Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Was Imker machen und Bienen (nicht) tun

Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon waldimker » 28. Oktober 2014, 18:19

die broschüre von R. Schwarz ist das eine. Seine Ausführungen in der Biene/ADIZ sind auch noch da.
Dann gibt es von Günter Ries "Meine Erfahrungen mit der Buckfast-Biene" - sind seltsame Betriebsweisen dabei.
"Imkern nach Beer" - viel zu teuer
Und eben Adam "Meine Betriebsweise", da fehlne z.T. Details
die Imkerei Gerdes eben: Homepage, hat mir am meisten gebracht (nachdem ich den rest gelseen hatte)
das von Raymond Zimmer kenne ich noch nicht. Bringt das neue Erkenntnisse, Andreas?
Wenn man das alles gelsen hat, kann man sich ein Bild machen von der Dadant-Betriebsweise. Ansonsten ist es eher unüblich, ungewohnt. Und man würde vielleicht wirklich das Potential verschenken. Ein Imkerpate wäre gut, aber den muss man auch erst mal finden!
Ich kann mir nichts einfacheres vorstellen,um mal mit dem Forum zu sprechen.
Und: natürlich Flachzargen, wegen des Thread-Themas.... L)
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon Simon » 28. Oktober 2014, 18:25

waldimker hat geschrieben:das von Raymond Zimmer kenne ich noch nicht. Bringt das neue Erkenntnisse, Andreas?

Ja, es ist reichlich witzig bebildert und bringt wichtige Infos für den Dadant-Imker:
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon andreasE » 28. Oktober 2014, 20:07

Guten abend.

Es gibt keine Dadant-Betriebsweise, weil: es ist nicht möglich von DER Betriebsweise zu reden. Egal welche Beute nun genutzt wird. (Ich denke auch, daß die wenigsten überhaupt eine Betriebsweise, welche auch immer, haben.)

Es gibt Imker, welche in einem Brutraum Zander imkern. Die haben ganz sicher eine andere Betriebsweise, als die, welche Herr Dr. Liebig in seinem Buch beschrieben hat. So ist es mit Dadant, Flachzargen oder was auch immer.
Es dauert auch Jahre bis man eine funktionierende Betriebsweise sich erarbeitet hat. Diese läuft dann aber auch nur in meinem Betrieb, weil sie an meine Bedürfnisse angepaßt ist: Meine Biene, meine Wanderungen, meine Ablegerbildung, meine Vermarktung, mein Klima, mein Umgang mit dem Schwarmtrieb usw.... Daraus ergibt sich, daß Betriebsweisen nicht gut importiert bzw. exportiert werden können... sie können höchstens angepaßt werden an die eigenen Bedürfnisse.

Was möglich ist in einem Beutensystem muß man sich wohl oder übel anschauen und ausprobieren.

Gruß
Andreas

P.S. Das Buch von Raymond Zimmer hat mindestens historischen Wert, seine Betriebsweise ist nicht mehr "aktuell"...
Erkenntnisse sind aber aus jedem Buch zu ziehen!
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon Lukas » 11. Januar 2015, 12:43

Ein Hallo an die Flachzargenimker und Interessierten,

ich bin zur Zeit dabei mein Material für diese Saison zu bauen bzw. zu bestellen. Ein paar Flachzargen für die Honigräume habe ich mir schon zusammengeschraubt, nun stehen noch ein paar Stapel Ganzzargen an und ich überlege, ob es nicht sinnvoll wäre, durchgängig auf Flachzargen zu setzen. Die Diskussion hier bestärkt mich darin. Die Vorteile sehe ich für mich darin:
- geringeres Gewicht der Zarge
- bei grob 1,4€ spottbillig selbst zu bauen (Bei Ganzzargen muss man wegen des Verziehens Schichtplatten verwenden, was sehr viel teurer ist als Bretter...)
- Volk leichter zu transportieren durch geringere Höhe und Gewicht
- da die Brut tendenziell näher am Absperrgitter ist, sollte dies allgemein einen positiven Effekt auf den Honigertrag bei schwächeren Völkern ergeben (?)
- die Rähmchen sind deutlich günstiger

Nun würde sich an der "Einfach-Imkern" - Betriebsweise ja überhaupt nichts ändern. Für das Einfüttern im Jumbo-Eimer müsste man halt 2 Leerzargen aufsetzen, ich habe mich aber inzwischen für Futterzargen entschieden, wodurch ich hier keinen Nachteil sehe.

