Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Epoché » 7. Mai 2017, 14:37

Nach meinem kleinen "arrrrgh-Moment" gestern denke ich, könnte so ein Thread ganz nett sein. Vielleicht ist dann der ein oder andere Schicksalsschlag leichter zu ertragen. ;)

Ich fang mal an:
Durchsicht bei schwamrtriebigem Volk vorbei. Ordentlich voller Kasten. Bienen mit Rauchstößen nach unten getrieben und Metall-ASG aufgelegt. Man kennt das ja: einige lebensmüde Mädels kriechen doch immer wieder hoch und krabbeln über die Oberträger. Manchmal klemmt man welche fest, aber wenn man sachte auflegt und dann das ASG wieder lupft, krabbeln die geklemmten flink in die Wabengassen hinab. Die kleinen Wachsbrücken verhindern meist ja ein vollkommen planes Aufliegen auf den Oberträgen und so produziert man auch fast nie Bienenbriefmarken. Hin und wieder lässt sich das aber leider auch nicht vermeiden und es wird auch mal eine gequetscht. Tja - ich lege also das Absperrgitter auf und will gerade Mädels befreien und wer hat sich da schön mit seinem Hinterleib quer zu ASG-Stäben und Wachsbrücken selbstmörderisch positioniert? Richtig, die Chefin. -_- Ok, sie war nicht tot. Aber krabbelte sie nun langsamer als sie es sonst tut? Sie verzog sich auf jeden Fall müde in die Wabengasse daneben. Mal sehen ob nächste Woche noch Stifte da sind... Erste Königin gequetscht in meiner Laufbahn. :( :evil:
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Joachim » 7. Mai 2017, 16:14

Das sind leider "Betriebserfahrungen" der schlimmen Sorte. Kommt aber leider vor. Wie du geschrieben hast - in einer Woche kannst sehen, ob das Volk WZ gezogen hat bzw. die Queen noch da ist. Die Chance dass eine Queen nach Quetschungen oder "Rollen" bestehen bleibt stufe ich als nicht sehr hoch ein.
Viele Grüße
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Hössi » 7. Mai 2017, 20:22

Bienen können viel mehr vertragen als man meint. Voriges Jahr ist mir eine Königin beim Schwarmschöpfen ersoffen. Ich habe sie für tot erklärt. Meine Frau hat sie dann in der Hand solange beatmet und wiederbelebt bis sie sich wieder etwas bewegen konnte. Hab sie dann einfach in den eingeschlagenen Schwarm mit reingelegt. Heuer ist das mein bestes Volk!
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Epoché » 7. Mai 2017, 20:36

Mund-zu-Mund oder Mund-zu-Nase-Beatmung? :D
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon propolis » 13. Mai 2017, 20:42

MIr ist vorletztes Jahr beim Zeichnen der Schellack nicht getrocknet und die Kö klebte an der Abdeckfolie fest :black: . Hat sich prima erholt und noch das ganze Jahr brav gelegt :thumbsup:

Bei Frost im November Volksstärke beurteilt per Kippen und obere Zarge kopfüber vors Flugloch gekippt :auge: . Auch hier alles gut gegangen

Kö vom Ableger fliegt beim Zeichnen weg - und landet offensichtlich zielsicher wieder in ihrer Beute L)

Was einem alles passieren kann.... seitdem weiß ich aber: Bienen (und Bienen-Königinnen) sind robuster als man am Anfang denkt ;) .
LG, propolis
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon mmoe » 13. Mai 2017, 21:14

propolis hat geschrieben:Bei Frost im November Volksstärke beurteilt per Kippen und obere Zarge kopfüber vors Flugloch gekippt :auge: . Auch hier alles gut gegangen


:thumbsup: Bestes Volk mit zwei Honigzargen drauf. Ersten HR runter, dann Zweiten angehoben. Gefreut, dass der so richtig schwer war - klebte aber der erste Brutraum noch drunter. Mit ordentlich Bumms auf den Boden geknallt, alle Rähmchen raus. Beim Bergen einen nicht ganz unerheblichen Kollateralschaden angerichtet und die Kö geplättet. Saison war da vorbei.

Stecher-Volk durchgeguckt. Beim schlagartigen Rückzug über die Schubkarre gefallen, die hinter mir gestanden hat - Arm ausgekugelt, Bienen haben erste Hilfe durch Stiche geleistet. :/
Viele Grüße
Marco
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Epoché » 13. Mai 2017, 21:23

propolis :bigrin: :bigrin: :bigrin: Hat sie da eine ganze Woche dran geklebt? :twisted:

mmoe auch hervorragend. :D Sehr slapstickig. :thumbsup:

Und ich wollte gerade maulen, dass hier niemand was schreibt.

