Apidea-Völker behandeln

Apidea-Völker behandeln

Beitragvon Nils » 18. September 2014, 11:17

Hallo allerseits,

so wie es aussieht bleiben mir 3 Apidea-Völkchen übrig. Ich bringe es nicht übers Herz diese Königinnen abzudrücken und versuche daher eine Überwinterung (letzte Jahr hats 2x geklappt). Die Apideas haben 3 Apidea-Zargen und oben eine Futterzarge drauf.

Nur: die überwinterten Apideas vom letzten Jahr wurden nicht entmilbt. Jetzt haben genau diese 2 Völker, die daraus hervorgingen, enorm viele Milben. Also muß ich dieses Jahr unbedingt behandeln - vor allem in diesem Milbenjahr!

Daher meine Frage: wie kann ich die Apidea-Völkchen am besten behandeln?
Ich habe Bienenwohl, das aber schon seit 2 Jahren (originalverschlossen) rum steht (und wohl schon HMF enthält??).
Oxalsäurebedampfung ist schwierig - der Oxamat paßt nicht drauf *lach*.
ALV-Streifen hätte ich auch noch - bloß, wirken die jetzt noch und wie viel legt man auf??

Brutfreiheit werden sie nie erreichen, die vom letzten Jahr brüteten durch.

Habt ihr einen Tipp für mich? Ich bin da echt ein wenig ratlos...

Danke,

Nils
Benutzeravatar
Nils
 
Beiträge: 416
Registriert: 3. Juli 2012, 11:18
Wohnort: Bayern

Re: Apidea-Völker behandeln

Beitragvon Immenfreund » 18. September 2014, 12:35

du könntest eine totale Blutentnahme machen und die Bienen, wenn wenig entweder mit der Puderzuckermethode entmilben oder mit MS besprühen.
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
Benutzeravatar
Immenfreund
 
Beiträge: 1117
Registriert: 1. Mai 2011, 15:45
Wohnort: Waiblingen-Bittenfeld

Re: Apidea-Völker behandeln

Beitragvon waldimker » 18. September 2014, 13:05

Schwammtuch von oben (oder unte) mit AS?
Manche sagen: dreimal im Abstand von 5 bis 7 Tagen jeweils. 2 ml pro Zanderwabe. (Oder: Weitermachen, bis Milbenfall o.k.). Müsstest Du hochrechnen. Steht bei Liebig was drin von. In der Imkerzeitschrift glaub ich in der Juliausgabe - Montasbetrachtungen. Und Armin Spürgin, der hiesige Fachberater vom RP Freiburg, hat die Methode in seinem letzten Rundbrief ebenfalls beschrieben.

Wieviel "Zanderwaben" sind denn in so einem Apideakästchen? Bzw. dann in 3 Zargen davon? Möchte nächstes Jahr auch kleine Volkseinheiten überwintern, aber in meinem Standmaß.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Apidea-Völker behandeln

Beitragvon Immenfreund » 18. September 2014, 16:47

waldimker hat geschrieben:Wieviel "Zanderwaben" sind denn in so einem Apideakästchen? Bzw. dann in 3 Zargen davon? Möchte nächstes Jahr auch kleine Volkseinheiten überwintern, aber in meinem Standmaß.

Innenmaße: 18 cm lang, 11 cm breit, 12 cm hoch
also Schwammtuch passt da weder drauf noch drunter.
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
Benutzeravatar
Immenfreund
 
Beiträge: 1117
Registriert: 1. Mai 2011, 15:45
Wohnort: Waiblingen-Bittenfeld

Re: Apidea-Völker behandeln

Beitragvon waldimker » 18. September 2014, 17:13

sind ja kleine Völkchen, da brauchts auch kein Full-Size-Schwammtuch.
Also: Schere her und ...
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Apidea-Völker behandeln

Beitragvon Boettger » 19. September 2014, 08:37

Schon mal über Bayvarol nachgedacht? In diesem speziellen Fall könnte ich mir vorstellen dass es Sinn macht.
Benutzeravatar
Boettger
 
Beiträge: 93
Bilder: 7
Registriert: 15. Mai 2013, 18:37

Re: Apidea-Völker behandeln

Beitragvon Buckfastfreund » 19. September 2014, 11:37

Immenfreund hat geschrieben:du könntest eine totale Blutentnahme machen und die Bienen, wenn wenig entweder mit der Puderzuckermethode entmilben oder mit MS besprühen.


Keine Ahnung von Apideas, muß ich feststellen.

Gruß Buckfastfreund
Buckfastfreund
 
Beiträge: 142
Registriert: 9. Februar 2013, 16:24
Wohnort: Oberhausen


Zurück zu September

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron