Hohes Gras vor dem Flugloch

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon hummelself » 22. Juni 2017, 15:05

Hallo zusammen,

wie im Thema schon stehend, geht es um hohes Gras vor dem Flugloch. Ich hatte dieses Jahr 6 Völker im Raps stehen, also davor. Diese haben zusammen gerade mal 40 KG Honig gebracht. Das Gras ist da bis ca. Oberkante der Zweiten Zarge gewachsen. Kann es sein, dass das die Bienen unheimlich gestört hat?

Vielen Dank!
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Epoché » 22. Juni 2017, 15:35

Glaub ich nicht. War es bei Dir zufällig megatrocken die ganze Zeit?
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon no21 » 22. Juni 2017, 15:45

Meine bescheidene Erfahrung sagt mir, dass das Gras keinen Einfluss auf den Ertrag hat. Wie denn auch?!
Ich entfernen es bei mir immer ganz sanft wenn mein Flugloch zu sehr zu ist. Ich imkere ausschließlich mit einem Flugloch der Größe 6x2 cm. Die meisten werden wohl ganz geöffnete Fluglöcher haben da machen die paar Grashalme den Braten auch nicht fett. In stand auch im Raps. Also gleiche Ausgangslage wie bei dir. Sehr guter Eintrag. Aber es wird wohl echt am Wasser liegen. Bei uns hat es drei Wochen zu Beginn der Rapsernte geregnet. Wir dachten schon die Ernte fällt förmlich ins Wasser. Doch das hat dem Raps scheinbar gut getan.

Liebe Grüße Lukas
Sein und tun - statt haben :thumbsup:
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Joachim » 23. Juni 2017, 06:55

hallo hummelself,

die Höhe des Grases vor den Fluglöchern oder andere direkte oder indirekte Barrieren spielen keine entscheidende Rolle für den Ertrag eines Bienenvolkes. M.E. könnte es entweder daran liegen, was Epoché schon angesprochen hat - es zu trocken war - oder - dass die Sorte Raps, die angebaut wurde einfach nicht gehonigt hat. Auch interessant zu wissen ist, dass Raps nur dann Nektar bringt, wenn es nachts kühl, tagsüber etwa +20 °C hat und trockenen Wind (vorzüglich aus Ost) gibt.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Bienen einfach den Raps nicht als Trachtpflanze anfliegen wollten. Ich kenne Imker die dieses Jahr in unmittelbarer Nähe zum Raps gestanden sind bzw. diesen extra angewandert hatten, alle o.g. Bedingungen gepasst haben - aber kaum Rapshonig sondern eher Blatt/Honigtau geerntet haben. Letztendlich wird man es nicht direkt Nachvollziehen können woran es eigentlich lag.
Viele Grüße
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon hummelself » 23. Juni 2017, 08:13

Danke für die netten Antworten.

Epoché hat geschrieben:Glaub ich nicht. War es bei Dir zufällig megatrocken die ganze Zeit?


Nein, zu trocken denke ich eher nicht. Das hat zwischendurch immer mal geregnet. Ein paar Km weiter hat ein Freund von mir mit zwei Völkern, aber etwas stärkere, 20 kg mehr als meine 6 gebracht.

Joachim hat geschrieben:Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Bienen einfach den Raps nicht als Trachtpflanze anfliegen wollten. Ich kenne Imker die dieses Jahr in unmittelbarer Nähe zum Raps gestanden sind bzw. diesen extra angewandert hatten, alle o.g. Bedingungen gepasst haben - aber kaum Rapshonig sondern eher Blatt/Honigtau geerntet haben.


Dachte, weil die nicht so einfach anfliegen konnten. Direkt neben dem Raps stehen ca. 2-3 Tausend qm Obstbäume und ein paar hundert Meter bis wenige km weiter, stehen noch mehr. Das könnte schon sein. Aber der Honig wirkt schon recht "rapsig", so wie ich das einschätzen kann.

