Honigernte 2014

Honigernte 2014

Beitragvon carnica » 1. Mai 2014, 13:11

Hallo zusammen,
heute ein paar Stichproben gemacht um zu sehen wie der Wassergehalt in den Waben so ist, er schwangt zwischen 16,5 und 18 einige Randwaben bis zu 20.
Die meisten Waben sind bis zur hälfte bzw. 2/3 verdeckelt. Wollte eigentlich diesen WE schleudern bin mir aber nicht sicher ob ich nicht eine Woche später schleudern soll da das Wetter seit ein paar Tagen sehr regnerisch ist. Ab nächste Woche soll es besser werden.

Allen einen schönen 1. Mai!!
Gruß carnica
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Waldi » 1. Mai 2014, 15:53

Hallo an alle,
habe Heute meinen Honig geschleudert 145 Kg.
Nach dem Schleuder aber festgestelt das der Wassergehalt in 2 Behalter 20 % ist und die andere 2 Behater 19 %
Welche möglichkeit habe ich den Wassergehalt reduzieren.

Ich glaub ich habe ein riesen Problem.. :pillepalle:
Hoffe auf eure ratschläge.

Waldi
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon otto1755 » 1. Mai 2014, 18:56

Hallo zusammen,

heute war ich bei meinen Bienen zur Schwarmkontrolle bei Regen.
Und muss sagen die Bienen sind sehr ruhig.
Und dann sah ich das im Honigraum:
Bild


Ich denk ich brauch nicht viel dazu sagen, außer mein erster Blütenhonig :thumbsup:

Viele Grüße

Julian
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon oOFurtzOo » 1. Mai 2014, 21:57

Das sieht ja schon mal gut aus, Glückwunsch!
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon HaroldBerlin » 1. Mai 2014, 22:06

Waldi hat geschrieben:Nach dem Schleuder aber festgestelt das der Wassergehalt in 2 Behalter 20 % ist und die andere 2 Behater 19 %
Welche möglichkeit habe ich den Wassergehalt reduzieren.


Hallo Waldi,

ich würde sagen, wenn Dein Messgerät genau ist, hast Du gerade noch Glück:

Zitat nach http://www.gesetze-im-internet.de/honigv_2004/BJNR009200004.html:

Anlage 2 (zu den §§ 2 und 4)
Anforderungen an die Beschaffenheit

Wassergehalt
a) Im Allgemeinen höchstens 20%,
b) Honig von Heidekraut(Calluna) und Backhonig im Allgemeinen höchstens 23%"

Also wäre es gerade noch im Rahmen.

Ansonsten, um ehrlich zu sein, wird sich Dein Problem nur auf zwei Wege lösen lassen: Du musst jemand finden, der entsprechend "trockenen" Honig hat und den mit Deinem mischen, so dass im Schnitt der passende Wassergehalt raus kommt. Aufwendig!
Oder Du vermarktest ihn als "Backhonig" , siehe oben, was natürlich ein extremer Wertverlust wäre...
Ob die viel gepriesene Lagerung in einem Raum mit besonders geringer Luftfeuchte bei dem notwendigerweise verschlossenen Deckeln wirklich etwas bringt, wage ich zu bezweifeln...

Alles andere, was Dir jemand raten kann, wäre illegal, aufwendig und oft von Nebenwirkungen begleitet.

Oder ich irre, schau mal hier:

http://www.einfachimkern.de/viewtopic.php?f=6&t=1373&sid=1fe2e1d6cf87f56cf0d9e467e8447f92#p11757
Zuletzt geändert von HaroldBerlin am 2. Mai 2014, 08:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Waldi » 1. Mai 2014, 22:19

kann leider den link nicht öfnen..
Gruß
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon oOFurtzOo » 1. Mai 2014, 22:40

http://www.diebiene.de/wassergehalt-im-honig

Guck mal hier ist noch ein aktueller Hinweis aus die Biene.
Hilft dir aber nicht wirklich weiter.