Was aber passiert mit der Völkervermehrung in 4 Schritten? Hat das schon jemand mit Flachzargen gemacht? Das System "ein Brutbrett ergibt 2 Völker" wird nicht mehr gehen und da man Rähmchen schlecht teilen kann würde dies also bedeuten, dass man pro Volk ein Brutbrett braucht. Für einen Sammelbrutableger für 20+ Königinnen und 20 Jungvölker müssten dann wohl Brutwaben und Futterwaben auf jeweils 20 verdoppelt werden und die Jungvölker dann mit 2 Waben gebildet werden. Die Völker wären dann aber immerhin 50% stärker.
Oder könnte man die kleinere Brutfläche durch mehr Brutwaben im Ableger (14 Brutwaben, 6 Futterwaben) kompensieren und dann wiederum aus einer Wabe ein Volk machen?

Fragen über Fragen. Würde mich über Tipps und kritische Sichtweisen freuen.
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon YellowSnapper » 11. Januar 2015, 20:23

Finde das Thema auch intressant, auch wenn ich auch Anfänger bin. Würde das gerne im 2ten Jahr testen und mich dann für eine Richtung entscheiden. Bevor sehr viel investiert ist.
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon waldimker » 11. Januar 2015, 21:59

die verleimten Platten - muss das sein?
So lange gibt es die noch gar nicht. Davor gabs auch schon Bienenkästen. Manche stehen schon seit x Jahrzehnten draußen rum, sind aus Massivholz und sind noch einwandfrei.
20 mm sind dünn, dennnoch ist es eine Frage der Holzauswahl, der Holzvorbehandlung (Trocknen, richtig), des Zuschneidens und des Fügens (ziemlich wichtig). Auch wie die einzelnen Bretter von der Maserung her zusammengesetzt werden ist nicht ganz unwesentlich. Wer die handwerklichen Vorraussetzungen hat, kann ohne weiteres mit Brettern haltbare Zargen bauen.
Ich persönlich finde die Schichtplatten ähnlich ansprechend wie eine Styroporbeute oder ein modern gebautes Haus. Tupperware sag ich da nur.
Massivholz HAT seine Tücken, keine Frage.
(Gitterboden, ja ich weiß ja)
(Und ja: geht alles, ich weiß)
(Jeder hat halt so seine Vorlieben und manchmal muss man die einfach äussern)

@Yellowsnapper:
Dann könntest Du noch die einräumige Zanderbeute ausprobieren. Schraubst vier Leisten zusammen und stellst die unter eine Ganzzarge, kaufst Dir 10 große Rähmchn dazu und fertig ist die Sparversion einer Einraumbeute zum Ausprobieren. Aja: Ein Schied wär noch gut.
Aber dazu gibt es noch andere Threads!
Zuletzt geändert von waldimker am 12. Januar 2015, 20:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon Simon » 11. Januar 2015, 22:10

waldimker hat geschrieben:Dann könntest Du noch die einräumige Zanderbeute ausprobieren. Schraubst vier Leisten zusammen und stellst die unter eine Ganzzarge, kaufst Dir 10 große Rähmchn dazu und fertig ist die Sparversion einer Einraumbeute zum Ausprobieren. Aja: Ein Schied wär noch gut.
Gings hier nicht um Flachzargen? Zugroßzargen mit Kleinhaltebrett sind im anderen Thread.
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon YellowSnapper » 24. Januar 2015, 16:13

Gestern Abend das Buch "Imkern im Flachzargenmagazin" in der Bucht geschossen.
Die Preise für Fachbücher bei Imkern sind ja wirklich bodenlos.

Mal schauen was drin steht.
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon Michael » 1. Februar 2015, 08:57

