"Dadant"-Beute und Betriebsweise

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 16. Dezember 2014, 07:39

Nochmal zur Rutschleiste und dem Beespace oben oder unten:

Ich habe leider keine Erfahrung mit dem Beespace unten, verspreche mir aber weniger Überbau und letztendlch effizienteres Arbeiten durch oben bündig mit der Zarge abschließende Rähmchen.
Frage: Wenn man sowieso gurten muss, da man einzeln Beuten verladen muss: Käme man dann auch auf Dauer nicht gut ohne Rutschleiste aus?
Ich möchte an diesem Punkt nicht wieder einen Fehler im Beutensystem machen , den ich dann beim 100. Volk (immer noch) bereue.


viele Grüße

vom waldimker
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Immenfreund » 16. Dezember 2014, 07:52

waldimker hat geschrieben:Frage: Wenn man sowieso gurten muss, da man einzeln Beuten verladen muss: Käme man dann auch auf Dauer nicht gut ohne Rutschleiste aus?

da die Bienen alle Ritzen verkitten, kannst du auch ohne "Rutschverhinderungsleiste" wandern.
Bei vorheriger Schwarmkontrolle sind die Zargen allerdings gelockert.
Mit ist einmal beim Verladen einer vergurteten Beute ein Deckel ohne Rutschverhinderungsleiste verrutscht, nur gut einen cm, da kommen noch keine Bienen raus.
Wenn du schon auf den komplizierteren Zusammenbau der Hohenheimer ansprichst, dann lass die Rutschleiste weg, kannst ggf. nachträglich noch Schrauben mit Überstand in die Ecken einsetzen.
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
Benutzeravatar
Immenfreund
 
Beiträge: 1117
Registriert: 1. Mai 2011, 15:45
Wohnort: Waiblingen-Bittenfeld

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Simon » 16. Dezember 2014, 08:06

waldimker hat geschrieben:Ich habe leider keine Erfahrung mit dem Beespace unten, verspreche mir aber weniger Überbau und letztendlch effizienteres Arbeiten durch oben bündig mit der Zarge abschließende Rähmchen.
Das ist eine tolle Sache, die super box aufkanten und mit einem Rutsch den Überbau abmulchen. Ist bei den Bruttrögen auch ein Beespace nach unten vorgesehen?
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 520
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 16. Dezember 2014, 09:35

Bei Dir bin ich mir nie sicher, ob da nicht Ironie im Spiel ist, Simon...

Ich hab mir schonmal einen Schaber mit 350 mm Arbeitsbreite bestellt.

Die Bauanleitung bei magazinimker.de sieht den Beespace OBEN vor.
Beer, Ries usf. haben oben wohl keinen, wenn ichs richtig interpretiere und auf den Fotos sehe. Auch bei Adam schienen die Rähmchen oben bündig zu sein. Und Janos schreibt weiter oben, die Wagner-Beuten hätten den Beespace auch immer unten.
Da die käuflichen Kästen in der Regel 305 mm hoch sind, ergäbe sich bei 285 mm Rähmchenhöhe ein "Beespace" UNTEN von 20 mm ...
Was wohl daher kommt, dass der Boden bei 12er Dadant i.d.R. einen Antirutschfalz hat. Und der Flachboden wird so zum höheren Boden.

Die Magazinimkerbeute hat den Falz beim Boden nicht oder zumindest weiß ich davon nichts. Diese Beute ist 294 mm hoch. Oben 7 mm Luft, unten 2 mm. Auch bei den HRe.

Wenn ich 9er Beuten baue, bin ich frei, da es da noch gar nix vorhandenes genormtes gibt. Könnte auch 285 mm hoch bauen ohne Beespace. ABER: Es wird immer mal wieder vorkommen, dass man 2 Brutkästen aufeinander setzt. Sei es für Brutableger, Vereiningen von Völkern u.a.m.
Insofern wäre ein Beespace sicher von Vorteil.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon andreasE » 16. Dezember 2014, 11:20

Simon hat geschrieben: Das ist eine tolle Sache, die super box aufkanten und mit einem Rutsch den Überbau abmulchen.

