Drohnenrahmen

Drohnenrahmen

Beitragvon Plonsi » 28. April 2013, 13:26

Hey,
mich würde mal interessieren, wie weit bei Euch die Völker mit dem Drohnenrahmen sind. Soweit ich weiss doch immer ein zuverlässiges zeichen von der Stärke und Stimmung eines Volkes oder?
Als jungimker mit 2 Völkern ist es immer so schwer Beobachtungen und Erfahrung auf breiterer Ebene zu sammeln. Da ich aber immer so gerne wüsste in welchem zustand mein Völker sind bezogen auch eine größere Gruppe meine frage ;)
Ich weiss es ist so gut wie unmöglich mehrere Standorte miteinander zu vergleichen. In manchen Teilen DE`s ist die Kirschblüte bald rum und der Raps schon offen, hier in Witzenhausen hat sie vor 2 Tagen angefangen und der Raps ist noch zu. Ich fände es trotzdem interessant...

Gruß Stefan
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon GeeBee » 28. April 2013, 13:45

Hi Plonsi,
meine Drohnenrahmen sind schon weit ausgebaut und bereits bestiftet. Das Ganze in einer geschätzten Woche oder auch weniger...

Gruß,
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon smurfy » 28. April 2013, 17:20

Hi Stefan,

ich habe den Drohnenrahmen zwischen Anfang und Mitte April eingehängt. Bei 3 von 6 Völkern ist er zu 100% ausgebaut, bei einem Volk sind die ersten Zellen verdeckelt.
Bei uns sind Schlehe und Kirsche gerade am aufblühen.

Grüße

Peter
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Michael » 28. April 2013, 18:48

Ich konnte den ersten Drohnenrahmen gedeckelt rausnehmen. Er war aber auch über Winter drin... ;)
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Buckfastfreund » 2. Mai 2013, 11:12

Michael hat geschrieben:Ich konnte den ersten Drohnenrahmen gedeckelt rausnehmen. Er war aber auch über Winter drin... ;)


Ich entnehme grundsätzlich keine Drohnenrahmen, weil ich gescheite Drohnen zur Begattung haben will.

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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon indi » 5. Mai 2013, 10:04

so ein drohnenrahmen kann ganz schön nützlich sein.
bei einem meiner völker wird der honigraum nicht angenommen.
das Volk ist sehr stark.
der drohnenrahmen ist ausgebaut und bebrütet.
hab ihn gerade eben in den honigraum gehängt und unten im brutraum einen neuen rein.
hab ja sehr viel zeit ihn wieder raus zu nehmen.
so wird er auch komplett verdeckelt, d.h mit maximaler ausnutzung.
bin jetzt sehr gespannt, wie schnell der honigraum ausgebaut wird.

gruss
indi
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Plonsi » 6. Mai 2013, 13:41

Bei einem meiner Völker wurde der Drohnenrahmen vor knapp 2 Wochen sofort angenommen aber nur zum teile also so pro seite ne handtellergroße Flächhe. Diese ist nun auch schon verdeckelt, der Rest ist nur bestiftet/Maden oder teilweise sogar Nektar...
Was würdet Ihr mir empfehlen? Schneiden bevor die ersten Schlüpfen und hoffen das Sie nun so stark sind das Sie ihn diesmal schneller ausbauen und bestiften? oder drin lassen?

Danke und Gruß Stefan
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Eifelimker » 7. Mai 2013, 12:21

Bei einem Volk konnte Ich den ersten Drohnenrahmen (voll verdeckelt) am Samstag schneiden. Bei den anderen Völkern wird es nächsten Samstag so weit sein.

Grüße

Dirk
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon cooper » 8. Mai 2013, 16:20

Hallo

Bei meinen beiden Volkern sind die Drohnenrahmen jeweils rund zur Hälfte verdeckelt - werde noch 2 Tage warten und am Samstag dann ausschneiden.Denke mal dann sind rund 3/4 der Rahmen voll verdeckelt.
Will nicht warten bis die ersten schon schlüpfen.....

