Auswinterung 2016

Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Simon » 10. März 2016, 21:46


https://www.youtube.com/watch?v=Yrc9a6HsbcI
Ganz schön Winter in dem Völkchen, es fehlt der Aufbruch aus dem Wintertal, beinahe nur Stifte zu sehen. Mehr Winterluft im und ums Volk als im Dezember.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Karlheinz » 11. März 2016, 09:16

Hallo und guten Morgen,
bei 3:58 und "Gockel eins" hab ich den Kaffee verschüttet...
Bin wieder zurück im kalten Germany und hab gestern mal vorsichtig die Deckel gelupft. Ich hatte 6 mittelstarke Völker und einen Schwächling eingewintert. Alle sind wohlauf, der Schwächling hat gut zugelegt, haben wohl durchgebrütet. Futter ist überall genug drin, für eine genauere Durchsicht warte ich auf wärmeres Wetter.
Gruß
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon waldimker » 11. März 2016, 09:26

very nice. good to hear.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Nils » 11. März 2016, 13:49

Danke Simon,
tolles Video - und lob auch an den Gockel, sehr gut gekräht! :)

Frage: wie warm war es denn bei dir schon zur Zeit der Durchschau?
Hier hats tagsüber max 5 Grad, da geht noch nix.

Servus,

Nils
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon smurfy » 11. März 2016, 13:53

Hm - so schwach finde ich das Volk gar nicht. Meine Jungvölker an einem Stand sehen durch die Bank so aus.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Goran » 11. März 2016, 15:15

Hallo

schöne Video Simon

schöne Volk schaut nicht so Schwach aus wenn,da gehen einigen Bienen noch Weg wahrscheinlich wird er schwächer aber zum Sanieren eher nicht notwendig.


Mfg

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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon HaroldBerlin » 11. März 2016, 15:30

Simon hat geschrieben:Ganz schön Winter in dem Völkchen, es fehlt der Aufbruch aus dem Wintertal, beinahe nur Stifte zu sehen. Mehr Winterluft im und ums Volk als im Dezember.


So ist es hier auch - Phänomenologisch und in den Völkern.
Es ist kalt,grau und nachts frostig. BAHHH! :black:

Was immer mal angefangen hatte wie Krokuss, Winterling oder Schneeglöckcen friert mit geschlossenen Kelchen vor sich hin und schwindet.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Simon » 11. März 2016, 16:11

Nils hat geschrieben:Frage: wie warm war es denn bei dir schon zur Zeit der Durchschau?
Hier gabs mal einen Lichtblick unter dem Grau, 10-12° C mit leichtem Bienenflug. Mit ca. 4000 Bienen ist das Volk kein Frühtrachtbringer, aber Potential hat es. Bei tieferen Temperaturen hab ich es als Schwächling eingestuft. Eine Sanierung würde ich unter einer Volksstärke von ca. 2000 bevorzugen, ein Ausgleich ist mir zu umständlich, ich hätte es ohne Eingriffe entwickeln lassen. Es hat sich ein passende Situation ergeben, es wird mit einem weisellosen Volk vereinigt.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon propolis » 11. März 2016, 20:15

Hallo,

ich hab auch so ein Volk und hab es jetzt mal dem starken direkt daneben über ASG aufgesetzt. Bin gespannt, wie es sich entwickelt, die Pflegeunterstützung war sofort oben, heute großer Reinigungsflug.

Angeregt durch dein Video habe ich mich auch mal im Schätzen versucht, Futter hab ich schon öfter geachtelt, heute mit Handy als Diktiergerät bewaffnet dann auch Bienen und Brut. Allerdings fand ich letzteres unheimlich schwer, ohne die Bienen abzuschütteln, geht das überhaupt?

Einen relativ starken Einzarger fasst nach meiner Schätzung ca. 9800 Bienen, 8 kg Futter und sehr fragliche 3200 Zellen größtenteils offene Brut.

Ein Zweizarger 14800 Bienen, 10 kg Futter, nur 1200 Zellen Brut, eher verdeckelt.

Ist das realistisch?

