Was tut der Imker im Februar?

Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Simon » 21. Februar 2015, 19:42

http://www.immelieb.de/?p=1389

Was habt ihr schon gemacht?
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Janos » 21. Februar 2015, 22:23

einmal bei Flugwetter gewogen (zwischen 11kg & 18kg alles dabei)

ein Volk ist überhaupt nicht geflogen - hier reingeschaut und gesehen, dass es tot ist - weisellos - drohnenbrütig - Futterabriss - vermutlich durch zu wenig Arbeiterinnen

abgeräumt - ausgeflammt - eingeschmolzen
http://dadant-imkern.blogspot.de/
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Sauzahn » 21. Februar 2015, 22:31

Ein Volk habe ich aufgemacht (den Schwächling, weil ich neugierig war, was genau er so treibt), Futterkontrolle bei den anderen Völkern. Vier für gut befunden, eines als Kandidat gemerkt, den es im Auge zu behalten gilt und Deckel wieder drauf.

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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Bernhard » 21. Februar 2015, 22:36

Nix
Höhenlage meines Bienenstandes: 320 m über Normalnull
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 21. Februar 2015, 22:50

Ganz genau:

nix
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Thomas1950 » 22. Februar 2015, 02:17

Hab das gleiche gemacht wie Dr Liebig in seinem Film.
Am Freitag hatte es ca.8°C bei Sonnenschein die Bienen flogen.
Alle leben noch :bigrin:
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Simon » 22. Februar 2015, 15:22



Bienentotenfall hab ich mal abgeschätzt, bevor er verschwindet. Manche Völker haben keinen sichtbaren Abfall auf dem Gitterboden liegen, manche doch erheblich. In ein Honigglas passen etwa 1000 Bienen, beim gezeigten Volk lagen 2000 Bienen auf dem Boden, beim Nachbarvolk nicht mal 10. Trotz des Bienenabganges ist das Volk entwicklungsfähig genug.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Angie » 22. Februar 2015, 16:24

Also ich habe auch nachgeschaut ob die Völker leben und genug Futter an der richtigen Stelle haben.

Einem Volke in meinem Garten, nur noch mit etwa 4 kilo Futter versorgt, habe ich eine volle Futterwabe eines anderen Volkes gebracht. Es hat somit nun 6 kilo und ich werde es weiter im Auge behalten ob ihm noch einmal ausgeholfen werden muss.

Nun werden sie, egal wie das Wetter wird nicht verhungern, bis ich wieder im März, sollte das Wetter besser werden, nachschauen werde. Das beruhigt mich schon ungemein.

Ja, und das würde ich auch jedem raten.

In der Regel ist bei uns im März zumindestens vereinzelt mit den ersten Frühlingstagen zu rechnen.
Die Krokusse wollen jetzt schon raus und die Kornelkirsche möchte auch schon blühen obwohl wieder Schnee gefallen ist.
Simon fehlt. RIP
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Landolin » 22. Februar 2015, 17:17

Hallo.
Habe meine 8 Völker gestern aufgemacht um Futter zu kontrollieren. 12 Grad. 5 der 8 habe ich auf 2 Zargen überwintert.

Überall das gleiche Bild : die meisten Bienen waren unten aber unten war kein Futter mehr. Nix. Dafür oben unberührte volle Waben. Gehen die Mädels lieber zur Seite als nach oben? Ist das ein Risiko? Teilweise waren unten Stifte.

Was habe ich gemacht? Ein Volk reduziert auf eine Zarge. 3 oder 4 leere besetzte Waben in die Mitte. Aussen die Futtererwaben.

Bei den anderen habe ich jeweils 2 Futterwaben runtergehängt.

War das richtig? Oder unnötig weil die B eh hochziehen?

Grüße
Landolin
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Simon » 22. Februar 2015, 18:23

Hallo Landolin,
solche Korrekturen können bei gefährdeten Schwächlingen nötig sein (bevor man sie zur Sanierung über Absperrgitter aufsetzt), damit sie den Kontakt zum Futter nicht verlieren, meist kann man dann auch das Futter absetzen und zur Reserve vorhalten. Die Regel ist aber dass Völker dem Futter nachziehen, es sind die ersten Bienen nach oben gezogen um Futter zu organisieren, ganz so schwach können deine Völker also nicht sein. Es war kein Fehler das Futter nach unten zu hängen, aber auch nicht nötig.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Landolin » 22. Februar 2015, 19:43

