Minimalistisches Imkern fernab der Zivilisation

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Minimalistisches Imkern fernab der Zivilisation

Beitragvon no21 » 23. Juli 2017, 20:39

Hallo liebe Imker,

Mich hat schon immer der Gedanke gereizt Dinge so einfach wie möglich zu gestalten und von so wenig wie möglich/nötig abhängig zu sein.

Mit meinen Kindern zum Beispiel sah ich vor einer Weile im Kinderkanal eine Sendung über das Imkern der Eingeborenen in Afrikanischen Reservaten.

Da bindet man paar Rindenstücke zu einer Röhre zusammen und hängt diese in einen Baum. Das macht man dann mit mehreren Röhren und kann dann das ganze Jahr über genug Honig für den Familienbedarf ernten.

Habt ihr ne Idee wie man das in unseren Breitengraden umsetzen könnte wenn man nur Dinge aus der Natur nutzen dürfte.

Warré oder TBH sowie Bienenkiste kommen dem schon ziemlich nahe. Aber was wenn ich kein qualifiziertes Werkzeug zur Verfügung habe. Und die Varroa?

Kann man eventuell sogar die Bienenbrut essen, als Eiweisersatz?

Würde mich über einen regen Austausch sehr freuen.

Liebe Grüße Lukas
Sein und tun - statt haben :thumbsup:
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Re: Minimalistisches Imkern fernab der Zivilisation

Beitragvon kurt » 23. Juli 2017, 22:52

no21 hat geschrieben:Kann man eventuell sogar die Bienenbrut essen, als Eiweisersatz?


Dazu nur folgendes (aber das hat nix mit "minimalistischem Imkern" oder "fernab von jeglicher Zivilisation" zu tun):

  1. Auch Pollen -- oder besser: Bienenbrot ("Perga"), da bereits aufgeschlossen -- ist eine hervorragende Eiweiß-Quelle.
  2. Bienenbrut (Arbeiterinnen-Brut) aufzuessen: da musst Du aufpassen, sonst sägst Du Dir den Ast ab, auf dem Du als Imker sitzt.
  3. Aber die ohnehin geschnittene Drohnenbrut kannst Du schon essen. Siehe die nachfolgend aufgeführte Liste von Links...

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Re: Minimalistisches Imkern fernab der Zivilisation

Beitragvon waldimker » 24. Juli 2017, 06:33

Klotzbeuten und Zeidler"höhlen".
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
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Re: Minimalistisches Imkern fernab der Zivilisation

Beitragvon keinimker » 27. Juli 2017, 21:48

oder mal den Förster fragen. Bei der Holzernte fallen immer untere kernfaule Stücke an. Diese kann man mit einem angespitzten Knüppel ausräumen und mit Boden und Deckel versehen aufstellen / waagerecht oder schräg liegend mit Schwärmen bevölkern. Im Herbst kann dann Flugloch fern geerntet werden. Die Bienen machen alles selbst! Wenn genug Winterfutter bleibt, dann sind das oft gesunde Völker.
Varroa! Das macht dem ganzen dann doch einen Strich durch die Rechnung. Ich imkere ohne großen Aufwand, aber auf die Varroa-Bekämpfung habe ich bisher nicht verzichtet.
Viel Spaß beim probieren wünscht
Harald
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