Hier hat die Sonne schon etwas Kraft wenn sie rausschaut, morgens darf aber hier und da auch noch gekratzt werden. Richtig kalt wird's glaub ich nicht mehr. Die Narzissen blühen seit heute. Krokusse sind fast durch. Weide hat noch silbrige Kätzchen.
LG, propolis
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Simon » 11. März 2016, 22:31

propolis hat geschrieben:Ein Zweizarger 14800 Bienen, 10 kg Futter, nur 1200 Zellen Brut, eher verdeckelt.
Ist das realistisch?
Das kann passen, alles ist drinn, ein starkes Volk hat so viele Bienen, der geringe Brutumfang ist ebenfalls nicht unüblich.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon propolis » 12. März 2016, 06:33

Na dann bin ich ja zufrieden :thumbsup:
LG, propolis
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon mmoe » 13. März 2016, 11:24

Ahoi!

Das liest sich ja alles gut bei euch. Ich fürchte, ich habe dann wohl recht viele "Schwächinge".
Vielleicht aber auch gerade den Zeitpunkt erwischt, wo sich die Winterbienen auf und davon machen?
Momentan habe ich nur ein Volk durchgeguckt. Hätte ich bleiben lassen sollen und lieber auf
wärmere Temperaturen warten müssen.
Viele Grüße
Marco
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon HaroldBerlin » 13. März 2016, 12:41

Brut, Reinigungsflug, Sonne, Stifte... Ich bin sehr neidisch!

Hier ist es seit Tagen grau, auch tagsüber seit ein paar Tagen eher winterlich und und drei Grad, Nachtfrost hatten wir am Mittwoch bis minus 7 Grad und die Völker schwinden, statt endlich zulegen zu können.
Die Krokusse geben bald auf, warten seit Wochen auf Licht und Bestäuber, eine Biene habe ich noch an keinem gesehen, die Weidenkätzchen stagnieren und mein Spilling harrt mit wiesen Knospen seit WOCHEN aus. Kein schönes Wetter für Bienen und Imker!
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon waldimker » 13. März 2016, 22:08

War heut im - naja - wärmeren Kraichgau und hab die 13 Völker auf Futter kontrolliert sowie eingeengt.
Gleichzeitig fünf aus dem Schwarzwald dort aufgewandert.
Der Zeitpunkt ist gut. Auf der Fahrt habe ich gesehen: Schlehen gehen z.T. auf, Kornelkirsche und frühe Kirschen oder Pflaumen. "Türkische" Kirschen stehen in voller Knospe direkt vor den Völkern. Das Bild wird aber immer noch von Kahlheit geprägt. Sobald es wärmer wird, geht das große Blühen dort los.
Ach ja, was ich auf der Fahrt noch gesehen habe: weite, dicke Flächen von Schnee....

Interessant: Ich musste die Gesundheitszeugnisschau absagen, da keine verdeckelte Brut vorhanden war. Außer bei einem schwächeren Völkchen. Die Völker im Schwarzwald hatten trotz Schnee alle verdeckelte Brut, z.T. auslaufend.

Die Volksstärke ist durch die Bank weg sehr OK wenn man die Einwinterungsstärke bedenkt (der Schwächling war im Oktober schon ein Schwächling). Was da noch schwindet, man wird sehen. Bislang: Alle leben, alle gut dabei, Futter ausreichend bis üppig, Varroa voll im Rahmen. Nur zwei hab ich gefüttert, ich hätts auch lassen können. Eines steht ein wenig schattig. Darin keine Stifte, nix. Ich hoffe nur, es gibt eine Königin, weil die hab ich auch nicht gefunden. Naja, man kann nicht alles haben.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon rita » 16. März 2016, 09:53

hier in Duisburg in Rheinnähe habe ich 3 Völker eingewintert und alle leben noch.
Bei Sonne fliegen die Bienen trotz kalter Temperaturen und sammeln Pollen.

Eine genaue Nachschau habe ich noch nicht gemacht, da es noch ziemlich kühl ist: höchstens 9-10 Grad.

