Der Frühling kommt

Re: Der Frühling kommt

Beitragvon sn4pi » 11. März 2017, 09:18

Schönes Brutbrett, oben ein paar Drohnenzellen wenn ich das richtig sehe.
Wo stehen die Bienen denn? Südfrankreich ? :D
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon HaroldBerlin » 11. März 2017, 10:42

Hallo Inka,

leider war ich ein paar Tage nicht da - vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich werde das mal testen, habe leider neben ein paar starken auch entsprechend kleine Völker.

Grüße Frank
Noch hier? Wir sind doch alle da: http://dreilichs.de/if/
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Actionmichel » 11. März 2017, 19:44

sn4pi hat geschrieben:Schönes Brutbrett, oben ein paar Drohnenzellen wenn ich das richtig sehe.
Wo stehen die Bienen denn? Südfrankreich ? :D

ich glaub es auch!!! :lol:
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon waldimker » 11. März 2017, 20:05

mmmh. Südfrankreich? Da haben die sicher ein, zwei Tage Entwicklungsvorsprung gegenüber meinen Schwarzwaldbienen.
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon FranzBurnens » 11. März 2017, 21:59

Avignon hat geschrieben:Naja, wenn der Liebig meint, dass Reizen nichts nutzt .... was für ein wissenschaftlicher Nonsens.

Bevor man da irgendwelchen Schlaueiern zuhört, gebt man selber her und sucht z.B. 10 gleichstarke Völker aus, die man in 2 5er-Gruppen teilt. Eine wird stimuliert, die andere nicht. Frage ist dann aber, was man unter Stimulation versteht und wie man's anwendet.

schnell was dahergeschrieben - und Tschüss. So leicht kann man es sich nicht machen!
Die Versuche von Liebig sind publiziert, damit sollte man sich erstmal befassen und kritisch Stellung nehmen.
Dann was eigenes vorweisen, was nachvollziehbar wäre.
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon FranzBurnens » 11. März 2017, 22:05

Imka hat geschrieben:Für mich stellt sich aber die Frage, ob ich künftig, hier im Forum, auf derartige Fragen öffentlich antworten soll, denn leider läuft man Gefahr, von nicht angesprochenen User sofort kritisiert zu werden.

Da hast du die Frage schon selbst beantwortet. Forum ist dann, wenn alle mitreden können. Wenn das eine Gefahr ist, dann hast du nach tausenden von Posts jetzt erst erfahren, woran du hier und anderswo teil nimmst.
Was du suchst, heißt glaube ich "Tinder" oder so ähnlich. Da wird wohl unter 4 Augen stimuliert ...
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Sauzahn » 12. März 2017, 09:08

Avignon hat geschrieben:So sehen stimulierte Völker momentan aus. Hoffe, das Einbetten des Fotos klappt!

In Avignon hat es tagsüber auch 20 Grad, in der Nacht um 10, sowas hat es hier erst im Mai. Da ist das Bienen-Brut-Verhältnis ein ganz anderes.
In 6-7 Wochen sehen meine Völker auch so aus, ob gereizt oder nicht.

Aber freuen wir uns doch lieber des schönen Wetters, und der fleißigen Pollensammlerinnen.

Viele Grüße
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon propolis » 13. März 2017, 09:17

Hier am Niederrhein sind die Weiden auf und bei Sonnenschein fliegen die Bienen ordentlich. Von sechs Völkern habe ich erfreulicherweise sechs ausgewintert und alle haben Brut (und die ersten paar Drohnenzellen). Futter ist noch ausreichend da, ich habe massiv eingefüttert und finde das dieses Jahr sehr entspannend, nicht ums Futter bangen zu müssen.

Allen einen frohen Start in die Saison!
LG, propolis
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon BieneMoni » 13. März 2017, 14:10

Hallo,

so sieht es bei mir in der Südpfalz am Rhein auch aus. Mit 11 in den Winter, mit 11 in den Frühling! :bigrin: Die Weiden stehen in voller Blüte. Ich bin mit der ersten Arbeit durch:
Böden tauschen, Mäusegitter raus, untere Zargen entfernt, obere Zargen runtergesetzt, Randwaben gegebenenfalls ausgetauscht.
Der nächste Schritt ist das Untersetzen von Bruträumen, in denen nur Anfangsstreifen in den Rähmchen sind. So bekomme ich wunderbaren Naturbau.
Bis auf ein Volk sind alle Kisten rappelvoll. Bin zufrieden.
Die Bienen fliegen den ganzen Tag bei schönstem Wetter und tragen fleißig Weidenpollen ein.

Grüße, Moni
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon VoBee » 16. März 2017, 21:16

Heute bei schönen 18 °C und Sonnenschein die erste kurze Weisel- und Futterkontrolle gemacht.
Ein Volk macht mir Sorgen. Ziemlich viel Totenfall. Die Bienen besetzen locker nur noch 5 Wabengassen Zander. 2 qdm große Flächen mit verdeckelter Brut sind angelegt, die Königin läuft auch munter auf den Waben herum.

Das Volk wurde zweizwargig eingewintert. Heute habe ich auf eine Zarge eingeengt. Ich weiß es ist schwer eine Ferndiagnose zu stellen, aber würdet ihr aufgrund der geringen Bienenanzahl das Volk mit einem anderen vereinigen, oder erst einmal abwarten (ist ja erst Mitte März)

P.S. Hattet ihr diesen Winter auch so einen hohen Futterverbrauch. Ich hab zum Glück 28 kg/Volk eingefüttert (auf 2 Zargen) und bin jetzt froh darüber. Bei nur 22 kg wie es hier üblich ist, wäre jetzt nichts mehr da...
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Imka » 17. März 2017, 07:27

VoBee hat geschrieben:Heute bei schönen 18 °C und Sonnenschein die erste kurze Weisel- und Futterkontrolle gemacht.
Ein Volk macht mir Sorgen. Ziemlich viel Totenfall. Die Bienen besetzen locker nur noch 5 Wabengassen Zander. 2 qdm große Flächen mit verdeckelter Brut sind angelegt, die Königin läuft auch munter auf den Waben herum.

Das Volk wurde zweizwargig eingewintert. Heute habe ich auf eine Zarge eingeengt. Ich weiß es ist schwer eine Ferndiagnose zu stellen, aber würdet ihr aufgrund der geringen Bienenanzahl das Volk mit einem anderen vereinigen, oder erst einmal abwarten (ist ja erst Mitte März)

P.S. Hattet ihr diesen Winter auch so einen hohen Futterverbrauch. Ich hab zum Glück 28 kg/Volk eingefüttert (auf 2 Zargen) und bin jetzt froh darüber. Bei nur 22 kg wie es hier üblich ist, wäre jetzt nichts mehr da...


Hallo VoBee,

unter Berücksichtigung der Jahreszeit, kann sich ein Volk, welches 5 Wabengassen besetzt, noch gut entwickeln. Begünstigt wird die Entwicklung, wenn mit einem Schied eine Anpassung des Raumvolumens erfolgt. Der Wärmehaushalt muss passen. Pollen und Nektar wird ja bereits eingetragen.
LG
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Joachim » 17. März 2017, 16:31

Man muss jetzt auf jeden Fall bedenken, dass die Völker alle noch mit unter gewaltig "schrumpfen" werden. Dies hängt damit zusammen, dass Winterbienen abgehen, ohne dass bereits genügend junge Bienen nachschlüpfen. Das Wetter ist nach wie vor nicht so prickelnd, auch wenn es einige Tage schon schön warm war - die Königin das Brutnest nun ausdehnt hat - bleibt nach wie vor die 21 - Tage Regel (vom Ei bis zum Schlüpfen einer Biene). Nachts sind die Temperaturen noch "recht" frisch - zum kommenden Wochenende bahnt sich wieder eine (wenn auch nur kurze) kühlere Phase an. Solche Umstände führen in der Regel dazu, dass das Brutgeschäft der Königin reduziert - oder sogar, an exponierten Lagen - teilweise ins stocken gerät. Diesen Knick merkt man in der Regel in folge von 21 Tagen.