Mir ist nicht ganz klar, wieso der Überbau stänig mit dem Beespace in Verbindung gebracht wird?! Vielleicht weiß ich aber auch nicht mehr, was der Beespace ist... kann ja sein!
So wie ich das aber bisher gesehen habe, hat der Überbau immer etwas mit einer falsch gebauten Beute ( u. A. Beespace), mit schlecht durchgezüchteten Königinnen und dem unseligen Gebrauch dieser Plastikfolien zu tun.

@ Waldimker:
Hier kannst Du sehen, wie man auch wandern kann...
http://www.westerhoff-imkereibetriebe.d ... wanderung/

Letztendlich mußt Du entscheiden, was Deine Prämissen sind und ob Du unter diesen Dein Pensum schaffst. Wenn Du keine 300 Völker alleine komplett bearbeiten kannst, brauchst Du einen neuen Plan.

Viele Grüße aus dem Norden
Andreas
andreasE
 
Beiträge: 607
Bilder: 7
Registriert: 30. September 2014, 17:01

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Immenfreund » 16. Dezember 2014, 13:06

waldimker hat geschrieben:Bei Dir bin ich mir nie sicher, ob da nicht Ironie im Spiel ist, Simon...

Ich auch; habe mich schon gefragt, ob Simon so viel intelligenter als ich (und du wohl auch) ist, dass er Ironie so geschickt vor uns verstecken kann. :rofl:
Mit freundlichen Grüssen

Helmut

Bienenstand auf 300 m.ü.d.M. Hanglage in Streuobstwiese am Waldrand

http://immenfreund.wordpress.com

nur noch in http://dreilichs.de/if/ aktiv
Benutzeravatar
Immenfreund
 
Beiträge: 1117
Registriert: 1. Mai 2011, 15:45
Wohnort: Waiblingen-Bittenfeld

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 16. Dezember 2014, 13:17

Hallo Andreas,

was verwendest Du anstelle von Plastikfolien? Wie ist demnach Dein Innendeckel aufgebaut?
Ich hab eine zeitlang Propolisgitter eingelegt, bin aber dieses Jahr aus Zeitmangel nie dazu gekommen - und hab Plastikfolien verwendet.

Irgendeine Form der Verrutschsicherung ist schon sinnvoll. Wenn ich da nur an den Transport von leeren Zargen denke... Ich will ja wirklich nicht alles zusammengurten, was ich von A nach B bringen muss. Auch die vollen Honigzargen nicht.

Am Ende lande ich dann doch noch bei der Hohenheimer Bauweise. Eine 22 mm Wandstärke wäre mir dabei allerdings sympathischer als die 20 mm.

Die Metall-Absperrgitter die ich habe sind alle nur 3 mm dick - aber das spielt vermutlich keine große Rolle.

Die Leisten bei den Böden andersherum aufzuschrauben geht leider nur bei der quadratischen Beute.

So wie ich das aber bisher gesehen habe, hat der Überbau immer etwas mit einer falsch gebauten Beute ( u. A. Beespace)


Genau darum geht es mir und deswegen stelle ich soviele Fragen und stelle soviele Überlegungen an. Eine gut und durchdacht gebaute Beute erlaubt effizientes Arbeiten.

@immenfreund:
nicht dass da missverständnisse aufkommen: gäbe es gute Gründe würde ich auch viel komplexere Beuten bauen. Die Rutschleiste aufzunageln ist nun wirklich kein allzugroßer Aufwand. Bei der Hohenheimer Konstruktion ist recht viel Passarbeit notwendig, was eben einige Arbeitsschritte mehr erfordert als die vier Bretter der "normalen" Kästen. ("einfach" darf ich vielleicht nicht schreiben, aber mit "Norm" hat man bei Beuten auch nix zu schaffen)

viele Grüße

vom waldimker
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Simon » 16. Dezember 2014, 14:42

waldimker hat geschrieben:Bei Dir bin ich mir nie sicher, ob da nicht Ironie im Spiel ist, Simon...

Ich hab mir schonmal einen Schaber mit 350 mm Arbeitsbreite bestellt.

Die Bauanleitung bei magazinimker.de sieht den Beespace OBEN vor.