Was bereits auffällt:
Mein Ableger, schon etwas schwach eingewintert, aber nicht total chancenlos - wohl als "Schwächling" einzuschätzen, den ich auf keinen Fall schon zur Weidenblüte erweitern werde ( Danke Simon für das Video!!)

PROBLEM:
Wabe 8 wenig ausgebaut
Wabe 9 wenig nur einseitig ausgebaut
Wabe 10 -NIX
Das war bei meinem vorjährigen Ableger auch so.
Damals habe ich Anfänger-lehrbuchmässig zur Weide erweitert...und, die haben das NIE mehr ausgebaut (trotz besprühen mit Zuckerwasser und letztendlich sogar einer jungfräulichen, neuen Mittelwand)

FRAGE:
Was ist zu tun, um so ein vertikal halbes Nest zu verhindern?

Danke Astrid
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon bob » 16. März 2016, 12:42

waldimker hat geschrieben:Interessant: Ich musste die Gesundheitszeugnisschau absagen, da keine verdeckelte Brut vorhanden war. Außer bei einem schwächeren Völkchen.


Das wundert mich nicht.
Ich lasse den BSV zur Erstellung des Gesundheitszeugnis im allgemeinen etwa Ende März kommen. Selbst zu diesem Zeitpunkt findet er nicht in allen Völkern genügend viel verdeckelte Brut.
Gruß bob
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon waldimker » 16. März 2016, 12:57

Lies nochmal: ALLE meine Völker am Heimatstand - umgeben von Schnee - hatten verdeckelte Brut. Nichts lies mich zweifeln, dass in wärmeren Gefilden Brut in allen Stadien zu finden sein würde.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Simon » 17. März 2016, 06:10

rita hat geschrieben:PROBLEM:
Wabe 8 wenig ausgebaut
Wabe 9 wenig nur einseitig ausgebaut
Wabe 10 -NIX
Das war bei meinem vorjährigen Ableger auch so.
Damals habe ich Anfänger-lehrbuchmässig zur Weide erweitert...und, die haben das NIE mehr ausgebaut (trotz besprühen mit Zuckerwasser und letztendlich sogar einer jungfräulichen, neuen Mittelwand)


Das Problem ist die mangelnde Vergleichsmöglichkeit und Betrachtung des Einzelvolks, mit großer Wahrscheinlichkeit wäre es bei mehreren Völkern die "Niete" am Stand gewesen, ein kleiner Teil der Völker entwickelt sich einfach schlecht. Es liegt meist an der Königin wenn ein Volk das ganze Jahr über nicht in Schwung kommt. Viele meiner Jungvölker sitzen auf nicht ganz ausgebautem Wabenbau, manche auf 8 Waben wegen einer späten Fütterung, ich sehe darin keine Beeinträchtigung der Entwicklung. Was man dieses Jahr bei den Schwächeren und dieser Großwetterlage machen sollte ist die Raumgabe nach unten, die steht erst Anfang Mai an.
Was es aktuell an der Völkern zu machen gibt: nichts.
Der Frühling 2016 noch später und zögerlicher als 2015
http://www.immelieb.de/?p=1596
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Nils » 17. März 2016, 11:44

Simon hat geschrieben:Was es aktuell an der Völkern zu machen gibt: nichts.


Hallo Simon,

ich möchte bei meinen zweizargig überwinterten Völkern die untere Zarge wegnehmen. Bislang klappte das nie weil die Königin schneller war und ich mich nicht früher traute....
(es war stets unten schon viel Brut drin)

Wann würdest du dies in diesem Jahr machen?

Danke,

Nils
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon VoBee » 17. März 2016, 16:44

Heute die ersten Frühlingsgrüße dankbar angenommen und meine Völker das erste Mal kurz unter die Lupe genommen.

Für die Statistik: 100% haben überlebt, von ganz ok, bis hin zu stark.

1 Zweizarger sitzt momentan im 1. BR. Im 2. BR befindet sich noch sehr viel Futter. Ich hab nun nach Simons Film "Platz für die Brut" im 2. BR 3 Futterwaben entnommen und Leerwaben eingehängt, um die KÖ nach oben zu locken. Was kann ich machen, wenn das nicht klappt? Vor dem Aufsetzen des HR die Brutwaben ordnen?
Möchte das eigentlich vermeiden, da die Königin auf den schwärzesten Waben im ganzen Volk brütet und ich die eigentlich entfernen möchte.

1 ehemaliger Ableger besetzt schon fast einen kompletten Raum. 3-4 handflächen große, gedeckelte Brutflächen sind vorhanden. Ich hab nun die Bedenken, einen 2. BR aus Mittelwänden aufzusetzen. Nicht das der bis zum großen Blühen (so in 3 Wochen nach derrzeitiger Witterung) nicht benötigt wird...
Mein Plan war eigentlich von 1 auf 3 zu erweitern. Was würdet ihr machen?

Genießt die Sonne und freut euch, dass es wieder los geht :D
LG VoBee
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Simon » 17. März 2016, 19:24

Nils hat geschrieben:ich möchte bei meinen zweizargig überwinterten Völkern die untere Zarge wegnehmen. Bislang klappte das nie weil die Königin schneller war und ich mich nicht früher traute....
Die Variante der Wabenhygiene zu dieser Zeit klappt nicht so gut, man müsste auf drei Zargen überwintern, wenn die Brut weiter hochziehen soll. Momentan sehe ich die allermeiste Brut in der unteren Zarge. Es wird ein Stückwerk geben wenn man einzelne Waben in Zarge 1 entnimmt, aktuell wäre das möglich bei noch geringem Brutumfang, Brut verteilt auf 4 Waben kanns trotzdem geben.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon mmoe » 23. März 2016, 18:21

Moin!

Theoretisch kommt der Frühling jetzt mit 40 Km pro Tag vorwärts. Am 20. März hatten wir die erste Tag-Nacht-Gleiche (Primär-Äquinoktium)
und somit war es dann doch Zeit, die Bienen davon zu überzeugen und mal die Deckel zu lüften:

Bis auf zwei Völker habe ich meine blauen Damen gesehen. Ein Einzarger hat sich gleich zwei Königinnen nachgezogen und den
Import aus Süddeutschland im letzten Jahr fortgejagt. Man war wohl mit dem sprachlichen Idiom nicht einverstanden. Sei's
drum: Zwei Königinnen in einer Beute. Sehr seltsam, aber funktioniert offensichtlich. Intersannterweise auch massig Brut und
wenig Futter. Die geben da richtig Gas drin. Das andere Volk muss ich beobachten. Keine blaues Blut gefunden, keine Brut.
Mal gucken, was die da im Dunkeln so munkeln.

Der Rest hat schon Brut in verschiedenen Stadien und massig Stifte. Auch die Brutflächen sind nicht ohne. Passt alles für eine
happige Frühtrachternte. 8)) Muss jetzt nur noch wärmer werden.
Zuletzt geändert von mmoe am 27. März 2016, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Marco
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon heisenberg » 24. März 2016, 11:38

Falls eine Königin verloren gegangen ist, hast du ja dann eine auf Reserve ;)

Bei mir halten sie sich noch zurück. Letzte Woche kleine Flächen verdeckelte Brut aber größere Flächen Stifte. Nachts war es die Woche -1°C durcgehend.
Ich hoffe auf wärmeres Wetter U)
Was Imker wollen und Bienen machen sind zwei verschiedene Sachen
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Nils » 26. März 2016, 21:25

Simon hat geschrieben:
Nils hat geschrieben:ich möchte bei meinen zweizargig überwinterten Völkern die untere Zarge wegnehmen. Bislang klappte das nie weil die Königin schneller war und ich mich nicht früher traute....
Die Variante der Wabenhygiene zu dieser Zeit klappt nicht so gut, man müsste auf drei Zargen überwintern, wenn die Brut weiter hochziehen soll.


Stimmt Simon. Bei einem Volk habe ich es gemacht, da schien alles zu klappen. Aber zum Schluß merkte ich dann doch, daß auf einem Rähmchen schon Stifte waren. Nicht allzu viele, aber weh tut's trotzdem....

Darum kam mir jetzt folgende Idee - was haltet ihr davon?
Normalerweise soll man beim Zweizarger derzeit ja nichts machen, also nicht erweitern. Erst zur Kirschblüte den HR geben.

Was, wenn ich jetzt demnächst beim Zweizarger auch einen "2ten Brutraum" gebe, als dritte Zarge? Und zur Kirschblüte den HR. Dann müsste doch (zumindest rein theoretisch) die unterste Zarge in 3-4 Wochen relativ sicher brutfrei sein - vor allem wenn ich evtl. die Windel raus nehme damit es unten kühl wird?
Schade ich dem Volk damit irgendwie?

Die unterste Zarge hat jetzt schon 2 Winter auf dem Buckel und gehört raus....
Könnte so eine "gewaltfreie" Wabenhygiene im späteren Frühling möglich sein?

Was meinst Du?

Danke,

Nils
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Simon » 26. März 2016, 21:28

Man kann sich auch mit Teilwabenhygiene begnügen, vorsicht wir machen einen Versuch: https://www.youtube.com/watch?v=a5RLGO_ ... e=youtu.be
Eine 3. Brutraumzarge würde ich nicht aufsetzen, die Brut wird unten länger verweilen, das ist Imkern ohne Absperrgitter.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Hössi » 26. März 2016, 22:52

Da hätte ich die Sorge von zu viel Mischbau...
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Waldi » 1. April 2016, 16:21

Hallo,
habe bei +18 grad meine Völker durgeschaut, das merkwürdigste ist das die hälfte meiner Völker Brutfrei sind und die Königin habe ich gesehen.
Es kann doch nicht normal sein, oder?
Die Königinen sind von 2015
Ein Volk verhungerte futterabriss.
Es Grüsst

Waldi
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon torbig » 1. April 2016, 18:12

Ich selbst schaue morgen erst nach, aber ein Kollege berichtete mir letzte Woche ähnliches. Alle Völker mit Königin, jedoch maximal nur frische Eier zu sehen. Keine verdeckelte Brut.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Lukas » 2. April 2016, 09:11

torbig hat geschrieben:Ich selbst schaue morgen erst nach, aber ein Kollege berichtete mir letzte Woche ähnliches. Alle Völker mit Königin, jedoch maximal nur frische Eier zu sehen. Keine verdeckelte Brut.


Interessant. Hier am südlichen Alpenhauptkamm auf 1400 Meter Höhe läuft das Brutgeschäft auf Hochtouren, Winterfutter schmilzt dahin, erste Brut schlüpft - das lässt sehr hoffnungsvoll in die Frühtracht blicken. Temperaturen nachts immer noch bei 0° und knapp darüber, tagsüber ergibt sich jedoch seit Wochen täglich ein Zeitfenster mit starkem Pollenflug. 2015 hingegen hatte ich zu Anfang April teils komplett brutfreie Völker bei anhaltendem Frost.
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Re: Auswinterung 2016

Beitragvon Mike54 » 2. April 2016, 19:55

Bei uns im Oberbergischen hängt die Natur dem Vorjahr um ca. 2 Wochen hinterher, es war durchweg zu kalt und zu nass im März. Die Durchsicht am 26.3. ergab:
von 4 Wirtschaftsvölkern und 3 Ablegern die eingewintert wurden haben alle überlebt. Ein Ableger ohne Stifte, Maden und Brut. Auf den Waben waren einige offenen Weiselzellen zu sehen, jedoch keine Königin im Volk. Diesen Ableger habe ich aufgelöst.

Die Völker haben Brut in allen Stadien, Futter ist relativ wenig verbraucht worden bisher.
Ein Volk hatte schon einige verdeckelte Drohnenzellen auf einer Wabe, diesem habe ich den Baurahmen gegeben.

Mal ein Foto zwischendurch gemacht:
Bild

links noch verdeckeltes Futter, Königin von 2015, rechts verdeckelte Brut etwa Handteller groß.
Jetzt wird auf das grosse Blühen gewartet, die Natur steht in den Startlöchern.
volle Honigtöpfe wünscht
Mike54
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