Völker die "klein" geworden sind kann man als Alternative getrennt durch ein Absperrgitter übereinander parken, uns so den Wärmehaushalt und eine fehlende Bienenmasse ggf. auszugleichen. Je nach folgender Witterung/Lage können die so geführten "Doppelvölker" nach drei bis vier Wochen wieder voneinander getrennt werden.

Was man auch berücksichtigen sollte: Eine Biene braucht in ihrer Entwicklung vom Ei bis zum Schlüpfen i.d.R. 21. Tage; bis eine Biene aber das Erste mal den Stock zum Sammeln von Nektar oder Pollen verlässt dauert es im Durchschnitt nochmals 19 Tage; Es ist somit ein gewisser Irrglaube, dass Völker die zwar viel Brut pflegen - und im Rhythmus 21 Tage neue Bienen nachschlüpfen sofort zum Sammeln ausfliegen. Dies führt bei vielen Imkern zur Verwunderung, warum Honigräume die aufgesetzt wurden nicht sofort angenommen, und befüllt werden.

Auch sollte man beachten, sollte ein Honigraum ausschließlich nur mit Mittelwänden (MW) (oder ggf. nur Anfangsstreifen) aufgesetzt werden pro Rähmchen (= ich gehe hier vom Zandermaß aus) 1 bis 1.5kg Nektar oder Futter brauchen, um ein Rähmchen entsprechend auszubauen. Noch ist in vielen Regionen das Angebot an Nektar nicht so groß bzw. so im Überfluss vorhanden, um einen komplett mit MW gegebener Honigraum ausgebaut und auch befüllt wird.

Ebenso sollte man beachten dass es bei warmen Tages- und kalten Temperaturen in der Nacht der frische Nektar, der tagsüber gesammelt wurde Nachts zum wärmen der Brut verbraucht wird.

Ich für meinen Teil halte meine Völker jetzt noch "eng" (ohne Schied) mit ausreichend Futter und genügend Möglichkeit für die Königin das Brutnest auszudehnen. Zur gegebener Zeit kommt der 1. HR oben drauf - und - ggf. wenn notwendig die Erweiterung "nach unten".
Viele Grüße
Joachim
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon keinimker » 19. März 2017, 21:34

und in diesem Zusammenhang kommt mir da eine Frage (eines noch unerfahrenen): Der erste HR kommt vor der Obstblüte auf die Völker. Richtig? Wielange vorher?
Wohin kommt der zweite HR? Auf den ersten oder unter den ersten? Oder wird der erste abgeerntet und der nächste an dessen Stelle gesetzt?
Trotz Suche nichts gefunden!!! ;)- ;)- ;)-
Gruß
Harald
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon ulf » 19. März 2017, 21:42

keinimker hat geschrieben: Auf den ersten oder unter den ersten? ;)- ;)- ;)-
Gruß
Harald


wenn der erste voll ist, kommt der zweite natürlich unter den ersten und wird dann auch gleich angenommen
angefangen hab ich am Fuß der dt. Mittelgebirge auf Freudensteinmaß, heute Carnica erfolgreich in Segeberger Beuten auf Deutschnormalmaß (DNM) :bigrin:
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon waldimker » 20. März 2017, 07:51

die meisten Imker setzen die leeren HRe auf, nicht unter. Geschmackssache, nehm ich an.

der erste Honigraum? Ich würd den aufsetzen, wenn... ... die Völker eine Tracht eintragen .... den Honigraum sofort "ergreifen" können. Es müssen also genug Bienen im Brutraum sein.
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Avignon » 25. März 2017, 13:40

Sauzahn hat geschrieben:
Avignon hat geschrieben:So sehen stimulierte Völker momentan aus. Hoffe, das Einbetten des Fotos klappt!

In Avignon hat es tagsüber auch 20 Grad, in der Nacht um 10, sowas hat es hier erst im Mai. Da ist das Bienen-Brut-Verhältnis ein ganz anderes.
In 6-7 Wochen sehen meine Völker auch so aus, ob gereizt oder nicht.

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Viele Grüße
Sauzahn


Das ist ja auch total in Ordnung. Bis Ende April müssen meine Völker jedoch schon 2 Ableger produzieren, 2 weitere dann bis Ende Mai. Dies geht nur mit gezielter Stimulation ab Mitte Februar hier bei uns.

Dann finde ich's immer erstaunlich, dass gewisse Leute irgendwelche wissenschaftliche Artiekl von Bienen-Gurus brauchen. Habt Ihr denn keine persönliche Beobachtungsgabe? Ohne ein Liebig-Handbuch ist ein effizientes Imkern nicht möglich? Imkern mit Taschenrechner, Kalender und Handbuch, das ist nichts anderes als lächerlich!
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Angie » 25. März 2017, 18:59

@ Avignon:

hier lesen doch viele Imker mit, die noch wenig Erfahrung mit Bienen haben und somit auch noch keine genügende Beobachtungsgabe haben.
Oder auch das Imkern bei einem schlechten Lehrer, mit den entsprechenden Rückschlägen, gelernt haben, und hier nach Tipps suchen, ob es nicht auch besser geht.

Das Liebig Buch ist eine gute Grundlage für viele Anfänger in der Imkerei, da sie funktioniert, wenn man sich an seine Ratschläge hält. Der Erfolg gibt ihm recht.
Das kann nicht jeder von sich behaupten.

Ich kann es seit vielen Jahren bestätigen und kann mir nicht erklären, dass Imker, die schon 20 Jahre länger als ich Bienen halten, ihre Völker z.B. nicht über den Winter bringen. Sie sollten es besser wissen als ich, tun es aber nicht, geben ihre Erfahrung aber an Jungimker weiter.........mit teilweise katastrophalen Ergebnissen bei der Überwinterung.

Ebenfalls hat hier Simon Hummel mit seinen Ratschlägen und Tipps einschließlich seiner Filme und Bilder viele Imker vor Fehlern bewahrt.
Denn; Die Fehler, die andere gemacht haben, muss ich ja nicht wiederholen.

Es gibt sicher auch andere Wege zum erfolgreichen Imkern. Aber nur beobachten wird einem Anfänger nicht helfen.
Du hast aber in sofern recht, dass man mit den Jahren sich auch diese Fähigkeiten aneignet und mit seinen Bienen dann auch immer besser zurecht kommt.

Ich persönlich lese auch gerne die gängigen Bienenzeitungen und die Artikel der verschiedenen Bienengurus.
So erfährt man neues aus der Wissenschaft und kann sich immer weiter verbessern und seinen Horizont erweitern. Was spricht dagegen.

Meine Völker haben übrigens auch dieses Jahr alle überlebt und flogen heute der Sonne entgegen.
Was für ein schöner Bienentag.
Simon fehlt. RIP
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Hamamelishonig » 26. März 2017, 17:29

Avignon hat geschrieben:...Dann finde ich's immer erstaunlich, dass gewisse Leute irgendwelche wissenschaftliche Artiekl von Bienen-Gurus brauchen. Habt Ihr denn keine persönliche Beobachtungsgabe? Ohne ein Liebig-Handbuch ist ein effizientes Imkern nicht möglich? Imkern mit Taschenrechner, Kalender und Handbuch, das ist nichts anderes als lächerlich!


