Besuch am Bienenstand

Besuch am Bienenstand

Beitragvon Simon » 26. Dezember 2009, 22:52



Ein kurzer Weihnachstbesuch bei den Bienen zeigt, dass es den Völkern gut geht.
Der Totenfall der letzten Zeit liegt vermutlich auf dem Gitterboden, bei der Kälte sind keine sterbenden Bienen abgeflogen.
Demnach wurde die Winterbehandlung mit Oxuvar gut überstanden.
Ein Volk hatte aktuell einen Teil des Totenfall vor die Türe geschleppt.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Besuch am Bienenstand

Beitragvon Simon » 19. Januar 2010, 17:51

wintertraube.jpg
wintertraube.jpg (87.48 KiB) 3682-mal betrachtet

Einige Völker sind schon ein gutes Stück nach oben gezehrt, bei Einzargern ist das gut zu beobachten.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Besuch am Bienenstand

Beitragvon Simon » 14. Januar 2011, 19:24

Außentemperaturen von durchgängig 10°C sind außergewöhnlich für Mitte Januar, ein Blick unter die Folie zeigt wie die Völker da stehen und wie sie ihren Sitz verändert haben.
Seit der letzten Sichtung bei der Oxalsäureträufelung hat sich etwas getan, nicht nur dass die Völker die Wintertraube etwas gelockert haben, die Traube hat auch ihre Position verändert.
folie2.JPG
Durchschnittliches Volk, besetzt 5 Wabengasse

Mit den ersten Frösten im Oktober und spätestens Anfang November sitzt die Wintertraube bei den Einzargern meist tief unten, oft durchhängend über 3-4 Waben. Nun sind in fast allen Völkern die Bienen in den Wabengassen oben an der Folie angekommen.
volk1.JPG

Starkes einzargiges Volk, besetzt 8 Wabengassen.
links.JPG

Volk mit dem Sitz auf der linken Seite, der Sitz der Wintertraube richtet meist nach der Fluglochöffnung.
leerzarge.JPG

Überwinterung mit aufgesetzter Leerzarge ist nicht nachteilig.
stark.JPG
Starkes zweizargiges Volk

Zweizargige Völker sitzen überwiegend in der ersten Zarge, in der zweiten Zarge befindet sich noch das meiste Winterfutter und nur wenig Bienen, außer es ist außergewöhnlich stark.
schwach.JPG

Mit diesem Volk stimmt etwas nicht, es ist unruhig, die Wabengassen sind schwach besetzt. Vielleicht hat es die Königin verloren? Schwächere Völker kann man jetzt schon erkennen und für die Sanierung zum Brutstart bei wärmeren Temperaturen im Februar/März vormerken. Falls Völker momentan Probleme mit der Futterversorgung haben und Futterwaben vorhanden sind, kann man diese über den Bienensitz in einer Zarge aufsetzen, Eingriffe in die Wintertraube sind aktuell nicht notwendig.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Besuch am Bienenstand

Beitragvon juku » 14. Januar 2011, 21:35

Hallo,habe heute bei 12 Grad auch mal von oben reingeschaut. Die Völker stehen gut da. Zwei trugen doch ganz schön Pollen ein. Bedeutet das dass sie mit Sicherheit in Brut gegangen sind?
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Re: Besuch am Bienenstand

Beitragvon Simon » 15. Januar 2011, 10:55

juku hat geschrieben: Bedeutet das dass sie mit Sicherheit in Brut gegangen sind?

Mit Sicherheit kann man das nicht sagen, im Herbst ist Polleneintrag kein eindeutiges Zeichen für Brutgeschehen, Pollen wird zu dieser Zeit gehortet. Zur Zeit der Salweidenblüte sind massenhaft eingetragene gleichförmige dicke Pollen ein sicheres Zeichen dass gebrütet wird. Ich gehe aber davon aus, dass durch die außergewöhnlich warmen Tage viele Völker brüten, von kurzfristigen Kapriolen lassen sich die Völker eher nicht zum Brüten verleiten, im Stuttgarter Kessel wird es noch eine Spur milder sein und das Pollenangebot schon größer. Kondenswasser an der Folie ist ebenfalls kein Indikator für Brutgeschehen.
Mit vielen freundlichen Grüßen
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Re: Besuch am Bienenstand

Beitragvon sam » 15. Januar 2011, 21:41

Zum Stuttgarter Kessel:

Seit gut einer Woche können die Bienen mal mehr oder weniger fliegen. Heute sind sie alle richtig gut geflogen, zwei Völker trugen Haselpollen ein.

Am Montag hab ich ne Gewichtskontrolle durchgeführt: Zweizarger sind alle ok, 5 von den 7 Einzarger hatten akuten Futtermangel.
Da waren nur noch 1-2 kg Futter drin. Eingefüttert wurden alle mit 15 l Sirup. Hab dann jedem zwei Futterwaben zugehängt.
Der Grund: Sie brüten! Zwei hab ich durchgesehen. Auf 3 Waben Brut, also 4 Wabenseiten.
Die mittlere war ein richtiges Brutbrett mit vielen verdeckelten Zellen.

Nur ärger und unnötige Arbeit mit den Einzargern!
Beim Einfüttern massiven Wildbau und Matscherei, jetzt schon Futtermangel.

Dieses Jahr werden wieder alle auf zwei Zargen eingewintert...
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