Warten auf die Tracht

Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 1. Juni 2017, 14:57

Yeay, von mir auch! :) ;)-
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 1. Juni 2017, 20:11

Vielen Dank.
Wir freuen uns auch wirklich sehr darüber.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 2. Juni 2017, 08:37

Waldtracht

Aktuell schaut so aus die Starke Völker haben zweite Zarge in Zander erhalten Erste ist schon voll .
Innerhalb 7 Tagen eine Zarge Wald Honig eingetragen, da Ich noch nie so eine Waldtracht gehabt habe ist das eine Starke Waldtracht oder eher eine mittelmäßige Tracht ?
Vor den Bienenkästen ist halt Dauerbetrieb aber keine Aufruhe das ich jetzt sagen kann da Honigt es wie Verrückt .

kann mir jemand sagen wie merke ich wenn die Waldtracht vorbei ist, bzw.Ich will rechtzeitig Schleudern ,wegen Spätsommertracht da bei mir Weißklee schon vor den Aufblühen ist .

Mfg

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 2. Juni 2017, 10:08

@Goran: Die hat ja grad mal angefangen, die Waldtracht...

Sie hat aufgehört, wenn sie sie nicht mehr eintragen. Das mag jetzt blöd klingen, aber mir fällt wirklich nix anderes ein. Natürlich: Räuberei etc. Aber wenn sie plötzlich Blüten anfliegen?! Musst gucken. Sorry.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 2. Juni 2017, 10:12

Danke

na passt schon Ich muss halt schauen das wegen habe Ich gefragt ,.
Weil Waldtracht ist bei mir halt noch ne Übung Sache

Mfg

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Nils » 2. Juni 2017, 11:51

Ich kenne mich mit Waldtracht auch nicht so aus.
Aber ist nicht z u befürchten, daß diese eben erst begonnene Tracht gleich wieder endet? Ab Freitag sagt der Wetterbericht 4 Tage Regen vorher. Damit werden wohl die Läuse weggespült? Zumindest setzt die Tracht dann wohl längere Zeit aus?
Wie seht ihr das?

Servus,

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 2. Juni 2017, 15:13

Dass Läuse weggespült werden ist eher nicht zu befürchten. Die können sowas ab.

Sollte es sich im Moment um eine Lecanien-Tracht handeln (das ist bei uns vermutlich schon so), werden die Bienen in den Regenpausen auch wieder auf die Läuse fliegen. Diese sind nicht ganz außen am Baum, so dass sie etwas geschützt sind.

Sollte es sich um die rotbraun bepuderte Fichtenrindenlaus handeln (und die dürfte grad erst einsetzen): Die ist regenempfindlich(er). Bei schwachem Lausbesatz dauert es dann manchmal Tage bis die Tracht wieder einsetzt. Bei starkem Besatz gehts alsbald wieder los. Trachtende gibt es dann bei Regen/Gewitter, wenn die Läuse sowie schon alle tot sind und die Bienen nur noch den übriggebliebenen Tau sammeln (man merkt das dann gar nicht am Bienenflug). Sobald der dann weg ist, baut sich auch nix mehr auf.

Will sagen: Es ist unwahrscheinlich dass zu Beginn einer Waldtracht diese wegen ein paar Regentagen gleich wieder aufhört. Ich KANN mich täuschen, aber bin recht zuversichtlich.

War grad in die Honigräume spickeln. Die stärkeren Völker haben sehr schön gesammelt. Fällt mir schwer, da was genaueres dazu zu sagen: 2-3 kg täglich villeicht? Erstaunlich ist auch bei mir: Der Flug ist gar nicht so beeindruckend. Man könnt fast meinen, sie haben nix zu tun.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 2. Juni 2017, 16:25

Servus

Also bin gerade von Bienenstand gekommen mein lieber da ist was los .
ich hab auf den Fichten nachgeschaut ,ordentliche Laus Besatz bis zu 7 Kolonien auf eine Ast.
Pilicornis hat sich ordentlich verbreitet ,2 Zarge wird aufgefüllt.
Was regen betrifft mach Ich mich keine Gedanken außer starke Wind oder Gewitter können denen was tun Normals Regen macht bei nah nichts aus.

Mfg

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 3. Juni 2017, 07:21

War heut früh schon bei den Bienen in der Waldtracht. Typisches Frühaufstehen und zielgerichtetes Weg-Fliegen. Gutes Zeichen. Ich hab - immer noch etwas ungläubig - doch immer wieder die fast verdeckelten, dunklen Waben (dunklen Inhalts!) vor meinem inneren Auge. Wie ich höre, "waldet" es verbreitet gut - auch in anderen Regionen Deutschlands? Ich persönlich hab immer ein wenig Bauchweh, wenn meine Bienen in einer Waldtracht stehen. Aber vllt. sollt ich mich entspannen... Die Ableger gibt`s ja auch noch. Und wenn der Witterungsverlauf günstig ist, leiden die Völker - zumindest in der Fichte - nicht allzusehr. Hoffen wir mal, die Tanne wird von der Volksstärke her und von der Varroa her noch nutzbar sein.
Echt früh, dieses Einsetzen der Waldtracht. Ein Kollege, der seine Völker schon länger hier hat, hat schon über 30 kg Zunahme.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 3. Juni 2017, 12:25

Ich gehe später zur Durchsicht und Feuchtemessung und hoffe sehr stark, dass es hier (noch) nicht waldet.
Das wäre ziemlich.... schlecht. Aber vor einigen Tagen war der Honig noch viel zu feucht und ich musste warten. Imkern wird wohl immer eine Mischung aus Freude und Bangen bleiben. :)
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 3. Juni 2017, 16:17

Wir haben mittlerweile einen Raum-LuftEntfeuchter. Das beruhigt die Nerven und funktioniert gut. Wunder wirkt es freilich keine.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon VoBee » 3. Juni 2017, 16:33

War heute auch bei der wöchentlichen Kontrolle und zusätzlich zur Feuchtigkeitsbestimmung. Ich bin ganz zufrieden. An den Randwaben (offen) gabs noch stellenweise 19 % Feuchte, in der Mitte (verdeckelt) < 17%.
In der Mischung dürfte das also passen. Morgen soll es etwas unbeständig werden und am Montag kommt die Frühtracht raus.

@ Waldimker: Magst du mal ein paar Info's bzgl. Deiner "Trockenkammer" geben? Bilder wären natürlich spitze! Ich kann mir darunter grad nämlich nichts vorstellen.

Schöne Feiertage!
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 3. Juni 2017, 18:55

Mit Fotos hab ich nicht so.

Ich hab in diesem Fall ein ungenütztes Schlafzimmer zweckentfremdet. Normalerweise hätte ich im ordentlich gefliesten Schleuderraum gelagert, aber das ging in diesem Fall nicht.

Also: erstmal alles extrem ordentlich entstaubt (Staubsauger/Putzen) in der "Trocken-/Wärmekammer". Folie auf den Boden (war unnötig, der Honig hat nicht getropft). Gitterböden in nötiger Anzahl bereitgestellt. Raumentfeuchter zwei Tage laufen lassen, Raum auf 25-27 Grad aufgeheizt.
Nachts dann Anlieferung der Honigzargen. Dabei immer quer abwechselnd gestellt (bei quadratischen Beuten diagonal über Eck), damit ordentlich Luft an die Waben kommt.
Da hab ich die Waben in diesem Falle 4 oder 5 Tage zwischengelagert. Dabei wurden sie offensichtlich trockener, das abgetropfte Deckelwachs ist der trockenste Honig mit unter 16%. Der Schnitt liegt nun unter 17, eher 16,5% (schwer zu messen, weil im Eimer der Honig oben am nassesten ist. D.h. mit knapp 17 hab ich den worst-case gemessen). Der Trockner läuft nun auch im SChleuderraum. Früher hatte ich das Problem, das abtropfender Honig oder der Honig in der Schleuder NASS wurde (wir haben aber auch ein feuchtes Mikroklima). Nun ist der zäh und klebrig geworden...
EINIGE Sorgen weniger. Sehr glücklich über diese Anschaffung.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 3. Juni 2017, 22:46

Heute hatte ich "Glück". Gerade Zeug ausgeladen und mit Honigfeuchtemessung begonnen, ist plötzlich das Gewitter da (das für 5 Stunden später angesagt war) und ein Guss wie seit was weiß ich das letzte mal kam herunter. Ende vom Lied: Keine Durchsicht und nur eine Zarge geprüft. Aber die sah gut aus und ich ernte Montag und werde schleudern. Randwaben Außenseite was zwischen 17.8 bis 18.2, Mittelwaben unter 16,5. Das ist genug und morgen soll es durchregnen, also müsste ich gute Voraussetzungen haben, was die Feuchte angeht. Werde direkt vor dem Schleudern aber noch jeweils kontrollieren...

Dafür keine Durchsicht. Die mache ich dann direkt nach dem Ernten. 9-Tage-Turnus. Oha, oha. Morgen sollte nichts schwärmen. Übermorgen früh dürfte ich, wenn es dumm kommt, dem ganzen auch noch zuvor kommen. Hätte es nur getröpfelt, hätte ich heute geschaut. Aber nach 2 Minuten war ich völlig durch. Da kann man keine Kästen aufmachen...

Da hier einige male schon die Rede von war, sogar WÄHREND der Tracht zwischenzuschleudern, zum Beispiel beim Raps: wie funktioniert das da mit der Feuchte? Gerade wenn man direkt IM Raps steht, kann ich mir das schwer vorstellen. Erntet man den wirklich reif? Brutales Nachtrocknen ist doch auch nicht wirklich möglich. (oder vorsichtig gesagt: nicht Sinn der ganzen Geschichte) Kann mir das schwer vorstellen.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon FranzBurnens » 4. Juni 2017, 08:24

Linde hat am 1. Juni zu blühen begonnen. Wie früh ist das denn!? - In zwei Wochen dann wohl fertig, bis auf die Nachzügler wie Krim-/Silberlinde.
Wäre also genau genommen keine Sommertracht sondern Linden-Frühjahrsblüte ... :shock:

Wenn sie überhaupt honigt. Aber der Boden war bis gestern völlig ausgetrocknet, das sieht nicht gut aus. Lage scheint sich momentan vielleicht zu bessern; Leichte Niederschläge über Nacht.

Bisher auch keine Läuse; kamen letztes Jahr nach der Blüte zum Einsatz und brachten etwas Waldhonig in die Waben.

Idee für Spättracht: Nach dem (ersten = letzten) Schleudern das Springkraut anwandern.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon BieneMoni » 4. Juni 2017, 19:25

Bei uns ist die Lindenblüte erfroren. :auge:
Die Akazie zuvor auch. :auge:
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon mmoe » 4. Juni 2017, 22:49

BieneMoni hat geschrieben:Bei uns ist die Lindenblüte erfroren. :auge:
Die Akazie zuvor auch. :auge:


Sicher? Als der späte Frost im April geherrscht hat, waren hier (Norden, Lüneburg) kaum die Blätter der Linde auf. Daher wird die noch kommen. Akazie ist zwar stark abgefroren, aber die schieben sehr kleine Blüten hinterher. Nicht so wie in normalen Jahren, aber ein kleiner Ansatz ist da.
Viele Grüße
Marco
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Joachim » 5. Juni 2017, 07:02

hier im GR Stuttgart gehen nach und nach an exponierten Lagen die Linden auf. Es hat die letzten 2 Tage ordentlich geregnet - das mögen die Linden (= nasse Füße). Auch sonstige Beitrachten wie Brombeere gehen nun nach und nach auf.

Vor dem großen Regen konnte man große Kolonien an Honigtauerzeugern finden. Wie es nach dem Regen aussieht muss ich erstmal hier in der Region prüfen.

Die kommenden paar Tage wird es "kühler" - wobei im max +20°C jetzt nicht "kalt" in dem Sinne -allerdings- nicht ganz so förderlich für die Honigtauerzeuger ist.
Viele Grüße
Joachim
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon BieneMoni » 5. Juni 2017, 08:16

Hallo Marco,
ja, die Akazie hat Nottriebe geschoben, die auch ein wenig geblüht haben. Aber diese Blüten wurden von den Gewittern erledigt.

Und eine der größten Linden weit und breit steht bei mir auf dem Gelände. Darunter einige meiner Bienenvölker. Jetzt fiel mir auf, daß die Linde blüht, aber nur paar hundert Blüten am ganzen Baum sind. Der Linde hat es beim Frost die Blütenstände erfroren. Und ich dachte noch, sie ist ungeschoren davongekommen.

Manchmal ist die südliche Rheinebene ein Segen, manchmal bekommen wir hier die volle Dröhnung an Mistwetter ab....

Zur Zeit gibts die Brombeerblüte und den Hartriegel.

Grüße, Moni
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Bernhard » 5. Juni 2017, 21:28

Im Moment fangen meine an die Honigwaben zu verdeckeln.
Bis Mittwoch ist es regnerisch und ich hoffe dass dann alles verdeckelt ist
und geschleudert werden kann.

Dann ab in den Wald, das reicht noch.
Höhenlage meines Bienenstandes: 320 m über Normalnull
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 6. Juni 2017, 02:17

Hab heute geschleudert.

knapp 70kg sinds geworden von 4 beernteten Völkern. :)

Erstaunlicherweise sehr "dunkel" für Frühlingshonig bei mir (hell bernsteinfarbig, statt sonst eher blassgelb. Aber heller als meine Sommerhonige bisher) und wirkte beizeiten etwas "dünn". Ich habe jedoch vorher Feuchte per Stichprobe gemessen und aus dem Sieb dann auch immer mal wieder. Das nasseste ist um 17.8 herum. Manche Waben waren sogar unter 16,2,! Werde morgen Abend oder übermorgen beim Abschöpfen nochmal messen, wenn das Feuchte alles nach oben gekommen ist. Wüsste jetzt zu gerne was da so viel drin ist. Hatte hauptsächlich Raps erwartet. Mal sehen wie er auskristallisiert. :)

Schwarmlust gerade übrigens bei 0.

Kann gerade ein zufriedener und glücklicher Imker sein. ;)-
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon bob » 6. Juni 2017, 05:57

BieneMoni hat geschrieben:Hallo Marco,

Und eine der größten Linden weit und breit steht bei mir auf dem Gelände. Darunter einige meiner Bienenvölker. Jetzt fiel mir auf, daß die Linde blüht, aber nur paar hundert Blüten am ganzen Baum sind. Der Linde hat es beim Frost die Blütenstände erfroren. Und ich dachte noch, sie ist ungeschoren davongekommen.

Manchmal ist die südliche Rheinebene ein Segen, manchmal bekommen wir hier die volle Dröhnung an Mistwetter ab....

Grüße, Moni


Leider muss ich bei mir die gleiche Feststellung machen. Auf meinem Hof steht eine 50 Jahre alte Winterlinde, die in den Vorjahren über und über geblüht hat.Gestern schaute ich nach dem Blütenstand und musste feststellen, dass alles erfroren ist. :o
Die Linde ist bei uns ein wichtiger Bringer für den Sommerhonig. Ich komme heute in den Wald und sehe nach, ob auch die Blüte im Wald ausfallen wird.
Gruß bob
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Waldi » 6. Juni 2017, 09:22

Epoché hat geschrieben:Hab heute geschleudert.

knapp 70kg sinds geworden von 4 beernteten Völkern. :)

Erstaunlicherweise sehr "dunkel" für Frühlingshonig bei mir (hell bernsteinfarbig, statt sonst eher blassgelb. Aber heller als meine Sommerhonige bisher) und wirkte beizeiten etwas "dünn". Ich habe jedoch vorher Feuchte per Stichprobe gemessen und aus dem Sieb dann auch immer mal wieder. Das nasseste ist um 17.8 herum. Manche Waben waren sogar unter 16,2,! Werde morgen Abend oder übermorgen beim Abschöpfen nochmal messen, wenn das Feuchte alles nach oben gekommen ist. Wüsste jetzt zu gerne was da so viel drin ist. Hatte hauptsächlich Raps erwartet. Mal sehen wie er auskristallisiert. :)

Schwarmlust gerade übrigens bei 0.

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Hallo Epoche,
habe gestern meine restliche Zargen von Raps geschleudert der vor eine Woche noch tropfte, weil der Raps die letzte Woche mit Feldbohne zusammen Blühten ist der Honig auch ziemlich dunkel.
Es sind über 100 Kg geworden.
Mal Schauen wie der aussehen wird wenn er Kristallisiert, werde den wahrscheinlich als Sommertracht Verkaufen.

Es Grüßt

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 6. Juni 2017, 13:13

Apropos Bohne: Meine Ableger stehen z.T. direkt an einem Riesen-Feldbohnen-Feld. Tracht? Beflug? Nicht die Bohne... (bisher?)
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Epoché » 6. Juni 2017, 13:25

Feldbohne, mhmh. Zurückdenkend ist mir die glaube ich nicht aufgefallen, aber hatte die auch nicht so auf dem Schirm. Werde beizeiten mal die Felder mal ablaufen und schauen, ob sich die irgendwo versteckt. Bei uns ist alles sehr kleinteilig und wir haben nicht wirklich große Äcker am Stück hier.

Ich glaube auch, dass mein Pokern mit dem Verzicht auf weitere Honigraumgabe gut war. Ich habe sonst immer sehr früh den zweiten HR gegeben mit dem Effekt, dass ich tausend angetragene Waben hatte mit oft Randwaben an die 20% Feuchte. Jetzt waren die Räume über 3/4 verdeckelt und es ist bisher die trockenste Frühtracht, die ich hatte. Sogar alle Randwarben von vornherein unter 18.5%, manche unter 18%. Inwiefern alles mit allem zusammenhängt - wer weiß.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 6. Juni 2017, 13:43

Epoché hat geschrieben:Ich glaube auch, dass mein Pokern mit dem Verzicht auf weitere Honigraumgabe gut war. Ich habe sonst immer sehr früh den zweiten HR gegeben mit dem Effekt, dass ich tausend angetragene Waben hatte mit oft Randwaben an die 20% Feuchte. Jetzt waren die Räume über 3/4 verdeckelt und es ist bisher die trockenste Frühtracht, die ich hatte. Sogar alle Randwarben von vornherein unter 18.5%, manche unter 18%. Inwiefern alles mit allem zusammenhängt - wer weiß.


So versuch ich das auch zu machen und es hat hervorragend funktioniert dies Frühjahr. Die einzelen Zargen werden halt schwerer, aber man hat am Ende weniger Arbeit weil weniger Einzelteile. Dass die Bienen Platz bräuchten um Nektar zwischenzulagern halt ich mittlerweile für ein überbewertetes Faktum.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Waldi » 6. Juni 2017, 13:50

waldimker hat geschrieben:Apropos Bohne: Meine Ableger stehen z.T. direkt an einem Riesen-Feldbohnen-Feld. Tracht? Beflug? Nicht die Bohne... (bisher?)


Weis nicht was da bei euch los ist, ich beobachte das Feld schon mehrere Tage wen ich zu meinen Bienen fahre.
Das Bohnen Feld summt und brummt von ;)- ;)- ;)- ;)- ;)- ;)- ;)- ;)- ;)- ;)-
Wenn es so weiter geht kann ich in 2 Wochen Bohne Ernten.
Es grüßt

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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon FranzBurnens » 6. Juni 2017, 15:55

Es gibt Wind- und Insekten-bestäubte Bohnenarten; sollte erst mal geklärt werden, worum es sich handelt. Evtl. spielen auch Läuse ein Rolle?
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon waldimker » 6. Juni 2017, 16:45

Ja, genau, Waldi:
Es gibt Nektarien außerhalb der Blüten. Ich glaub in den Blattachseln. Und es gibt den Tauhonig auf der Bohne. Was genau fliegen sie an? Oder holen sie nur Pollen?
Ich hab nur eine einsame Hummel beobachtet auf dem ganzen Blütenmeer.
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Re: Warten auf die Tracht

Beitragvon Goran » 6. Juni 2017, 16:58

Servus

Heute tragen die Bienen trotzdem Regen was ein Wald honigt noch bei mir.

Mfg

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