Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln...

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Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln...

Beitragvon kurt » 20. Januar 2017, 11:20

Man kann ja anscheinend auch einen Teelöffel voll Varroas unter genauen Bedingungen einfach verbrennen, deren Asche aufsammeln, dreimal "Hokus-Pokus" sagen und den Entschlafenen dann eine Art Seebestattung im ehemaligen Bienenstock verpassen (sprich: die zer-mörser-te Asche gleichmässig mit dem Salzstreuer über die Rähmchen-Gassen verstreuen), dann geht die Belastung im kommenden Jahr ebenfalls deutlich zurück. Aber dabei unbedingt auch die Tierkreiszeichen-Konstellation berücksichtigen...

(Im Ernst -- gefunden in Kapitel 2.3 dieses Dokuments: http://www.summ-summ.ch/bibl/for/Zwischenbericht-Fr%C3%BChling-2016.pdf)

Sachen gibt's...
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Re: Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln.

Beitragvon waldimker » 20. Januar 2017, 14:36

Genaueres wäre nachzulesen in
"Die Biene" von Matthias Thun, Thunverlag

als alleinige Behandlung soll das nach Verfasser aber wohl nicht hinreichen.
Dieses Forum wird bald abgeschaltet. Wir starten ein neues, wo wir User uns neu sammeln können. URL: http://dreilichs.de/if/
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Re: Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln.

Beitragvon Lukas » 22. Januar 2017, 11:49

Um die Wirkung noch zu steigern, kann man ausschliesslich mit Granderwasser bewässerten Knoblauch bei Vollmond ernten und die getrocknete und zerriebene Essenz in die Varroaasche mischen. Hokus Pokus muss man nicht sagen, das ist abergläubisches Geschwätz.
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Re: Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln.

Beitragvon Imka » 22. Januar 2017, 15:06

Lukas hat geschrieben:Um die Wirkung noch zu steigern, kann man ausschliesslich mit Granderwasser bewässerten Knoblauch bei Vollmond ernten und die getrocknete und zerriebene Essenz in die Varroaasche mischen. Hokus Pokus muss man nicht sagen, das ist abergläubisches Geschwätz.

Noch erfolgreicher wäre es vermutlich, wenn ein Schamane die Handlungen vollzieht.
Allein mir fehlt der Glaube. Selbst bei so manchen zugelassenen Mitteln.

LG
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Re: Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln.

Beitragvon jakobleipzig » 23. Januar 2017, 14:06

Ich habe versucht, in diesem Dokument zu lesen ... soviel Wirrsinn geht mir nicht rein in den Kopf. Alles ist gut gelungen und alles ist unerklärt...

Aber die "Veraschen" die Milben wirklich! (Ich habe das r nicht vergessen.)
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Re: Varroa-Verbrennen und die Asche in Wabengassen träufeln.

Beitragvon RalfK » 23. Januar 2017, 15:25

Herr Dettli ist mir aus einigen Publikationen als anthroposophischer Bienenforscher bekannt.

Wer die Varroa-Veraschung in Kapitel 2.3 gefunden hat, sollte fairerweise auch noch den Schluss zitieren:
5.2 Der Übergang zur vorliegenden Betriebsweise
Es gilt auch heute noch, dass wir strikte davon abraten, die Varroabehandlung von Bienenvölkern zu unterlassen. Denn die Wahrscheinlichkeit, alle Völker zu verlieren, ist gross.
Umso wichtiger ist es, mehr über die Übergangssituation bei den vorliegenden Versuchsvölkern zu verstehen. Wie haben sie dieses unerwartete Koexistenzniveau erreicht? Wie können Bienenvölker in diesen Zustand kommen? Kann man ihn gezielt herbeiführen oder unterstützen? Konkret möchten wir Notizen und Erinnerungen anhand der vorliegenden Versuchsvölker zusammentragen.


Grüße, Ralf

Dettli, M: "Bienen und Milben - eine höchst komplexe Beziehung", Schweizerische Bienenzeitung 12/2009
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