In mancher Literatur über Flachzargenmagazine wird die Völkerführung mit der Zargenrotation beschrieben. Hier wird nicht die unterste Zarge für die Wabenhygiene entnommen sondern im Frühjahr auf das Volk nach oben gesetzt. Die Bienen tragen diese Waben mit Honig voll, werden geschleudert und dann eingeschmolzen. Nicht ganz so toll aus den stark bebrüteten, schwarzen Waben zu schleudern..... aber ist Ansichtsache :stick:
Meine Betriebsweise auf Flachmagazin ist fast genau wie Liebig seine. Meistens jedoch entnehme ich die unterste Zarge nicht im Spätsommer sondern erst im Frühjahr. Bisher konnte ich die untere Zarge immer entnehmen ohne, dass ich Brutwaben umhängen musste.
Wirtschaftsvölker werden auf drei oder manchmal auch auf vier Zargen eingewintert. Jungvölker auf zwei bzw. drei Zargen wenn es starke Jungvölker sind.
Wie Simon schon geschrieben hatte ( lang ists her..... :lol: ) führe ich die Völker ohne Absperrgitter. Prinzipiell kein Problem ist aber wenn ein Volk in Schwarmstimmung ist und Zellen gebrochen werden etwas blöd wenn bereits die Waben mit Honig gefüllt worden sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man eine Erweiterungszarge aufsetzt und die Zarge darunter bebrütet ist aber noch ein Honigkranz vorhanden ist, ist die Königin nie in die aufgesetzte Zarge hoch gegangen immer brutfrei. Sozu sagen war der Honigkranz das "Absperrgitter"..... Aber man sollte sich nie zu sicher sein, dass mal doch Brut hoch kommt und Schwarmzellen angelegt werden. ;)
So kann man imkern wenn man nicht so viele Völker hat und auch die Zeit hat. Ich habe letztes Jahr ein Volk auf Flachzargen mit Absperrgitter gehalten, hat prima funktioniert und die Bienen haben 2,5 Flachzargen mit Honig gefüllt. Ich denke ich werde noch mehr Völker dieses Jahr mit Absperrgitter halten es ist schon von Vorteil, wenn man weiß dass die Königin über Absperrgitter nicht Brut anlegen kann ( vorausgesetzt das Gitter ist nicht beschädigt, dass die Kö durchschlüpfen kann :bigrin: ) und spart dann Zeit.

Seit gut zwei,drei Jahren habe ich auch Völker auf Zander. Eine große Umstellung im Vergleich zu den Flachzargen ist es nicht und ich komm sehr gut damit zurecht.

Grüße
Michael ;)-
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon YellowSnapper » 1. Februar 2015, 10:49

Das Buch von Schuster habe ich mal überflogen.

Überwinterung auf 2 Zargen oder 3 Zargen. Der holt auch im Frühjahr die untere Zarge als Honigraum.
Benutzt auch kein Zander sondern eignene umgebaute Rähmchen die mal im Gerstungsmaß waren.
2 unterschiedliche Typen im Brutraum und Honigraum. Wobei ja die untere wieder den obersten HR gibt.
Ablegerbildung macht er mit 3 Waben (zum vereinigen im Spätherbst) oder 5 Waben (als Jungvolk). Königinnenzucht im Anbrüterverfahren.

Falls ich mich an Flachzargen versuche, werde ich mich wohl an die Betriebsweise von Liebig halten.
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon malibu85 » 7. Mai 2015, 14:30

Lukas hat geschrieben:Ein Hallo an die Flachzargenimker und Interessierten,

ich bin zur Zeit dabei mein Material für diese Saison zu bauen bzw. zu bestellen. Ein paar Flachzargen für die Honigräume habe ich mir schon zusammengeschraubt, nun stehen noch ein paar Stapel Ganzzargen an und ich überlege, ob es nicht sinnvoll wäre, durchgängig auf Flachzargen zu setzen. Die Diskussion hier bestärkt mich darin. Die Vorteile sehe ich für mich darin:
- geringeres Gewicht der Zarge
- bei grob 1,4€ spottbillig selbst zu bauen (Bei Ganzzargen muss man wegen des Verziehens Schichtplatten verwenden, was sehr viel teurer ist als Bretter...)
- Volk leichter zu transportieren durch geringere Höhe und Gewicht
- da die Brut tendenziell näher am Absperrgitter ist, sollte dies allgemein einen positiven Effekt auf den Honigertrag bei schwächeren Völkern ergeben (?)
- die Rähmchen sind deutlich günstiger

Nun würde sich an der "Einfach-Imkern" - Betriebsweise ja überhaupt nichts ändern. Für das Einfüttern im Jumbo-Eimer müsste man halt 2 Leerzargen aufsetzen, ich habe mich aber inzwischen für Futterzargen entschieden, wodurch ich hier keinen Nachteil sehe.



