Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Berlinerjung » 12. April 2017, 16:49

Hallo,
möchte Euch erneut um Rat bitten...
Zwei meiner drei Völkern haben den Winter überlebt. Eines davon, ein letztes Jahr eingefangener Schwarm, ist ungemein stark. Ich habe die Völker am Sonntag durchgeguckt und war überrascht, dass alle Wabengassen besetzt sind und fast überall massenhaft verdeckelte Brut und Pollen vorhanden ist. Unverdeckelte Brut habe ich in dem Volk nicht gesehen - allerdings war ich auch irgendwie total aufgeregt :no:
In Erinnerung ist mir aber die geringe Menge an Futter. Nur auf den beiden äußeren Waben war etwas Futter, sowie kleine Ecken oben in zwei Brutwaben. Sonntag und Montag waren die Damen massenhaft unterwegs - so habe ich das bisher nur im Sommer gesehen...Seit Dienstag ist das Wetter in Berlin aber mies und wird auch wohl noch mindestens eine Woche schlecht bleiben (unter 12 Grad und Regen tagsüber).
Habe jetzt Sorge, dass mir dieses starke (aber leider sehr "böse" Volk) noch verhungert. Ich habe gewogen (Eine Zarge Dadant 10er, links und rechts mit Zugwaage, ohne Blechdeckel) und bin auf 28 Kilo gekommen. Gehe ich von 15 Kilo Gewicht der Zarge + 4 Kilo Rähmchen+Mittelwände aus, bleiben immer noch 9 Kilo für Bienen, Brut und Pollen. Ich habe dem Volk den gesamelten Necktar der letzten Saison komplett überlassen und im Spätsommer 12 Kilo Zucker 3:2 eingefüttert. In Berlin gibt es m.E. reichlich Tracht, u.a. Kirsche - aber die Damen können nicht raus....
Was meint Ihr: Sollte ich sicherheitshalber 2,5 apiinvert auflegen (und wenn ja, wie: im Netz steht mal "5 cm Schlitz auf Oberseite", oder aber auch "3-6 mit Nadel in Unterseite"), oder dürfte ich Eurer Einschätzung nach - auf Basis meiner Schilderungen - genug Futter haben?
VG Peter
Berlinerjung
 
Beiträge: 41
Registriert: 2. Juli 2015, 22:14

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Hamamelishonig » 12. April 2017, 16:55

Also verdeckelte Brut braucht kein Futter mehr, wenn in den Ecken noch Futter haengt... ASG drauf, Honigraum drauf, Eine Pollenwabe raus, Drohnenraehmchen rein
Wichtig: Dieses Forum wird demnächst abgeschaltet - komm mit rüber ins neue Forum "Einfaches Imkern" unter http://dreilichs.de/if
Mehr Infos: http://einfachimkern.de/viewtopic.php?f=28&t=2729
Benutzeravatar
Hamamelishonig
 
Beiträge: 410
Registriert: 10. Juli 2010, 07:27
Wohnort: Hohenlohe/Westrand mit Weinbergen

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon waldimker » 12. April 2017, 17:04

Das Volk wird nicht nur verdeckelte haben. Dir wird die offene entgangen sein. MIr ist neulich passiert, hab eine Wabe mit Stiften und jüngsten Maden "entsorgt"... :shock: (ich hab ne Entschuldigung: Die Wabe war auf der "falschen" Seite des Schieds und ich hatte offentsichltich die Kö unterschätzt)
Zieh doch mal die äußeren Waben und schätz das Futter. Auf jede Seite gehen etwa 3 Pfund, also max. 3 kg insgesamt pro Wabe. Wenn das Volk noch insgesamt 3 kg auf den äußeren Waben hat, übersteht es eine Woche locker.
Aber es spricht auch gar nichts dagegen, Fondant aufzulegen oder unterzulegen. ich würde es gut aufschlitzen und öffnen und in den Boden legen. Schlitze nach oben. Vllt. führt das zu fortgesetztem Brutgeschäft?
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Berlinerjung » 12. April 2017, 17:12

Danke für Eure Postings!
Denke auch, dass ich unverdeckelte Brut übersehen habe und womöglich verdeckelte Brut mit Pollen verwechselt habe. Ich war einfach überrascht, wie stark das Volk ist und habe zwar geguckt, aber viel vergesssen, bzw. falsch wahrgenommen glaube ich. Danke insbesondere für die Einschätzung im Hinblick auf das Gewicht. So habe ich einen Ansatzpunkt... Und es ist kein Problem bei Temperaturen von max 10 Grad die Außenwaben zu ziehen?
Den Honigraum will ich möglichst bald aufsetzen - wenn die Damen aber nicht fliegen können, hat dass wohl keine Eile, denke ich...
P.S.: Was ist Fondant? Vorrätig habe ich 2,5 apiinvert, das würde ich zum Füttern auch nutzen wollen.
VG Peter
Berlinerjung
 
