am Sitz des Fluglochs. Da hier ja immer empfohlen wird das Flugloch an einer Seite (Der Seite des Sitzes des Jungvolks bei Bildung) zu halten, sieht man auch im Video klar dass die Völker auf der Fluglochseite sitzen.
Fördert man damit nicht die Wahrscheinlichkeit dass die Traube im Winter vom Futter abreisst da die Traube nur nach einer Seite Futter findet?

Grüsse
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Re: Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon Simon » 24. September 2014, 14:58

Vom Futterabriss betroffene Völker sind meist welche mit einem Mangel, dh. zu wenige Bienen und zu wenig Futter, wird sehr knausrig gefüttert landet zu wenig in der Nähe des Wintersitzes. Die Außenwabe Richtung Kastenwand kann teils leer sein und wird durch den Kontakt in der Traube versorgt. Allerdings ist die Futterstapelung Richtung Mitte sehr viel konzentrierter, bei mittig sitzenden Völkern (und geringer Volksstärke) muss sich die Traube nach zwei Seiten strecken und kann genau so den Kontakt verlieren. Genügend Futter, dann passt es!
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Volksstärke im Herbst abschätzen

Beitragvon waldimker » 24. September 2014, 18:36

Was die Brutnest-Location angeht, hat ein starker Flugling bei mir eine Ausnahme gemacht. Aus irgendwelchen Gründen hab ich das Flugloch an einer Seite angelegt beim Einengen. Die Bienen haben die erste MW leer gelassen, die kommenden 4-5 komplett mit Futter voll gemacht und dann kommt das Brutnest. Und dann nochmal 1 x Futter. Ich war dann so frech und hab die letzte Futterwabe mit der MW getauscht, weil das Brutnest einfach VOLL war. Ich gehe zwar davon aus, dass die umgetragen hätten, da es ja noch freien Wabenplatz gab, aber ich wollte die Dame (meine Beste) nicht am legen hindern. Der Kasten ist recht voll mit Bienen.
War ein 10er Dadantkasten.
Lehre aus der Geschicht (wie mans auch nachlesen kann): Nicht ganz auffüllen mit Futter bevor die Balsaminen nicht fertig sind..
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