Hallo Simon.
Danke für die schnelle Rückmeldung.
Also ich denke die sind nicht schwach. Gut aber dass ich nix kaputt mache dadurch. War vor allem unsicher weil unten Brut war und ich wusste nicht ob sie die zurücklassen oder ob es Probleme gibt wenn es richtig kalt wird.
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 23. Februar 2015, 14:31

bei manchen werden die Völker jetzt im Februar aufgerissen
und die Anfänger, die das sehen, machen es nach
und gravierende Fehler dabei
Bienen, die beim Aufreißen der Völker im Februar (vor dem großen Reinigungsflug) abfliegen, finden in der Regel nicht mehr ins Flugloch! Sehr schade ...
und dann die Mär vom Futtermangel

nachfolgender Jungimker hängt dann eine verdeckelte Futterwabe wie einen Trennschied mitten in die Wintertraube
dabei hätte das Volks ausreichend Futter gehabt ....
+

https://www.youtube.com/watch?v=RivCmwUdQAU

eine ganze Zarge ist viel zu groß für das Volk (da gehört ein Schied mitten in die Zarge und nicht mitten in die Wintertraube....)
denn das Volk wandert dem Futter hinterher...
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon myggel » 23. Februar 2015, 14:46

Mär vom Futtermangel? Erklär mir das mal bitte.
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Simon » 23. Februar 2015, 15:46

hymenoptera2015 hat geschrieben:bei manchen werden die Völker jetzt im Februar aufgerissen
und die Anfänger, die das sehen, machen es nach

Deine Intention des Borderline-Crosspostings find ich seltsam: https://www.landlive.de/boards/thread/6 ... age1709234
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 23. Februar 2015, 19:04

Warum bläst du im Winter Rauch in die Traube?

Im Frühjahr sind die Bienen handzahm
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon waldimker » 23. Februar 2015, 19:11

echt? Ich krieg im Frühjahr gern mal nen Stich.
Vielleicht weil ich mich blöd anstell.
Oder weil ich zuwenig Rauch gegeben habe.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Simon » 23. Februar 2015, 21:41

hymenoptera2015 hat geschrieben:Warum bläst du im Winter Rauch in die Traube?

Im Frühjahr sind die Bienen handzahm

Am 20. März 23:45 MEZ beginnt es, dann wird der Smoker amtlich versiegelt.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 23. Februar 2015, 23:28

:thumbsup:
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 23. Februar 2015, 23:33

waldimker hat geschrieben:echt? Ich krieg im Frühjahr gern mal nen Stich.
Vielleicht weil ich mich blöd anstell.
Oder weil ich zuwenig Rauch gegeben habe.


Könnte es sein, daß das Öffnen der Völker im Winter die Völker aggressiver macht?
Im Winter sind die Völker wehrlos und jeder Störenfried ist ein Feind

Eigentlich sind die Völker - meine zumindest - im Frühjahr lammzahm und Bienen stechen nur wenn ich sie versehentlich drücke, oder so
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Mel » 24. Februar 2015, 09:48

Dr. Gerhard Liebig: "Und was tut der Imker im Februar? Das Gleiche wie im Januar: Nichts." (Monatsbetrachtungen 02/2015 DNB)
Es sei denn, er hat im Spätsommer und Herbst den Fehler gemacht, nicht genug einzufüttern. Dann muss er das Futter kontrollieren bzw. nachfüttern. Das sollte aber wohl die absolute Ausnahme sein, keine Regel.
Das ist auch meine Meinung. Dass jedes Tun insgesamt mehr schadet als jedes Nichtstun, im Februar.
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Michael2014 » 24. Februar 2015, 11:01

Simon hat geschrieben:
hymenoptera2015 hat geschrieben:bei manchen werden die Völker jetzt im Februar aufgerissen
und die Anfänger, die das sehen, machen es nach

Deine Intention des Borderline-Crosspostings find ich seltsam: https://www.landlive.de/boards/thread/6 ... age1709234

Hallo hymenoptera2015, als Anfänger habe ich das doch selber in der Hand was ich mache und was ich sein lasse. Fakt ist dass es aus irgendwelchen Gründen zu Futtermangel kommen kann. Und wenn du dann nur 3 Ableger hast ist es schon wichtig diese durchzubringen. Ich persönlich habe auch ein Volk mit 6 kg Restfutter habe aber noch nichts unternommen weil bei uns noch eine geschlossene Schneedecke liegt und ich schon ein wenig Schiß habe das ich dann das falsche tue. Aber noch wichtiger ist es gute Tipps zu bekommen und ich denke da macht Simon einen guten Job.
Gruss Michael
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon beecool » 24. Februar 2015, 13:19

hymenoptera2015 hat geschrieben:bei manchen werden die Völker jetzt im Februar aufgerissen
und die Anfänger, die das sehen, machen es nach
und gravierende Fehler dabei
Bienen, die beim Aufreißen der Völker im Februar (vor dem großen Reinigungsflug) abfliegen, finden in der Regel nicht mehr ins Flugloch! Sehr schade ...
und dann die Mär vom Futtermangel

nachfolgender Jungimker hängt dann eine verdeckelte Futterwabe wie einen Trennschied mitten in die Wintertraube
dabei hätte das Volks ausreichend Futter gehabt ....
+

https://www.youtube.com/watch?v=RivCmwUdQAU

eine ganze Zarge ist viel zu groß für das Volk (da gehört ein Schied mitten in die Zarge und nicht mitten in die Wintertraube....)
denn das Volk wandert dem Futter hinterher...


Hallo lieber Kollege,
grundsätzlich geht es bei der Futterkontrolle nicht um das Aufreißen ganzer Völker, aber nach meiner Erfahrung (so nebenher 25 Jahre) ist noch nie ein Volk erfroren, aber schon öfter verhungert... Zugegeben - der junge Kollege im Video hat in seiner Panik ein bisschen viel reingefingert - aber das Volk wird´s überleben und er hat wahrscheinlich einiges dazugelernt. Die Feststellung, dass das Volk genug Futter hatte ist richtig und diese Mitteilung hat er ja durch verschiedene Beiträge auch mitbekommen. :auge: Im Prinzip reicht es bei der Futterkontrolle die Kästen leicht anzuheben, bei etwas mehr Panik bei einem Volk mal oben reinzusehen. Oft reichts durch die Folie zu sehen, Waben zu ziehen ist selten nötig. Letztendlich dient`s zur Beruhigung und zur Vorfreude, lernen kann man immer was dabei. Das Zuhängen von Futterwaben bei akutem Bedarf haben die Experten zu Recht bisher immer nur am Rand des Brutnestes oder der Bienentraube angeraten.
Übrigens: halbe Sachen mach ich nicht, manche bauen über solchen Zargen noch ganze Wintertürme (2-3 Zargen mit Leerwaben!). Die eine Zarge für das Volk mit geschätzten 4000 Bienen ist in Ordnung - in einem Monat sieht das Volk schon ganz anders aus.
Außerdem finde ich die Werbung für dieses Forum in anderen Foren toll - dieses Forum hier ist sehr interessant und die Beiträge eigentlich immer sehr ehrlich. :thumbsup: Und wer´s nicht lesen will: Es zwingt keinen zu etwas. :black:
Und im Übrigen ist der direkte und offene Austausch der fairste!

Gruß beecool
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Mel » 24. Februar 2015, 15:10

Naja, vielleicht sollte man das alles auch nicht zu sehr am Kalender festmachen.
Februar im Hochschwarzwald ist nicht gleich Februar in der Rheinebene.
Und Februar 2015 ist nicht gleich Februar 2014 ...
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Simon » 24. Februar 2015, 16:58

Eine Futterkontrolle ist schnell geschehen ohne das Volk wesentlich zu stören. Hinten anheben und das Gewicht "erspüren", bei Einzargern zusätzlich ein Blick unter die Folie in den Zehrweg, ist gedeckeltes Futter in erreichbarer Nähe ist die minimal-invasiv Kontrolle fertig.
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 24. Februar 2015, 21:13

Mel hat geschrieben:Naja, vielleicht sollte man das alles auch nicht zu sehr am Kalender festmachen.
Februar im Hochschwarzwald ist nicht gleich Februar in der Rheinebene.
Und Februar 2015 ist nicht gleich Februar 2014 ...


so ist es
die einen wollen Raps ernten, die anderen haben gar keinen Raps und für wieder andere ist die Obstblüte reine Entwicklungstracht

jedenfalls gehört der Februar im Bienenjahr noch eindeutig zum Winter
Frühlingsanfang ist der 21. März :bigrin:
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 24. Februar 2015, 21:34

beecool hat geschrieben:
hymenoptera2015 hat geschrieben:bei manchen werden die Völker jetzt im Februar aufgerissen
und die Anfänger, die das sehen, machen es nach
und gravierende Fehler dabei
Bienen, die beim Aufreißen der Völker im Februar (vor dem großen Reinigungsflug) abfliegen, finden in der Regel nicht mehr ins Flugloch! Sehr schade ...
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nachfolgender Jungimker hängt dann eine verdeckelte Futterwabe wie einen Trennschied mitten in die Wintertraube
dabei hätte das Volks ausreichend Futter gehabt ....
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eine ganze Zarge ist viel zu groß für das Volk (da gehört ein Schied mitten in die Zarge und nicht mitten in die Wintertraube....)
denn das Volk wandert dem Futter hinterher...


Hallo lieber Kollege,
grundsätzlich geht es bei der Futterkontrolle nicht um das Aufreißen ganzer Völker, aber nach meiner Erfahrung (so nebenher 25 Jahre) ist noch nie ein Volk erfroren, aber schon öfter verhungert...


Hallo lieber Kollege,
ich imkere seit 1975 (richtig alt bin ich deswegen noch nicht ;) ) und durfte somit noch eine ganze Zeit ohne Varroamilbe imkern :bigrin:
Früher hat man die Völker ohne Wenn und Aber in Ruhe gelassen, da man ja ausreichend gefüttert hatte und dies Ende Oktober abschließend kontrolliert hatte. Man hat dran gehorcht und wenn sie mal geflogen sind, war es sehr schön.
Das Auseinanderreißen der Völker kam dann mit der Varroabehandlung. Die Milchsäure-Winterbehandlung habe ich erstmals in einer Imkerzeitung beschrieben. Dr. Karl Dreher damals: Sie sind ja ein Pionier! ;)

Zugegeben - der junge Kollege im Video hat in seiner Panik ein bisschen viel reingefingert - aber das Volk wird´s überleben und er hat wahrscheinlich einiges dazugelernt. Die Feststellung, dass das Volk genug Futter hatte ist richtig und diese Mitteilung hat er ja durch verschiedene Beiträge auch mitbekommen. :auge: Im Prinzip reicht es bei der Futterkontrolle die Kästen leicht anzuheben, bei etwas mehr Panik bei einem Volk mal oben reinzusehen.


Wir sollten uns nicht gegenseitig verrückt und in Panik machen.
Mir reicht es, wenn ich die Beuten anhebe. Dann weiß ich, das reicht bis April. Mindestens.

Letztendlich dient`s zur Beruhigung und zur Vorfreude, lernen kann man immer was dabei. Das Zuhängen von Futterwaben bei akutem Bedarf haben die Experten zu Recht bisher immer nur am Rand des Brutnestes oder der Bienentraube angeraten.


"Nicht nur die "Experten". Experten sind wir für unsre je konkrete Situation nur selbst.
So wie eine helle, unbebrütete Wabe im Wintersitz nichts verloren hat, so wirkt die verdeckelte Wabe wie ein Schied.
Das müssen Jungimker dann auch lernen: einfach imkern heißt auch, die Völker manchmal einfach mal in Ruhe lassen und das Flugloch beobachten ... da kann man lesen wie in einem Buch ;)

Übrigens: halbe Sachen mach ich nicht, manche bauen über solchen Zargen noch ganze Wintertürme (2-3 Zargen mit Leerwaben!). Die eine Zarge für das Volk mit geschätzten 4000 Bienen ist in Ordnung - in einem Monat sieht das Volk schon ganz anders aus.


Ob es nun 3000 oder 4000 Bienen sind, ist eigentlich egal. Kann man so genau gar nicht sagen. (Nur einer kann das ;) )
Solche kleinen Völker entwickeln sich natürlich sehr schnell, wenn das Wetter stimmt. Und noch schneller, wenn sie es warm und einen angepaßten Raum haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich solche Völkchen mit einem "kalten Kopf" besser entwickeln...

Gruß hyop
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon hymenoptera2015 » 24. Februar 2015, 21:35

Was tut der Imker im Februar?

Die Bienenweide verbessern.
Spazieren gehen und überall ein paar Weidenstecklinge (zweijähriges Holz) in die Erde stecken ;)
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon Bernhard » 24. Februar 2015, 21:49

Genau spazierengehen, dem Jungimker 2 Glas Honig vorbeigebracht,
Geld kassiert + 10 Eier von seinen freilaufenden Hühnern geschenkt bekommen,
dann noch ins Esszimmer gesetzt bei Kaffee und einer Schwarzwälder Kirschtorte von Omas Geburtstag.
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon waldimker » 24. Februar 2015, 22:23

Das mit den unbebrüteten Waben und deren Ungeeignetheit für den Wintersitz ist wohl - ein Witz?
Wer macht TotaleBauErneuerung im Spätsommer? Ich habe ein Volk, das hat Anfangs August neue MW bekommen, die waren wenig später ausgebaut und dem Volk gehts gut. Alles Alte flog raus. Im Gegenteil: ich mein, die habens schön sauber und hygienisch bekommen.
Ist das ein alter Zopf, der - wie so vieles - nicht besser abgeschnitten gehört?
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Re: Was tut der Imker im Februar?

Beitragvon beeo » 24. Februar 2015, 22:49

waldimker hat geschrieben:echt? Ich krieg im Frühjahr gern mal nen Stich.
Vielleicht weil ich mich blöd anstell.
Oder weil ich zuwenig Rauch gegeben habe.


Beides falsch. Richtig ist: Weil die Aussage mit den handzahmen Bienen im Frühjahr schlicht falsch ist.
Kuck mal, ein neues Forum :-) Infos: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=28&t=2729
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