Ist der beespace oben an der Zarge können flache Deckel ohne bienenverscheuchen aufgelegt werden. Beespace unten bedeutet honey supers leicht verdreht aufsetzen und dann Zarge passend justieren, weil schieben iss nicht:
520
Respect the beespace - bei Dickwaben gibts Wachsbrücken, bei Pilzköpfen stimmt der Beespace zum geraden Seitenteil nicht und der Wabenabstand wird schnell unterschritten.
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 520
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 16. Dezember 2014, 19:31

Ich hab heut abend noch die Lust bekommen und eine 9-er Honigraumzarge nach Hohenheimer Muster gebaut. 20 mm scheinen ausreichend wenn man das so sieht. Ich hab eine Ergänzung vorgenommen: In der Stirnwand, in der Fortführung der (ergonomisch angeschrägten) Griffleiste hab ich noch eine 10 mm tiefe Griffmulde eingefräst (nicht über die ganze Länge der Stirnwand!). So erhalte ich 30 mm Griff"leisten"tiefe. Das Ding trägt sich ausnehmend gut.
Eine Antirutschleiste von 8x8 mm hab ich auch noch gleich aufgenagelt.
Der Aufwand ist tatsächlich beträchtlich höher als die "einfachen" Vierbretterkästen. Aber am Ende ist das "gut Tragen" noch das Wertvollste, wenn man mehr als Hobby daraus macht.
Maße: 545 x 390 x 150
fasst acht Dickwaben oder 9 normale.

Ich erwäge, den Brutraumkasten in 22 mm auszuführen, Griffleisten dann in 18 mm. Und natürlich die vertiefende Griffmulde dann 12 mm teif eingefräst. Muss ich gesehen haben.

@Andreas:
führst Du Dickwaben im Rechen? Oder mit Abstandhaltern oder etwas anderem? Hab auch schon Tackerklammern gesehen.

viele Grüße

vom waldimker
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 16. Dezember 2014, 23:03

Innendeckel & Fütterer haben auch den Beespace unten - kein Wildbau am Deckel ohne Folie
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 17. Dezember 2014, 07:20

Hallo Janos,

Du verwendest EINFACH KEINE Folie?
Wie sehen denn Deine Innendeckel aus? Bzw.: von wem hast Du die?
Danke.

waldimker
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 08:01

sind auch von Wagner
Dateianhänge
IMG_3308.JPG
Foto 22.01.14 21 59 35 Kopie.jpg
Foto 08.02.14 14 08 00 Kopie.jpg
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 08:02

das erste sind die Fütterer - Rest verschiedene Ansichten des Innendeckels
Dateianhänge
Foto 29.01.14 20 07 28 Kopie.jpeg
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 17. Dezember 2014, 09:38

Danke für die Fotos!
MIt was ist der Innendeckel denn zu Isolierzwecken gefüllt?
Und zw. Rähmchen und der Hartfaser(?)platte ist nix mehr, keine Folie?
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon andreasE » 17. Dezember 2014, 13:13

waldimker hat geschrieben:Hallo Andreas,
was verwendest Du anstelle von Plastikfolien? Wie ist demnach Dein Innendeckel aufgebaut?
Ich hab eine zeitlang Propolisgitter eingelegt, bin aber dieses Jahr aus Zeitmangel nie dazu gekommen - und hab Plastikfolien verwendet.

Nichts wird eingelegt zwischen Brutraum/ Honigraum und Deckel! Wie der Deckel aussieht kann man auf den Bildern von Janos ganz gut sehen, denn dieser hat einen Beespace. Das sollte eigentlich Standard sein und ist "einfach imkern" MIT "Wirklichkeitszusatz"!

waldimker hat geschrieben:Irgendeine Form der Verrutschsicherung ist schon sinnvoll. Wenn ich da nur an den Transport von leeren Zargen denke... Ich will ja wirklich nicht alles zusammengurten, was ich von A nach B bringen muss. Auch die vollen Honigzargen nicht.

Am Ende lande ich dann doch noch bei der Hohenheimer Bauweise. Eine 22 mm Wandstärke wäre mir dabei allerdings sympathischer als die 20 mm.

Du entscheidest Dich für eine Verrutschsicherung, oder Du baust zweimal, wenn Du nicht definiv ausschließen kannst, daß das Imkern ein Hobby bleibt! Ich würde auch nicht die Rutschleiste aufnageln, sondern das Stirnbrett tiefer ( 8mm) als die Seitenbretter mit diesen verschrauben. Diese müssen auch nicht über die Stirnbretter hinausragen, da sie auch mit den Seitenbrettern abschließen können.
Die 2mm sind ohne Bedeutung.
(Es wäre zudem zu klären, ob die Hohenheimer-Bauweise auch wirklich aus Hohenheim stammt...!)

waldimker hat geschrieben:Hallo Andreas,
Die Leisten bei den Böden andersherum aufzuschrauben geht leider nur bei der quadratischen Beute.

Das stimmt.

waldimker hat geschrieben:Genau darum geht es mir und deswegen stelle ich soviele Fragen und stelle soviele Überlegungen an. Eine gut und durchdacht gebaute Beute erlaubt effizientes Arbeiten.

Besser vorher fragen, als einfach nachmachen, sich über das Desaster ärgern und heimlich basteln.

waldimker hat geschrieben:führst Du Dickwaben im Rechen? Oder mit Abstandhaltern oder etwas anderem? Hab auch schon Tackerklammern gesehen.

Die Dickwaben haben gerade Seitenteile und werden mit einem Holzrechen auf Abstand gehalten. Nächsten Winter baue ich mir weitere Honigräume, welche dann einen gelaserten Edelstahlrechen haben.

waldimker hat geschrieben: Hab auch schon Tackerklammern gesehen

...Murks habe ich auch schon viel gesehen...

waldimker hat geschrieben:Danke für die Fotos!
MIt was ist der Innendeckel denn zu Isolierzwecken gefüllt?
Und zw. Rähmchen und der Hartfaser(?)platte ist nix mehr, keine Folie?

Zwar bin ich nicht Janos, erlaube mir aber dennoch Dir zu Antworten, da ich ja schon mal dabei bin:
Bei den Wagner-Beuten liegt eine Holzweichfaserplatte im Deckel und bei den Beuten von Weber gibt es eine Filzmatte. Die Weichfasermatte finde ich besser, solange sie nicht naß wird.
Die Isolierung liegt im Innendeckel auf einer Sperrholzplatte, unter dieser befindet sich der Beespace zu den Oberträgern der Rähmchen. Wie bereits gesagt: Wenn der Beespace paßt, dann ist die Folie unnötig. Weiter oben deutete ich aber schon an, daß Wildbau nicht nur mit dem Beespace in Verbindung zu bringen ist.

waldimker hat geschrieben:Die Bauanleitung bei magazinimker.de sieht den Beespace OBEN vor.
...

Wenn ich 9er Beuten baue, bin ich frei, da es da noch gar nix vorhandenes genormtes gibt. Könnte auch 285 mm hoch bauen ohne Beespace.

Wenn Du die "Hohenheimer-Beute" baust, ist der Beespace immer oben. Unten sollten die Unterträger IMMER mit den Zargen abschließen!

Weil:
waldimker hat geschrieben: Es wird immer mal wieder vorkommen, dass man 2 Brutkästen aufeinander setzt. Sei es für Brutableger, Vereiningen von Völkern u.a.m


waldimker hat geschrieben:Insofern wäre ein Beespace sicher von Vorteil.

...ich glaube auch, daß der Beespace einen Vorteil bringt... ß)


Gruß
Andreas
andreasE
 
Beiträge: 607
Bilder: 7
Registriert: 30. September 2014, 17:01

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 13:26

also das ist Sperrholz - dann Beespace dann Rähmchen - oben im tiefen Teil liegt die Faserplatte als Dämmung und dann kommt bei Wagner ein Stülpdeckel aus Holz, mit Abstandsleisten für Unterlüftung und dann ein Blechdach als Wetterschutz.

Verbau hatte ich noch nicht, wie es mit Schimmel bzw. Kondenzwasser aussieht kann ich berichten nach dem Winter.