Ich hatte diesen Winter manche zweizargig überwintert. Bei der Oxalsäurebehandlung saßen sie noch unten. Bei einem Volk ist mir dann einmal die mit Futter volle Oberzarge entglitten... schon toll, so eiskalte unbesetzte Waben voller Futter aus Hüfthöhe hochkant aufschlagen lassen. Ordentlich zersplittert und Waben rausgefallen. Ich habe den Trümmerklumpen einfach wieder aufgesetzt. Sie haben sich gottseidank zum Frühling in die ordentlich gebliebenen hochgebrütet, so dass ich den äußeren Klumpen dann einfach entfernen konnte. (und bei Frühlingswärme so hinoperieren konnte, dass man sie wieder als Futterwaben gebrauchen konnte. :D )

Meine Königin, die ich mit dem ASG letzte Woche geknautscht hab, legt übrigens nachwievor das schönste flächigste Brutnest am ganzen Stand. Glück gehabt. :)
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon waldimker » 14. Mai 2017, 07:10

schöner Fred. Ich bin sicher, mir fällt noch was ein....oder es fällt nochmal was vor. :P
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Sanny » 14. Mai 2017, 07:56

Zu Beginn meiner Imkerlaufbahn habe ich die Zargen immer senkrecht hingestellt.
Bis ich sie in meinem Dussel falsch herum aufsetzen wollte und alle 10 Rähmchen mir vor die Füße vielen.
War schon beeindruckend als Allergikerin in einer Bienenvolke zu stehen! Aber meine Ausrüstung war bienendicht und nach kurzer Zeit beruhigten sie sich und ich konnte sie wieder einsammeln.
Heute stelle ich die Zargen nur noch waagrecht in den Deckel!

oder

Futtertasche aus Holz mit Kelterlack gestrichen und im vorigen Jahr im Gebrauch, im Frühjahr fröhlich mit Futter gefüllt. Die Nachbarin kam und meinte an meinem Bienenkasten hängt ein Schwarm!!!! Die Futtertasche hatte unten einen langen Riss bekommen!
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Karlheinz » 14. Mai 2017, 09:36

Letztes Jahr habe ich von einem Bekannten eine "Superkönigin" bekommen, von der ich nachziehen wollte. Auf der Heimfahrt krabbelt was meine Wade hoch. Ich hab reflexartig hingegriffen und die Königin in den Königinnenhimmel befördert. Der Käfig auf dem Beifahrersitz war leer......
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon HaroldBerlin » 16. Mai 2017, 14:38

propolis hat geschrieben: Kö vom Ableger fliegt beim Zeichnen weg - und landet offensichtlich zielsicher wieder in ihrer Beute L)


DAS hatte ich dieses Jahr bei einer Durchsicht gleich ZWEIMAL. Einmal ist mir der Kolben des Zeichenrohrs samt Königin nach unten aus der Hand gefallen, das Rohr selbst hatte ich noch in den Fingern - seitdem weiß ich, warum es die MIT Gewinde gibt und warum man dafür das vierfache zahlt.
Die zweite König ein paar Beuten weiter, gezeichnet, hob ab, und ward nie wieder gesehen. In der Beute gab es die kommende Durchsichten trotzdem immer wieder frische Stifte - bis mir dort eine ungezeichnete Königin über den Weg lief. Vielleicht war die auch der Grund dafür, dass die andere Königin so leicht flog....
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon propolis » 17. Mai 2017, 12:32

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Heute die erste gelbe Königin gezeichnet - wieder mit schlotternden Händen, aber diesmal ohne Verflug :bigrin:
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon bob » 17. Mai 2017, 16:15

Karlheinz hat geschrieben:Letztes Jahr habe ich von einem Bekannten eine "Superkönigin" bekommen, von der ich nachziehen wollte. Auf der Heimfahrt krabbelt was meine Wade hoch. Ich hab reflexartig hin gegriffen und die Königin in den Königinnenhimmel befördert. Der Käfig auf dem Beifahrersitz war leer......


dieses Gefühl kenne ich. Ich erlebe es immer wieder, dass ich an einen Stand komme, mit der Durchsicht beginne und irgendwann das Gefühl habe, das mir etwas die Beine hoch marschiert. Irgendwann wird es eng und das "etwas" sticht zu.

