Warten auf die Tracht

Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 27. Juni 2017, 15:41

Die Farbe hats bei mir (zum Teil) zur Zeit auch. ;)-

Werde dann jetzt mal Eimer bestellen... habe das vollkommen verplant und gerade festgestellt, dass das eng werden dürfte. 4 Stück (12kg) sind noch da und ich erwarte 45kg bis 50kg Ernte... :black:
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon mmoe » 27. Juni 2017, 23:26

Epoché hat geschrieben:Werde dann jetzt mal Eimer bestellen... habe das vollkommen verplant und gerade festgestellt, dass das eng werden dürfte. 4 Stück (12kg) sind noch da und ich erwarte 45kg bis 50kg Ernte... :black:


Erzähl nichts! Du sitzt wie die reichste Ente der Welt auf deinen vollen Honigeimern und verkaufst nicht ein Gläschen davon, richtig? :thumbsup:

Davon ab: Ich musste mir auch Eimer besorgen - allerdings lebensmittelecht aus dem Baumarkt. Ging schneller als alles andere.
Viele Grüße
Marco
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 28. Juni 2017, 00:48

Ich verkaufe tatsächlich deutlich weniger als ich es gerne hätte. ;)
Knapp 24kg aus 2016 habe ich auch noch auf Lager. :black:

Und nein ich werde nicht zum 3€/Pfund-Imker deswegen. :no:
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 28. Juni 2017, 12:57

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Servus

Bei mir aktuell schaut so aus ,es werden wieder ca 25 kg.Waldhonig pro Volk noch sein.
Brutbretter sind noch Groß und sind auf ca.8 Waben Zadant verteilt ,jedoch Drohnen Wabe wird ausgebaut aber nicht mehr bestiftet .
hab die Völker auf 7 bis 8 Waben geengt und eine ausgebaute Zadant Rähmchen gegeben.
Ich bin zuerst am 15.07 aus den Urlaub Zurück und dann werde Ich Schleudern und TUB machen.

Der Eintrag in 10 Tage ca.12 kg. muss ich dazu sagen das vor 2 Tage leicht geregnet hat daher ist der Eintrag Deutlich stärker geworden.

Mal sehen was uns auf 16.Juli erwartet.

Mfg

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Joachim » 29. Juni 2017, 06:08

nach dem Starkregen der vergangenen Nacht dürfte in vielen Regionen Süddeutschlands die Wald/Tautracht abrupt beendet- oder zumindest unterbrochen worden sein. In der Nacht sind in einigen exponierten Gebieten (u.a. Schwarzwald, Schwäbische Alb, Schwäbischer Wald) zwischen 30l und 60l /m² Regen gefallen.

Evtl. erholen sich die Läuse ja nochmal allerdings besagen die Aussichten der langfristig berechneten Wettermodelle (kann sich jetzt jeder selber denken was er mag) bis zum Ende kommender Woche kühles (max +20°C) Schauerwetter vorher. j))

Hingegen "bessere Aussichten" : in einem Dreieck Münster, Kassel, Erfurt, Frankfurt, Saarbrücken zog dieses Schlechtwettergebiet ohne großen Regenmengen zu hinterlassen (im Durchschnitt max 2l/m²) hinweg. Evtl. sind dort die Aussichten auf Tracht für ein paar Tage noch gegeben. :thumbsup:

Egel wie es ist - die Natur hat auf jeden Fall auch dringend den Regen gebraucht. Es ist nach wie vor viel zu trocken. :!:
Viele Grüße
Joachim
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 29. Juni 2017, 06:55

Der hier sagt was Anderes übers Wetter:
http://www.dwd.de/DE/wetter/vorhersage_ ... _node.html
schnell gucken, sonst ists weg!
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Joachim » 29. Juni 2017, 07:00

waldimker hat geschrieben:Der hier sagt was Anderes übers Wetter:
http://www.dwd.de/DE/wetter/vorhersage_ ... _node.html
schnell gucken, sonst ists weg!


naja das Wetter halt - maximal 4 Tage mehr kann man nicht valide genug vorhersagen. Man muss einfach abwarten - nehmen müssen wir es eh wie es kommt, und uns entsprechend darauf einstellen dann OO;
Viele Grüße
Joachim
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Tobi » 29. Juni 2017, 07:48

Tja, ein bisschen mehr Regen wäre eine gute Vorraussetzung gewesen, dass ich im August blühenden Buchweizen, bzw.ab Ende August Phacelia (säe ich in Mischung aus) nach meiner dieses Jahr schön früh räumenden Gerste hätte.
Ohne mal ordentlich Wasser bei den sehr tiefgründig ausgetrockneten Böden aber eher schlecht... :|
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 7. Juli 2017, 19:12

Servus

Weißt jemand ob die Wald tracht noch da ist da Ich am Urlaub bin hab leider kein Übersicht.

Mfg

Goran
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 8. Juli 2017, 06:18

Bei uns honigt es nach Stockwaage des Vereins noch. Allerdings einiges schwächer als vor dem "schlechten" Wetter. Es ist grad auch die Frage, WAS da überhaupt honigt aus dem Wald.
Da die nächste Zeit immer wieder Regen und starke Gewitter angesagt sind, wird das in der Zeit kaum berauschend werden mit den Einträgen.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon ulf » 8. Juli 2017, 11:10

angefangen hab ich am Fuß der dt. Mittelgebirge auf Freudensteinmaß, heute Carnica erfolgreich in Segeberger Beuten auf Deutschnormalmaß (DNM) :bigrin:
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Martin53 » 17. Juli 2017, 16:47

Ich habe da eine Frage an die langjährigen Waldtrachtimker. Ich stehe dieses Jahr mit einem Teil meiner Völker zum ersten Mal im Schwarzwald in der Waldtracht ca. 600 Meter Höhe. Von Mitte Mai bis vor ca. 14 Tagen haben die Mädels üppig eingetragen und ich habe vor 14 Tagen zum ersten Mal abgeschleudert. Zur Zeit ist, Wetter bedingt, nicht mehr viel zu holen und ich bin etwas unsicher über die weitere Entwicklung bzw. Arbeitsschritte.
Meine Frage.
Lässt der erfahrene Imker die Völker noch stehen, wir haben ja erst mitte Juli, und es könnte nochmal eine längere Schönwetter Periode kommen. Können sich die Lauspopulationen nochmals erholen?? Oder nimmt man die Völker jetzt nach Hause um sie auf den Winter vorzubereiten.
Danke für Eure Ratschläge und Tips.
Martin
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 17. Juli 2017, 17:33

Hallo Martin,

selbes Bild hier - natürlich....

Ich bin etwas ratlos, was ich raten soll.

Ich GLAUBE nicht, dass die Waldtracht nochmal einsetzt. Auszuschließen ist das aber nicht. Ich hab schon eine reine August-Tannentracht erlebt, die war gut.
Frage ist: Taugen die Völker dazu noch? I.a.R. werden sie im Wald nicht besser...
Wie sieht es mit Volksstärke, mit der Varroa aus?

Auch blüht bereits das indische Springkraut. Der Honig ist nicht ganz so gut wie Tanne... Andererseits müssen sie nicht hungern und kriegen Pollen.

Ich werd die nächsten Tage die Völker zerlegen und zu Ablegern "verwurschten". Das erscheint mit gerade ertragreicher. Honig haben sie gemacht. Damit sind wir zufrieden. Wenn man sie noch viel länger stehen lässt, lohnt das "verwurschten" auch nicht mehr. Die Bienen sind, so mein ich, nun rasend schnell abgegangen.

Muss man abwägen, was einem wichtiger ist. Morgen früh weiß ich mehr über die weitere Trachtentwicklung. Heut ist ein heißer Sommertrag im Schwarzwald, es war zwei Tage trocken. Wenn heut nix ging, geht vermutlich (!) nix mehr. Die Stockwaage meldet um 22 Uhr. Morgen stell ich mal das Ergebnis ein.
vlg
ein waldimker
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Martin53 » 17. Juli 2017, 20:41

Hallo Waldimker,
das hört sich vernünftig an. Danke für Deine Einschätzung. Bin gespannt auf das Ergebnis der Stockwaage.
Viele Grüße
Martin
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 18. Juli 2017, 06:23

An alle Waldtrachtliebhaber:
Unsere Vereinsstockwaage meldet auch heute ein Minus für Gestern. es waren -0,4 kg. Der Trend setzt sich damit fort. RElativ lange waren Zunahmen über 2 kg zu verzeichnen (es schien mit der Temperatur hoch zu gehen, je heißer desto mehr. Einmal zeigte sie +4 kg an), dann setzte die erste Schlechtwetterzeit ein. Danach warens noch knapp 1 kg/d. Dann regenete es aber immer wieder rein, manchmal auch nur kurz, aber heftig. Nun sind die(SE!) Läuse wohl weg.
Was mich irritiert ist, dass sie vom Springkraut nicht wenigstens ihren Haushalt konsolidieren können. Aber Vollblüte ist noch nicht und vllt. wird das Kraut auch überschätzt?
Ich für meinen Teil ernte die nächsten Tage ab, verwurschte die Bienenvölker zu kleineren Einheiten und beginne mit einer "Reiz"fütterung. D.h. sie kriegen ein bisserl was Mischung 1:1 (Hintergrund ist auch, dass sie bei mir noch viel neue Waben, z.T. aus AFS, bauen müssen UND dass ich bei recht engem Führen der Völker nicht das Brutnest einschnüren möchte). Zusammen mit Pollen vom springkraut und hoffentlich etwas Nektar dürften sich die Brutnester nochmal schön entwickeln, da jetzt die stressige Waldtracht fehlt. Varroabehandlung kommt natürlich auch.
Weiters blüht hier bald die Pfefferminze (keine Ahnung, was das bringt) sowie der japanische Knöterich. Für eine gute Spät-Entwicklung im Schwarzwald braucht es meines Erachtens aber einen heißen Sommer.
Zwar sind die Brutnester im Vergleich zu manchen Jahren noch in schönem Umfang, aber in wärmeren Gefilden sehen sie halt doch ganz anders aus.
Ich belasse meine Trachtvölker bzw. deren Fragmente gern hier bei mir, weil ich hier mit der Varroa und dem Füttern Heimspiel hab. Für nicht-Schwarzwälder lohnt es meines Erachtens nicht. Und wird auch von den STandimkern ungern gesehen, zumindest in größerem Umfang.
Die Ableger gleicher Machart, die im Kraichgau resp. im Schwarzwald fliegen haben sich schon unterschiedlich gut entwickelt. Und wenn ich ein Volk im Schwarzwald überwintern will, dann muss ich das jetzt ganz anders bilden als eines, das im KRaichgau überwintern soll. Und dennoch wird das Volk im Wärmeren Frühtracht sammeln UND mehr Waldhonig bringen als das stärker gebildete und eingewinterte im Schwarzwald (auf 500 m!). Westlich gelegene Täler, die sich zum Rhein öffnen, sind freilcih eine Grauzone.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon BieneMoni » 18. Juli 2017, 08:29

Hallo Waldimker,
das ist eine ja eine Wissenschaft mit der Wald- und Tannentracht... :shock:
Als Rheinebenen-Imkerin bin ich echt beeindruckt.

Was bedeutet die Abkürzung AFS?
Viele Grüße, Moni
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon kamikaze » 18. Juli 2017, 08:49

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 18. Juli 2017, 09:46

@BieneMoni:
Ich bin noch ganz an den Anfängen, das wirklich zu durchdringen. Ich geb hier immer nur einen Ist-STand meines Wissens (und bescheidenen Könnens) wider. Zum Teil kann man von den alten Hasen lernen, z.T. ist da unglaublich viel Humbug und FischeInDieLängeZiehen dabei, da muss man schwer sondieren. Ich weiß auch nicht, wie die Ernte-Massen zustandekommen, die da oft gehandelt werden. Ich fürchte, die werden anhand von abtransportierten Zargen gemessen und mit einer subjektiven Bizeps-Waage, manchmal zweien. Wenn ich mir hochrechne, was meine Nachbarn so angeben was da rein kommt, dann muss ich davon ausgehen, jedes Volk bringt mindestens 100 kg in vier Wochen Tracht. Dass das den Tatsachen nicht entspricht, seh ich selber. Ich fürchte, die meisten sprechen von ihren besten Völkern, die sie in besten Jahren hatten.... Klar, die können das dann. Aber der SCHNITT. Insbesondere der SCHNITT, gerechnet auf die eingewinterten Völker (da steckt die Arbeit und das Geld schon drin!), sieht ganz anders aus. Hier in der Gegend wird der Schnitt auf Völker in der Tracht gerechnet, was letztendlich nur eine Aussage über die einzelne Tracht gibt. Was aber woanders stheen geblieben ist an Kümmerlingen, gehört in eine Ertrags-Angabe meines Erachtens durchaus hinein.

Ich empfinde die Waldtracht als recht "schwierig" und oft macht sie mir Bauchweh. Seit ich auch im Weinbauklima imkere, weiß ich, dass man AUCH nach Liebig einigermaßen imkern kann/könnte. Bei mir hat das überaupt nciht funktioniert, macht hier auch keiner. Auch bin ich immer wieder begeistert, wie dort so ziemlich alles von alleine geht und flutscht. Gäbs da eine gescheite Sommertracht, wäre das noch super. MIch käst es an, dass ich dort im Sommer die Ableger füttern muss. Aber das KLIMA! Die Blütentrachten! Kein Vergleich, da schwimmt der Fisch in Wasser und die Biene in Ihrem.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon kurt » 18. Juli 2017, 12:04

waldimker hat geschrieben:[...] Insbesondere der SCHNITT, gerechnet auf die eingewinterten Völker (da steckt die Arbeit und das Geld schon drin!), sieht ganz anders aus.

Ich halte das ebenfalls für das realistisch-ste Maß einer Berechnung des durchschnittlichen Honig-Ertrags eines Imkers. (Man müsste natürlich noch abziehen, wenn man Völker verkauft hat.)
Außerdem könnte man noch sagen, dass es vielleicht genauso sinnvoll wäre, den Schnitt auf die Zahl der erfolgreich ausgewinterten Völker zu beziehen, anstatt auf die eingewinterten. Aber im Prinzip ist das "gehupft wie gesprungen"...
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 18. Juli 2017, 12:57

ja, ne, weil die EINGEWINTERTEN die Kosten und die Arbeit verursacht haben. Und da nur einige Prozent der Ausfälle vom Imker i.d.R. NICHT verschuldet sind....
...rechnet man so das imkerliche Können auch hier mit ein.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 19. Juli 2017, 07:29

kleines update für alle ImWaldImker: Gestern ging Eintrag und Verbrauch 0 auf 0 aus. Will sagen: Wenn das Wetter ein wenig halten würde, wäre zumindest die Versorgung sicheregstellt. So richtig rosig hört sich der Wetterbericht allerdings nicht an.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 19. Juli 2017, 21:31

Servus

Also ich bin wieder in die Lande Waldtracht ist bei mir vorbei.
Gestern wurden die 3 Völker geschleudert ca.35 kg mit Melizitose zusammen.
Meli ist natürlich in Waben geblieben.

Fazit
Erste Schleudern war ca. 55 kg zweite 35 kg insgesamt 90 kg Waldhonig bin sehr zufrieden von 3 Völker.
Brutnester sind weiter hin sehr Groß was mich gerettet hat ist die Raps welche über den Brut eingetragen war da Ich meine Zadant Völker nicht geengt habe sondern erweitert habe auf 10 Waben Zadant, währen des Wald Tracht wurde ganze Honig verbraucht und die Brutbretter waren bis zu Randleiste gefühlt, vor den Urlaub am 28.06. habe ich die Völker geengt da die ganze Rapshonig verbraucht haben und haben auch die Rand Wabe mit Waldhonig gefühlt, Ich habe Sie so geengt das Ich eine Wabe gedeckelte Brut mit Bienen rausgenommen habe und die Drohnenwabe genau so ,sind dann auf 8 Waben geblieben, nach den Urlaub am 16.07 wurde ganze Waldhonig nach oben um getragen zum Teil auch auf den Randwabe war der Honig Weg. Brut Bretter waren weiter hin wie vorher.

Eine ganz wichtige Bemerkung von mir an alle Imker währen des Waldtracht wird der Rapshonig überhaupt nicht nach oben um getragen ,sondern der Waldhonig wurde sofort in ausgebaute Waben in Honigraum eingetragen, es war auch kein Eintrag in Brutwaben von den Waldhonig alles wurde über den Nest direkt in Honigraum Eingetragen.

Die Meli lass ich um tragen in Brutwaben da Ich TUB machen werde muss ich nicht füttern.
Habe auch bei um tragen zwei leere Rähmchen mit Draht gegeben ,Meli ist eine Optimale Sache für die Waben Bau.

Ableger

Alles so weit Gut werden erweitert aktuell mit Ausgebaute Waben und gleich mit Zucker Sirup jeweils 5 Liter gefüttert 2:2 .
Dann habe Ich meine Ruhe gute 15 Tage.

Springkraut in Wald steht vor der Blühte auf den Waldrand ist er in Blühte jedoch ganz schlecht ist Trocken, Weißklee blüht noch ordentlich.

Mfg

Goran
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 21. Juli 2017, 07:10

Für gestern gibt die Vereinswaage trotz leichter Regenschauer ein Plus von 1 kg an. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Tannentracht wiederauflebt (, die aber wohl nicht beflogen wurde?). Falls es tatsächlich wieder zu einer Waldtracht käme, würde ich eher Melizitose vermuten. Das muss man dann beobachten. Werd ich auch tun.
Aber das sind nur Mutmaßungen! Ich bin diesjahr mal wieder (!) erstaunt, wie facettenreich Waldhonig schmecken kann. Jedes Jahr schmeckt anders, jeder Schleuderung schmeckt anders. Zum Teil undefefinierbar anders. Und dabei mein ich nicht den Unterschied Fichte zu Tanne. Tanne hatten wir wohl gar nicht wirklich diesjahr. Ein Rätsel, das Zeug. Und mit Blatthonigen hab ich überhaupt keine Ahnung.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Joachim » 21. Juli 2017, 07:30

@waldimker

bei mir werden die Ahornbäume massiv angeflogen. Auch nach mäßig bis starken Regenfällen summt es in den Ahornbäumen wie wenn ein Bienenschwarm sich niedergelassen hat ..... würde evtl auch bei Deiner Vereinswaage die Zunahme erklären?!
Viele Grüße
Joachim
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 21. Juli 2017, 07:56

mmmh. Danke für den Ideen-Schubser.