Das schöne ist, diese Innendeckel wird umgedreht zur Bienenflucht mit viel Platz - perfekt zur Bildung von Drohnen und Königinnenfreien Kunstschwärmen nach der letzten Honigernte
Dateianhänge
IMG_4513.JPG
IMG_4515.JPG
IMG_4516.jpg
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 13:29

der Vorteil bei Beespace unten ist halt auch, dass die Rähmchen von der Zarge oder Innendeckel von oben "eingeklemmt" werden
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Simon » 17. Dezember 2014, 13:32

andreasE hat geschrieben: Nichts wird eingelegt zwischen Brutraum/ Honigraum und Deckel! Wie der Deckel aussieht kann man auf den Bildern von Janos ganz gut sehen, denn dieser hat einen Beespace. Das sollte eigentlich Standard sein und ist "einfach imkern" MIT "Wirklichkeitszusatz"!
Einfach ein einfacher Deckel ist das wirklich nicht wenn der Beespace hier auch noch berücksichtigt werden muss, wie ist das mit dem formschlüssigen Einlegen eines Absperrgitters ohne Rähmchen? Kommen die dann unten in den Honigraum ran?
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 520
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 13:49

es kommt ein Gitter im Holzrahmen ran - und dass hat dann wieder den Beespace unten
Dateianhänge
IMG_3296.jpg
ASG von "unten"
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 17. Dezember 2014, 15:04

Hab jetzt auch mal ein paar Fotos gemacht, damit man besser weiß worüber man spricht.

522
HR-Zarge 10er Dadant mit gemurkstem REchen. Bauweise nach magazinimker.de (die "guten" sind im Lager)
Beespace oben.

524
Die neue HR-Zarge 9er-Dadant in Hohenheimer Bauweise.
Beespace oben. - ohne Rechen (es passt auch keiner mehr rein)
Man sieht die Dimensionsunterschiede. Länger und schmäler (trägt sich aber gut dadurch)



529
Eckverbindung bei der magazinimker-beute


525
Eckverbindung bei der Hohenheimer Bauweise
- man bemerke die schmale Rähmchenauflage (das helle Holz, Außenflächen mit Lasur gestrichen)

528
Die Antirutschleiste - 8x8 mm
weil die Rähmchenauflage - anders als bei Zander - nur 10 mm "tief" ist.

526
Die zusätzliche Griffmulde - bringts auf 30 mm Grifftiefe. Trägt sich gut.

Nun nochmal zu den Beespaces und den verschiedenen Varianten.

Janos hat eine Beute, bei der die Rähmchenoberseiten mit der Zargenoberseite bündig sind.
Der Beespace wird immer durch den Leerraum der darüberliegenden Zarge (oder des ASG) UNTEN gebildet.

Andreas spricht von einer Beute, die - wie die magazinimkerbeute oder die Hohenheimer Zanderbeute - den Beespace oben hat. Nur dann sind Rutschleisten möglich.
Andreas`s Brutraumrähmchenoberkanten sind 13 mm von der BR-Zargenoberkante weg. Das ASG wird (ohne Holzrahmen) EINGELEGT, wie bei Zanderkästen auch - und somit entstehen ca. 8 mm Beespace zu den Rähmchen des 1. HRs, wessen HR-Rähmchen mit der Unterseite der HR-Zarge bündig sind. Oben in der HR-Zarge sind wieder 9 mm Leerraum bis zur Zargenoberkante usf....

Deswegen legt Janos einen Deckel MIT Beespace auf.
Und Andreas müsste also einen flachen Deckel auflegen, der dann 9 oder 13 mm Beespace zu den letzten Rähmchenoberkanten bildet, aber ihn nicht "hat" - eine Sperrholzplatte flach aufgelegt etwa.

Alles richtig soweit?

Das heißt für alle Hohenheimerzanderimker: Ein platter Deckel oben drauf sollte auch hier ohne Folie funktionieren. Oder? (Kö...., Rähmchen...) Denn dann wären es 7 mm Beespace.

