Groß genug zum erweitern?

Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Zootierpfleger » 3. August 2015, 17:27

Hallo. Ich bin Jungimker und hoffe hier nette Helfer zu finden. Im Imkerforum hab ich mich wieder abgemeldet. Da habe ich nur dumme Sprüche Anfeindungen und Unverständnis erlebt :auge:

Ich habe eine Frage. Ich habe mir zwei Völker (Buckfast) zugelegt (DNM). Das erste Volk ist der Knaller! Alle Waben voll bis oben hin. Und fast auf jeder ist Brut zu finden. Dieses Volk werde ich vermehren. Es ist auch super friedlich.
Das zweite Volk (Königin ist eine Schwester aus den ersten Volk) ist wesentlich schwächer. Ich musste es auf eine Zarge einengen. Die Königin stiftet nur auf der rechten Seite und nur da wo Platz ist. Hänge ich Ihr aber eine frisch ausgebaute Wabe hin, stiftet sie sofort alles voll. So habe ich das Volk jetzt soweit gebracht das alle Wabengassen voll sind und Sie abends unten durchhängen. Ich wollte sie jetzt erweitern aber die wollen nicht nach oben. Daher habe ich sie jetzt nach unten erweitert. War das ok so? Ach ja, die Königin habe ich behalten da sie ja wenn man ihr hilft alles vollstiftet. Sie macht es nur nicht selbständig. Und da sie vom letzen Jahr ist, wollte ich ihr noch eine Chance geben.
Dann habe ich noch zwei Jungvölker. Die füllen gerade so alle Waben aus. Soll ich die auch erweitern oder so in den Winter schicken?
Jetzt habe ich doch ne Zweite Frage ^^ Ich habe also vier Völker......aber nur bei einem Volk habe ich eine Milbe nach vier Tagen gefunden. Die Windeln habe ich gegen Räuber geschützt. Grund zur Freude oder stimmt da was nicht? Kann doch nicht sein das ich da keine Probleme mit habe und andere Imker raufen sich die Haare.............Ich bedanke mich für alle helfenden Antworten.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Simon » 3. August 2015, 22:00

Zootierpfleger hat geschrieben:Da habe ich nur dumme Sprüche Anfeindungen und Unverständnis erlebt :auge:
Manchmal sind die Bedingungen einfach ungeschickt, das muss nicht am Imkerforum liegen, nicht kurzatmig sein, als Imker braucht man einen langen Atem.

Zootierpfleger hat geschrieben:So habe ich das Volk jetzt soweit gebracht das alle Wabengassen voll sind und Sie abends unten durchhängen.
Das ist schon mal ein Indiz für ausreichende Volksstärke, aber was ist das, ein Ex-Wirtschaftsvolk?

Zootierpfleger hat geschrieben:Ich wollte sie jetzt erweitern aber die wollen nicht nach oben.
Erweitert mit Mittelwänden? Nur mit ordentlicher Fütterung werden diese ausgebaut, gebrütet wird zu dieser Jahreszeit nicht mehr unbedingt in der Erweiterung, das ist nur das Futterlager. Wenn erweitern, dann Futterorgien starten.

Zootierpfleger hat geschrieben:Daher habe ich sie jetzt nach unten erweitert. War das ok so?
Nach unten wird nicht gut gebaut, nur mit noch mehr Fütterung, zudem verändert sich die eingespielte Fluglochwache schlagartig. Die Erweiterung nach unten ist eine Technik fürs Frühjahr. Wenn das Volk nicht nach oben baut, baut es mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht unten, da fehlt die Bienenmasse, eigentlich ein Fall für die Führung auf einer Zarge.

Zootierpfleger hat geschrieben:Ach ja, die Königin habe ich behalten da sie ja wenn man ihr hilft alles vollstiftet. Sie macht es nur nicht selbständig. Und da sie vom letzen Jahr ist, wollte ich ihr noch eine Chance geben.
Ist das Volk ein Wirtschaftsvolk, welches auf eine Zarge implodiert ist würde ich ein großes Fragezeichen machen: ? Warum ist es denn so implodiert? Altvölker mit Zukunft sollten auf zwei Räumen sitzen und unten zum Gitterboden durchhängen. Grundsätzlich sollte man leistungsfähige und junge Königinnen einsetzen, ein zweites Wirtschaftsjahr und Winter würde ich nur mit den wirklich guten Königinnen angehen.

Zootierpfleger hat geschrieben:Dann habe ich noch zwei Jungvölker. Die füllen gerade so alle Waben aus. Soll ich die auch erweitern oder so in den Winter schicken?
Regelmäßig füttern und auf einer Zarge überwintern.

Zootierpfleger hat geschrieben:....aber nur bei einem Volk habe ich eine Milbe nach vier Tagen gefunden. Die Windeln habe ich gegen Räuber geschützt. Grund zur Freude oder stimmt da was nicht?
Nicht nachlässig sein und in zwei Wochen nochmals kontrollieren.

Zootierpfleger hat geschrieben:Kann doch nicht sein das ich da keine Probleme mit habe und andere Imker raufen sich die Haare.........
Nicht du hast damit Probleme sondern die Bienenvölker, deshalb schaut man ja wie es um die Völker steht, macht man es nicht bleibt viel Zeit fürs Haare raufen. :bigrin:
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Lukas » 4. August 2015, 07:07

Simon hat geschrieben: Nach unten wird nicht gut gebaut, nur mit noch mehr Fütterung, zudem verändert sich die eingespielte Fluglochwache schlagartig. Die Erweiterung nach unten ist eine Technik fürs Frühjahr. Wenn das Volk nicht nach oben baut, baut es mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht unten, da fehlt die Bienenmasse, eigentlich ein Fall für die Führung auf einer Zarge.


Erweiterung nach unten habe ich bereits mehrfach ausprobiert. Klappte bei mir nie. Bei einem oben und unten gleichzeitig erweiterten Volk konnte ich im Juli die unberührte Flachzarge mit Mittelwänden wieder entnehmen. Gebrütet wurde in einer Zanderzarge bis in die letzten Ritzen. Über dem Absperrgitter wurden zwei Honigräume ausgebaut und zu 80% bzw. 30% gefüllt. Die Bienen hingen bis an den Gitterboden durch!
Bei der Umstellung von DN auf Zander gab es ebenfalls absolut keine Bewegung nach unten. Als die Zargen getauscht wurden, war nach einer Woche 75% ausgebaut. Bienenmasse und Platzbedarf sind natürlich Voraussetzung - aber selbst dann nimmt das Volk scheinbar eine Einschränkung in Kauf als nach unten zu bauen. Vielleicht ist meine Bergbiene aber einfach nur zu stur.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon waldimker » 4. August 2015, 08:32

Die Sache ist: Sie brauchen eigentlich auch nicht mehr Brutraum als eine Zanderzarge bietet....
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Simon » 4. August 2015, 16:55

Die Brutraumberechnung kann man mit maximal zu erreichenden Brutzellen geteilt durch Wabenfläche machen und ihn darauf beschränken, dennoch ist der Brutraum mehr als nur Brutraum. Darfs ein bischen mehr sein? Ja gerne, an der richtigen Stelle, sagte das Huhn und hüpfte aus der Legebatterie.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon waldimker » 4. August 2015, 19:19

Der Vergleich ist leider ein unpassender. Aber man kann so imkern - oder so. Keine Frage. Den Bienen ist es wurscht.

Hatte neulich die Gelegenheit, Völker eines Berufsimkers mitdurchzuschauen. Soooo eng hab ich noch kein Volk geführt. Und das waren z.T. superstarke Völker mit entsprechender Honigleistung, die mich neidisch machte. Es funktioniert, glaubt es mir, ich hab`s gesehen.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Angie » 4. August 2015, 19:43

Auch bei mir gehen die Völker nicht in die untergesetzte Zarge, ist meistens nur Durchgangslager, ich habe aber noch nicht so viele Völker so geführt.

Ich hatte allerdings auch schon Brut auf 15 Zanderrähmchen in einem starken Volke. Diese Entwicklungschance hätten sie in einem Einzarger niemals gehabt.
Für soviel Brut muss natürlich auch viel Pollen eingelagert sein.
Ob es mit der einzargigen Zanderbetriebsweise klappt liegt aber sicher auch am Standort und der Trachtentwicklung.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Lukas » 4. August 2015, 20:00

Simon hat geschrieben:Die Brutraumberechnung kann man mit maximal zu erreichenden Brutzellen geteilt durch Wabenfläche machen und ihn darauf beschränken, dennoch ist der Brutraum mehr als nur Brutraum. Darfs ein bischen mehr sein? Ja gerne, an der richtigen Stelle, sagte das Huhn und hüpfte aus der Legebatterie.


Richtig. Und die richtige Stelle scheint unten definitiv nicht zu sein, wenn man den geringen zu erwartenden Honigertrag eines Schwächlings nicht überbewertet.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Zootierpfleger » 9. August 2015, 11:16

Hallo und erstmal recht herzlichen Dank für eure Antworten.

Also das Volk mit der komischen Königin ist ein Volk aus dem Juni 2014. Ich habe es am 20ten April 2015 bekommen. Ist daher denke ich noch kein wirkliches Wirtschaftsvolk? Das Knallervolk und das mit der komischen Königin waren gleich stark und sind Ableger aus einem Volk gewesen. Die Königinnen sind also Schwestern. Das starke Volk hat 12 Kilo Honig gebracht und das schwache 3 Kilo. Wobei ich je 4 Kilo als Notreserve drin gelassen habe.

Das schwächere Volk hatte ich nach unten erweitert (halb mit ausgebauten Waben aus dem Honigraum und halb mit Mittelwänden. Hätte ich ja auch mal dazuschreiben sollen ^^) weil es unten durchhing. Allerdings erst am Abend. Aber wenn ihr meint das ist quatsch dann mache ich das rückgängig. Ich will ja nicht experimentieren. Wenn Ihr meint die Königin muss weg, werd ich das auch in Angriff nehmen. Allerdings muss ich zugeben das ich nicht gerne ein Leben beende nur weil sie vielleicht einen doofen Start hatte und hinterher hängt. Aber das gehört ja auch zum Imkern..........

Dann werd ich das schwächere Volk und die beiden Jungvölker auf einer Zarge Überwintern. Ich habe die drei jetzt mit je 10 Kilo aufgefüttert. Die Windeln habe ich nochmals angeschaut. Keine einzige Milbe.......Ich werde aber trotzdem Behandeln. Danach die Restauffütterung und dann hoffen das alles gut geht im Winter ^^
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Lukas » 9. August 2015, 13:17

Hallo, hättest du den Post von Simon gelesen, hättest du dir einen ziemlich üblen Fehleingriff gespart. Einem schwachen Volk, das immer unter Beschuss von Räubern ist, stellst du einen unbewachten Freiraum darunter und einen Eimer voll süßes Futter darüber. Viel schlimmer gehts wohl kaum. Zudem wirst du die 10kg Futter in allen auslaufenden Brutzellen finden, was durchaus ein Problem für die Legetätigkeit der Königin werden kann.
Ich würde schnellstmöglich die Zargen vertauschen und das Flugloch so weit schließen bis es Stau gibt - dann beobachten! Sicherstellen, dass oben genügend ausgebaute Waben für das gesamte Futter ist. Wenn Futter gelagert werden muss, werden Brutzellen geopfert und das ist momentan äußerst ungünstig.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Nigra » 9. August 2015, 13:24

Zootierpfleger hat geschrieben: Wenn Ihr meint die Königin muss weg, werd ich das auch in Angriff nehmen. Allerdings muss ich zugeben das ich nicht gerne ein Leben beende nur weil sie vielleicht einen doofen Start hatte und hinterher hängt. Aber das gehört ja auch zum Imkern..........


Keine Regel ohne Ausnahme aber in der Regel überzeugen Völker, die im 1. Leistungsjahr nichts bringen, im 2. Jahr auch nicht. Ich rate aus meiner Erfahrung klar zur Umweiselung. Das ist eine sehr gute Gelegenheit, die Züchter in der Umgebung kennen zu lernen.

PP: Simon hat es ja auch deutlich gemacht:

Altvölker mit Zukunft sollten auf zwei Räumen sitzen und unten zum Gitterboden durchhängen. Grundsätzlich sollte man leistungsfähige und junge Königinnen einsetzen, ein zweites Wirtschaftsjahr und Winter würde ich nur mit den wirklich guten Königinnen angehen.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Angie » 9. August 2015, 14:39

Zootierpfleger hat geschrieben:
Also das Volk mit der komischen Königin ist ein Volk aus dem Juni 2014. Ich habe es am 20ten April 2015 bekommen. Ist daher denke ich noch kein wirkliches Wirtschaftsvolk? Das Knallervolk und das mit der komischen Königin waren gleich stark und sind Ableger aus einem Volk gewesen. Die Königinnen sind also Schwestern. Das starke Volk hat 12 Kilo Honig gebracht und das schwache 3 Kilo. Wobei ich je 4 Kilo als Notreserve drin gelassen habe.


Wollte dies noch einmal aufgreifen. Eine geschlüpfte Königin aus 2014 ist 2015 sehr wohl ein Wirtschaftsvolk.

Wenn sie keine Honigleistung gezeigt hat, kann es sein, dass Du sie beim Bearbeiten erwischt hattest und sie sich eine neue Königin gezogen haben, was Du als Anfänger eventuell nicht bemerkt hast. Diese neue Kö aus 2015 hat dann natürlich nicht mehr soviel Honig gebracht, konnte sich aber bis jetzt gut weiter entwickeln.
Dies wäre eine Erklärung. Eben auch weil sie beim Kauf genau so stark war wie ihre Schwester. Kann dies sein?

Eine insuffiziente Königin aus 2014 wäre in 2015 schwächer ausgewintert als ihre Schwester, es sei denn, der Züchter hat einige Brutwaben einer anderen Königin vor dem Verkauf ( manche Imker sind da sehr pfiffig) dazugehängt, damit das volk mit der insuffizienten Königin einen stärkeren Eindruck macht.

Dieses Frühjahr hat einer meiner Jungimker einen Ableger aus 2014 gekauft. Nicht von mir.
Der Züchter hat 3 Brutwaben genommen und eine Königin separat im Ausfresskäfig dazugesetzt. Im März!
Dies kam meinem jungimker zwar schon komisch vor, er hat sich aber nicht getraut etwas dazu zu sagen (vor dem " Profi")
Im April bat er mich dann mir das Volk anzuschauen, da ihm dann auffiel, dass die zwei Völker, die er dann noch von mir bekam, wesentlich stärker waren.

Die zugesetzte Königin war aber angenommen worden. Das Völkchen war aber definitiv zu schwach abgegeben worden um sich entwickeln zu können.

Zootierpfleger hat geschrieben:Das schwächere Volk hatte ich nach unten erweitert (halb mit ausgebauten Waben aus dem Honigraum und halb mit Mittelwänden. Hätte ich ja auch mal dazuschreiben sollen ^^) weil es unten durchhing. Allerdings erst am Abend. Aber wenn ihr meint das ist quatsch dann mache ich das rückgängig. Ich will ja nicht experimentieren. Wenn Ihr meint die Königin muss weg, werd ich das auch in Angriff nehmen. Allerdings muss ich zugeben das ich nicht gerne ein Leben beende nur weil sie vielleicht einen doofen Start hatte und hinterher hängt. Aber das gehört ja auch zum Imkern..........

Dann werd ich das schwächere Volk und die beiden Jungvölker auf einer Zarge Überwintern. Ich habe die drei jetzt mit je 10 Kilo aufgefüttert. Die Windeln habe ich nochmals angeschaut. Keine einzige Milbe.......Ich werde aber trotzdem Behandeln. Danach die Restauffütterung und dann hoffen das alles gut geht im Winter ^^


Im August wird nicht mehr nach unten erweitert.

Wenn Du die Kö nicht opfern willst, ob sie nun aus 2014 oder doch unbemerkt aus 2015 ist, überwintere sie in jedem Falle auf einer Zarge.
Die Varroabehandlung ist wesentlich einfacher.
10 kilo Futter war zwar bißchen viel auf einmal, da die Völker noch Platz zur Entwicklung brauchen, aber das ist ja jetzt zu spät. In jedem Falle dann aber das restliche Winterfutter frühestens Mitte September geben.
Wenn die schwächere Kö sich im Frühjahr nur zögerlich entwickelt, kannst du ihre Brut und Bienen immer noch zur Ablegerpflege hernehmen.
Simon fehlt. RIP
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Zootierpfleger » 9. August 2015, 14:58

@Lukas. Das Volk ist nie opfer einer Räuberei gewesen oder aktuell unter Beschuss! Noch als ich gemerkt habe das das Volk kleiner wird, habe ich das Flugloch auf zwei Fingerdicke verkleinert. Beim Untersetzen noch vor der Fütterung, habe ich das Flugloch soweit verkleiner das nur ein- zwei Bienen durchpassen. Eben war ich da. Alles ruhig so wie es soll.

@Angie. Die Königin ist die Alte. Sie ist grün makiert. Hab sie eben noch gesehen :)
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Lukas » 9. August 2015, 17:41

Zootierpfleger hat geschrieben:@Lukas. Das Volk ist nie opfer einer Räuberei gewesen oder aktuell unter Beschuss!


Hallo, zu dieser Zeit sind immer Bienen unterwegs, die die Fluglochwache bei anderen Völkern austesten. Überall! Das meine ich mit "unter Beschuss".

Zootierpfleger hat geschrieben:Noch als ich gemerkt habe das das Volk kleiner wird, habe ich das Flugloch auf zwei Fingerdicke verkleinert. Beim Untersetzen noch vor der Fütterung, habe ich das Flugloch soweit verkleiner das nur ein- zwei Bienen durchpassen. Eben war ich da. Alles ruhig so wie es soll.


Das ist schon mal gut und ich hoffe, dass das so bleibt. Trotzdem tust du dir einen Gefallen, die Erweiterung jetzt noch nach oben zu packen.
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Re: Groß genug zum erweitern?

Beitragvon Zootierpfleger » 10. August 2015, 11:49

Ich muss mir auch angewöhnen mehr Infos reinzupacken ^^ Wie sollt Ihr helfen können ohne genau zu wissen was abläuft. @Lukas. Dann hab ich dich falsch verstanden ^^ Sorry dafür. Zu Angie nochmal. Ich habe die 10 Kilo nicht aufmal eingefüttert. Ich hatte am 20.07. meinen Honig geerntet. Dann habe ich zwei Tage später die Waben zum ausschlecken wieder drauf gepackt. Die Schäden vom Schleudern waren nach fünf Tagen fast nicht mehr zu sehen ^^ Ab da hab ich immer jede Woche 2 Kilo gegeben. Es war aber auch ein besch.....eidenes Wetter.....Hätte ich auch dazuschreiben sollen :oops: Ich werd mal ein paar Fotos machen wie es ausschaut. @Simon. Jetzt habe ich ein paar Milben gefunden. Volk 1 (das stärkste) 0 Milben, Volk 2 (das schwächere) 0 Milben, Jungvolk 1 1 Milbe, Jungvolk 2 3 Milben. Die Windeln sind jetzt 6 Tage drin.
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