Gruß Dieter
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Buckfastfreund » 9. Mai 2013, 09:58

indi hat geschrieben:so ein drohnenrahmen kann ganz schön nützlich sein.
bei einem meiner völker wird der honigraum nicht angenommen.
das Volk ist sehr stark.
der drohnenrahmen ist ausgebaut und bebrütet.
hab ihn gerade eben in den honigraum gehängt und unten im brutraum einen neuen rein.
hab ja sehr viel zeit ihn wieder raus zu nehmen.
so wird er auch komplett verdeckelt, d.h mit maximaler ausnutzung.
bin jetzt sehr gespannt, wie schnell der honigraum ausgebaut wird.

gruss
indi


Hallo indi, Was soll ein Drohnenrahmen im Honigraum? Ein Drohnenrahmen dient dazu Milben aus dem Brutnest abzuziehen und sollte deshalb jeweils links und rechts vom Brutnest eingehangen werden damit die Milben kurz vor der Verdeckelung in den Drohnenrahmen einziehen.

Gruß Buckfastfreund
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Michael » 9. Mai 2013, 10:14

Ich denke mal Indi möchte damit erreichen, dass der Honigraum von den Bienen besser angenommen wird....

Grüße
Michael ;)-
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon indi » 9. Mai 2013, 10:43

Danke Michael, nachdem der drohnenrahmen bestiftet wurde, können die bienis ihre Arbeit auch im honigraum fortsetzen. Ich werde ihn auch nicht ausschneiden, sondern komplett entnehmen. Der zweite befindet sich bereits im Aufbau, im brutraum. Beim drohnenrahmen hab ich viel Zeit, ihn zu enznehmen. Warum nur die hälfte ?
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon hps » 9. Mai 2013, 22:20

..und wenn die Mädels den Drohnenrahmen im Honigraum nicht pflegen wollen, ist es mir lieber, wenn es Drohnen sind
..heinz
..sagt die eine Biene zu der anderen: Alle Menschen sind bestechlich!
9 zweizargige Völker bei Nufringen ausgewintert. Ein Schwarmabgang im April
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon mahagugu » 10. Mai 2013, 07:19

Da ich meine Bienen die Waben größtenteils selber bauen lasse gibts bei mir keinen Drohnenrahmen.

Wahrscheinlich fehlt ihnen da einfach die Motivation. Vermute mal sowas wie Waben nur mit Drohnenzellen
gibts im Naturbau so gut wie gar nicht.
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Immenfreund » 10. Mai 2013, 07:27

mahagugu hat geschrieben:...Vermute mal sowas wie Waben nur mit Drohnenzellen
gibts im Naturbau so gut wie gar nicht.


gibt es wohl; hier ein Beispiel: http://immenfreund.wordpress.com/2012/04/12/drohnenwabe/
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon beehart » 10. Mai 2013, 08:00

Hallo,
ich habe am Dienstag 2 verdeckelte Drohnenwaben (Dadant), die kurz vor dem Schlupf standen nach Brandenburg versendet, da die dort zur Besamung Anfang Juni verwendet werden. Natürlich geben die Drohnenwaben einen Parameter bezüglich der Vitalität eines Volkes. Die starken Völker haben ohne Probleme schon vor 20 Tagen komplette Waben bestiftet (Standort schw. Alb 500m). Dohnen in ausreichender Menge und Reife wird es bei mir um den 20.5. bzw. Ende Mai geben.

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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Joachim » 13. Mai 2013, 17:50

Ich habe bereits am 01. Mail die erste Serie von voll Verdeckelten Drohnenrahmen entnommen (augeschnitten).
Die Nächste Reihe wird vermutlich in 7 Tagen dran sein um ausgeschnitten zu werden.
Viele Grüße
Joachim
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon cooper » 13. Mai 2013, 20:26

Habe gestern bei meinen beiden Völkern die Drohnenrahmen geschnitten. Waren jeweils rund zu 3/4 voll verdeckelt. Eingehängt hatte ich sie am 22.4.

Gruß
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Plonsi » 13. Mai 2013, 21:12

Ich wollte mich mal eben bedanken für die Antworten! Nicht das hier gedacht wird ich verfolge dann sowas nicht nachdem ich gefragt habe...;)
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Streuobstwiese » 30. Juni 2013, 17:22

Mal was ganz provokantes: ist es tatsächlich belegt, daß die Milben bevorzugt in die Drohnen-Zellen einziehen?
Wurde die Stitte Drohnenrahmen auszuschneiden eventuell nur wegen des vermeintlich "geringen" Nutzens für die Honigproduktion geschaffen? So zusagen um gleich zwei unliebsamen Kontrahenten Paroli zu bieten?
Wurde die Bedeutung der Drohnen für den Wärmehaushalt des Brutnestes dokumnetiert, widerlegt,oder überhaupt erforscht?
wer hat mal was gelesen, gehört, erforscht?
Grüße @ alle
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon hubi » 30. Juni 2013, 20:43

Mein zuerst nicht angenommener Drohnenrahmen wurde zu 80% mit Arbeiterinnen Brut ausgebaut und konnte nicht entfernt werden:-)
Gruß Hubi
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Simon » 1. Juli 2013, 07:38

Streuobstwiese hat geschrieben:Mal was ganz provokantes: ist es tatsächlich belegt, daß die Milben bevorzugt in die Drohnen-Zellen einziehen?
Sie können es nicht bevorzugen, sie werden getragen von Bienen die Brut pflegen, Drohnenbrut braucht mehr Zuwendung und entsprechend seilen sich dort mehr Milben von den Bienen in die Brut ab. Würden sie es bevorzugen können und durch Geruch den Unterschied zwischen Arbeiterin und Drohn treffen, wäre es ein prima Zuchterfolg und Selektionsansatz. Durch Drohnenbrutentnahme werden dann die Milben auf Arbeiterinnenbau selektiert, ein prima züchterrischer Erfolg, es gäbe gesunde Drohnen und in der Arbeiterinnenbrut ist die Vermehrung der Milben eh schon knapp, theoretisch ist die Bienenzucht ganz einfach.

Streuobstwiese hat geschrieben: Wurde die Stitte Drohnenrahmen auszuschneiden eventuell nur wegen des vermeintlich "geringen" Nutzens für die Honigproduktion geschaffen?
Ich sehe keine Auswirkung auf den Honigertrag wenn man Drohnenbrut nimmt oder schlüpfen lässt. Auf die Schwarmstimmung hat Drohnenbrutentnahme einen sichtbaren Effekt, die Völker beginnen nicht so früh damit. Außerdem lernt man mit diesem Rähmchen die Stimmung zu beobachten.

Streuobstwiese hat geschrieben: Wurde die Bedeutung der Drohnen für den Wärmehaushalt des Brutnestes dokumnetiert, widerlegt,oder überhaupt erforscht?
Drohnen sitzen im Volk meistens ganz außen am Rand der Wabe oder am Rand der Zarge um bei der Arbeit nicht zu stören, die Drohne selbst hat nur Lust auf Arbeit in der Luft. Ob die geschlüpften Drohnen ebenfalls heizen können, müsste man testen und den Kerlen geschlüpft den Thermometer einführen, das wäre was für die Würzburger Wärmebild-Bienenforscher.

Streuobstwiese hat geschrieben: wer hat mal was gelesen, gehört, erforscht?
Viele Imker machen 20 Drohnenzellen auf und finden keine Milben, also ist bewiesen, dass sie erfolgreich die Milben auf die Arbeiterinnenbrut abgerichtet haben. Klopft und wäscht man viele Drohnenrahmen komplett aus, zählt man im Schnitt 9x mehr Milben als in Arbeiterinnenbrut darin. Für gnadenlos restentmilbte Völker mag Drohnenschneiden zur Befallsreduktion wirkungslos zu sein, in vielen Fällen funktioniert die Winterbehandlung nicht zu optimalen 99%, Drohnenbrutentnahme kann diesen Fehler etwas ausgleichen und die Schadensschwelle bis in den August verschieben.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon keinimker » 13. April 2017, 22:15

Hallo,
als Anfänger im 3. Jahr habe ich bisher keine Drohnenrahmen eingesetzt und somit auch nicht geschnitten. Die überwinterten Völker sind stark und gesund. Bei der letzten Dursicht habe ich hier und da Drohnenbrut gesehen. Nun habe ich in den Völkern einen leerrahmen eingehängt. Mal sehen wie der Besatz mit Milben sein wird.
Gruß
Harald
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon VoBee » 15. April 2017, 07:33

Hallo,

wie verwertet ihr euere Drohnenrahmen? Bei ir kommt schön langsam die Situation, dass ich für das Ausschmelzen im Sonnenwachsschmelzer einfach zu viele Drohnenwaben habe. Gibt es eine gute effektivere Methode, neben dem von Simon vorgestellten "Köpfen und Ausschütteln"?

Das muss ich mal probieren dieses Jahr!

Frohe Ostern!
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Hamamelishonig » 15. April 2017, 09:33

Im Dampfwachsschmelzer, 8-10 Stück auf einen Schlag.... ?
Wichtig: Dieses Forum wird demnächst abgeschaltet - komm mit rüber ins neue Forum "Einfaches Imkern" unter http://dreilichs.de/if
Mehr Infos: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=28&t=2729
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon waldimker » 15. April 2017, 09:44

Da mein Dampfwachsschmelzer eine größere Affäre ist, habe ich begonnen, die Drohnenwaben ausgeschnitten einzufrieren (große Plastiksäcke). Das ist sicher keine sonderlich zukunftsträchtige Methode. Aber sie wird mich über die Zeit retten, wo es nicht jedesmal den WErt hat, den Wachsschmelzer anzufeuern.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon 14301 » 15. April 2017, 10:44

waldimker hat geschrieben:Da mein Dampfwachsschmelzer eine größere Affäre ist, habe ich begonnen, die Drohnenwaben ausgeschnitten einzufrieren (große Plastiksäcke). Das ist sicher keine sonderlich zukunftsträchtige Methode. Aber sie wird mich über die Zeit retten, wo es nicht jedesmal den WErt hat, den Wachsschmelzer anzufeuern.


Hallo,

ich machs auch mit dem Dampfwachsschmelzer.

Ich kann einen Dampfwachsschmelzer anbieten, bei dem das Ausschmelzen keine größere Affäre ist. Bei Bedarf oder Interesse PN mit Mail-Adresse, dann schicke ich Unterlagen.

Viele Grüße

14301
Viele Grüße, 14301
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon YoYo » 15. April 2017, 11:30

VoBee hat geschrieben: "Köpfen und Ausschütteln"


Wenn man Köpfen und Ausschütteln, bzw Ausklopfen will, sollte man den Baurahmen in ein gedrahtetes Rähmchen bauen lassen. Wenn man die Wabe anschließend noch mit einem Wasserstrahl ausspritzt sind alle Milben weg und man kann die Wabe gleich wieder ins Volk einhängen. Man hat dann zwar weniger Wachsgewinn, aber die Königin kann gleich wieder legen.
Ein größerer Imker hat mir mal erzählt, er habe fürs Ausschmelzen keine Zeit im Sommer. Er entsorge die Drohnenwaben in der Biotonne.
Ich hänge die Drohnenwaben an Haken in die Bäume und lasse sie von den Vögeln auspicken oder sie kommen gleich in den Dampfwachsschmelzer und von dort auf den Kompost, wo sich ebenfalls Vögel und Igel gütlich daran tun.

Die Verwertung der Drohnen durch die Vögel ist sinnvoll, weil der Bruterfolg höher ist. Gerade im letzten Jahr als das Wetter im Mai eher kühl war, konnte man das beobachten.

Mir ist bekannt dass das NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen gefrorene Drohnenwaben annimmt. Wer also so eine Einrichtung in der Nähe hat, kann ja mal nachfragen ob Bedarf besteht.

Viele Grüße
YoYo
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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon Epoché » 15. April 2017, 11:41

YoYo hat geschrieben:Ich hänge die Drohnenwaben an Haken in die Bäume und lasse sie von den Vögeln auspicken oder sie kommen gleich in den Dampfwachsschmelzer und von dort auf den Kompost, wo sich ebenfalls Vögel und Igel gütlich daran tun.



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Re: Drohnenrahmen

Beitragvon VoBee » 15. April 2017, 12:11

Hat jemand schon Erfahrungen gemacht, wie viel Wachs die Drohnenmaden aufnehmen, wenn man die Waben einschmitzt?
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass die Maden wie Schwämme wirken und die Wachsausbeute für den Aufwand viel zu gering ist.

Bei mir ist es auch das Problem, dass es mir zu viel Aufwand ist, den Dampfwachsschmelzer + Zubehör, das man eben so braucht für wöchentlich max. 5 Waben aufzubauen...
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