Varroa-Killer-Sound

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Jeder Imker beachtet die gültigen Bestimmungen zur Varroabekämpfung und wendet die in seinem Land zugelassenen Behandlungsmittel an.

Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Bienenfreund » 15. Mai 2017, 08:34

Hallo
Bin selbst für vieles offen und intressiert aber
zu dem Thema stellt sich mir mal die Frage
Wenn nun das Gerät wirkmäßig Einfluß auf das Varra Leben und deren Soffwechsel hat .
wie sieht da sdann mit den Bienenmädels aus ? Logisch gedacht da muß doch dann auch irgendwas bei den Bienen selbst an kommen sei es vor- oder nachteilig.
Denk da auch mal ...Beifall werden die Bienen sicher nicht klatschen wenn sie den ganzen Tag oder über längere Zeit damit beschallt werden
Vielleicht hat da jemand darüber schon evetuell Beobachtungserkenntnisse ich weiß zwar die eigenen Beobachtungen und Erkenntnisse sind durch nichts zuersetzen aber bevor ich das teste und die Euren dafür ausgebe ist mir die bisherige Info drüber zu wenig über die Funktionen und deren wirklichen Erfolge
bei einer Antwort mal besten dank im Vorraus
imkerliche Grüße
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon immelieb » 15. Mai 2017, 21:37

Nils hat geschrieben:Wenn ich mir das Foto dazu anschaue frage ich mich, ob der Liebig das Gerät nicht um 90 Grad hätte drehen müssen??

Auf Bildern des Herstellers steht der Lautsprecher anders drauf....


Bei den Behandlungen mit dem Varroa-Killer-Sound im Februar/März und im April habe ich auch auf die Positionierung geachtet. Sie scheint keine Rolle zu spielen.
Seit Ende April habe ich 5 Geräte im Einsatz und 2 Völker zwei Wochen lang mit 2 Geräten (= doppelte Dosis) behandelt. Es sind dennoch nicht mehr Milben gefallen.
Seit 3 Tagen werden 4 Sammelbrutableger seit ihrer Erstellung mit Dauerschall behandelt und 4 andere laufen ohne Behandlung.
Abwarten und Milben zählen.
Gruß
Gerhard Liebig
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon waldimker » 16. Mai 2017, 06:36

Ich find`s prima, dass Sie solche Versuche machen. Vielen Dank.
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon propolis » 17. Mai 2017, 12:59

Dito!
LG, propolis
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon FranzBurnens » 17. Mai 2017, 13:07

Na, wenn das hier eine Abstimmung werden soll:

mir persönlich wäre 'liebiger', wenn Sie statt dessen dafür sorgen würden, dass das neue Buch bald erscheint. ;)
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Karlheinz » 18. Mai 2017, 08:51

FranzBurnens hat geschrieben:Na, wenn das hier eine Abstimmung werden soll:

mir persönlich wäre 'liebiger', wenn Sie statt dessen dafür sorgen würden, dass das neue Buch bald erscheint. ;)


Ich warte auch schon lange auf das neue Buch.
LG
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Waldi » 18. Mai 2017, 09:05

Hallo,
habe ich was verpasst? um welches Buch handelt es hier?
Es Grüßt

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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Nils » 18. Mai 2017, 10:48

Mal eine Frage in die Runde....

Ich teste das Gerät derzeit an einem Volk.
Mittlerweile ist der 18te Tag. Sollte das Gerät nicht funktionieren, dann habe ich Milbenproblem....

Um genau das fest zu stellen würde sich doch anbieten, nach dem Test das Volk zu bedampfen. Nun habe ich am 10.05. die Königin raus genommen (Altkö-Ableger), d.h. in ca. 2 Wochen habe ich ein brutfreies Volk, in dem jedoch die junge Königin bald anfangen wird zu legen.

Was meint ihr: wie kann ich das Volk bedampfen ohne den Honig zu gefährden?
Klar, ich könnte die 3 halben HR abnehmen und woanders drauf tun (bzw. schleudern) - aber wo sollen all die Bienen hin? Ich habe nur einen Brutraum und das Volk jetzt auf eine Zarge einengen geht keinesfalls. Außerdem befürchte ich, daß die junge Königin gefährdet wird, wenn ich so starke Eingriffe mache.

Habt ihr eine Idee, wie ich dennoch eine Restentmilbung in 2 Wochen machen kann? Die Chance wäre wirklich gut um herauszufinden, ob der Sound was taugt oder nicht....