naja, ob Bienenguru oder Imkerkollege oder Forenteilnehmer... natürlich schaut man über den Tellerrand, macht ein bissle was selber und macht ein bissle was was andere empfehlen und was gut ist macht man weiter, was nix war, wird verworfen. Das ist doch das, was ein Forum am Leben hält. Wenn ich schon 100 prozentig Perfekt wäre, bräuchte ich weder die Foren, um mal meine eigene Betriebsweisen zu hinterfragen oder zu reflektieren. Als Anfänger arbeitet man natürlich nach einem Kochbuch und wie jeder Koch auch, wird das Grundrezept jedes mal ein bissle modifiziert und hinterher hoffentlich reflektiert, ob es besser oder schlechter als beim letzten mal war.
Ich probiere dieses Jahr auch mal wieder was neues aus, was ein neuer Imkerguru als die Methode der Wahl bezeichnete. Obs besser wird, sehe ich hinterher, wenns bombig wird, mache ich es weiter, wenns nix wird, wirds verworfen (Aber Tests bitte nicht mit allen Völkern durchfüehren, sonst kanns ein Totalausfall werden )... Da fehlt mir Simons Rat schon das eine oder andere mal, denn manches hat er auch schon getestet und man muss ja nicht jeden Fehler anderer wiederholen,
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon immelieb » 27. März 2017, 07:18

Ich habe die im März 2017 eingestellten Beiträge aufmerksam verfolgt und nur einmal relativ rasch reagiert. Mit diesem Beitrag tue ich es ein zweites Mal und verweise auf einen Wikipedia-Beitrag.
https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
Man denke darüber nach.
Gruß
Gerhard Liebig
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon FranzBurnens » 27. März 2017, 07:49

Hamamelishonig hat geschrieben:Da fehlt mir Simons Rat schon das eine oder andere mal, denn manches hat er auch schon getestet und man muss ja nicht jeden Fehler anderer wiederholen,

Ja. Simon hätte bestimmt Versuche dazu angestellt und demnächst wahrscheinlich seine allseits beliebten Grafiken hier gepostet - und damit glasklar belegt, dass nur eine Reizfütterung dazu führt, dass die Völker aufgehen wie ein Hefeteig, während alle anderen vor sich hin kümmern und null Frühtracht bringen ... :black:

Ein Awinjong braucht natürlich keine Exel-Kurven, der hat ja Überzeugung
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon andreasE » 27. März 2017, 19:19

Angie hat geschrieben:@ Avignon:
Du hast aber in sofern recht, dass man mit den Jahren ...


Angie, dieser, wie sagte Franz, Awingjong hat doch erst seit fünf Jahren Bienen und sucht ein Auditorium dem er seinen außer Rand und Band geratenen Stumpfsinn zuraunen kann...nämlich den, den ihm sein Mentor auf eben diese Weise ins Ohr transportiert... auch wenn er lieber von SEINER Beobachtungsgabe faselt. Insofern sind Inhalte auch von ihm nicht zu erwarten!

Gruß
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Hamamelishonig » 27. März 2017, 19:39

immelieb hat geschrieben:Ich habe die im März 2017 eingestellten Beiträge aufmerksam verfolgt und nur einmal relativ rasch reagiert. Mit diesem Beitrag tue ich es ein zweites Mal und verweise auf einen Wikipedia-Beitrag.
https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)
Man denke darüber nach.
Gruß
Gerhard Liebig


Hallo Herr Liebig,

Auf was beziehen Sie Ihren Beitrag.... über Trolle haben wir hier noch nicht besprochen, die kommen erst im nächsten Level dran

Es ist schade, dass man sie so selten liesst... Könnte sich das ändern?

Gruss Stephan
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon propolis » 29. März 2017, 20:09

Apropos Frühling...

unsere Kirsche direkt über den Bienen fängt an zu blühen. Habe bereits einiges an vollen Futterwaben rausgeholt und die HR aufgesetzt. M.E. sehen die Völker im Gros ganz gut aus :thumbsup: . Eins hatte schon einen Drohnenrahmen (Naturbau aus dem letzten Jahr) komplett verdeckelt...