@Andreas:
Du schraubst die Leisten (wie Ansgar Westerhof -s. LInk) außen drauf. Das Stirnbrett liegt ZWISCHEN den Seitenbrettern?
Vorteil: Du kriegst nicht diese feuchten Ecken. Nachteil - so mein Dafürhalten - es ist nicht gnaz so stabil wie die original "Hohenheimer" (s. meine Bilder). Aber vermutlich ausreichend? Das Schrauben ca. 30 mm vom Ende des Brettes weg bringt Vorteile.
Auch: Du sagst, statt aufgenagelter Antirutschleiste ein verlängertes Stirnbrett. Da muss aber was weg davon! Die Rähmchenauflage bei Dadant ist 10 mm "breit". Die bei Zander 20 mm - die Stärke des Stirnbrettes.
Selbst bei Zander sollte man den überragenden Teil des STirnbrettes auf ca. 18 mm verdünnen. Sowie an den Rändern etwas einkürzen. Sonst kriegt man die Zargen mit Sicherhiet nicht mehr zusammen! Etwas Spiel muss sein.
Bei Dadant sollte der überragende Teil des STirnbrettes dann nur noch 8 mm - höchstens 9! - betragen. In Weichholz ist das etwas undauerhaft. Ich hab Eiche aufgenagelt, kann ausgetauscht werden.
Ist am Ende schneller als Einkürzen und Ein"dünnen" des überragenden Stirnbrettes.

Die HR- und BR-Rähmchen sind 29 mm breit? Dann Pilzköpfe?

@Janos: Wie dick ist die Weichfaserplatte?

Ich hab auch schon von Deckeln gehört, die ein Gitter statt Sperrholz haben und darauf dann die Weichfaserplatte. Was ist davon zu halten?

Entschuldigt die kleinen Fotos - habs nicht anders hingekriegt. Wenn man draufklickt, kriegt man Vollbild.

vlg

vom waldimker
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 20:28

die Weichfaserplatte hat eine Dicke von 19mm
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Simon » 17. Dezember 2014, 21:07

Janos,
der Deckel ist aber in der unveränderten Form ein Fall für den Beutenfriedhof?
Bild
Teleskopdeckel ohne Blech gibt Wasser, Gammel, Schimmel. Kommt zum Innen- noch ein Außen- und ein Uberobendrüberdeckel drauf? Oder nur Zeitungen dazwischen?
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 520
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 17. Dezember 2014, 21:27

Ironie und Häme!

Wie gut dass Du sonst sehr sympathisch und professionell bist

- außer eben wenn es um Dadant geht.

vom waldimker

PS: Nicht alles, was verkauft wird, ist sinnvoll. Der dreifachDeckel war mir auch neu. Immenfreund hat ja sogar einen EINFACHEN Deckel. :rofl:
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 21:31

ohhh Simon ;)

http://4.bp.blogspot.com/-5foF41-HU8Y/VCbzZj3_6uI/AAAAAAAACVQ/lUoLkJ7ZaLc/s1600/Foto%2B10.09.14%2B17%2B33%2B11.jpg

ach und den Stülpdeckel und den Blechdeckel händeln sich wie ein Deckel, die werden nicht getrennt von einander abgenommen.
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Simon » 17. Dezember 2014, 21:43

Sieht ganz schön nach Trainingsgewichten aus, sind die Steine zusätzlich noch nötig bei der geringen Windangriffsfläche?
Mit vielen freundlichen Grüßen
Simon
Benutzeravatar
Simon
Admin
 
Beiträge: 5364
Bilder: 520
Registriert: 9. Februar 2008, 22:27
Wohnort: 73278

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 17. Dezember 2014, 21:45

Simon hat geschrieben:Sieht ganz schön nach Trainingsgewichten aus, sind die Steine zusätzlich noch nötig bei der geringen Windangriffsfläche?


vermutlich nicht -- aber gut für die AnfängerNerven :lol:
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon waldimker » 18. Dezember 2014, 13:47

Nachdem nun kein Widerspruch von Janos und Andreas bezüglich des Beespaces und des Aufbaus der Beuten kam, gehe ich davon aus dass das so richtig war.

Zu den Beuten ala Westerhoff sei noch gesagt, dass ich eine Fälzung der Seitenbretter (um die Stirnbretter in der Falz aufzunehmen) für sinnvoll erachte, da es sonst sehr leicht durch Verzug zu Schlitzen kommen kann. Auch ist die Leimfläche größer und besser.

Nehmt ihr wasserfesten Leim?!

Zu den eingefrästen Zusatzgriffmulden: Diese schwächen freilich das Stirnbrett. Wenn man sie nur sagen wir 50% der LÄnge des Stirnbretts macht, wird das wohl genausolange halten wie der Rest der Zarge.

Nun zum Boden:
Welche Kriterien erfüllt ein guter Boden? Wie sollte er beschaffen sein. Janos, hast Du zufällig Bilder von einem Wagner-Boden?
- stabil genug (zum Wandern)
- ein Palettenboden dürfte anders konstruiert sein, er muss auch nicht solche Lasten aushalten wie ein Wanderboden
- sicherer Stand der Beute, Anbindung an das Antiverrutschsystem bieten.
- Fluglochgröße: Manche haben hier riesige Öffnungen, andere nur einen 7 mm hohen Schlitz auf 2/3 der Beutenbreite ganzjährig. Andere passens ständig an. Was
ist sinnvoll, was kann außer acht gelassen werden? Fluglochkeile zum Einsetzen oder Schaumstoffstreien. U. dgl. Fragen mehr.
Heinricht Gritsch ("imkerm im Gebirge") hat gar nur ein Flugloch in Höhe von 7 mm konstruktiv FESTgelegt.
- Varroaboden: klar. bei Palettenböden auf der Seite einschiebbar (oder von vorn). Ich habe 5 mm PE naturweiß Schubladen. Das ist ok. Ich hab auch ca. 8 mm Abstand zum Gitte, da kann ich noch Schwammtuch von unten machen.
- Witteerungsbeständigkeit: Füße würde ich aus Eiche machen, den Rest evtl. aus Lärche
- einfach und robust - evtl. ohne Leimung schraubbar
- Gurtbarkeit
- schnelle und einfache Bearbeitung der Beuten sicherstellen

Vorschläge? Ansichten?

viele Grüße

vom waldimker
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
waldimker
 
Beiträge: 2512
Bilder: 55
Registriert: 3. Juni 2014, 20:46
Wohnort: mitten im Schwarzwald / Kraichgau (beides Ba-Wü)

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon andreasE » 18. Dezember 2014, 14:00

Hallo,
waldimker hat geschrieben:Nun nochmal zu den Beespaces und den verschiedenen Varianten.
...
Deswegen legt Janos einen Deckel MIT Beespace auf.
Und Andreas müsste also einen flachen Deckel auflegen, der dann 9 oder 13 mm Beespace zu den letzten Rähmchenoberkanten bildet, aber ihn nicht "hat" - eine Sperrholzplatte flach aufgelegt etwa.

Alles richtig soweit?

Das heißt für alle Hohenheimerzanderimker: Ein platter Deckel oben drauf sollte auch hier ohne Folie funktionieren. Oder? (Kö...., Rähmchen...) Denn dann wären es 7 mm Beespace.

Wenn Die Rähmchen mit der Zarge oben abschließen, braucht der Deckel den Beespace. Wenn die Rähmchenoberkante 8mm "unter" der Zargenoberkante liegt, dann kommt ein Flacher Deckel drauf.
Aber: Bei der Beute, wie ich sie bisher hier beschrieben habe, liegt die Oberkante der Brutraumrähmchen zur Zargenoberkante des Brutraumes 13mm tiefer. Im Honigraum liegen die Rähmchen jedoch nur 8mm tiefer als die Zargenoberkante... Scheinbar ein Dilemma!
Also: Ein flacher Deckel, irgendein schichtverleimtes Brett reicht als Deckel aus. Auf dieses Brett wird ein Sperrholzplatte genagelt, welche die Größe des Absperrgitters hat.
Wenn Honigräume abgedeckt werden sollen, dann liegt die "Sperrholzseite" oben. Soll der Brutraum abgedeckt werden, so liegt die Sperrholzseite natürlich unten.

waldimker hat geschrieben:@Andreas:
Du schraubst die Leisten (wie Ansgar Westerhof -s. LInk) außen drauf. Das Stirnbrett liegt ZWISCHEN den Seitenbrettern?
Vorteil: Du kriegst nicht diese feuchten Ecken. Nachteil - so mein Dafürhalten - es ist nicht gnaz so stabil wie die original "Hohenheimer" (s. meine Bilder). Aber vermutlich ausreichend? Das Schrauben ca. 30 mm vom Ende des Brettes weg bringt Vorteile.