Joachim hat geschrieben:.. dass die Sorte Raps, die angebaut wurde einfach nicht gehonigt hat.

Die Sorte könnte ich mal beim Bauern erfragen. Das wäre auch interessant zu wissen. Aber die Felder an dem mein Freund stand, waren vom selben Bauern. Also eher unwahrscheinlich.

Was ich bisher nicht aus Sicht von Imkern finden konnte, waren auch die Anzahl der Völker pro Hektar Raps, um nicht zu viele da stehen zu haben. Gibt es da Erfahrungswerte?
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Tobi » 23. Juni 2017, 08:36

Die Sorte wird da keine sooo große Rolle spielen.
Natürlich sind gute Sorten etwas im Vorteil, genau wie beim Ertrag, aber in erster Linie kommt es da auf die Anbautechnik an.
Unterernährter und von Pilzen und Schädlingen malträtierter Raps kann nicht mehr viel bringen...
Wichtig sind kräftige und gesunde Einzelpflanzen. Der Raps darf also auch nicht zu dicht gesät sein, damit die einzelnen Pflanzen nicht zu mickrig sind, ein entsprechend gutes Wurelsystem haben und bei Trockenheit auch noch an Wasser/Nährstoffe aus tieferen Schichten kommen. Leider geht der Trend wieder zu etwas dichterer Saat, damit durch den Verzicht insektizieder Beizen evtl. ausgefallene Pflanzen besser kompensiert werden können...
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Epoché » 23. Juni 2017, 11:12

Joachim hat geschrieben: Auch interessant zu wissen ist, dass Raps nur dann Nektar bringt, wenn es nachts kühl, tagsüber etwa +20 °C hat und trockenen Wind (vorzüglich aus Ost) gibt.


Warum sollte die Windrichtung einen Einfluss darauf haben? Ernst gemeinte Frage.
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon waldimker » 23. Juni 2017, 11:43

Die Volksstärke hat freilich einen entscheidenden Einfluss auf die Einträge.
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Tobi » 23. Juni 2017, 12:16

Epoché hat geschrieben:
Joachim hat geschrieben: Auch interessant zu wissen ist, dass Raps nur dann Nektar bringt, wenn es nachts kühl, tagsüber etwa +20 °C hat und trockenen Wind (vorzüglich aus Ost) gibt.


Warum sollte die Windrichtung einen Einfluss darauf haben? Ernst gemeinte Frage.


Hat nur einen indirekten Einfluß. Ostwind ist meistens trockener.
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon waldimker » 23. Juni 2017, 13:18

bei der Waldtracht soll trockenes Ostwetter übrigens ungünstig sein - hab ich gehört.
(Beim Angeln übrigens auch!)
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Joachim » 23. Juni 2017, 14:55

der Wind hat sehr wohl einen großen Einfluss auf Blüten.

zum Ostwind:
der Ostwind ist i.d.R. sehr trocken. Dies veranlasst die Pflanzen mehr Pflanzensaft (u.a. auch Nektar) zur Steigerung der Attraktivität für Bestäuber zu bilden. Ich habe dazu vor einiger Zeit eine Ausarbeitung von der Agrarwissenschaft der Uni Hohenheim gelesen.

für die Wald- und Blatthonigtracht ist der Ostwind, wie waldimker schon geschrieben hat natürlich nicht förderlich, da dieser "abtrocknet" und den Bienen somit kaum Möglichkeit bietet die (Tau)Tracht aufzunehmen.
Viele Grüße
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon mmoe » 23. Juni 2017, 17:38

waldimker hat geschrieben:Die Volksstärke hat freilich einen entscheidenden Einfluss auf die Einträge.


Yepp, geht man mit starken Völkern in den Raps, bekommt man starke Schwärme :thumbsup: .

Sind die Völker vielleicht ausgeschwärmt? Immer mit den leichten und kleinsten hin. Sonst gehen die ab wie ein Zäpfchen und tragen am Ende kaum was ein.
Viele Grüße
Marco
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Epoché » 23. Juni 2017, 19:38

Ah, interessant das mit dem Ostwind!

OffTopic: Jetzt will ich als Nichtangler aber auch wissen, was der mit den Fischen macht! :bigrin:
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Tobi » 23. Juni 2017, 19:59

Epoché hat geschrieben:
OffTopic: Jetzt will ich als Nichtangler aber auch wissen, was der mit den Fischen macht! :bigrin:


DAS halte ich als Angler nun wieder für ein Gerücht...
Ist beim Angeln nicht anders wie bei der Imkerei: "Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld!" :stick:
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon Imka » 23. Juni 2017, 20:36


Yepp, geht man mit starken Völkern in den Raps, bekommt man starke Schwärme :thumbsup: .

Sind die Völker vielleicht ausgeschwärmt? Immer mit den leichten und kleinsten hin. Sonst gehen die ab wie ein Zäpfchen und tragen am Ende kaum was ein.


Hallo Marcus,

Deiner Philosophie kann ich nicht folgen. Mit den leichten und kleinsten Völkern braucht man gar nicht in den Raps gehen, höchstens als Entwicklungstracht.
Richtigen Ertrag bringen nur starke und schwarmträge Völker, auf zwei Bruträumen und zwei Honigräumen. Mir ist keine einziges Volk geschwärmt. Natürlich muss man konsequent Schwarmkontrolle durchführen und ggf. schröpfen. Die richtige Völkerführung ist das A & O.
In diesem Jahr war der Ertrag aus Raps fantastisch, obwohl die Tracht nur 14 Tage dauerte. Hierfür passte das Wetter und die Bodenfeuchtigkeit. Ich habe einen Völkerdurchschnitt von nahezu 40 Kg erzielt. Ein Nachbarimker, hatte unter den gleichen Voraussetzungen, aber schwachen Völkern einen Durchschnittsertrag von 17 Kg.

Die Ursache liegt nicht in irgendwelchen nebensächlichen Umständen, wie hohes Gras etc.. Die Ursache ist vorrangig in der Volksstärke und der Masse der Trachtbienen zu suchen.

LG
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon waldimker » 24. Juni 2017, 07:32

Das mit den Fischen und dem Ostwind kann ich (ehemals leidenschaftlicher) Angler nun auch nicht bestätigen! Ich hab auch bei Westwind schon nix gefangen. L) Und bei Ostwind die Eimer voll gewesen.
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon mmoe » 24. Juni 2017, 13:15

[/quote]Hallo Marcus,[/quote]

Marco ;-)

Imka hat geschrieben:Deiner Philosophie kann ich nicht folgen. Mit den leichten und kleinsten Völkern braucht man gar nicht in den Raps gehen, höchstens als Entwicklungstracht...


Das ist natürlich richtig. Ich habe mich da ein wenig falsch ausgedrückt. Ich wandere mit Völkern in den Raps, die nicht unbedingt die stärksten am Stand sind. Aus dem Grund wie du bereits auch erklärt hast: schwarmtriebige Völker sind in der Rapstracht mit zwei Bruträumen schwer zu kontrollieren. Wenn die in der Tracht unbedingt weg wollen, kann man die kaum aufhalten. So meine Erfahrung. Sie tragen dann kaum noch was ein, Kö stiftet nicht mehr und muss ein genaues Auge für die Schwarmzellen haben. Oder eben andere Varianten: Flugling, Brutling etc. pp. Und auch die "schwarmschwächsten" Völker kommen bei einem Leben im Paradies auf wunderbare Gedanken ;-).

Die richtige Völkerführung ist das A & O.


Eben. Daher stelle ich da "Mittelgewichte" hin. Das sind keine schwachen Völker, aber eben etwas anders entwickelt. Echte Schwächlinge habe ich eh' nicht auf dem Stand. Wird alles vorher vereint. Kommt aber selten vor.

In diesem Jahr war der Ertrag aus Raps fantastisch, obwohl die Tracht nur 14 Tage dauerte. Hierfür passte das Wetter und die Bodenfeuchtigkeit. Ich habe einen Völkerdurchschnitt von nahezu 40 Kg erzielt.


Ja, identische Situation hier.

Man muss sich rantasten. Ausprobieren und sich merken, wie etwas gut funktioniert. Und wie nicht. Bei Unsicherheiten im Finden von SZ würde ich trotzdem nicht mit den stärksten Völkern anreisen. Volle Hütte taugt ja nichts, wenn ein Teil da noch 40 Tage drin hockt, während draußen das Paradies blüht.
Viele Grüße
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon waldimker » 24. Juni 2017, 19:41

Das ist sicher das richtige Vorgehen, wenn man alternative Trachten hat, die von den stärkeren Völkern genutzt werden sollen. Ansonsten wärs Verschwendung von Potential.
Völker, die anhaltend Schwarmtrieb zeigen, werden bei mir in Ableger verwandelt. Das sind die Besten. Meist ist ja schon ein oder gar zwei volle Aufsätze Honig drauf. Was will man mehr? ERTRAG ist das auch, Ableger und Honig.
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon hummelself » 2. Juli 2017, 12:32

Sorry, ich bin heute erst wieder frei zum Forum lesen.

Danke auch für die neueren Antworten. Ich denke, ich schau nächstes Jahr auf die angesprochenen Hinweise. Zwei Völker waren tatsächlich etwas schwächer.
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon HaroldBerlin » 3. Juli 2017, 14:16

hummelself hat geschrieben:Ich denke, ich schau nächstes Jahr auf die angesprochenen Hinweise. Zwei Völker waren tatsächlich etwas schwächer.


So war es bei mir dieses Jahr: Später Start, die lang anhaltende Kälte mit scharfen Frost im Mai hat immer mehr Völker in Stress versetzt und ich hatte dann einfach zu schwache Völker. Die Völker waren aber auch auf nur einer Zarge nicht so prallvoll wie in den letzten Jahren, ich hatte auch nahezu keine Schwarmzellen.
Ein starkes Volk aber - nicht weit von meinem Stand - hat in der gleichen Zeit eine randvolle Zarge gesammelt, das konnte ich selbst sehen und meine Kollegen berichten auch von auskömmlichen Mengen.

Nur starke Völker sammeln richtig gut - und wenn sie nicht wenigstens kräftig Schwarmzellen ansetzen, scheint das zumindest bei meinen Damen zu heißen, sie sind nicht stark genug.
Nichts schmeckt so gut wie der eigene Honig!
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Re: Hohes Gras vor dem Flugloch

Beitragvon mmoe » 3. Juli 2017, 18:12

Moin!

HaroldBerlin hat geschrieben:Nur starke Völker sammeln richtig gut - und wenn sie nicht wenigstens kräftig Schwarmzellen ansetzen, scheint das zumindest bei meinen Damen zu heißen, sie sind nicht stark genug.


Ja - mit der Einschränkung, dass man jede Menge Flugbienen haben muss. Sind nur massig Brutbretter in der Beute, hockt die
geschlüpfte Brut ja erstmal rund 40 Tage in der Beute und macht den Innendienst.

Ich habe das Jahr davor nur mit den stärksten Völkern den Raps angewandert. Folge: Die waren ordentlich in Schwarmstimmung und haben dann ebenfalls sehr wenig gesammelt. Und eine Schwarmzelle übersehen: Volk im Baum - Ertrag Null. Man muss also eine gute Mischung aus Volksstärke und Betriebsweise finden.

Im Frühjahr habe ich wohl die persönlich passende Mischung gefunden. Der Ertrag war erstklassig, kein Volk abgeschwärmt und sehr vital aus dem Raps zurück gewandert. ß)
Viele Grüße
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