Bisschen ratlos,

Nils
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon YoYo » 18. Mai 2017, 11:05

Hallo Nils,

also ich finde, dass Bedampfen während der Trachtzeit gar nicht geht. Wenn du ein Milbenproblem hättest, so könntest du von anderen Völkern im Abstand von einer Woche 2 Drohnenwaben mit offener Brut einhängen, solange die Arbeiterbrut in dem Volk noch nicht gedeckelt wird. Das reduziert die Milbenlast enorm. In 2 Monaten ist die Saison dann vorbei und man kann schon wieder mit der AS anfangen. Bis dahin kommst du dann locker mit dem Volk.

Viele Grüße
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon HaroldBerlin » 18. Mai 2017, 21:55

Nils hat geschrieben:Mal eine Frage in die Runde....
Was meint ihr: wie kann ich das Volk bedampfen ohne den Honig zu gefährden?


Eindeutige Antwort: Gar nicht, so lange er noch auf dem Volk ist! Vorher schleudern oder einem anderen Volk zu trocknen aufsetzen... aber ein zurück gibt es dann in diesem Jahr nicht!
Nichts schmeckt so gut wie der eigene Honig!
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon waldimker » 19. Mai 2017, 08:05

den Honig runternehmen und dann zweimal mit Milchsäure besprühen. wenn man hinterher alles zu kunstschwärmen verabeitet, ist doch gut.
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon summserum » 19. Mai 2017, 10:57

Nils hat geschrieben:Mal eine Frage in die Runde....

Ich teste das Gerät derzeit an einem Volk.
Mittlerweile ist der 18te Tag. Sollte das Gerät nicht funktionieren, dann habe ich Milbenproblem....

Um genau das fest zu stellen würde sich doch anbieten, nach dem Test das Volk zu bedampfen. Nun habe ich am 10.05. die Königin raus genommen (Altkö-Ableger), d.h. in ca. 2 Wochen habe ich ein brutfreies Volk, in dem jedoch die junge Königin bald anfangen wird zu legen.

Was meint ihr: wie kann ich das Volk bedampfen ohne den Honig zu gefährden?
Klar, ich könnte die 3 halben HR abnehmen und woanders drauf tun (bzw. schleudern) - aber wo sollen all die Bienen hin? Ich habe nur einen Brutraum und das Volk jetzt auf eine Zarge einengen geht keinesfalls. Außerdem befürchte ich, daß die junge Königin gefährdet wird, wenn ich so starke Eingriffe mache.

Habt ihr eine Idee, wie ich dennoch eine Restentmilbung in 2 Wochen machen kann? Die Chance wäre wirklich gut um herauszufinden, ob der Sound was taugt oder nicht....


Bisschen ratlos,

Nils


Hallo,

ich würde vormittags, bei gutem Flugwetter, das Volk an einen anderen Platz stellen.
An den alten Platz einen neuen Boden und eine Zarge mit einer Brutwabe von einem anderen nicht milbenkritischen Volk, Rest aufgefüllt mit Leerwaben und Mittelwänden. Dort die Königin hineingeben. (Königinnenableger Flugling)
Auf diese Zarge die Honigräume des alten Volkes.
Dann würde ich das alte Volk auf die Brutwaben und ein bischen Futter zusammendrücken, bedampfen, (evtl. mehrfach) und nachschaffen lassen.
Bis im alten Volk eine neue Königin geschlüpft und begattet ist, ist alle alte Brut ausgelaufen, dann brutfrei behandeln.
Dann gibt's die Alternativen.
Altes Wabenwerk einschmelzen, Volk komplett auf neue Waben setzen und sich weiterentwickeln lassen, bis zur Spättracht (wenn vorhanden) kanns noch zu einer Ernte reichen.
oder Königin mit einem Teil der Bienen zu einem Ableger verarbeiten und mit den restlichen Bienen den Flugling verstärken.
oder Königin andersweitig verwenden/abdrücken und alle Bienen dem Flugling zufegen.
Auf jeden Fall das OS-kontaminierte Wabenwerk in diesem Jahr nicht mehr in ein Trachtvolk einbringen.

Viele Grüße
summserum
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon immelieb » 20. Mai 2017, 18:01

Nils hat geschrieben:Mal eine Frage in die Runde....

Ich teste das Gerät derzeit an einem Volk.
Mittlerweile ist der 18te Tag. Sollte das Gerät nicht funktionieren, dann habe ich Milbenproblem....

Um genau das fest zu stellen würde sich doch anbieten, nach dem Test das Volk zu bedampfen. Nun habe ich am 10.05. die Königin raus genommen (Altkö-Ableger), d.h. in ca. 2 Wochen habe ich ein brutfreies Volk, in dem jedoch die junge Königin bald anfangen wird zu legen.

Was meint ihr: wie kann ich das Volk bedampfen ohne den Honig zu gefährden?
Klar, ich könnte die 3 halben HR abnehmen und woanders drauf tun (bzw. schleudern) - aber wo sollen all die Bienen hin? Ich habe nur einen Brutraum und das Volk jetzt auf eine Zarge einengen geht keinesfalls. Außerdem befürchte ich, daß die junge Königin gefährdet wird, wenn ich so starke Eingriffe mache.

Habt ihr eine Idee, wie ich dennoch eine Restentmilbung in 2 Wochen machen kann? Die Chance wäre wirklich gut um herauszufinden, ob der Sound was taugt oder nicht....


Bisschen ratlos,

Nils


Hallo Nils,
zum Testen gehört das Milben zählen! Wie viele Milben sind vor der Beschallung gefallen und wie viele während der Beschallung?
Der Vergleich von "vor" und "während" ist nicht nur geeignet, die Wirkung zu beurteilen, sondern auch den Befallsgrad des Volkes einzuschätzen!
Auch wenn die Beschallung nicht gewirkt hat ist nicht unbedingt eine andere Behandlung notwendig. Im Normalfall sollte es gelingen, die Befallsentwicklung durch konsequente Drohnenbrutentnahme so stark zu bremsen, dass eine medikamentöse Behandlung erst nach der Sommerhonigernte notwendig ist.
Gruß
Gerhard Liebig
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Nils » 22. Mai 2017, 11:04

Vielen Dank für Eure Antworten!

Interessant finde ich die Variante "Flugling", das muß ich mir noch einmal überlegen. Allerdings ist die junge Königin in diesem Volk bereits geschlüpft, nicht daß sie da gerade ihren Hochzeitsflug macht...

Oder ich gefährde weder Jungkönigin noch Honig - und mache nichts ausser weiterhin milbenzählen. 1-2 Wochen nach dem Test sollten die Milbenzahlen aussagekräftig genug sein um eine Wirkung des Sounds zu erkennen - oder auch nicht.
Und zur Sommerbehandlung bekommt man dann ja eh mit, wie der Sound gewirkt hat.


@immelieb:
Natürlich habe ich vorher Milben gezählt - leider aus diversen Gründen nur 5 Tage. Am ersten Tag des Sounds ging der Milbenfall gleich mal drastisch zurück :)

Während des Tests habe ich einen Altköniginnen-Ableger gemacht. Interessanter Weise fallen hier auch noch Milben, nachdem die eine mitgegebene Brutwabe nicht mehr beschallt wird. Entweder fallen hier noch schallgeschädigte Milben aus der schlüpfenden Brut nach - oder es ist der natürliche Milbenfall.

In 2 Wochen weiß ich mehr...


Nils
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Nils » 19. Juni 2017, 07:42

Mein Test hat sich etwas länger hingezogen, ist nun aber abgeschlossen.
Die Ergebnisse findet ihr in folgender Datei:

Erfahrungsbericht

Im Gegensatz zu Dr. Liebig kann ich durchaus eine Wirkung feststellen. Leider ist sie - zumindest mit aufgesetzten HR - nicht so hoch wie man hoffen möchte...
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon heisenberg » 19. Juni 2017, 11:50

Danke für den Bericht. Dazu habe ich noch ein paar Fragen:
- Wie sieht der natürliche, tägliche Varroa-Fall jetzt aus?
- Hast du den Ableger mit irgendwas behandelt? aus wie viel Brutwaben? Wie hast du den erstellt?
171 Milben in ~30 Tagen macht ca. 5-6 Milben pro Tag. Das ist ziemlich viel. Wenn das Ausgangsvolk auch so viele Milben hat, dann hat wohl auch der Sound nix gebracht und das ist nur der "natürliche" V-Fall es Volkes.
- OS träufeln, sprühen oder verdampfen?

Der Sound zeigt durchaus tödliche Wirkung auf die Milben.

Kann ich nicht so sehen ... Könnte auch die natürliche Vermehrung sein (siehe oben)
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Nils » 19. Juni 2017, 12:23

Hallo Heisenberg,

die Oxalsäurebehandlung ist erst 8 Tage her, da dürfte der Milbenfall noch nicht "natürlich" sein.
Gestern waren es 5 Milben (Tag 8 nach Bedampfung).

Der Altköniginnenableger wurde im Testzeitraum nicht behandelt und bestand bei der Bildung nur aus 1 Brutwabe (FW, LW, MW). Er wurde nach dem Test ebenfalls bedampft und hatte 200 Milben auf der Windel! Jetzt liegt der Milbenfall bei 3-4 (8 Tage nach OX) und das Volk besteht aus 7-8 bebrüteten Waben. Es sind keine geschädigten Bienen zu sehen.

170 Milben in 30 Tagen ist viel, die Frage ist nun, handelt es sich dabei um Nachwirkungen der Beschallung in den ersten 11 Tagen? Oder um den natürlichen Milbenfall?
Da der Ableger Brut hat, ist das im Moment schwierig zu sagen.

Würde der Schall nicht wirken, so hätte das Versuchs-Volk (nicht der Ableger) ungefähr um die 30 Milben natürlichen Falls gehabt. Bei der Bedampfung im brutfreien Zustand hätten dann aber deutlich mehr als "nur" die 389 (Stand gestern) Milben fallen müssen. Daher denke ich, der Sound wirkt schon - aber halt nicht so revolutionär wie mans gerne möchte.
Deutlich erkennt man auch den Einbruch beim Milbenfall als ich den 3ten halben HR aufgesetzt habe sowie am Ende des Testzeitraums, als 2 Tage lang nicht beschallt wurde.

Ciao,

Nils
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon heisenberg » 19. Juni 2017, 17:12

Wenn im Ableger beim Bedampfen (1x) 200 Milben fallen sind noch deutlich mehr in der Brut. Genauso wahrscheinlich in deinem Volk.
Was mich auch stutzig macht, ist der erhöhte Fall 12 (Bienen) und 15 (Drohnen) Tage nach einem hohen Wert vorher.

Ich wünsche allen Anwendern, dass es funktioniert. Nur glaube ich nicht dran :?
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Nils » 20. Juni 2017, 08:57

Hallo Heisenberg,

mit dem Glauben ist es so seine Sache :) Da probiere ich es lieber selber aus.
200 Milben sind sehr viel, zumal die meisten noch in der Brut sind, das ist klar. Seltsamer Weise fielen hier nur am ersten Tag nach der Oxalsäure 200, am zweiten Tag nur noch 5.

Das Volk hat im Herbst wohl irgendwo geräubert - es nahm plötzlich an Gewicht zu und hatte 23 kg Futter drin. So viel habe ich nicht eingefüttert ;)
Milbenmässig ist es ein absoluter Ausreisser, ebenso der Altkö-Ableger.

Deine Beobachtung ist interessant, die Spitzen haben einen Abstand von 12 bis 15 Tagen.
Eine Interpreatation ist mir momentan nicht möglich, mir fällt dazu nichts ein.

Natürlich können meine Interpretationen zum Test auch völlig falsch sein. Irgendwie ist jedes Volk ja doch eine Black-Box.
Vielleicht weiß ich nach dem nächsten Test wieder etwas mehr :) Für die Sommerbehandlung verlasse ich mich jedoch lieber auf meine bewährte Methode.

Servus,

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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Karlheinz » 20. Juni 2017, 09:37

Hallo Nils,
ich persönlich glaube nicht, dass es möglich ist, mit nur einem Volk, sowie einem einmaligen Versuch ein wirklich aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen. Dies gilt ebenso bei der Beurteilung der Wirksamkeit aller anderen Varroabekämpfungsmittel. Denn zu viele Faktoren oder auch Zufälle spielen hier eine maßgebliche Rolle. ;)
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Re: Varroa-Killer-Sound

Beitragvon Nils » 20. Juni 2017, 12:07

Da gebe ich dir schon recht Karlheinz,

für eine wissenschaftliche Untersuchung braucht man mehr. Aber eines ist besser als keines und ich erhebe nicht den Anspruch, irgendwie was wissenschaftliches gemacht zu haben.
Trotzdem kann man ja über das Ergebnis diskutieren - oder nicht?


Servus,

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