Hallo Lukas,

schön zu hören, dass es Flachzargen-Überzeugte in diesem Forum gibt (immer diese Dadant-Querulanten :bigrin: L) )! Witzig auch der Kommentar von "andreasE" vom 27.10.14: "Wenn man Berufsimker, wie hier Wolfgang Stöckmann, als Beispiele nimmt, muß man immer mit berücksichtigen, warum sie auf zwei Bruträumen imkern. Vielleicht hat derjenige die Imkerei übernommen? Vielleicht ist man schon zu alt, als daß sich eine Umstellung noch rechnen würde? ...usw.". Bei Stöckmann war es genau andersherum: Als er die Imkerei von seinem Vater übernommen hat, sind die beiden erst einmal auf Weltreise gegangen, um sich alle Systeme anzuschauen. Erst dann haben sie sich entschieden - und haben auf Flachzargen umgestellt. Aber ja: ansonsten imkern ALLE Berufsimker mit Dadant (oder würden es nur allzu gerne :bigrin: )

Eine paar Fragen hätte ich: Ich bin zwar nicht vom Fach, würde mir aber auch gerne Flachzargen selbst bauen. Du schriebst, dass diese günstiger sind (da Bretter und keine Schichtplatten). Worauf muss ich achten (Holz, etc.)? Gibt es da eine Einheitsgröße, die man im Baumarkt bekommen kann? Worauf beziehen sich die 1,4 Euro, doch nicht auf eine ganze Zarge??

Und einen Tipp: Du brauchst keine zwei Zargen und auch keine Futterzarge zum Einfüttern. Wenn du den Rand des Innendeckels etwas höher planst und ihn zur Fütterung umdrehst, passen auch z.B. die GLES-Boxen von Ikea (0,99 Euro) in eine Zarge!

Grüße!
malibu85
 

Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon Lukas » 7. Mai 2015, 20:12

malibu85 hat geschrieben:Eine paar Fragen hätte ich: Ich bin zwar nicht vom Fach, würde mir aber auch gerne Flachzargen selbst bauen. Du schriebst, dass diese günstiger sind (da Bretter und keine Schichtplatten). Worauf muss ich achten (Holz, etc.)? Gibt es da eine Einheitsgröße, die man im Baumarkt bekommen kann? Worauf beziehen sich die 1,4 Euro, doch nicht auf eine ganze Zarge??


Die 1,40 € beziehen sich schon auf eine ganze Zarge - aber gebaut aus Restholz vom Sägewerk. Für meine 150-Zargen-Serie habe ich aber dann doch hochwertigere Qualität (1-3) genommen, mit Schrauben bin ich da auf 4 Euro pro Zarge gekommen. Ich habe mir die Bretter aber direkt vom Sägewerk geholt, selbst besäumt, gehobelt und zugeschnitten.
Beim Holz kannst du natürlich, falls verfügbar, Weymouth Kiefer nehmen. Ansonsten geht Fichte natürlich gut und, wenn es dir egal ist, dass die Zargen etwas schwerer sind, dann wäre Lärche wesentlich haltbarer und schicker, wie ich finde ;-)
Wenn du nicht so viele baust, würde ich sie mir beim Baumarkt zuschneiden lassen. Ansonsten eher einen Tischler für den Zuschnitt suchen, vermutlich bekommst das Material da auch günstiger.

malibu85 hat geschrieben:Und einen Tipp: Du brauchst keine zwei Zargen und auch keine Futterzarge zum Einfüttern. Wenn du den Rand des Innendeckels etwas höher planst und ihn zur Fütterung umdrehst, passen auch z.B. die GLES-Boxen von Ikea (0,99 Euro) in eine Zarge!
Grüße!


Danke für den Tipp, die Boxen sind ja unschlagbar günstig!
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon YellowSnapper » 27. Juni 2015, 15:25

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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon Sanny » 17. Juli 2016, 21:10

Mich würde interessieren, wie viel As 60% zur Varroabehandlung benötigt wird .
Von der Beutengröße liegt ein Zander-Flachzargen-Zweizarger zwischen Zander einzargig und Zander zweizargig.

Wie viel As60% wird beim Nassenheider professional verwendet bei
-- 2 Zargen
-- 3 Zargen

Und wie sieht es beim Liebig Dispenser aus?
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Re: Imkern mit Zander-Flachzargen (durchgängig)

Beitragvon YoYo » 18. Juli 2016, 09:18

Sanny hat geschrieben:Mich würde interessieren, wie viel As 60% zur Varroabehandlung benötigt wird .


Die Umweltbedingungen haben einen viel größeren Einfluss als die Menge der angebotenen Ameisensäure. Deshalb unterscheiden auch die Handlungsanweisungen nicht zwischen z.B. Zander und DN, obwohl auch hier pro Zarge ca 20% Volumenunterschied besteht. Wenn du es genau machen willst, dann sind 2 Zander flach von der Menge her 2/3 von 2 Zander normal. Also 33% weniger. So kann man die Menge anpassen, oder man ignoriert es einfach.
Ich würde die Menge anpassen und die Wirkung gut erfassen. Dann wirst du wissen ob es reicht, oder ob du die Menge doch erhöhen musst.

Viele Grüße
YoYo
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