"Honigen, die für den eigenen Verbrauch vorgesehen sind, kann man mit Hilfe des Honiglöse- und Schmelzgerätes Melitherm Wasser entziehen"

Steht ganz unten im letzten Abschnitt.

Gruß Andreas
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Marcusgoe » 2. Mai 2014, 08:37

Hallo Waldi, füttere den Honig doch wieder ein. So kannst du ihn nicht lange lagern, entweder einfrieren oder einfüttern.
also neue Futterzargen kaufen und loslegen.
Viele Grüße
Marcus
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon HaroldBerlin » 2. Mai 2014, 08:53

Waldi hat geschrieben:kann leider den link nicht öfnen..
Gruß
Waldi


http://www.gesetze-im-internet.de/honigv_2004/BJNR009200004.html

Ist gefixt!

Den zweiten auf den Beitrag von Simon konntest Du ja sicher öffnen...
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Simon » 2. Mai 2014, 09:01

Waldi hat geschrieben:Nach dem Schleuder aber festgestelt das der Wassergehalt in 2 Behalter 20 % ist und die andere 2 Behater 19 %
Welche möglichkeit habe ich den Wassergehalt reduzieren.


Traue keinem Refraktometer, ich würde nochmals gegentesten, z.B. Die Fließeigenschaft von flüssigem Honig bei Zimmertemperatur beurteilen, schwappt der Honig im Glas oder ist nicht auf dem Löffel zu halten ist zu viel Wasser drinnen, unbedingt die Eimer nochmals durchrühren, der feuchte Honig kann sich oben sammeln. Eine Nachtrocknung ist schwierig, beim Einsatz vom Melitherm Gerät verliert der Honig ca. 1-2% an Wasser, er muss langsam durch das Gerät mit Distanzring laufen, kandiert sollte er dazu sein, im flüssigen Zustand geht es nicht so effektiv.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Waldi » 2. Mai 2014, 09:11

Habe es geschaft mit heisiuftgerät den wassergehalt auf 19 % runter. :rofl:
Gruß
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Sauzahn » 2. Mai 2014, 09:21

HaroldBerlin hat geschrieben:ich würde sagen, wenn Dein Messgerät genau ist, hast Du gerade noch Glück:

Hängt davon ab, in welchem Glas vermarktet werden soll: der DIB setzt strengere Maßstäbe an (max. 18 %) als das Gesetz.

Gruß
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Sauzahn » 2. Mai 2014, 09:34

Waldi hat geschrieben:Habe es geschaft mit heisiuftgerät den wassergehalt auf 19 % runter. :rofl:

Hoffe, das ist ein Witz...

Wie auch immer, Du bekommst den Honig nach dem Schleudern mit "Hausmitteln" eigentlich nicht trocken. Entweder Du vermarktest ihn im Neutralglas oder Du fütterst ihn wieder ein, wobei Du Dir dann viel Arbeit umsonst gemacht hast.

Der Link von HaroldBerlin auf das Nachtrocknen bezieht sich auf Honig, der sich noch in den Waben befindet. Diesen kann man mit leistungsfähigen Raumentfeuchtern nachtrocknen; irgendwo im Netz fliegen auch Monatsbetrachtungen von Pia Aumeier herum, in einer von denen ist das Verfahren erwähnt.

Vielleicht solltest Du in Zukunft vor dem Schleudern messen, speziell die Randwaben und ggf. dick ausgezogene Waben: in diesen ist der Honig in der Regel feuchter.

Gruß
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon HaroldBerlin » 5. Mai 2014, 00:29

Hallo Sauzahn,

Sauzahn hat geschrieben:]Der Link von HaroldBerlin auf das Nachtrocknen bezieht sich auf Honig, der sich noch in den Waben befindet.