Beiträge: 41
Registriert: 2. Juli 2015, 22:14

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Epoché » 12. April 2017, 17:59

Du hast die Kisten ja keine Ewigkeiten auf. Und dann kontrollierst Du auch nur Futter. Da musst Du bei 10 Grad keine Angst haben. ;)-
Epoché
 
Beiträge: 319
Registriert: 13. März 2016, 23:03
Wohnort: Oberfranken

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Angie » 12. April 2017, 18:41

Berlinerjung hat geschrieben:Den Honigraum will ich möglichst bald aufsetzen - wenn die Damen aber nicht fliegen können, hat dass wohl keine Eile, denke ich...
P.S.: Was ist Fondant? Vorrätig habe ich 2,5 apiinvert, das würde ich zum Füttern auch nutzen wollen.
VG Peter


Wenn das Volk schon stark ist wird es auch bei schlechtem Wetter bauen.
Du meinst sicher, dass Du 2,5kg Apifonda Futterteig hast....?Fondant ist ein anderes Wort für Futterteig.

Oder hast du wirklich ApiInvert? Das wäre dann Flüssigfutter......?
Simon fehlt. RIP
Angie
Benutzeravatar
Angie
 
Beiträge: 370
Bilder: 11
Registriert: 16. September 2013, 21:01
Wohnort: Oberbayern

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Berlinerjung » 12. April 2017, 18:55

Vielen lieben Dank für Eure Antworten!
Morgen fahre ich vorbei, gucke mir die Randwaben an und wenn es dort knapp ist, gibt es halt Apifonda. Das ist es auch, was ich habe. Apiinvert hatte ich irgendwie im Kopf.
Wieviel Jahre ziehen eigentlich ins Land, bis man bei der Imkerei das Gefühl hat, das Imkern zu beherrschen? Als ich angefangen habe dachte ich, dass die Tierchen das alles mehr oder weniger von alleine machen und der Imkerpapa in erster Linie sich am Honig erfreut :bll:
Spaß macht es aber dennoch sehr und ich liebe meine Bienen (auch die "Bösen" vom Schwarm)!
VG Peter
Berlinerjung
 
Beiträge: 41
Registriert: 2. Juli 2015, 22:14

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Angie » 12. April 2017, 18:57

Noch ein Gedanke

Berlinerjung hat geschrieben: Unverdeckelte Brut habe ich in dem Volk nicht gesehen
VG Peter


Wenn das Volk wenig Futtervorrat hat, kann die Königin aus der Brut gehen, da das Volk nur Larven versorgen wird, die es auch ernähren kann.
Wenn Du eine gute Tracht aus der Kirsche hattest, werden die Bienen die frei werdenden schlüpfenden Zellen mit Nektar voll packen.
Dann kann man unter Umständen auch keine Stifte finden.

Es gibt also verschiedene Szenarien.

Ich würde nochmal in Ruhe die Futtervorräte der Seitenrähmchen einschätzen. 2kg Futter reichen einem starken Volk etwa für eine Woche aus.
Sind es wirklich weniger Vorräte, kannst Du den Honigraum geben und den Futterteig auflegen. Futterteig wird mehr verbrütet und landet nicht in großen Mengen im Honigraum, vor allem nicht wenn dieser noch ausgebaut werden muss. Um den Teig zu verarbeiten müssen die Bienen Wasser holen, was bei 10-12°C möglich ist.

Dann gut beobachten und den Futterteig bei Einsetzen der Tracht wieder entfernen.
Übrigens: Starke Völker sind nach Schlechtwetterperioden die ersten Schwarmkandidaten, also die Schwarmkontrolle nicht vernachlässigen, es sei denn der Schwarm ist erwünscht.
Simon fehlt. RIP
Angie
Benutzeravatar
Angie
 
Beiträge: 370
Bilder: 11
Registriert: 16. September 2013, 21:01
Wohnort: Oberbayern

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Angie » 12. April 2017, 19:11

Berlinerjung hat geschrieben:Wieviel Jahre ziehen eigentlich ins Land, bis man bei der Imkerei das Gefühl hat, das Imkern zu beherrschen?
VG Peter


Ich würde sagen, wenn man sich so richtig reinhängt hat man nach etwa drei Jahren ein gewisses Gefühl für die Völkerführung, wenn man mindestens 4-6 Völker hält.
Dann hat man genügend Szenarien erlebt und kann die meisten Situationen einschätzen.

"Beherrschen" wird man es allerdings nie, denn die Bienen und das Wetter bieten einem immer wieder Überraschungen und jedes Jahr stellt einen vor neue Herausforderungen.

Bei uns in Oberbayern erlebe ich bei uns momentan seit Wochen eine so starke anhaltende Trockenheit , dass wir die Völker trotz blühender Wiesen und Obstbäume bald füttern müssen, weil es einfach seit Wochen nicht geregnet hat. Alle Regenschauer gehen an uns vorbei.

An trockenen Stellen honigt der Raps auch nicht, seine Wurzeln reichen nicht tief genug, die Bauern erwägen schon ihn unterzupflügen, da die Ernte schlecht sein wird. Das steht jetzt schon fest. An feuchteren Stellen im Moos kann noch etwas gehen, aber auch hier sollte es mal endlich wieder regnen.
Simon fehlt. RIP
Angie
Benutzeravatar
Angie
 
Beiträge: 370
Bilder: 11
Registriert: 16. September 2013, 21:01
Wohnort: Oberbayern

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Berlinerjung » 12. April 2017, 19:13

Danke für die zusätzlichen Hinweise. Wenn ich morgen vorbeifahre werde ich auch den Honigraum aufsetzen. Von dem Volk, welches leider den Winter nicht überlebt hat, habe ich noch fertig ausgebaute Waben. Ich habe Sonntag tatsächlich auch schon einige Spielnäpfchen gesehen - Schwarmkontrolle und ggf. Verhinderung steht dann bei dem Volk wohl als nächstes an.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Simon zu bedanken. Meine ersten Fragen hat er mir hier letztes Jahr ausführlich beantwortet und mir sehr geholfen. Echt gemein...
VG Peter
Berlinerjung
 
Beiträge: 41
Registriert: 2. Juli 2015, 22:14

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon waldimker » 12. April 2017, 19:36

@BerlinerJung:
ich weiß, es ist schwer zu beurteilen für Dich, aber: droht den Bienen der Platz auszugehen? D.h. hängen jede Menge Bienen vor dem Kasten bei 10 oder 12 Grad? Bilden sie morgens eine Traube unter den Rähmchen, dass der Gitterboden droht wegzuplatzen?

@Angie: Erklär mir mal Deine Gründe, warum BerlinerJung einen Honigraum aufsetzen soll, wenn garantiert eine Woche lang kein Nektar reinkommen soll? Meinst Du, die schlüpfende Brut lupft den Deckel der Kiste? Ich glaube nicht, dass die um diese Zeit im Jahr und der Vor-Witterung den Aufenthaltsraum brauchen. Zudem werden sie ihn nicht nutzen, es sei denn mit ausgebauten Waben. Und dann nur zum Spazieren gehen. Du merkst: Ich halte das für eine unnötige, ja evtl. schädliche Maßnahme.
Ich hab ein paar Völker aufgesetzt, die das nicht gebraucht haben. Grämt mich jetzt noch.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon BieneMoni » 12. April 2017, 19:40

Von dem Volk, welches leider den Winter nicht überlebt hat, habe ich noch fertig ausgebaute Waben.

Woran ist das Volk gestorben?
Nicht daß du dir mit diesen Waben eine Krankheit in dein aktuelles Volk holst.

LG, Moni
Dieses Forum wird demnächst geschlossen!
Hier gehts im Nachfolge-Forum weiter: dreilichs.de/if/index.php


Langstroth-Imkerei in der südpfälzischen Rheinebene
Benutzeravatar
BieneMoni
 
Beiträge: 216
Registriert: 27. April 2016, 14:08

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Angie » 12. April 2017, 20:43

waldimker hat geschrieben:@Angie: Erklär mir mal Deine Gründe, warum Berliner Jung einen Honigraum aufsetzen soll, wenn garantiert eine Woche lang kein Nektar reinkommen soll? .....
.......Du merkst: Ich halte das für eine unnötige, ja evtl. schädliche Maßnahme.


Gerne erkläre ich Dir meine Gedanken.

Wir wissen nicht wieviel Futter definitiv vorhanden ist, da Berlinerjung bei der Durchschau aufgeregt war.
Stimmen die Beobachtungen und ist das Volk sehr stark und hat es doch Futtervorräte....wird es den Honigraum ausbauen, da viele schlüpfende Bienen mit ausreichend Futter auch bauen wollen und werden. Zumimdestens teilweise könnte der Honigraum ausgebaut werden.

Schädlich ist das Aufsetzen des Honigraums für ein starkes Volk um diese Zeit aber sicher nicht, ob mit oder ohne Vorräte, und dem soll ja auch vernünftigerweise mit Futterteig abgeholfen werden.

Hat das Volk allerdings tatsächlich keine oder kaum Futtervorräte, wird es, richtig, den Honigraum wahrscheinlich nicht annehmen und den Futterteig zunächst zur Versorgung des Volkes hernehmen. Verloren ist damit aber nichts. Es ist ja sogar oft auch so, dass die Bienen eine neue Zarge erst kennenlernen müssen, bevor sie sie ausbauen. Das könnten sie in der Schlechtwetterphase machen und danach gleich loslegen.

Da wir hier aber das Volk nicht genau kenne und uns vor Ort kein ganz genaues Bild machen können und Berlinerjung unsicher war.....
wäre mein Vorschlag den Honigraum aufzusetzen, Futterteig geben und die Sache beobachten. Man wird sehen wie das Volk reagiert.

Wenn jemand das Aufsetzen des Honigraums aber definitiv für schädlich hält: Bitte her mit den Argumenten!
Vielleicht habe ich erwas übersehen oder nicht bedacht.
Simon fehlt. RIP
Angie
Benutzeravatar
Angie
 
Beiträge: 370
Bilder: 11
Registriert: 16. September 2013, 21:01
Wohnort: Oberbayern

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon waldimker » 12. April 2017, 21:28

es ist ein unnötiger leerer Raum.

Ich selbst habe am 31. März aufgesetzt. Eine Stunde später waren die Bienen dick auf den ausgebauten Waben drauf. (Am 10. April waren die Aufsätze "halb voll", wo ich das Volk richtig eingeschätzt hatte)
Der Ausbau geht bei Tracht praktisch "über Nacht". Das Eingewöhnen und Kennenlernen und vorab Ausbauen halte ich - man sehe es mir nach - für Firlefanz. Die Bienen meiner Meinung nach auch.

ICH würds vermeiden, aber mir ist klar dass das Volk nicht sterben wird dran.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon Berlinerjung » 13. April 2017, 08:42

Hallo,
um noch die offenen Fragen an mich zu beantworten:
@Waldimker: Das Volk ist zwar sehr stark in meiner Wahrnehmung, die Immen hängen aber weder am Eingang rum, noch unten besonders durch - allerdings gibt es unten schon recht kräftigen Wildbau. Die Damen wollen mehr Raum, haben ihn aber (noch) nicht.
Mein Ursprungsvolk hatte im letzten Spätherbst starken Varroabefall und in der Folge litten die Damen und dem Flügeldeformationsvirus. Das Volk war relativ schwach beim Einwintern und ich es wohl besser auflösen sollen, wollte die Bienen aber nicht mit einem anderen Volk vereinigen, da sie ja krank waren. Bei der ersten Durchsicht dieses Jahr stellte ich dann fest, dass die Beute einen sehr unangenehmen Geruch verströmte, das Volk stark geschrumpft war (ca. 500 Bienen) und auch viel Kot an den Seitenwänden, Rähmchen und am Eingang war - nehme an, dass das Nosematose war. Wollte das Volk dann abschwefeln. Als ich alles beisammen hatte und das Volk öffnete waren kaum noch Bienen da. Die wenigen verschwanden von alleine. Habe dann Tabula Rasa gemacht und alle Rähmchen und Mittelwände vernichtet. Die Beute habe ich mit Spüli und heißem Wasser ausgeschrubbt und hoffe, diese dann später im Jahr für einen Ableger nutzen zu können. Die Honigwaben habe ich Monate vorher entfernt - kann mir nicht vorstellen, dass damit irgendwas sein kann...
VG Peter
Berlinerjung
 
Beiträge: 41
Registriert: 2. Juli 2015, 22:14

Re: Dadant in Berlin - jetzt noch notfüttern?

Beitragvon mmoe » 13. April 2017, 09:09

Berlinerjung hat geschrieben: Habe dann Tabula Rasa gemacht und alle Rähmchen und Mittelwände vernichtet. Die Beute habe ich mit Spüli und heißem Wasser ausgeschrubbt und hoffe, diese dann später im Jahr für einen Ableger nutzen zu können. Die Honigwaben habe ich Monate vorher entfernt - kann mir nicht vorstellen, dass damit irgendwas sein kann...
VG Peter


-> https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/bienen/dateien/reinigung_und_desinfektion.pdf
Viele Grüße
Marco
mmoe
 
Beiträge: 300
Registriert: 1. August 2014, 21:13


Zurück zu Völkerführung - Betriebsweise

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast