Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon no21 » 20. Juni 2017, 20:23

Hallo Imkeraner, ;)

Ich stehe mal wieder vor einem Anfängerproblem. Für Imker mit jahrelanger Erfahrung mag das lächerlich erscheinen aber mir fällt es extrem schwer einzuschätzen wann und wie oft ich Abschleudern soll.

Das erste Mal geschleudert dieses Jahr, habe ich am 1. Juni. War fast ausschließlich Raps. Nur die obersten Honigräume hatten schon etwas leicht dunkleres eingetragen, waren aber noch nicht verdeckelten, also setzte ich den obersten Honigräume direkt ohne zu schleudern wieder aufs Volk. Nun sind die Waben verdeckelt und im nächsten honigraum ist auch wieder Honig, aber nicht verdeckelt. Soll ich jetzt alle 2 Wochen wegen 5 verdeckelten Waben schleudern, oder gibt es da Faustregeln. Wald gibt's bei uns normal auch alle Jahre, Mal mehr, Mal weniger.

Wann und warum sollte ich denn schleudern. Warum nicht erst am Ende beim abräumen alles??

Liebe Grüße Lukas
Sein und tun - statt haben :thumbsup:
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Waldi » 21. Juni 2017, 09:19

no21 hat geschrieben:Hallo Imkeraner, ;)

Ich stehe mal wieder vor einem Anfängerproblem. Für Imker mit jahrelanger Erfahrung mag das lächerlich erscheinen aber mir fällt es extrem schwer einzuschätzen wann und wie oft ich Abschleudern soll.

Das erste Mal geschleudert dieses Jahr, habe ich am 1. Juni. War fast ausschließlich Raps. Nur die obersten Honigräume hatten schon etwas leicht dunkleres eingetragen, waren aber noch nicht verdeckelten, also setzte ich den obersten Honigräume direkt ohne zu schleudern wieder aufs Volk. Nun sind die Waben verdeckelt und im nächsten honigraum ist auch wieder Honig, aber nicht verdeckelt. Soll ich jetzt alle 2 Wochen wegen 5 verdeckelten Waben schleudern, oder gibt es da Faustregeln. Wald gibt's bei uns normal auch alle Jahre, Mal mehr, Mal weniger.

Wann und warum sollte ich denn schleudern. Warum nicht erst am Ende beim abräumen alles??

Liebe Grüße Lukas


Hallo Lukas,
ich Schätz mal das dieses Problem alle am Anfang gehabt haben.
Klar, ist immer gut wenn die Waben wenigstens Teil Verdeckelt sind, aber nach meiner Erfahrung sind unverdeckelte Waben die eine Spritzprobe bestehen für die Schleuder geeignet.
Damit komme ich auf auf meine von DIB zugelassene 18% Wassergehalt.
Es Grüßt

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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 21. Juni 2017, 12:00

Waldhonig spritzt nicht. So gut wie fast nie. Diese Spritzprobe ist für Nektareintrag solalaok. Man muss das ja auf die Gesamtmenge des Honigs über ASG beziehen...

Schleudern tu ich:
nach Trachtende, da wart ich gern "3 Tage" oder so. Wenns geht. Kann auch ein paar tage länger, wenn keine neue Tracht ansteht.
Verdeckelt ist nicht das Kriterium. Trocken genug muss er sein. Deswegen warten nach Trachtende. Und der Honig muss gut von Bienen besetzt sein, sonst zieht er wieder Feuchte!

WArum Sorten trennen? Weil die sich sonst im Glas trennen?! Für Privatgebaruch unerheblich, aber ich hab den Eindruck, du musst schon verkaufen?

Melizitose sollte man vllt. wöchentlich Schleudern, mal versuchen, so damit klarzukommen.

Kannst mich heut abend spät auch mal anrufen, wenn Du magst.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Waldi » 21. Juni 2017, 12:14

waldimker hat geschrieben:Waldhonig spritzt nicht. So gut wie fast nie. Diese Spritzprobe ist für Nektareintrag solalaok. Man muss das ja auf die Gesamtmenge des Honigs über ASG beziehen...

Schleudern tu ich:
nach Trachtende, da wart ich gern "3 Tage" oder so. Wenns geht. Kann auch ein paar tage länger, wenn keine neue Tracht ansteht.
Verdeckelt ist nicht das Kriterium. Trocken genug muss er sein. Deswegen warten nach Trachtende. Und der Honig muss gut von Bienen besetzt sein, sonst zieht er wieder Feuchte!

WArum Sorten trennen? Weil die sich sonst im Glas trennen?! Für Privatgebaruch unerheblich, aber ich hab den Eindruck, du musst schon verkaufen?

Melizitose sollte man vllt. wöchentlich Schleudern, mal versuchen, so damit klarzukommen.

Kannst mich heut abend spät auch mal anrufen, wenn Du magst.


