Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Beitragvon Nils » 6. März 2015, 13:47

Hallo Leute,
ich muß in diesem Jahr Völker verkaufen, Interessenten sind schon da. Nun stellt sich die Frage nach dem genauen Vorgehen! Wie macht man das?

Einige Völker sind auf 2 Zargen überwintert. Einige auf 1 Zarge.

Ich habe geplant, die Völker in eine Zarge des Käufers umzuhängen, am alten Standort aufzustellen und bis zum Abend (Flugschluß) zu warten. Dann kann der Käufer seinen Kasten mit dem Volk mitnehmen.

Bei welchen Temps kann ich die Völker umhängen?
Was mache ich mit den Zweizargern, wenn evtl. in beide Zargen gebrütet ist?
Und müsste ich nicht vorher ALLE (auch die, die ich nicht verkaufe) auf Weiselrichtigkeit prüfen? Nicht daß ich alle weiselrichtigen verkaufe und dann nur noch weisellose habe - oder so... ;)

Es fällt mir schwer Völker her zu geben! Aber so viele schaffe ich nicht in diesem Jahr...
Danke,

Nils
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Re: Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Beitragvon Angie » 7. März 2015, 17:31

Natürlich musst Du die Völker überprüfen.

Beim Umhängen wird dann auch die Königin gesucht.

Zweizarger werden auf zwei Zargen verkauft oder wenn der Käufer das vergisst die 9 stärksten Bruträhmchen mit der Kö und 1 Futterwabe mitgegeben und die verbleibenden Rähmchen auf die anderen Völker verteilt.

Zum Umhängen sollten die Völker fliegen, da es manchmal etwas dauert bis die Kö gefunden wird.
10°C im Schatten sollten schon sein.

Auf ausreichendes Futter auf den Rähmchen achten solange es noch keine Tracht gibt bzw. den Käufer daraufhinweisen, falls dieser Anfänger ist.

Und nicht vergessen: rechtzeitig das Gesundheitszeugnis bein Veterinäramt bestellen. ;)
Simon fehlt. RIP
Angie
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Re: Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Beitragvon Nils » 7. März 2015, 18:17

Danke Angie,

du meinst 10 Grad reichen schon???

Wieviel Autofahrt kann man Bienen eigentlich zumuten?
Einer müsste 5 Std. weit fahren, das macht mir arge Kopfzerbrechen....


Servus,

Nils
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Re: Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Beitragvon Simon » 7. März 2015, 20:03

Nils hat geschrieben:Wieviel Autofahrt kann man Bienen eigentlich zumuten?
Einer müsste 5 Std. weit fahren, das macht mir arge Kopfzerbrechen....

Hätte ich im Frühjahr keine Bedenken, Transport auf hinterlüftetem offenen Gitterboden im PKW ist problemlos möglich.
Stress hat eher der Kollege der 2x 5 Std. automobil ist.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
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Re: Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Beitragvon Salsero » 7. März 2015, 20:19

Nils hat geschrieben:Wieviel Autofahrt kann man Bienen eigentlich zumuten?
Einer müsste 5 Std. weit fahren, das macht mir arge Kopfzerbrechen

Beim Umzügen saßen meine Völker einmal 9 und einmal 11 Stunden im Auto und haben von der ganzen Fahrt kaum was mitbekommen. Dunkel und kühl soll es sein. Weder Lüftung noch Heizung sind im Auto zu empfehlen, also warm anziehen beim fahren und keine zarte Freundin mitfahren lassen :igno:

Gitterboden offen lassen und Wasser und ruhig möglichst nachts fahren. Einmal bin ich um 2 Uhr nachts gestartet und wegen Panne erst um 11 angekommen, laut sind sie geworden, aber aufm Gitter lagen keine toten Bienen
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Re: Völkerverkauf - wann, wie und überhaupt?

Beitragvon Cabovelas » 7. März 2015, 23:41

Kann ich nur bestätigen. Längere Fahrten sind, solange gut geplant und möglichst bei Dunkelheit, kein Problem.
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