Nicht ganz:
Simon hat geschrieben:"Größere Imkerein besitzen meist eine Kondes-Trocknungsanlage um geschleuderten Honig runterzutrocknen."
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Daytona1200 » 5. Mai 2014, 20:07

Bei der Kontrolle aller Brutraumwaben (1. und 2. BR) am Wochenende wegen bestifteten Weiselzellen...habe ich festgestellt, dass im 1. BR ziemlich viel Nektar eingetragen ist.
Lagern die Mädels das dort nur zwischen und tragen es später hoch in die Honigräume ?

Wenn der ganze Nektar von dort unten noch in die Honigräume kommt und wären die gut gefüllt :) :hmm:
Grüße Tobias
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon oOFurtzOo » 6. Mai 2014, 17:50

Das habe ich bei mir auch festgestellt.
Der Honigraum ist gut 2/3 mit Nektar gefüllt aber nicht verdeckelt, jetzt wird jede Menge Nektar in den Bruträumen eingelagert. Sieht so aus als wenn eine Brtuzelle frei wird diese dann auch mit Nektar gefüllt wird.
Habe jetzt mal einen 2. Honigraum unter den Ersten gesetzt, nur mit Mittelwänden gefüllt, da ich als Anfänger noch keine anderen Rähmchen zur Verfügung habe.
Mal schauen ob Dei Mädels jetzt zügig ausbauen und dann von unten nach oben umtragen. Ach ja, der 1. Honigraum ist auch gut mit Bienen besetzt, selbst bei guten Wetter, also bin ich der Meinung das der Nektar auch gepflegt wird.

Gruß Andreas
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon SteFüh » 7. Mai 2014, 08:09

Hallo,

von meinen 4 Völkern (Zander 2 BR/2HR + KÖ 2013) sind jetzt zwei in Schwarmstimmung. Beide haben hier und da noch schöne Brutbretter auf 2 BR, allerdings ist die Organisation wohl dahin. Ist das bei Schwarmverhalten so? Neben den Randwaben sind jetzt auch 2-3, bzw. 9-8 mit frisch eingetragenen Nektar + Pollen voll. Teilweise glänzt der Pollen schon und die Abreise ist hier wohl erstmal fest einprogrammiert.

Was ist zu tun? Die schöne Organisation dahin und ich als Anfänger mit der Situation etwas überfordert.

Ich habe sie am 19.04. geschröpft und zwei Ableger gebildet und beide Ableger haben bereits ihre Königin. Am 3. Mai hatte ich dann die ersten bestiftete Schwarmzellen in den zwei Wirtschaftsvölkern. Da ich mir noch nicht sicher bin, habe ich Simons Rat befolgt und bei beiden BR die Rähmchen gezogen, abgeschüttelt und Zellen gebrochen. Eine hatte ich trotzdem übersehen und gestern zufällig endeckt. Die war kurz vor der Verdeckelung. :o

Ich denke, dass der Nektar von unten nach oben durchgereicht/gearbeitet wird? Was eingetragen wird, wird zwischengelagert, aufbereitet und umgetragen. Allerdings ist es jetzt mehr als sonst. Ich habe am Anfang immer darauf geachtet, dass die Königin genug Platz zum Stiften hat. Die Bienenmasse ist jetzt überragend und quilt fast über. Ein zweites Schröpfen ist unumgänglich, bzw. wollte ich mit diesen beiden Völkern einen Flugling bilden und so erstmal die Schwarmstimmung unterbrechen.

Bei mir ist viel Raps drin. Der Wassergehalt im ersten HR war am vergangenen Samstag 16,5%. Ich wollte jetzt die 1. HR schleudern und den 2. HR auf den Völkern belassen. Diese sind ausgebaut und auch schon ordentlich gefüllt, jedoch noch nicht verdeckelt.

Kann ich die Fluchten zwischen die HR legen?
Wie sieht es mit den Randwaben im 1. HR aus, welche noch nicht soweit sind? Umhängen, bzw. erstmal mit abräumen und am gleichen Tag mit den ausgeschleuderten wieder mit aufsetzen?
Muss ich was in den BR machen? Pollen und dicke Futterwaben raus für Ableger? - MW rein? oder regelt sich das etwas mit dem Flugling, welchen ich hier zum Schwarmbrechen bilden möchte?