Erst danach komme ich auf die Idee, die Socken über die Hosen zu ziehen. :pillepalle:
Gruß bob
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon propolis » 20. Mai 2017, 06:20

Mit Schlaghosen klappt das noch besser :thumbsup:
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon waldimker » 1. Juni 2017, 09:47

Gestern den bisherigen Höhepunkt fabriziert:
Beim Aufteilen eines Viererbodens mit legenden Königinnen hab ich eine zum Zeichnen gefangen. Sie ist mir entfleucht und in einem anderen Abteil auf den Oberträgern gelandet...
...mit einem winzigen Hechtsprung hab ich nach ihr gegriffen. Bienen sind immer schneller. Letztlich musst ich nachgreifen und am Ende hab ich sie aus dem benachbarten leeren Abteil vom Gitterboden aufgelesen. Das Ganze hat Sekunden gedauert. Auf der Hand: Zitternd. Dann hat sie sich auf den Rücken gelegt. Mit den Beinen gezappelt, immer weniger. Ungläubig hab ich zugeschaut. Stachel hab ich natürlich keinen gefunden. Zwei Minuten später stand sie wieder - ziemlich wackelig - auf den eigenen Beinen. Ich hab sie dann auf die OTs ihres Abteils zurückgesetzt und muss der Sache also ihren Lauf lassen...

Zwei Minuten später find ich auf einer Wabe zwei Königinnen: Eine gezeichnete, dicke und eine unbegattete... In sekundenbruchteilen musst ich entscheiden, welche dahin gehört und welche ich besser rette. Die unbegattete hatte eine Begleiterin, die das Hinterteil schon krümmte...
Ich hab sie dann nach Bestem Wissen und Gewissen verteilt und mich für meine Unachtsamkeit gescholten. Bei einem späteren Nachsehen hatte die gezeichnete zum Glück einen Hofstaat um sich... Uff.
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon AngoraAngy » 14. Juni 2017, 19:53

Jetzt darf ich mich auch mit einreihen.
Ich hab heute das Volk durchgesehen, das weisellos ins Frühjahr gestartet war und das durch eine gespendete Brutwabe wieder beweiselt werden konnte. Beim letzten Mal hatte ich nur Brut gesehen, nicht die Dame des Hauses. Diesmal hab ich sie gefunden - NEBEN der Beute!!! nachdem ich eine gründlich begutachtete Wabe auf die Seite gestellt hatte. Sie ließ sich bereitwillig aufklauben und wollte meine Hand dann nicht verlassen L) Ich konnte sie dann doch noch überreden, sich ihrem Volk wieder anzuschließen. Um dann festzustellen, dass ich doch das Zeichenset in der Jackentasche hatte, von dem ich überzeugt war es zuhause vergessen zu haben... :? Trottel... :pillepalle:
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon BieneMoni » 14. Juni 2017, 21:22

Dieser Tage hatte ich eine Schrecksekunde.
Ich bekam eine Königin per Post. Als ich dem Umschlag öffnete, klebte die Ärmste rücklings in der Futterkammer auf dem Futterteig. Nur der Po schaute noch raus. Ihre drei Begleitbienen kamen nicht an sie ran.
Ich habe sie mit einem Zahnstocher aus ihrer mißlichen Lage befreit, dann die 3 Begleitbienen am Eßzimmerfenster wieder eingefangen.
Und anschließend den Zusetzkäfig ins weisellose Volk gehängt...
Inzwischen ist die Königin schon in Eilage. Also nochmal gutgegangen!
Grüße, Moni
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon Tobi » 14. Juni 2017, 22:50

BieneMoni hat geschrieben:Ich habe sie mit einem Zahnstocher aus ihrer mißlichen Lage befreit...


Fällt das nicht eher in die Kategorie tierischer Herzstillstände?!

Warum nimmst du da nicht die Finger!?!


Aber zu Thema: Ich denke man macht sich einfach zu viel Gedanken um nix...
Neulich eine der neuen Zucht-Kös beim Rausziehen des Versabdkäfigs zwischen den Waben raus, den käfigschiebedeckel abgezogen, dass der Käfig offen war.
Eigentlich wollt ich den Freifressverschluss öffnen und wieder reinhängen..., naja..., Kö statt dessen in der Hand gehabt und einfach reingeschmissen..., keine Lusst auf Spirenzien gehabt..., schaun mehr ma...
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Re: Sammelsurium imkerlicher Herzstillstände

Beitragvon BieneMoni » 15. Juni 2017, 07:11

Hallo Tobi,

ich habe sie doch nicht aufgespießt :shock: , sondern bin mit dem Zahnstocher vorsichtig unter ihren Leib und habe sie hochgehoben. Mit den Fingern hätte ich ihr vielleicht die Flügel abgerissen, die waren doch festgeklebt.

Der Futterteig war durch die aktuelle Hitze ganz klebrig-schmierig. Königinnen-Versand bei ü 30 Grad ist nicht so doll, das merke ich mir. Lieber auf kühlere Tage warten, wenn ich mal wieder bestelle.

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