Wie haltet ihr es jetzt Anfang der Saison mit stichigen Völkern? Umweiseln, sobald möglich? Habe eigentlich keine Lust, mich mit denen jetzt den Sommer lang herumzuärgern...
LG, propolis
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon keinimker » 29. März 2017, 21:03

Hallo,
eines meiner Völker steht unter einer rotlaubigen Mirabelle. Seit gestern steht sie in voller Blüte. Und das Wetter bleibt hoffentlich trocken!!!!!
Trotzdem mehr Mauerbienen als Honigbienen im Baum(?). Sie schleppen sich an Weidenpollen ab. Es sind viele Mäuler zu stopfen. Brutnest mit 30cm Durchmesser auf 4 Waben vor 10 Tagen. ;)- Nun ist es sicher nochmehr geworden.
Gruß
Harald
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Bienenlust » 29. März 2017, 21:18

Bei mir geht auch die Kirsche auf und die Weinberge fangen an gelb zu werden (Löwenzahn). Vielleicht können wir dieses Jahr Obstblütenhonig ernten bevor der Raps beginnt? Schön wärs allemal und bei den Temperaturen auch durchaus möglich :thumbsup:
Buckfast und Dadant in Heilbronn ;)
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Epoché » 30. März 2017, 02:08

Die Brutnester haben sich hier schon ordentlich ausgeweitet. Ganz anders als letztes Jahr, wo manche im megakalten März scheinbar noch mal zwischenzeitlich völlig aus der Brut gegangen sind. Am Wochenende, spätestens aber Dienstag, kommen hier die Honigräume drauf! :)
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Karlheinz » 30. März 2017, 09:31

Ich habe gestern durchgesehen und Drohnenrahmen gegeben. Teils war schon Wildbau an den Rahmenunterseiten, allerdings noch nicht bestiftet. Die Kirsche wird wohl bei uns noch 2 Wochen brauchen. Vermutlich kommt sie dann fast zeitgleich mit der Apfelblüte.
Unwissenheit erzeugt viel mehr Sicherheit, als es das Wissen tut. (Charles Darwin)
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon FranzBurnens » 30. März 2017, 11:28

propolis hat geschrieben:
Wie haltet ihr es jetzt Anfang der Saison mit stichigen Völkern? Umweiseln, sobald möglich?

Wann ist frühestmöglich - und mit welcher alternativ-Kö?
Habe die unruhigsten weg vom Haus auf einen anderen Stand gesetzt, wo sie niemand anderes stören (hoffentlich). Letztes Jahr eben auch sehr emsige Honigsammler.
Werde mit Umweiseln Geduld üben und warten bis gescheite Ableger angegangen sind, die sich dafür eignen.

Wenn man's eilig hat und aussichtsreichen Zuchtstoff bzw. Weiselzellen, dann wäre wohl direkt im Mai das Verarbeiten des Stechervolks zu Ablegern angebracht.
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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon BieneMoni » 30. März 2017, 14:48

Heute kamen die Honigräume drauf.
Die Kirschen blühen.
Und noch jede Menge mehr lacht mich an, wenn ich zu den Bienen fahre.

Die Baurahmen sind gut angenommen worden, teilweise schon zur Hälfte ausgebaut.
Auch die untersetzten Bruträume mit den Anfangsstreifen werden gut angenommen, denn ich hatte hier auch in einigen Kisten schon Wildbau untenrein bis auf den Boden.

Wetter ist bestens.
Also alles im grünen Bereich. :bigrin:

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Re: Der Frühling kommt

Beitragvon Epoché » 30. März 2017, 15:22

ich find es immer extrem interessant wie dermaßen unterschiedlich schnell das Jahr in den verschiedenen Regionen Deutschlands voranschreitet und mag diese ganzen Statusmeldungen total. ;)- Jetzt ist eh die beste Zeit des Jahres. :)
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