Gruß und Danke für Eure Hilfe

Stefan
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Waldi » 7. Mai 2014, 19:42

Hallo Leute,
so jetzt habe ich es geschaft, 140 Kg Honig abzufühlen und zum Verkauf Freigegeben. 8))
Wassergehalt 18,5 % Neutrale Gläser.
Also weg damit....
Gruß
Waldi
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon ImkerHönig » 7. Mai 2014, 20:35

:thumbsup:
Grüße vom freundlichen Imker aus der Nachbarschaft.

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Re: Honigernte 2014

Beitragvon indi » 15. Mai 2014, 18:20

gehe ich heute morgen mit meinem Hund spazieren und traue meinen augen nicht.
ein nachbarimker lässt leckeren honig eintragen.
eigentlich bin ich fassungslos.
aber es gibt nichts, was es nicht gibt.


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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Joachim » 15. Mai 2014, 18:27

das geht ja mal überhaupt nicht - da sind ja Brutwaben mit dabei .... :evil:

So etwas ist aus Verhinderung und Verbreitung von amerikansicher Faulbrut verboten - wohl den Knall nicht gehört oder?
Viele Grüße
Joachim
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Lukas » 15. Mai 2014, 19:32

indi hat geschrieben:[color=#FF00BF]
ein nachbarimker lässt leckeren honig eintragen.


Geht ja gar nicht, wozu bitte tut er das??
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Immenfreund » 15. Mai 2014, 20:06

@indi: ist ja schon dreist von dir das unter Honigernte 2014 zu posten :puke:

Meine Honigernte gestaltet sich sehr unterschiedlich:
ein Volk 8 gedeckelte Waben wie Bild von otto1755 geschleudert 16% (Mitte gedeckelter Bereich) -19% (ungedeckelter Bereich) Durchschnitt 17% Wasseranteil.
Anderes Volk - nur gemessen, noch nicht geschleudert- : 16,5% - 21%. Da der ungedeckelte Bereich max. eine halbe Handfläche ausmacht, werde ich das evtl. doch mal schleudern und die Summe nochmals messen.
Ist es nun so, dass der gedeckelte Honig im Bienenvolk nicht mehr getrocknet wird? Sonst würde ich die evtl. nochmals reinhängen.
Bei beiden Völkern wurde bereits ein weiter HR untergesetzt, aber der obere HR war vor Einsatz der Bienenflucht voller Bienen.

Beim jetzigen Wetter mit mehr Bewölkung als Sonnenschein und max. 16° wird nach Theorie ja gut getrocknet, da die kühle Luft im Stock erwärmt eine geringe Luftfeuchte hervorbringt. Gibt es da Untersuchungen, ob das tatsächlich so ist?
Beobachte, dass die Bienen derzeit viel an den Wassertränken sind.
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Apfel » 15. Mai 2014, 21:17

Heute bei der wöchentlichen Schwarmkontrolle hab ich mir mal die Honigräume angeschaut, da es bei mir die letzten Wochen ständig geregnet hat im Wechsel mit Sonnenschein aber dennoch nicht mehr wie 15 Grad tagsüber dachte ich die Mädels werden sicher noch nicht soweit sein da die mittleren Waben vielleicht zu 1/4 verdeckelt sind, nach außen hin noch garnicht. Naja bei näherem betrachten sah ich dann das der Honig schon anfängt Kristalle zu bilden... in den Waben... super...
Samstag werde ich wohl schleuder, spritzprobe viel ja gut aus^^. Mal schauen was das wird und wieviel in den Waben bleibt.

Gleich ne Frage vorweg, was mach ich damit am besten?? Mit Wasser besprühen und Honigraum wieder aufsetzten in der Hoffnung das sie es nochmal umtragen?
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Simon » 15. Mai 2014, 21:55

indi hat geschrieben: ein nachbarimker lässt leckeren honig eintragen.
eigentlich bin ich fassungslos.

Die Waben sind älter als die Zargen, die Waben stammen aus dem 2. Brutraum wo hellere Waben sein müssten, wie sehen die dann unten aus? Vermutlich wurde noch nie Wabenhygiene gemacht. Die Absperrgitterrähmchen geben dicken Überbau, vermutlich hats ihm den Honigraum verhonigt und er will den Honig wieder haben, bei der Wabenhygiene spielts keine Rolle ob er die schwarzen Dinger hochgehängt hätte. Hört sich nach dringendem Beratungsbedarf an.
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Cabovelas » 15. Mai 2014, 23:53

Das würde ich allerdings auch sagen!
Allein um meine eigenen Völker zu schützen würde ich da schon intervenieren!

Noch eine Honigfrage:
Ich hab den Honig von 2 verschiedenen Standplätzen
separat gehalten. Stand 1 beginnt schon super zu kristalisieren in Richtung Blütencremehonig während der Honig von Stand 2 noch garnicht kristallisiert. Die Spritzprobe war bei beiden negativ.
Bei Platz 2 ist mir sehr viel blutroter Pollen vor dem schleudern aufgefallen -> Kastanie.
Liegt es vllt daran dass mehr Kastanie dabei ist und daher noch nichts kristalisiert oder was meint ihr woran es liegt?
Wenn der Wassergehalt zu hoch wäre, wie lange dauert es bis Honig umkippt?

Grüsse Johannes
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon indi » 16. Mai 2014, 06:43

Simon hat geschrieben:
indi hat geschrieben: ein nachbarimker lässt leckeren honig eintragen.
eigentlich bin ich fassungslos.

Die Waben sind älter als die Zargen, die Waben stammen aus dem 2. Brutraum wo hellere Waben sein müssten, wie sehen die dann unten aus? Vermutlich wurde noch nie Wabenhygiene gemacht. Die Absperrgitterrähmchen geben dicken Überbau, vermutlich hats ihm den Honigraum verhonigt und er will den Honig wieder haben, bei der Wabenhygiene spielts keine Rolle ob er die schwarzen Dinger hochgehängt hätte. Hört sich nach dringendem Beratungsbedarf an.


hallo Simon,
das können keine waben aus seinen Zargen sein.
diese sind erheblich höher.
zumal er erst vorletztes jahr hat angefangen zu imkern.
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon Florian82 » 16. Mai 2014, 08:13

Hy indi

Hast den Imker schon zu Rede gestellt was er da macht?!
Wenn bei sowas keine Einsicht kommt an wen könnte man sich wenden? Bienenwart Veterinäramt?
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Re: Honigernte 2014

Beitragvon indi » 16. Mai 2014, 08:27

Florian82 hat geschrieben:Hy indi

Hast den Imker schon zu Rede gestellt was er da macht?!
Wenn bei sowas keine Einsicht kommt an wen könnte man sich wenden? Bienenwart Veterinäramt?


hab gestern und heute alles probiert, um ihn ausfindig zu machen.
leider vergebens.
Name steht auf den beuten drauf, mehr nicht.
aber ich muss meine bienen schützen.
einer meiner stände ist nur 500 meter entfernt.
das veterinäramt ist verständigt.
so ein käs macht man einfach nicht.
ist verantwortungslos auch gegenüber anderen.

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Re: Honigernte 2014

Beitragvon elkeujuergen » 16. Mai 2014, 20:55

;)- Wir haben heute zum ersten Mal entdeckelt und den Honbig geschleudert.
;)- Unser erter Honig ist sehr dick geworden. Und läuft kaum durch das Sieb. Schmeckt aber priam. ;)-

Sollen wir den Honig jetzt warm stellen, damit er etwas dünner wird? Wir haben bereits die Heizung im Keller angemacht, da es dort relativ kühl ist. ;)-

Wäre wohl besser gewesen, vorher den Wassergehalt zu messen. :weg:
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