Wir haben hier hauptsächlich Fichten und Tannen. Ahörner gehen hier sozusagen zufällig auf. Allerdings werden sie durchaus dann auch stehen gelassen. Ahorn wird einigermaßen was bei uns (Buchen z.b. nicht). Aber alles in allem sind es wenige Bäume. ABER ich werds mal beobachten! Und spätestens Montag muss ich in den Völkern rumrühren (Begattungsableger bilden), da seh bzw. schmeck ich dann, was los ist. Der derzeitige Waldhonig hat eine sehr prägnante Note. Vllt. ist es ein Blatthonig? Ich hab wirklich keinen blassen Dunst, was die letzten 4 Wochen beflogen wurde. Aber als es schön war, kam gut was rein davon. In der ersten Woche dieser vier (ich hab vorher den ersten Waldhonig abgeschleudert) wurd ein Aufsätzchen je Volk voll (so 10-15 kg). Seither hält sich Ein- und Abtrag die Waage.

Melizitose wird (ich bin mal ganz vorsichtig in meinen Behauptungen) wohl durch eine Laus auf der Fichte produziert, die auf den dickeren Ästen und auf dem Stamm siedelt. Von dem her ist diese Tracht recht wenig regenanfällig. Zeitlich würde das auch passen.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 21. Juli 2017, 08:53

Ich mache mich gleich auf dem Weg zum Abschleudern und anschließender TBE. Und dann kommt die weniger spaßige Zeit des Imkerjahrs - Anfüttern und Varrobehandlung. Unglaublich, wie schnell diese Phase gefühlt dieses Jahr vorüber war. :(
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 21. Juli 2017, 23:36

Hauptsächlich betrübendes Ergebnis. Hätte nicht so lange warten sollen. Aber die letzte Woche war Schleudern nicht möglich.

Naja, die Vorräte sind deutlich geschrumpft. Dachte trotzdem, dass ich so 12kg pro Volk raushole... tja geworden sind es jetzt 4. :black:

Aber es lag nicht nur an der Zehrung durch die Völker, sondern auch an ca 50% kristallisierten Honig... BIn ich jetzt im Melizitose-Club? Allerdings war der nicht steinhart, sondern grob-knirschig. Der Rest floss fast wie Gelee aus den Waben und ging nur katastrophal durchs Sieb. (hätte ich die erwarteten knapp 50kg gehabt statt jetzt 16kg - ohweia). Musste an die Sieb-Diskussion bei Waldhonig neulich hier denken. Er ist auch schön dunkel, schmeckt sehr kräftig, dunkel, "würzig" und dabei nicht wirklich stark süß. Echt mega! Riecht auch schön rau und stark. Waldhonig? Man was hätte ich gerne etwas mehr davon. Aber naja, für mich wird der ein Jahr reichen. Alle anderen müssen sich mit der Frühlingsblüte zufrieden geben - da ist ja genug da L)
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 22. Juli 2017, 21:28

:thumbsup: Servus

In Ebersberg werden die Ahornbäume massiv beflogen ,muss mal bei mir anschauen Ich bin 13 km Entfernt, könnte sein das es noch eine Honigtau geben werde.

Mfg

Goran
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 22. Juli 2017, 23:52

Wie sieht es denn da mit derm Varroadruck aus, wenn man so spät noch eine neue Tracht anwandert? Vor Ernte und damit Behandlung oder TBE vergehen dann doch sicher vielleicht noch einmal 2 Wochen ab jetzt.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 23. Juli 2017, 07:35

Ja, da muss man halt gucken, nicht wahr. Je nach Varroa-Druck kann man oder nicht. Ich nehm meine jetzt aus dem Rennen und hab teilweise schon Brutentnahmen gemacht. Wlll sagen: "100 Varroen pro Tag im Sommer" - so weit lass ich das nicht kommen.
Andere Völker - insbesondere die, die von AndreasE grad in meiner Nähe stehen - haben so viel keine Varroen, die könnten noch ne Tracht.
Das hängt auch viel damit zusammen, wie früh die ins Brüten gegangen sind (Klima) und natürlich wie die Varroalage zu diesem Beginne war.
Wenn es spät wird muss man evtl. die Brut dann einschmelzen und die restlichen Bienen vereinigen. Das ist freilich je nach Imker innerlich machbar oder nicht. Einstellungssache mein ich.
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