Tja von Waldhonig habe ich leider keine Ahnung, kenne nur Raps und Linde.... :hail:
Weis auch nicht wie der Waldhonig Schmeckt...
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon ulf » 21. Juni 2017, 12:50

Waben sollten eigentlich immer komplett verdeckelt sein
da sparst du dir den Refraktometer

Ausnahme ist wohl der Rapshonig, der schnell raus muß, bevor er in den Waben fest wird

hab keinen Raps, deshalb auch keinen Streß
da warte ich lieber eine Woche oder zwei
und die Waben sind verdeckelt
und der Honig richtig trocken

letzte Honiguntersuchungen nur zw. 15 und 16 % Wassergehalt
angefangen hab ich am Fuß der dt. Mittelgebirge auf Freudensteinmaß, heute Carnica erfolgreich in Segeberger Beuten auf Deutschnormalmaß (DNM) :bigrin:
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon andreasE » 21. Juni 2017, 14:25

Hallo Ulf,
ich hatte mal Kornblumenhonig, vollflächig verdeckelt, mit 21+% Wassergehalt und war froh um mein Refraktometer... vor allem um meine Wärmekammer.
Verdeckelte Waben sind ausschließlich ein Indiz dafür, dass diese verdeckelt sind.

Gruß
Andreas
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon ulf » 21. Juni 2017, 14:44

wenn der Honig verdeckelt ist, sagt die Biene damit: der ist gut so
dem vertraue ich und das stimmt zu 99 %
in 45 Jahren ist mir noch nie ein Honig gegoren
(hab noch welchen von 1980 und Waldhonig von 1984 - vor Tschernobyl! - den ich hin und wieder genieße :D

allerdings gibts bei uns auch keinen Kornblumenhonig ;-)
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon ulf » 21. Juni 2017, 14:46

die Waben sollten am besten ganz verdeckelt sein
hatte gestern auch Waben, die zu 80 % zu waren
bei einer richtigen (!) Spritzprobe spritzte es aus den 20 %
und zurück ins Volk damt
war ja auch Waldtracht
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon myggel » 21. Juni 2017, 16:49

ulf hat geschrieben:wenn der Honig verdeckelt ist, sagt die Biene damit: der ist gut so
dem vertraue ich und das stimmt zu 99 %

Aaaaalso... Was bienen sagen und was nicht... naja, komm, das ist quatsch, das weisst du selbst.

Deckel drauf heißt nur, dass der Deckel drauf ist. Wenn das bisher bei dir geklappt hat, ist das super. Aber Zufall - trotzdem fein für dich.

Für den Threadersteller:
Refraktometer und messen. So geht's richtig. Messen. Alles andere ist Hokuspokus, nett zwar, kann funktionieren, aber...
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 21. Juni 2017, 17:52

Ich stimme da zu: verdeckelt ist verdeckelt. D.h.: Voll, mehr passt in diese Zelle nicht. nicht notwendigerweise trocken genug fürs Glas.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Manuel91 » 21. Juni 2017, 19:50

Also ich hatte in einem Jahr fast komplett unverdeckte Waben geschleudert und der Wassergehalt lag bei 16%.
Die Deckel sind meiner Meinung nach auch kein sicherer Indikator; zumal sie eh durchlässig für Wasserdampf sind.

Ich mache bei den Randwaben immer eine Spritzprobe. Wenn nichts mehr spritzt, ist der Honig reif.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 21. Juni 2017, 20:07

Auch das muss so nicht richtig sein.
Stell Dir vor, extrem: Es honigt 3 Wochen, zwei Zargen sind voll, nur die Randwaben oben nicht. Dann honigt es zwei Wochen nicht. Nun kommst Du am 15. Tag zum Aberenten und just heut morgen hat irgnendsone Blume angefangen zu honigen und die Randwaben triefen...
Das Wasser im dem Nektar dürfte vernachlässigbar sein im Vergleich zu den 35 kg Honig mit 15%, den die Völker schon 2 Wochen und mehr gepflegt haben.
In allen Graustufen denk- und erlebbar...
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon DerKaiser » 22. Juni 2017, 11:39

Genau aus dem Grund messe ich mit dem Refraktometer immer mindestens zwei Waben aus dem Honigraum, eine aus der Mitte und eine vom Rand.
Teilweise messe ich auch auf einer Wabe zweimal, da die Zellen in der Mitte meist voller sind als am Rand und sich entsprechend auch die Feuchtigkeit anders verteilen kann.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Epoché » 22. Juni 2017, 15:37

Und keine Prognosemessung der Welt sollte einen davon abhalten im Eimer noch gegenzuprüfen. Ich habe zum Glück noch keine böse Überrasschung erlebt aber schon von 21%-Überraschungen gehört.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 22. Juni 2017, 18:59

Ich hab auf Waben schon alles mögliche gemessen. Hat mich extrem nervös gemacht. Die MENGEN sind es, die mich da nervös machen. Insofern auch deren Wert. Schließlich hab ich aus 12 Zargen planlos je eine Wabe gefischt und alles zusammen geschleudert. Und DANN gemessen. Danach ging ich schlafen. Gut geschlafen. Am nächsten Tag dann geschleudert.
A - so : Ich hab ne geheizte und getrocknete Wärmekammer. Sonst nicht lang rumstehen lassen die Waben.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon keinimker » 24. Juni 2017, 19:26

Hallo,
alles gelesen und ein Fülle von Fehlequellen und imkerliche Versäumnisse gefunden. letztlich ging es einfach nur um die Honig-"ausbeute"!!!
Ich bin erst 3 jahre dabei und ernte "nach Gefühl". Und habe Honig vom 1. Jahr stehen. Auch der erste von diesem jahr steht im Glas und sieht s.g. aus.
Mein Prinzip: Nur verdeckelt ernten, keine Folie auf den Beuten. Und außerdem: Honig ist ein Naturprodukt und es sollte es bleiben. Also lasst ihn so wie er ist.
Gruß
Harald
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Waldi » 26. Juni 2017, 09:02

keinimker hat geschrieben:Hallo,
alles gelesen und ein Fülle von Fehlequellen und imkerliche Versäumnisse gefunden. letztlich ging es einfach nur um die Honig-"ausbeute"!!!
Ich bin erst 3 jahre dabei und ernte "nach Gefühl". Und habe Honig vom 1. Jahr stehen. Auch der erste von diesem jahr steht im Glas und sieht s.g. aus.
Mein Prinzip: Nur verdeckelt ernten, keine Folie auf den Beuten. Und außerdem: Honig ist ein Naturprodukt und es sollte es bleiben. Also lasst ihn so wie er ist.
Gruß
Harald


Feldbohne, die meisten Waben nicht Verdeckelt geschleudert 16,5 % Wassergehalt. :bll:
Habe am Wochenende geschleudert 7 Hobbock voll, macht 290 Kg Feldbohne. 8))
Der Honig ist sehr dunkel und Zeh ging sehr Schwer durch den sieb.
Weis jemand wir sich der Honig verhalt, wird er noch fest oder bleibt er Flüssig ?
Es Grüßt

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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 26. Juni 2017, 09:28

Waldhonig? ;)
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon smurfy » 26. Juni 2017, 09:33

Hm. Was habt ihr alle so trockenen Honig???
An meinem Waldstand kommt jeden Tag gut was rein. Gefühlt eine Wabe am Tag.
Aber an Schleudern ist nicht zu denken. Samstag Früh vor Bienenflug haben alle getesteten Waben gespritzt...

Bei einem befreundeten Imker ein paar Km weiter spritzt nix.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Waldi » 29. Juni 2017, 11:47

waldimker hat geschrieben:Waldhonig? ;)



Hallo Waldimker,
kann das nicht ausschließen da stehen an die 20 Tannen aber ich weis nicht ob die jetzt Honigen.
Die haben auch gute 3 Wochen Feldbohne angeflogen.
Wo ich jetzt die Zargen draufgestellt habe, habe ich menge Wildbau mit Honigeintrag vorgefunden.
Seit 1 Woche blüht die Linde an dem Standort.
Würde gerne den am WE geschleuderten Honig abfüllen, weis aber nicht ob das eine Gute Idee ist.
Ich Kriege am WE Besuch für 10 Tage aus Canada, da würde ich gerne die 7 Hobbocks aus dem Wohnzimmer haben.
Wer kann mir da ein Tipp geben ?
Es Grüßt

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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 29. Juni 2017, 13:10

20 Tannen machen die Honigräume nicht voll, geh ich mal fest von aus. Aber Bienen fliegen weit! Fichten sind häufiger und haben diesjahr auch gut gehonigt.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon Waldi » 29. Juni 2017, 13:26

waldimker hat geschrieben:20 Tannen machen die Honigräume nicht voll, geh ich mal fest von aus. Aber Bienen fliegen weit! Fichten sind häufiger und haben diesjahr auch gut gehonigt.


kann sein weil der Honig richtig dunkel ist.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon waldimker » 29. Juni 2017, 18:03

Nun, die Ackerbohne, so ungespritzt, wird wohl häufig von Läusen befallen, die dann Honigtau produzieren. Der wäre dunkel. Ich gehe davon aus Fichten- oder auch Tannenhonig hat einen sehr charakteristischen geschmack, der Dir als Imker bekannt sein dürfte. Sonst verkaufst ihn halt als "Sommerhonig" oder sowas.
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Re: Wie erkenne ich den richtigen Schleuderzeitpunkt?

Beitragvon mmoe » 29. Juni 2017, 21:49

Waldi hat geschrieben:Weis jemand wir sich der Honig verhalt, wird er noch fest oder bleibt er Flüssig ?


Bleibt lange flüssig und kristallisiert dann grob aus. Ich habe ein Jahr auch einmal Blatthonig gehabt - einen Teil habe ich flüssig verkauft, einen mit Raps entsprechend cremig gerührt. Er wird dann ein wenig heller - beige.
Viele Grüße
Marco
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