Das Stirnbrett: Die Stirnbretter liegen natürlich tiefer als die Seitenbretter. Beim Brutraum sind die Stirnbretter aber 5mm (Absperrgitterdicke) flacher, als die Seitenbretter. Das heißt in meinem Fall, daß die Stirnbretter oben 13mm tiefer liegen, als die Seitenteile (Absperrgitter plus Beespace) und die Rutschleiste 8mm unter der Unterkante der Zarge liegt.
Soweit schraubst Du die vier Bretterl zusammen. Anschließend werden die Griffleisten montiert. Kannst Du aber auch umgekehrt machen... ist eigentlich egal, fällt mir grade so auf...
Das Stirnbrett: Die Stirnbretter brauchen eine Auflage für die Rähmchen. Dazu nimmst Du eine Fräse oder eine Formatkreissäge mit verstellbarem Sägeblatt und fräst/ sägst für die Rähmchen einen Falz. Das ganze dann so tief und so breit, daß die Ohren der Rähmchen da rein passen. Diese Maßnahme ist bei langen "Ohren" selbstverständlich nicht notwendig.
Die Stabilität ist nach meinem Dafürhalten zu vernachläßigen: Die Honigräume sind ja nicht so schwer und wenn Dir eine Griffleiste vom Brutraum abreißt und dieser Dir auf den Fuß fällt, kann man ja mal Nachdenken, warum man ihn wegtragen mußte und was man nächstes Mal vielleicht anders machen könnte...

waldimker hat geschrieben:Die HR- und BR-Rähmchen sind 29 mm breit? Dann Pilzköpfe?

Die Rähmchen sind 29mm breit. Die Pilzköpfe sind 7.5mm ...plus Propolis, damit der Beespace stimmt...
Die Pilzköpfe von Weber würde ich Dir empfehlen.

waldimker hat geschrieben:Ich hab auch schon von Deckeln gehört, die ein Gitter statt Sperrholz haben und darauf dann die Weichfaserplatte. Was ist davon zu halten?

Nichts halte ich davon, gar nichts! Das ist ein Relikt aus Bruder Adam`s Zeiten, als es noch keine Gitterböden gab. Es gibt aber immer wieder Menschen, die wollen alles ganz so wie Bruder Adam machen, ohne zu hinterfragen, was es damit auf sich hatte und warum er es so machte. Irgendwann baut sich noch einer diese Gewindestangen zum Wandern an die Beute...

Gruß
Andreas

P.S. Vor langer Zeit hat zum Semesterende, nach einer Vorlesungsreihe zur Theorie sozialer Systeme, Niklas Luhmann sinngemäß gesagt, irgendwo in seinem Zellkasten befände sich ein Zettel auf dem steht, daß alles falsch sei, was er gesagt habe. Er könne den Zettel aber nicht finden. Aber sie ( die Studierenden) können ihn ja jetzt suchen.
Mit dieser Haltung bin ich immer bestens gefahren...
andreasE
 
Beiträge: 607
Bilder: 7
Registriert: 30. September 2014, 17:01

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 18. Dezember 2014, 14:13

Ich habe mit den Böden keine Wandererfahrung, habe aber von einigen gehört, dass eben durch den Mittelsteg und das stabile Lochblech diese sehr gut dazu geeignet sind.

ABER: dies wurde hier auch schon gesagt leidet darunter die hohe Genauigkeit der Gemülldiagnose (scheint aber zu reichen, sonst würde Wagner das anders machen -- unterstelle ich zumindest, da er ja auch selber da mit vielen Völkern arbeitet)
Dateianhänge
Foto 22.01.14 21 59 35.jpg
Foto 21.01.14 14 08 12.jpg
Foto 21.01.14 14 15 17.jpg
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

Re: "Dadant"-Beute und Betriebsweise

Beitragvon Janos » 18. Dezember 2014, 14:18

hier mal ne Windel während einer AS-LangzeitBehandlung
Dateianhänge
IMG_4598.JPG
http://dadant-imkern.blogspot.de/
Janos
 
Beiträge: 145
Registriert: 31. Oktober 2013, 23:12
Wohnort: Kreis Ravensburg

VorherigeNächste

Zurück zu Völkerführung - Betriebsweise

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast