Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Werdener » 25. Mai 2015, 12:15

Hallo zusammen,

eines meiner Völker war Do. oder Fr. geschwärmt. Den Schwarm habe ich am Samstag gefangen und in Zadant-Beute mit großzügigen Anfangsstreifen (etwa halbe Zander-MW) einlongiert.
In drei bis vier Tagen wollte ich da mal reinschauen, auch um ggf. den Bau etwas zu korrigieren.
Da es aber in der nächsten Woche eher kühl und feucht werden soll (15-16°C, bedeckt und gelegentlich nass) stellt sich mir die Frage, ob ich, wenn denn die Königin dann stiftet, füttern sollte. Die eigenen Vorräte werden ja irgendwann zuende gehen und so viel wird wohl nicht reinkommen. Der Raps ist hier durch, Akazien nur vereinzelt und noch nicht am blühen, die Linden sind auch noch zu...

Schließlich soll der Schwarm ja bauen, bauen, bauen...
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Simon » 25. Mai 2015, 13:33

Hallo Werdener,
ich gebe Schwärme auf Mittelwände mit ein paar gedrahteten Rähmchen dabei, nie habe ich bisher gefüttert. Honigt es sehr stark von der Linde kann es noch etwas Honig geben, also deshalb nicht füttern, falls es eng wird nach einer Woche notfalls eine Futterwabe geben. Bei Hochwaben bauen sie meist nicht bis zur Unterkante, vielleicht wenn man massiv füttert, das könnte man später noch.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Werdener » 25. Mai 2015, 21:57

Danke Simon für die Antwort.

Ich werde mal Trachtflug und Wetter beobachten und denen dann vielleicht den abgeschöpften Schaum und das Entdeckelungswachs verdünnt reingeben. Dann habe ich mein Gewissen beruhigt, sauberes Wachs und kann trotzdem noch vielleicht etwas Sommertracht gewinnen.

Grüße
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Werdener » 28. Mai 2015, 20:04

Heute mal reingeschaut und denen was zum Ausschlecken gegeben.
Mit welchem Tempo die bauen ist ja absulut beeindruckend...und dann auch schön senkrecht...okay bis auf die beiden Rähmchen an denen sich der Anfangsstreifen löste.
Ich glaube ich mach das jetzt öfters so. Alleine um das zu bewundern.
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Simon » 28. Mai 2015, 20:08

Werdener hat geschrieben:dann auch schön senkrecht...okay bis auf die beiden Rähmchen an denen sich der Anfangsstreifen löste.
Anfangsstreifen machen mehr Mühe als ganze Mittelwände, lieber nur gedrahtete flankiert mit ein paar Führungswaben oder MWs verwenden.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon waldimker » 28. Mai 2015, 20:33

Schwäbisch gedacht spart man Material!!!
(ich hab lang im schwäbischen gewohnt, da kann man sowas fast)

Ehrlich gesagt finde ich nicht, dass Anfangsstreifen anbringen wesentlich länger dauert. Vielleicht hast Du ein Turbo-Einlötgerät?
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Simon » 28. Mai 2015, 20:41

waldimker hat geschrieben: Ehrlich gesagt finde ich nicht, dass Anfangsstreifen anbringen wesentlich länger dauert. Vielleicht hast Du ein Turbo-Einlötgerät?

Man muss sie schneiden, da verzweifelt man schon bei einer gerechten Aufteilung einer MW. Noch viel schlimmer sind die abgezippten Streifen wenn die dicke Schwarmtraube drann zieht, also müsste man sie mit etwas Teer oder Silikon in die obere Nut festschrauben. Der Stundenlohn eines Handwerkers ist teuer. :bigrin:
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon Janos » 1. Juni 2015, 13:40

da muss ich Simon recht geben, in der Zeit in der ich Anfangsstreifen einlöte (1Draht einlöten plus mit Wachs in der Nut festkleben) mach ich sicher locker die 3-4fache Menge Brutraumrähmchen mit MW ;)

Hab trotzdem für zwei Schwärme (insg. 12 Rähmchen) Anfangsstreifen vorbereitet ;)
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Re: Schwarm auf Anfangsstreifen füttern oder nicht

Beitragvon waldimker » 1. Juni 2015, 15:31

ok
Anfangsstreifen ist bei mir ein sTreifen von ca. 2 cm "Länge", den ich in die mittlere Nut einführe, mit dem Daumen fixiere und mal schnell links und rechts mit dem Teelöffel flüssiges Wachs entlanglaufen lasse. Das erste Drähtchen bleibt frei.
Einlöten geht bei mir länger. Mag am alten Trafo liegen. Dauert fast eine Minute.
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